Gemünden/Wohra(od). Die Schutzleute vor Ort aus Bad Wildungen, Polizeihauptkommissarin Simone Feussner und Polizeioberkommissar Michael Kopleck und die Schutzleute vor Ort der Polizeistation Frankenberg, Polizeihauptkommissar Stefan Pilger und Polizeioberkommissar Kolja Debus sowie der Sicherheitsberater für Senioren Olaf Dudek waren auf dem Parkplatz von Rewe in Gemünden nicht zu übersehen: Mit zwei Polizeifahrzeugen, einem großes Transparent und viel Informationsmaterial waren sie deutlich sichtbar. Gezielt wurden Seniorinnen und Senioren angesprochen und über Schockanrufe von falschen Polizisten, falsche Bankmitarbeiter oder angeblichen Ärzten aufgeklärt und mit Informationsmaterial versorgt, dass gerne angenommen wurde. In den Gesprächen wurde auch deutlich das etliche Senioren schon Erfahrungen mit Schockanrufen hatten. Und richtig reagiert haben: Sie haben einfach aufgelegt, denn die Kriminellen versuchen mit dramatischen und erfunden Geschichten psychisch Druck aufzubauen und ihre Opfer dazu zu bringen Geld und Wertsachen heraus zugeben. Allein in Hessen betrug die Beute dieser Betrüger 2025 4,6 Millionen Euro. Allerdings zeigen nicht alle Opfer aus falschem Scham den Betrug bei der Polizei an. Dabei ist es wichtig die Betrüger anzuzeigen, auch wenn die Aufklärungsquote nur bei 13,7 Prozent liegt, gelingt es der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität immer wieder Abholer und Täter dingfest zu machen und zur Anklage zu bringen.
Direkte Ansprechpartner für Bürger, Präventionsarbeit (Schulen, Kitas, Seniorenheime), Kontaktpflege zu Vereinen, Schulen, Einzelhandel sowie Fußstreifen in der Öffentlichkeit sind die Schutzleute vor Ort(SvO). Die Schutzleute sind über die Polizeistationen Bad Wildungen Tel.:05621 709035, Bad Arolsen Tel.: 05691 9799 0, Korbach Tel.: 05631 971 0 und Frankenberg, Tel: 06451 7203 0 erreichbar.
Die Sicherheitsberater für Senioren(SfS) kann man über seinen Wohnort erfragen oder über die Schutzleute vor Ort. Die SfS arbeiten ehrenamtlich eng mit der Polizei zusammen. Sie sind das Bindeglied zur Polizei: Sie sind keine Polizeibeamten, sondern vermitteln als Ansprechpartner vor Ort praktische Verhaltenstipps und stellen bei Bedarf den Kontakt zu Behörden her und halten Vorträge bei Seniorennachmittagen, führen Bürgergespräche oder bieten Sprechstunden an.

