Beurteilung der Armut in Deutschland kann nicht an der Nutzung des Angebotes der Tafeln erfolgen

Korbach(pm/nh). Die Liberalen Senioren halten es nicht für zielführend die Situation einkommensschwacher Menschen in Deutschland aus der Sicht der Nutzung der Tafeln zu beurteilen, erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende der Liberalen Senioren Hessen, Otto Wilke. Die Tafeln wurden gegründet, um die Vernichtung von Lebensmitteln durch die bürokratischen Verfallszeiten in Deutschland zu verhindern. Der Vorsitzende der Liberalen Senioren Waldeck-Frankenberg, Adolf Graf, sieht die Aktionen der Tafeln als lobenswert und notwendig an. Eine Vernichtung von nutzbaren Nahrungsmitteln nur auf Grund des Mindesthaltbarkeitsdatums muss verhindert werden. Die Inanspruchnahme der Tafeln durch einkommensschwache Personengruppen ist hierzu der richtige Weg. Danach kann aber nicht die Situation der einzelnen Personen und Personengruppen beurteilt werden. Die Angebote der Tafeln können nicht die Einkommensprobleme von Alleinerziehenden oder von Menschen in Altersarmut lösen. Dieses gilt auch für den Bereich der Asylbewerber und Flüchtlinge. Die Tafeln erfüllen ihre Aufgabe durch eine Vielzahl von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Otto Wilke stellte fest, dass die Tafeln mit ihrem ehrenamtlichen Engagement die Aufgaben unabhängig erledigen und sie nicht der Kontrolle des Staates und der Politik unterliegen. Die Äußerungen von der Bundeskanzlerin Merkel waren hier ein absolutes Negativbeispiel wie Politiker Schaden in unserer Gesellschaft anrichten können.

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