Stammzellenspenden hilft Leben retten

Symbolbild: Mary Pahlke auf Pixabay

Internationaler Kinderkrebstag am 15. Februar

Wiesbaden(pm). Anlässlich des Internationalen Kinderkrebstages am 15. Februar erinnert die pflege- und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Daniela Sommer daran, dass trotz des medizinischen Fortschritts und der immer besser werdenden Chancen einer Krebsheilung gerade bei Kindern und Jugendlichen die Früherkennung und Diagnose von Krebserkrankungen noch viel zu häufig versagten. Deshalb sei es ihr ein besonderes Anliegen, am Kinderkrebstag die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu richten.

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“Pro Jahr erkranken weltweit mehr als 250.000 Kinder an Krebs, leider noch viel zu oft ohne Chance auf Heilung. Leukämie ist dabei die verbreitetste Krebsform bei Kindern und viele der kleinen Patienten können nur durch eine Stammzelltransplantation überleben”, erläutert Sommer. Allein in Deutschland finde jeder fünfte Patient keinen geeigneten Spender. Es sei wichtig, dass sich viele als Stammzellenspender registrieren lassen, um so Hilfe generieren zu können. Sommer weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in 80 % aller Fälle die Stammzellen aus der Blutbahn entnommen werden, nur in 20 % der Fälle erfolge die Stammzellen-Entnahme aus dem Knochenmark.

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Sie erinnert außerdem daran, dass es nun mit der Gesetzesnovelle des Hessischen Krebsregistergesetzes möglich geworden sei, einen Datenaustausch mit dem Kinderkrebsregister einzurichten. Daraus erhoffe man sich, dass Behandlungen, Verläufe von Erkrankungen ebenfalls erfasst werden und sich neue Therapiemöglichkeiten eröffnen. Dies sei für das Überleben und erfolgreiche Therapien von Patienten – sowohl für Kinder als auch für Erwachsende – essentiell.

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