Babyboom im Kreiskrankenhaus

Einige der frischgebackenen Mütter mit ihren Neugeborenen. Links im Bild Dr. Imöhl und rechts Chefarzt Dr. Aßmann. Foto: Kreiskrankenhaus Frankenberg/Gerhard Meiser

15 Babys in 4 Tagen, 25% mehr Geburten als im Vorjahr

Frankenberg(pm). Das Kreiskrankenhaus in Frankenberg erlebt einen wahren Kindersegen. Wie schon im Frühjahr berichtet, steigt die Zahl der Entbindungen auf der Geburtsstation stetig an. In der letzten Woche erblickten innerhalb von 4 Tagen 15 Kinder das Licht der Welt. Diese rekordverdächtige Häufung ist wohl nicht nur eine Laune der Natur, sondern liegt auch an der Schließung benachbarter Abteilungen für Geburtshilfe, dass im Juli deutschlandweit die meisten Kinder geboren werden, ist jedoch ein langjähriger Trend. Da eine biologische Erklärung nicht zu finden ist, führt man dies auf die bewusste Familienplanung zurück und die geht häufig mit dem Wunsch nach einem Kind, welches im Sommer Geburtstag hat einher.

Die Waldeck-Frankenberger sind da wohl keine Ausnahme. Aber abgesehen von dem Sommerboom ist die Zahl der Geburten im Kreiskrankenhaus im ersten Halbjahr 2019 insgesamt um satte 25% angestiegen. 250 Geburten und damit 50 mehr als im ersten Halbjahr 2018 wurden verzeichnet. Setzt sich der Trend fort – und alle Anzeichen sprechen dafür – werden es bis zum Ende des Jahres 550 Kinder sein. An den Kreißsaalführungen nehmen immer mehr Paare teil. An jedem ersten Donnerstag im Monat werden diese von 19 Uhr – 21 Uhr angeboten werden. Die werdenden Eltern können sich hier über die Leistungen der Geburtshilflichen Abteilung informieren. Viele von ihnen treffen bereits an diesem Abend die Entscheidung, zur Entbindung nach Frankenberg zu gehen. Natürlich spielen dabei auch die Schließungen der Geburtsstationen in Biedenkopf, Wehrda und Volkmarsen eine Rolle. Der Zulauf an Eltern aus dem Raum Biedenkopf oder Wetter u.a. ist jedenfalls augenfällig. „Mit unseren 3 Kreißsälen und dem engagierten Team der Geburtshilfe sind wir sehr gut in der Lage, die Steigerung der Geburten zu bewältigen und freuen uns über die hohe Akzeptanz unserer Klinik“, so Chefarzt Dr. Aßmann.

Wichtiger ist jedoch der gute Ruf der Geburtshilfe in Frankenberg unter der Leitung von Chefarzt Dr. Volker Aßmann und der leitenden Hebamme Martina Juschkiwitz-Böckler. Dazu kommen die nach neuesten Standards in 2017 komplett modernisierten Kreißsäle, das Angebot von Familienzimmern und die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Kinderärzten. Für viele werdende Eltern ist neben der medizinischen Versorgung die vertrauensvolle Atmosphäre ebenfalls ein wichtiges Kriterium für die Wahl des Kreiskrankenhauses als Entbindungsort. Fühlen sich die Schwangeren gut betreut, mit ihren Sorgen und Problemen angenommen und im Wochenbett bei der Säuglingspflege und beim Stillen einfühlsam angeleitet und unterstützt, spricht sich das herum. Informationen zum Angebot der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, wie die Vorstellung vor der Entbindung, Leistungen im Kreißsaal und auf der Eltern-Kind-Station finden Sie auf der Internetseite des Kreiskrankenhauses unter
https://www.krankenhaus-frankenberg.de/fachkliniken/klinik-fuer-gynaekologie-geburtshilfe/geburtshilfe-kreisssaal.html.

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