Beruf mit Zukunft: Beschäftigtenzahl in der Pflege weiter gestiegen

Korbach(pm). Die Zahl der Beschäftigten in der Alten- und Gesundheitspflege ist im Bezirk der Arbeitsagentur Korbach trotz Pandemie weiter gestiegen. In den beiden Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder waren 2021 (Stichtag 30. Juni) insgesamt 8429 Personen sozialversicherungspflichtig im Bereich Pflege tätig, das sind 130 mehr als im Vorjahr und 685 mehr als vor fünf Jahren. Die Arbeitslosigkeit in der Pflege bewegt sich gleichzeitig weiter auf niedrigem Niveau. Darauf weist die Agentur für Arbeit Korbach anlässlich des internationalen Tages der Pflege am 12. Mai hin. „Trotz des erneuten Anstiegs der Beschäftigtenzahl in der Pflege ist der Bedarf an Fachkräften weiterhin sehr hoch“, so Uwe Kemper, Leiter der Korbacher Arbeitsagentur. „Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in den kommenden Jahren in Rente, gleichzeitig steigt mit der zunehmenden Lebenserwartung auch die Zahl der Pflegebedürftigen.“ Daher bleibe die Pflege ein Beruf mit Zukunft.

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Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gab es 2021 insgesamt 4974 sozialversicherungspflichtig Beschäftige in der Pflege, die sich auf 3386 in der Gesundheits- und Krankenpflege und 1588 in der Altenpflege verteilen. Insgesamt sind es 60 Pflegekräfte mehr als im Jahr 2020 und 312 mehr als 2017. Das entspricht einem Zuwachs von 6,7 Prozent innerhalb von fünf Jahren, mehr als doppelt so viel wie bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung insgesamt (Anstieg um 3,3 Prozent). 71 Arbeitslose waren 2021 im Jahresdurchschnitt im Bereich Pflege arbeitslos gemeldet, bei 124 offenen Stellen. Im Schwalm-Eder-Kreis waren im Vorjahr 3455 Menschen  sozialversicherungspflichtig in der Pflege beschäftigt, 1622 in der Gesundheits- und Krankenpflege, 1833 in der Altenpflege. Damit ist ein Plus von 70 gegenüber 2020 und von 373 gegenüber 2017 zu verzeichnen. Innerhalb von fünf Jahren entspricht das einem Anstieg von 12,1 Prozent, während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im gleichen Zeitraum um 8,2 Prozent gewachsen ist. Im Jahresdurchschnitt 2021 waren 90 Pflegekräfte arbeitslos gemeldet, 101 Stellen waren zu besetzen.

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Die Agentur für Arbeit fördert seit mehreren Jahren Qualifizierungen in den Pflege- und den pflegenahen Berufen. Wer sich dazu beraten lassen möchte, kann sich an die kostenfreie Arbeitnehmer-Hotline der Arbeitsagentur unter Tel. 0800 4 5555-00 wenden. Schulabgängerinnen und -abgänger, die sich für eine Ausbildung im Pflegeberuf interessieren, können sich auch bei der Berufsberatung der Korbacher Agentur, Tel. 05631/957-158, melden.

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