Geopark lädt zum zehnjährigen Jubiläumsfest an der „Korbacher Spalte“ ein

Norbert Panek und Christiane Gänz vom Geopark-Projektbüro präsentieren die Werbeplakate zum Jubiläumsfest Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg/nh

 

 Korbach(nh/od). Der Geopark GrenzWelten feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 18. September 2016 von 10 Uhr bis 18 Uhr ein Fest mit vielen Infoständen und Aktionen an der Fossilienfundstätte „Korbacher Spalte“ statt.  Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren sich an diesem Tag Partner und Akteure des Geoparks – darunter der Verein Historischer Goldbergbau Eisenberg e.V., der Arbeitskreis der Heimatbünde im Altkreis Brilon sowie die Geopark-Schulen aus Korbach, Marsberg und Olsberg-Bruchhausen. An der Infohütte des Nationalen Geoparks GrenzWelten können Kinder an Mal-Aktionen teilnehmen und nach Edelsteinen schürfen.

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Darüber hinaus wird nach der offiziellen Eröffnung um 10 Uhr durch den Ersten Kreisbeigeordneten Jens Deutschendorf und den Korbacher Bürgermeister Klaus Friedrich am GeoFoyer Kalkturm an der Frankenberger Landstraße feierlich eine rund drei Meter lange Procynosuchus-Skulptur enthüllt. Procynosuchus ist ein 250 Millionen Jahre altes säugetierähnliches Reptil, dessen Reste aus der weltweit bedeutenden Fossilienfundstätte „Korbacher Spalte“ geborgen wurden. Das Tier hat sich mittlerweile zu einem Sympathieträger der besonderen Art entwickelt. Die Korbacher nennen es liebevoll „Korbacher Dackel“ und der Geopark GrenzWelten hat es in seinem Logo verewigt. Die Idee zu der Skulptur reifte im Vorfeld der Vorbereitungen zum Geopark-Jubiläumsfest. Modellbauer Andreas Pockrandt aus Bad Wildungen hat im Auftrag des Geopark-Projektbüros aus Stahl und Beton eine etwa drei Meter lange und ein Meter hohe Skulptur geformt, die in dieser Übergröße durchaus öffentliches Aufsehen erregen soll. Verbaut wurden insgesamt 280 Kilogramm Stahl, 390 Kilogramm Estrich, rund 360 Kilogramm Zementmörtel und 45 Kilogramm Kleber. Etwa drei Monate dauerte der Formungsprozess vom nackten Stahl-Skelett bis zur kompletten Skulptur. Gut eine Tonne Gewicht bringt der Beton-„Dackel“ auf die Waage, der in unmittelbarer Nähe zum zwölf Meter hohen Kalkturm stehen wird. Der Geopark GrenzWelten lädt Gäste aus nah und fern herzlich zu diesem Fest ein. Mit regionalen Spezialitäten können sich die Besucher verwöhnen lassen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es bei Norbert Panek (E-Mail: norbert.panek@landkreis-waldeck-frankenberg.de) oder online auf der Webseite des Geoparks unter www.geopark-grenzwelten.de 

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