Kreis Paderborn(krpb). Rassismus und Antisemitismus, Ressentiments und Diskriminierung wirkten nach 1945 in Deutschland nahezu ungebrochen fort. Die renommierte Historikerin und Autorin Stefanie Schüler-Springorum betrachtet die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus der Perspektive der Verfolgten: Juden, Sinti und Roma, Zwangsarbeiter und Homosexuelle. Schüler-Springorum schildert am Dienstag, 17. März, im Kreismuseum Wewelsburg deren Diskriminierung sowie ihren Kampf um Anerkennung und Entschädigung – und entlarvt die Erzählung der „geglückten Demokratie“ als unvollständig. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 – 1945 am Vorplatz der Wewelsburg. Der Eintritt ist frei.
Unerwünscht: Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes



