Frankenberg(pm). Zur Verbesserung des Katastrophenschutzes in Hessen baut der Landkreis Waldeck-Frankenberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankenberg (Eder) ein Katastrophenschutzlager für die Vorhaltung von überörtlichen Fahrzeugen und Einsatzmitteln. Das Katastrophenschutzlager wird primär dafür ausgelegt, die vorhandenen Einsatzkräfte der
Feuerwehr bei Bedarf materiell zu unterstützen und eine schnelle Bereitstellung von benötigten Einsatzmitteln zu gewährleisten. Bereits vorhanden und übergangsweise im angrenzenden neuen Feuerwehrstützpunkt untergestellt sind ein Wechselladerfahrzeug mit den Abrollbehältern ,Sturm‘ und ,Mulde‘, sowie ein Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz (LF-KatS) vom Bund. Das neue Gebäude wird auf städtischem Grundstück in Verlängerung des bestehende Feuerwehrstützpunkts errichtet. lm Erdgeschoß entsteht eine Fahrzeughalle aus Holz mit 10
Einstellplätzen und einem massiven Gebäudeteil mit Schulungs-, Sanitär- und Nebenräumen, die auch gleichzeitig als Übungs- und Ausbildungsfläche der Feuerwehr dienen sollen. Die Erschließung des neuen Gebäudes erfolgt über den Feuerwehrstützpunkt.
Da die Feuerwehr Frankenberg auch gleichzeitig das Katstrophenschutzlager betreiben wird, entstehen weitere Übungsmöglichkeiten für verschiedenste Lehrgänge auf den Hofflächen des neuen Gebäudes. Die Fassade des Katastrophenschutzlagers wird in Anlehnung an das Feuerwehrstützpunkts gestaltet, so dass nach Fertigstellung beide Gebäude eine städtebauliche Einheit bilden. Die Baukosten werden sich auf rund 5.700.000,00 Euro belaufen und werden komplett durch den Landkreis-Waldeck Frankenberg finanziert. Bevor mit der Maßnahme begonnen werden konnte, musste der Skaterplatz, der an dieser Stelle war, verlegt werden. Der neue Standort für die Skater befindet sich im Bereich Sportlerheim/Röddenauer Straße.
Technische Angaben
Netto Grundfläche: ca. 900 qm
Brutto-Rauminhalt: ca. 6.500,00 cbm
Gebäudeabmessungen: ca. 46 m lang, ca. 19 m tief, ca. 8 m hoch
Baukonstruktion: Holzrahmenbauweise, Beton und Mauerwerk
Wärmeerzeugung: 32 kW Wärmepumpe
Photovoltaikanlage: 158 Module mit insg. ca. 70 kWp Leistung.





