Beauftragte des Landes Hessen für Menschen mit Behinderung besucht den Nationalpark

Vom Hagenstein, den die Damen mühelos mit dem Scooter erreicht haben, öffnet sich der Blick über das Edertal (v.l.n.r.: Manfred Bauer (Leiter des Nationalparks), Jutta Seuring (stellv. Leiterin und Abteilungsleiterin Kommunikation, Bildung und Naturerleben), Ayse Oluk (Referentin) und Maren Müller-Erichsen (Beauftragte für Menschen mit Behinderung) Foto: Nationalpark Kellerwald-Edersee

Scooter-Tour auf der Hagensteinroute und Besuch der KellerwaldUhr standen auf dem Programm

Vöhl-Herzhausen(pm). Am Mittwoch, den 28. August, besuchten die Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Landes Hessen, Maren Müller-Erichsen, und ihre Referentin, Ayse Oluk, den Nationalpark und erlebten die werdende Wildnis um den Hagenstein mit allen Sinnen vom Scooter aus. Im Vordergrund des Besuchs stand die Information über die barrierefreien Angebote des Nationalparks und die Kooperationen zwischen dem Hessischen Ministerium Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen.

Wenn Maren Müller-Erichsen und Ayse Oluk den Weg aus Wiesbaden in den Nationalpark antreten, ist es fast ein Muss die barrierearmen Angebote selbst auszuprobieren. So legten sie den rolligeeigneten Weg vom NationalparkZentrum zum Hagenstein mit den Scootern zurück, fuhren, auch über nicht ganz ebene Wege, durch die werdende Wildnis und erlebten bei dem warmen Wetter hautnah, dass es im Wald angenehm kühl ist.

Die KellerwaldUhr in Frankenau war bei Maren Müller-Erichsens letztem Besuch noch nicht fertiggestellt, nun konnte sie besichtigt werden. Die Ausstellung „Waldmensch im Feuerkreis“ zur die wechselvollen Beziehung von Mensch und Wald im Laufe der Jahrtausende stieß auf großes Interesse. Die Räume für die Bildungsarbeit und das Außengelände wurden ebenfalls vorgestellt. Wie alle Besuchereinrichtungen des Nationalparks ist auch die KellerwaldUhr rollstuhlgeeignet und auch Gäste mit eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen können sich dort zurechtfinden.

„Das ist ein richtiges Abenteuer“ freut sich Maren Müller-Erichsen, nachdem Sie über Stock und Stein an den bizarr geformten Buchen am steilen Hängen vorbeigefahren ist. Dabei erinnerte sie sich an die frühen Zeiten, wo sie mit Begeisterung im Wald auf der Pirsch gegangen ist. Und ihre Referentin Ayse Oluk, selbst gehbehindert, ist begeistert davon, die Natur des Nationalparks autark unmittelbar erleben zu können. „Das Buchenmeer, die KellerwaldUhr und die Ausstellungen im Nationalpark Kellerwald Edersee in Hessen ist für Bürgerinnen und Bürger ein wundervolles Naturerlebnis“, so Maren Müller-Erichsen.

Weiterführende Links: https://innen.hessen.de/ueber-uns/maren-mueller-erichsen

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