Frankenberg zeigt sich solidarisch mit Tibet

Frankenberg. Die Stadt Frankenberg (Eder) beteiligte sich auch 2026 wieder an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland e. V. (TID). Im Rahmen der Kampagne werden seit 1996 Landkreise, Städte und Gemeinden aufgerufen, am 10. März auf die Situation in Tibet aufmerksam zu machen. Vor dem historischen Rathaus am Obermarkt wehte darum am heutigen Tag ein großes Banner mit der tibetischen Fahne. Die Stadt Frankenberg möchte mit dieser Aktion ihre Solidarität gegenüber dem tibetischen Volk zeigen, das seit 1950 von China unterdrückt wird. Die Menschenrechtslage in Tibet hat sich in den letzten Jahren verschlechtert und wird international als katastrophal bewertet: Im „Freedom in the World“-Index von Freedom House wird Tibet als die „unfreieste Region der Welt“ eingestuft. „Tibet ist aktuell bei uns in Europa nicht im Fokus der Aufmerksamkeit. Wir senden dieses Zeichen der Solidarität, um den friedlichen Widerstand in Tibet zu unterstützen“, erklärt Frankenbergs Bürgermeisterin Barbara Eckes. Seit ihrer Gründung am 8. August 1989 setzt sich die Tibet Initiative Deutschland (TID) für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein. Am 10. März erinnern Menschen auf der ganzen Welt an den tibetischen Volksaufstand von 1959, den die chinesische Armee damals blutig niedergeschlagen hat. Tausende Menschen starben bei diesem Massaker, die Mehrheit der Überlebenden wurde festgenommen. Zwischen März 1959 und September 1960 tötete das chinesische Militär mehr als 80.000 Tibeterinnen und Tibeter, mindestens 25.000 kamen ins Gefängnis.

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