Am 29. März im Bürgerhaus Waldeck und am 30. März in der Kellerwaldhalle in Frankenau Waldeck/Frankenau(pm). Schon seit einiger Zeit ist der Wolf in Deutschland wieder heimisch und kehrt langsam in seinen Lebensraum zurück. Auch in Nordhessen wurde er zuletzt wieder gesichtet. Deshalb laden der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg e.V., der Nationalpark Kellerwald-Edersee, der Landkreis Waldeck-Frankenberg, der Verein der Mutterkuhhalter Waldeck-Frankenberg, der Kurhessische Schafzuchtverein und der Naturpark Kellerwald-Edersee an zwei Vortragsabenden zum Austausch und zur Vorbereitung auf die Rückkehr des Wolfes ein. Die Veranstaltungen finden am Mittwoch, 29. März, im Bürgerhaus in…
Weiter lesenKategorie: Natur und Umwelt
Lottoglück soll Bienen zum Summen bringen
Kirchhain(pm). Für einen Lottogewinn braucht es einen Tippschein und viel Glück. Für das Bieneninstitut Kirchhain, das beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen angesiedelt ist, reichte hingegen bereits eine Bewerbung und das Glück eines Teilnehmenden der Umweltlotterie Hessen. „Den Hof des Bieneninstituts Kirchhain umzugestalten, die Idee haben wir schon länger. Wir wünschen uns einen Schaugarten, der zum Verweilen einlädt. Mit ihm wollen wir zeigen, wie ein insektenfreundlicher Garten im Vergleich zu einem Schottergarten aussehen kann. Leider fehlten uns bislang die finanziellen Mittel“, sagt Institutsmitarbeiterin Dr. Annely Brandt. Der Förderverein „Freunde des Bieneninstituts Kirchhain“…
Weiter lesenDer gründliche Frühjahrsputz im Garten hat noch Zeit
Kassel(pm). Auch wenn die Tage jetzt länger und wärmer werden und es vielen Gartenfreuden in den Fingern juckt, rät die Hessische Gartenakademie (HGA), die beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen angesiedelt ist, aus ökologischen Gründen mit dem gründlichen Frühjahrsputz im Garten noch zu warten. Sie informiert über Arbeiten, die stattdessen anstehen. „Für Insekten, Vögel und andere Gartentiere wäre es ideal, die Aufräumpläne bis Mitte / Ende April zu vertagen. Die vermeintlich toten Pflanzen sind einerseits noch Winterquartier, falls, wie es momentan der Fall ist, Nacht- und Spätfröste drohen, andererseits sind sie Kinderstube…
Weiter lesenEin Zeichen für den Walderhalt
Bad Arolsen(pm). Sturm, Borkenkäfer, Hitze und Trockenheit: Die Wälder in NordOstHessen stehen weiterhin stark unter Druck. Das Schadensbild ist vielerorts gravierend. Regierungspräsident Mark Weinmeister traf sich im Umfeld des Internationalen Tags des Waldes am 21. März mit Carl Anton Prinz zu Waldeck, seit 2022 neuer Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, zu einem Gedankenaustausch. Im Anschluss pflanzten die beiden im fürstlichen Wald einen Baum. Das Regierungspräsidium Kassel ist als sogenannte Bündelungsbehörde für die Genehmigung einer Vielzahl von Verfahren zuständig, welche auch den Kommunal- und Privatwald betreffen. Diese haben sich im Hessischen Waldbesitzerverband organisiert,…
Weiter lesenBioland Caspersch Hof bei Leserwahl der besten Bio-Hofläden Deutschlands mit Bronze geehrt
Lohra-Damm(pm). Grund zum Feiern hat die Familie Plitt mit ihrem Team: Seit bereits 30 Jahren ist der Hof Mitglied beim Bioland-Verband und wirtschaftet nach Bioland-Richtlinien. Und die Kunden des Hofladens haben den Hofladen beim Naturkost-Magazin Schrot und Korn Beste Hofläden-Preis mit Bronze geehrt. Das Naturkost-Magazin Schrot und Korn ruft alljährlich seine Leserinnen und Leser zur Wahl der „Besten Bio-Hofläden“ auf, bei der Leserinnen und Leser ihre Bioläden in verschiedenen Kategorien bewerten. „Wir gratulieren der Familie Plitt und dem gesamten Team ganz herzlich!“ so Mareike Weißmüller, Geschäftsführerin von Bioland Hessen, „Der Caspersch…
Weiter lesenWeltwassertag: Wie voll sind die Bodenspeicher?
