Landkreis Waldeck-Frankenberg ist Mitglied in bundesweitem Integrations-Forum

Korbach/Berlin(pm). Die Sicht ländlicher Regionen auf das Thema Migration und Integration gezielt zu bündeln und weiterzugeben, ist Ziel des bundesweiten Forums Integration in ländlichen Räumen der Robert-Bosch-Stiftung. Auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist Teil des Netzwerks kommunaler Akteure. Darin tauschen sich Vertretende von Kreisverwaltungen im geschützten Rahmen über Herausforderungen, Konzepte und Strategien kommunaler Integrationsarbeit aus – und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze. Die Teilnehmenden des Forums
vereint das Engagement für ein gelingendes Zusammenleben aller in ländlichen Räumen lebenden Menschen. Kürzlich fand das Auftakt-Event in Berlin statt, an dem auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg teilgenommen hat. Zuvor gab es eine intensive Entwicklungszeit, in die der Landkreis ebenfalls eingebunden war. Stimmen bündeln, Landkreise positionieren „Mit diesem Forum schaffen sich die ländlichen Räume ein Gegenstück zu dem sogenannten Qualitätszirkel, bei dem vor allem die urbanen Gebiete vertreten sind und das Thema aus ihrer Perspektive bewegen“, sagt Landrat Jürgen van der Horst. Es sei wichtig, dass ländliche Räume beim Thema Migration und Integration angehört und einbezogen werden. „Durch das Forum bündeln wir unsere Stimme und können uns im Sinne unserer Landkreise klar positionieren“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese.

„Dass der Landkreis Waldeck-Frankenberg Gründungsmitglied ist, zeigt auch, dass wir über Landkreisgrenzen hinweg gut vernetzt und fachlich gefragt sind.“ Die Fachstelle Migration und Integration spiele dabei eine zentrale Rolle. Sie zu erhalten und inhaltlich auszubauen, sei wichtig für die Strukturen vor Ort.
Gemeinsam neue Wege entwickeln
Beide Dezernenten danken in diesem Zusammenhang auch der Robert Bosch Stiftung und der Uni Hildesheim, die im Rahmen des Programms „Land.Zuhause.Zukunft.“ den Prozess die letzten Jahre begleitet haben und diesen auch nach der Gründung des Forums weiter begleiten werden. Ziel ist es, neben dem gemeinsamen Sprachrohr auch Lösungsansätze und Herangehensweisen anderer Landkreise kennenzulernen und neue Wege gemeinsam zu entwickeln. Weiterhin sollen Erfahrungen gebündelt und weitergegeben werden, sodass ländliche Räume in der Breite davon profitieren können. So wird das Forum Integration in ländlichen Räumen in Zukunft auch mit dem Deutschen Landkreistag als Expertenkreis für integrationsrelevante Fragen kooperieren.

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