Elektro-Innung tagte an der Weltcupschanze in Willingen

Willingen(pm). Zur Jahreshauptversammlung der Elektro-Innung ging es in diesem Jahr nach Willingen an die Mühlenkopfschanze, der größten Großschanze der Welt. Die Mitglieder erhielten bei der geführten Besichtigung einen Überblick über die imposante Anlage und erfuhren viel Wissenswertes über die Weltcupschanze und Skispringen. Obermeister Ralf Kummer-Schäfer bedankte sich bei der Begrüßung der Versammlung im Café-Restaurant Aufwind für das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder, die gekommen waren. Kummer-Schäfer berichtete über den vergangenen Verbandstag. Hier standen Themen wie Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterfindung im Fokus sowie die Nachwuchsgewinnung und die Einführung des digitalen Berichtheftes. Stellvertretender Obermeister Jörg Engelhard informierte über die Modernisierung des Berufsbildungszentrums zur KNX-Schulungsstätte. Hier soll für die Berufsausbildung zur „Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU)“ und externen Lehrgangsangeboten ein mit modernster Technologie ausgestatteter Unterrichtsraum entstehen. Die Umstellung auf KNX trägt auch dazu bei, dass das Projekt „Zukunftsfähige Berufsschule“ im Elektro-Handwerk im Landkreis gelebt wird und erhalten bleibt. Die Ausbildungszahlen in den Elektroberufen sind derzeit sehr gut. Auf 88 Gesamtmitgliedsbetrieben kommen 92 Auszubildende.

„Das Elektro-Handwerk bietet ein spannendes, abwechslungsreiches und sehr zukunftsorientiertes Berufsfeld mit hervorragenden Perspektiven. Bis 2021 gab es sieben elektrohandwerkliche Ausbildungsberufe. Nach der Neuordnung, die 2021 in Kraft trat, sind es fünf, inklusive des ganz neuen Berufes Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration. Wer komplexe Zusammenhänge mag und kommunikativ ist, Interesse an moderner und nachhaltiger Technik, Smart-Home-Anwendungen und Klimaschutz hat, dem steht eine Karriere im Elektro-Handwerk offen.


In der Ausbildung bekommt man Innovationen rund um intelligente Gebäudetechnik hautnah mit und trägt dazu bei, diese fester in der elektrohandwerklichen Dienstleistung zu verankern und damit die wachsende Nachfrage auf dem Markt zu bedienen“, wirbt Obermeister Kummer-Schäfer für das Elektro-Handwerk.
„In den kommenden Jahren werden wir den Focus immer mehr auf die Energiewende nehmen müssen, wenn Deutschland bis 2045 klimaneutral sein soll. Die E-Handwerke sind hier ein wichtiger Partner. Das ist mittlerweile auch der Politik klar. Nicht umsonst bezeichnete Bundeskanzler Olaf Scholz die Klimahandwerke als `Problemlöser`. Dass er um die Bedeutung der E-Handwerke für die Transformation zur All Electric Society weiß, bewies der Kanzler schon 2022, indem er eine München-Reise mit einem Abstecher zur hiesigen Handwerkskammer verband und das Gespräch mit Handwerksvertreterinnen und Handwerksvertretern suchte“, so Kummer-Schäfer.

Weiterhin führt Obermeister Kummer-Schäfer aus, “dass wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig auf Schulungen schicken und so sicherstellen, dass sie optimal geschult und auf die Aufgaben in der Zukunft vorbereitet werden. Für unsere Betriebe hat das die Vorteile, dass sie technisch immer auf dem neuesten Stand sind, denn die Schulungen müssen regelmäßig aufgefrischt werden. Auch dem Kunden gibt das ein gutes Gefühl“. Die Kreishandwerkerschaft berät Interessierte, Telefon: 05631 9535 -100. Weitere Informationen erhält man unter https://www.zveh.de/ und https://www.handwerk.de/. Zum Abschluss der Versammlung gab es für Claudia Luckey (Diemelstadt), Markus Schneider (Frankenberg) und Klaus Volke (Diemelstadt) die Urkunden zum 25-jährigen Meisterjubiläum von Obermeister Kummer-Schäfer überreicht. Alle drei konnten an der Meisterfeier nicht teilnehmen.

25 Jahre Meisterin und Meister im Elektro-Handwerk Claudia Luckey (Diemelstadt), Markus Schneider (Frankenberg) und Klaus Volke (Diemelstadt). Foto: Kreishandwerkerschaft

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