Frankenberg. Das Ärzteteam der Orthopädie und Unfallchirurgie in Frankenberg setzt unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Oliver Schuppan und dem Leitenden Oberarzt Ernst Lorenz seine bewährte Arbeit konsequent fort. Durch die Fusion mit dem Stadtkrankenhaus Korbach zum Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF) wird die medizinische Qualität durch eine gezielte Spezialisierung weiter gestärkt. Dabei bleibt der Standort Frankenberg eine tragende Säule der regionalen Versorgung, ob als lokales Traumazentrum oder orthopädische Klinik.
Frankenberg bleibt erste Anlaufstelle
Die Nachricht, dass im fusionierten Klinikum Waldeck-Frankenberg die Endoprothetik in Korbach konzentriert werden soll, hat Patienten verunsichert. Dies nimmt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in Frankenberg zum Anlass, die Konsequenzen für die Patienten ins rechte Licht zu rücken. Geschäftsführer Sassan Pur am Standort Korbach betont: „Durch die Zusammenlegung der Versorgung im Bereich der Endoprothesen werden die Voraussetzungen für die langfristige Sicherung des Angebots im gesamten Landkreis geschaffen und die
Zertifizierung als Endoprothetik Zentrum der Maximalversorgung angestrebt.“ Der Chefarzt Dr. med. Oliver Schuppan stellt klar: „Die Neuausrichtung ist keine Schwächung, sondern eine Profilschärfung für Frankenberg. Der Standort bleibt die zuverlässige Anlaufstelle für alle orthopädischen und unfallchirurgischen Fälle.“
• Akutversorgung: Frankenberg profiliert sich weiterhin als lokales Traumazentrum.
• Notfall-Endoprothetik: Patienten, die aufgrund eines Notfalls (z. B. gelenknahe Frakturen) ein künstliches Gelenk benötigen, werden weiterhin direkt in Frankenberg operiert.
• Vorsorge und Nachsorge: Die gesamte ambulante Vorstellung, die OP-Vorbereitung sowie die wichtige postoperative Nachsorge finden für alle Patienten wie gewohnt in Frankenberg statt.
Geplante Eingriffe: Vertraute Gesichter an neuem Standort ab 2027
Erst ab dem Frühjahr 2027 ist geplant, rein elektive (planbare) endoprothetische Eingriffe am Standort Korbach zu konzentrieren. Das entscheidende Signal an die Patienten: Die Operateure bleiben dieselben. Das erfahrene Frankenberger Team wird die Eingriffe in Korbach selbst durchführen. „Für unsere Patienten ändert sich das Wesentliche nicht“, erklärt Chefarzt Dr. Oliver Schuppan. „Wir sind die gleichen Ärzte mit der gleichen Leidenschaft. Durch die Bündelung der planbaren OPs in Korbach schaffen wir ein echtes Kompetenzzentrum, während wir in
Frankenberg gleichzeitig Ressourcen in der Unfallchirurgie und Akutversorgung gewinnen.“
Kontinuität und Vertrauen
Oberarzt Ernst Lorenz unterstreicht: „Das ist keine Schwächung Frankenbergs, sondern eine Konzentration auf Stärken. Korbach wird zum regionalen Endoprothetik-Zentrum für planbare OPs, aber Frankenberg bleibt das vertrauensvolle Herz der unfallchirurgischen Versorgung. Die Patienten behalten ihre gewohnten Ansprechpartner von der ersten Diagnose bis zum Abschluss der Reha. Wenn Dr. Karl einen Notfallpatienten mit Oberschenkelhalsbruch versorgt, wenn Fr. Ebert eine komplexe Fraktur operiert, oder wenn eine Pflegefachkraft einem Patienten bei den ersten Schritten nach der Operation hilft – dann geschieht dies nicht aus Routine. Jahrelanger Spezialisierung und echtes Interesse an der Genesung des Menschen zeichnen unser Team aus. Diese
Menschlichkeit ist der Grund, warum Patienten unserem Team vertrauen.“
Was sich für Patienten aus dem Einzugsgebiet Frankenberg konkret ändert und was bleibt:
• Anlaufstelle Frankenberg: Für alle Beschwerden des Bewegungsapparates und Unfälle bleibt Frankenberg die erste Adresse.
• Stationäre Operationen: Notfälle werden sofort in Frankenberg versorgt. Planbare Gelenkersatz-OPs erfolgen erst ab 2027 in Korbach.
• Arzt-Patienten-Bindung: Die Patienten aus Frankenberg werden in Korbach von „ihren“ Frankenberger Spezialisten operiert:
o Chefarzt Dr. med. Oliver Schuppan (Spezialist für Knie- und Hüftprothesen)
o Leitender Oberarzt Ernst Lorenz (Spezialist für Knie- und Hüftprothesen, sowie Schulter-OPs)
o Oberarzt Alexander Karl (Spezialist für Knie- und Hüftprothesen)
o Oberärztin Ulrike Ebert (Spezialistin für Alterstraumatologie)
o Oberärztin Dr. med. Sibylle Walsch (Spezialistin für Alterstraumatologie)
• Rund-um-Betreuung: Die Voruntersuchungen, die Operationsbesprechungen und die gesamte ambulante Nachsorge finden wohnortnah in Frankenberg statt.
• Moderne Strukturen: Durch die Spezialisierung profitieren Patienten von optimierten Abläufen und modernster technischer Ausstattung an beiden Standorten.
Über das zukünftige Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF)
Das Klinikum wird nach der rechtlichen Fusion im dritten Quartal 2026 ein moderner Gesundheitsversorger mit Standorten in Korbach und Frankenberg. Durch die enge Kooperation beider Häuser wird eine spezialisierte Medizin auf höchstem Niveau sichergestellt, die den Menschen in der Region kurze Wege und maximale Sicherheit bietet.





