DRK-Kreisverband Frankenberg vom Land Hessen als Stützpunkt der „Di@-Lotsen“ ausgezeichnet

Wiesbaden/Frankenberg(pm). Kompetent mit digitalen Geräten umzugehen wird heute oft als selbstverständlich wahrgenommen. Dennoch gibt es viele Menschen, die diese Medienkompetenz nicht besitzen und für die der Weg in die digitale Welt mit Hürden verbunden ist. Dies betrifft vor allem ältere Menschen. Mit dem Projekt „Digital im Alter – Di@-Lotsen“ des Landes Hessen sollen niedrigschwellige und wohnortnahe Angebote entstehen, um gerade ältere und oft weniger mobile Menschen in die digitale Welt zu begleiten. Ehrenamtliche Di@-Lotsinnen und Di@-Lotsen bieten dazu vielfältige Möglichkeiten, die von einem Kurs zu einem speziellen Thema bis zur individuellen, aufsuchenden Beratung zu Hause reichen können. Lokale Stützpunkte dienen der Verankerung der Di@-Lotsinnen und -Lotsen vor Ort: Sie machen deren Angebot bekannt, geben mobile Technik (v.a. Tablets) an sie heraus und koordinieren Angebot und Nachfrage wohnortnah. Das Land Hessen gibt Di@-Lotsinnen und -Lotsen sowie lokalen Stützpunkten dafür den strukturierenden Rahmen.

Die Di@-Lotsen aus Frankenberg bei der Ankunft in Wiesbaden, Schloss Biebrich. Foto: DRK Frankenberg

Aus einer Vielzahl von Bewerbungen hat eine Jury jetzt neun weitere Stützpunkte ausgewählt – einer von ihnen ist der DRK Kreisverband Frankenberg, der mit seinem Konzept überzeugen konnte. Die Urkunde nahmen am 8. September in Wiesbaden die Koordinatorinnen aus den 3 Stützpunkten entgegen: Regine Frese (Seniorenarbeit DRK), Wilfriede Frank (DRK-Familienzentrum Battenberg), Michaela Fichtenau (DRK-Familienzentrum Frankenberg). Begleitet wurden sie von vier ehrenamtlichen Di@-Lotsen: Felina Karle, Arno Reitz, Dietmar Vöpel und Olaf Dudek.

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