Vöhl-Herzhausen(pm). Das traditionelle Dreikönigstreffen der Freien Demokraten Waldeck-Frankenberg im Gasthaus Kellerwald in Herzhausen stand im Zeichen kommunaler Verantwortung und liberaler Perspektiven für die kommenden Jahre. Ehrengast war der Hallenberger FDP-Bürgermeister Enrico Eppner, der in seinem Grußwort Einblicke in die kommunalpolitische Arbeit vor Ort gab. Eppner berichtete über die kommunalpolitische Entwicklung in Hallenberg, wo er im vergangenen Jahr mit 85,4 Prozent der Stimmen gegen einen CDU-Kandidaten als Bürgermeister wiedergewählt wurde. Auch die FDP erzielte dort mit 62,7 Prozent ein außergewöhnlich starkes Ergebnis. Entscheidend für diesen Erfolg seien Transparenz, Kontinuität und eine offene Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern. Politik müsse nachvollziehbar sein und Vertrauen verdienen – dann werde sie auch getragen. Der Kreisvorsitzende Jochen Rube machte deutlich, dass dieser Ansatz auch für Waldeck-Frankenberg Maßstab sein müsse: „Von Hallenberg kann man lernen. Die 62,7 Prozent sind natürlich eine hohe Messlatte – aber sie zeigen, dass liberale Politik wirkt und auch honoriert wird.“ Rube zog eine Bilanz der Arbeit der FDP im Kreistag in den vergangenen fünf Jahren. Bei zentralen Themen wie der Krankenhausfusion, der Schulentwicklung und der Wirtschaftsförderung habe die FDP Verantwortung übernommen. „Es macht einen Unterschied, ob eine starke FDP im Parlament sitzt oder nicht. Wir setzen auf Sacharbeit statt Symbolpolitik.“
Mit Blick auf die kommenden fünf Jahre formulierte Rube klare Ziele: Eine moderne Verwaltung, die den Bürgerinnen und Bürgern dient. „Ein papierloses Kreishaus, vollständig digitale Verfahren und der Gang aufs Amt per App müssen Realität werden. Und bei unseren Schulen gilt: Bildung ist der erste Freiheitskampf – hier entscheidet sich die Zukunft unserer Kinder.“
Der Ehrenvorsitzende des Kreisverbands, Heinrich Heidel, betonte die personelle Stärke der Freien Demokraten im Kreis: „Wir haben engagierte und kompetente Persönlichkeiten auf unseren Listen im gesamten Kreisgebiet. Wenn wir jetzt das Gespräch mit den Menschen suchen, werden wir auch wieder Erfolge erzielen.“ Er rief die Mitglieder dazu auf, sichtbar zu sein und liberale Inhalte aktiv zu vertreten.

