Waldkappeln(pm). Die Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Wiebke Knell, hat am Montag die feierliche Verkehrsfreigabe des Teilstücks der A44 zwischen Waldkappel und Sontra-West gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden der FDP Waldeck-Frankenberg und Bundestagskandidaten Jochen Rube begleitet. Knell zeigt sich aufgrund der Freigabe des Streckenabschnitts erleichtert: „Heute ist ein guter Tag für den Wirtschaftsstandort Nordhessen! Unsere Region ist durch ihre zentrale Lage mitten in Europa ein ausgezeichneter Logistikstandort. Die A44 ermöglicht den schnellen Transport von Nordhessen direkt ins Ruhrgebiet. Und es ist ein guter Tag für alle Anwohnerinnen und Anwohner, besonders in Wehretal-
Oetmannshausen und Waldkappel-Bischhausen, die viel zu lange vom Durchgangsverkehr auf der B7 betroffen waren.“ Der FDP-Spitzenkandidat für Nord- und Osthessen, Jochen Rube, ergänzt: „Die A44 ist nicht nur ein Bauprojekt, sondern eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Leistungsfähige Infrastruktur bildet die Grundlage für Wohlstand, Arbeitsplätze und Lebensqualität in Nordhessen. Ein vollständiger Lückenschluss bedeutet für die Menschen der Region konkret eine Streckenersparnis von 40 km zwischen der A 7 und der A4 und muss daher so schnell wie möglich abgeschlossen werden.“
Allerdings gibt Knell kritisch zu bedenken: „Es kann nicht sein, dass elementar wichtige Infrastrukturprojekte in Deutschland Jahrzehnte brauchen, bis sie fertiggestellt werden. Der
Lückenschluss der A44 wird seit 30 Jahren geplant und verzögert sich immer wieder. Das ist nicht hinnehmbar! Sowohl der hessische Verkehrsminister Kaweh Mansoori als auch sein Amtsvorgänger Tarek Al-Wazir haben die Infrastruktur in Nordhessen stark vernachlässigt. Die Landesregierung muss unsere Infrastrukturprojekte endlich priorisieren und alles dafür tun, dass der vollständige Lückenschluss zwischen Kassel und der A4 bei Herleshausen so schnell wie möglich realisiert wird.“
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