20 Jahre Hessischer Gründerpreis: INOX Schleiftechnik ersten Preisträger aus Waldeck-Frankenberg

Frankenberg(pm). Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens INOX Schleiftechnik begann 1999 durch die gemeinsame Gründung einer Lohnschleiferei durch Klaus Blaschke und Halil Alpaslan. Die beiden sahen damals in dem Unternehmen, für das tätig waren, keine Zukunft mehr und beschlossen sich selbstständig zu machen. Zuerst arbeiteten sie überwiegend als Lohnschleiferei für die Industrie. Ab dem Jahr 2003 fertigten die beiden Jungunternehmer hochwertige Interieur-Halbzeuge als Zulieferer für die Automobilindustrie, da sie die Kunst des Alu-Blechschleifens perfektioniert hatten. Im Jahr 2003 bewarben sich die jungen Gründer beim Hessischen Gründerpreis in Offenbach. Dazu ermuntert hatte sie die Wirtschaftsförderung des Landkreises und am Ende belegten sie den 1. Platz in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“.

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Schon zu diesem Zeitpunkt beschäftige das Unternehmen rund 10 Mitarbeiter und bis heute arbeiten bereits über 20 Mitarbeiter in einem jungen Team. “Als erfolgreicher Ausbildungsbetrieb hat das Unternehmen durchschnittlich 70% der Auszubildenden übernommen“ beschreibt Blaschke die Personalstruktur.
Für das Finale des Hessischen Gründerpreises entwarfen die beiden Geschäftsführer einen Messestand, mit dem sie in der letzten Runde Ihre Produkte aus der Herstellung präsentieren konnten. „Hier entstand dann auch die Idee die Einwerbung von Kundenaufträgen in erster Linie über die Präsenz auf unterschiedlichen Fachmessen umzusetzen“, betont Halil Alpaslan. Vom Firmenstandort in Frankenberg (Eder) besuchen die beiden Geschäftsführer des Unternehmens bis heute nationale und internationale Messen und präsentieren ihre neusten Entwicklungen in der Oberflächenveredelung. Durch die stetige Entwicklung von neuen Produkten und die Konzentration auf unterschiedliche Standbeine wie die Lohnschleiferei, den Messebau, die Blechbearbeitung und branchenspezifische Fertigung konnte das Unternehmen nicht nur bis heute erfolgreich am Markt bestehen, sondern ist auch als Spezialist für die Oberflächenbearbeitung in der Branche international anerkannt. Die Zusammenarbeit mit zwei weiteren Spezialisten in ähnlichen Produktionsbereichen sicherte zudem die Stabilität in den Krisen der letzten Jahre. Die Produktion des Unternehmens ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert und die Prozesse werden durch externe Beratung stetig optimiert.

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Die Auszeichnung mit dem hessischen Gründerpreis im Jahr 2003 hat diese erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens durch die Öffentlichkeitsarbeit grundlegend unterstützt. Die Zukunft des Unternehmens ist durch die familieninterne Nachfolge in der Geschäftsführung langfristig gesichert. Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese freute sich bei der Betriebsbesichtigung über die Beständigkeit des Unternehmens: „Es ist schön, dass sich im Landkreis Waldeck-Frankenberg eine Unternehmensgründung über 20 Jahre hinweg mit qualitativ hochwertigen Produkten am Markt etablieren konnte.“ Zum Schluss des Besuches verweist Klaus Blaschke noch auf eine Besonderheit im Landkreis: Seines Wissens gibt es nur hier ein Geschwisterpaar, das mit unabhängigen Geschäftsmodellen jeweils einen Gründerpreis erhalten hat. Seine Schwester ist 2012 mit ihrer Unternehmensgründung ebenfalls mit dem hessischen Gründerpreis in der Kategorie „Mutige Gründung“ ausgezeichnet worden. Auch diese Geschäftsidee hat sich bis heute erfolgreich am Markt etabliert. Die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Barbara Eckes ist beeindruckt von dem Mut der Gründerinnen und Gründer: „Ich lese mit großem Interesse jeden Businessplan, der mir vorgestellt wird. Wir unterstützen jede innovative Unternehmensgründung und begleiten auch die Entwicklung der jungen Unternehmen.“

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