Immer noch zu wenig Regen für den hessischen Wald Kassel(pm). Volle Bäche und Flüsse und viele Tage Regen in weiten Teilen des Landes täuschen darüber hinweg, dass die tiefen Wasserspeicher unter unseren Wäldern immer noch nicht gänzlich wieder aufgefüllt sind. „Für die oberflächennahen Schichten hat der Niederschlag ausgereicht“, sagt Michael Gerst, Leiter des Landesbetriebs HessenForst und ergänzt „aber bis in einen Meter achtzig Tiefe fehlt das Wasser besonders im Norden und im Süden unseres Landes.“ Das ist vor allem für die größeren Waldbäume, deren Wurzeln tief in den Boden reichen, ein…
Weiter lesenFischbestände gehen auch in den Nationalpark-Bächen zurück
Weltwassertag – Ökosystem leidet unter Trockenheit der vergangenen vier Jahre Bad Wildungen(pm). Anlässlich des Weltwassertages macht das Nationalparkamt auf die rückläufigen Fischbestände in den Nationalpark-Bächen Banfe, Keßbach und Große Küche aufmerksam. Gewässeruntersuchungen ergaben, dass im untersuchten Streckenabschnitt der Banfe der bisherige Bestand an Groppen und Bauchforellen von einst 130 Individuen im Jahr 2014 auf nun nur noch 35 Individuen im Untersuchungsjahr 2022 zurückgegangen ist. Die gesamte Anzahl an Groppen und Bachforellen je 100-Meter-Bachabschnitt hat sich in diesem Zeitraum um 70 Prozent reduziert. Im Bereich des Keßbachs zur Küchenmündung sowie im…
Weiter lesenErholungssuchende für Gefahren im Wald sensibilisieren
Waldbesitzer der Nationalpark-Region beschließen einheitliches Vorgehen Edertal-Hemfurth(pm). Am Donnerstag haben sich die großen Waldbesitzer der Nationalpark-Region in der WildnisSchule in Edertal-Hemfurth getroffen, um Erfahrungen in der Verkehrssicherung auszutauschen und ein einheitliches Vorgehen abzustimmen. Vertreten waren das Nationalparkamt Kellerwald-Edersee, die Forstämter Burgwald und Frankenberg-Vöhl, die Kommunalwald Waldeck-Frankenberg GmbH und der Bundesforstbetrieb Schwarzenborn. Hintergrund sind die zunehmenden Gefahren im Wald, die durch die extremen Wetterereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel in den letzten Jahren auftreten. So kommt es vermehrt zu umstürzenden Bäumen sowie Ästen, die unerwartet abrechen können und eine Gefahr für…
Weiter lesenDouglasie als gebietsfremde Baumart bei Marienhagen und Basdorf entnommen
Waldumbau als Basis für Entwicklung werdender Wildnis im Erweiterungsgebiet Marienhagen/Basdorf(pm). Die Nationalparkverwaltung Kellerwald-Edersee lässt derzeit im Erweiterungsgebiet bei Marienhagen und Basdorf Douglasien entnehmen oder auslichten. Was auf den ersten Eindruck gegen die im Nationalpark vorherrschende Leitlinie „Natur Natur sein lassen“ verstößt, ist eine notwendige Maßnahme, um auf Dauer eine natürliche Entwicklung im gesamten Schutzgebiet gewährleisten zu können. Im bisherigen Nationalparkgebiet sind die naturschutzbezogenen Waldumbauarbeiten bereits weitestgehend abgeschlossen. Auch dort wurden seit der Nationalparkgründung Douglasien und Robinien aus sensiblen Bereichen schrittweise entnommen. Das Erweiterungsgebiet ist erst im Jahr 2021 hinzugekommen. Nationale…
Weiter lesenTomate, Gurke oder Geranie: Wegen hoher Energiekosten wird in Hessen erst später gepflanzt
Kassel(pm). Gartenbaubetriebe mit Gewächshausanbau kämpfen aktuell mit hohen Energiekosten. Das zwingt einige Betriebe, ihre Produktion umzustellen. Aber nicht nur die hohen Energiepreise sind eine Herausforderung. Da die ersten drei Monate des Jahres besonders heizintensiv sind, wurde in den hessischen Gewächshäusern dieses Jahr die Heizung später angestellt: Tomate, Geranie und Co. kamen zwei bis drei Wochen später als gewöhnlich in die Erde. Die Gartenbaubetriebe reagieren damit auf die zuletzt stark gestiegenen Energiepreise. „Während eines sonnigen Frühjahrs können die Pflanzen den Rückstand wieder aufholen. Bleibt das Frühjahr hingegen trüb und kalt, dürften…
Weiter lesen