SPD-Kreistagsfraktion im Gespräch mit Kreislandwirt Martin Vollbracht

Korbach/Diemelsee(pm). Ende Februar besuchte das Team aus dem Arbeitskreis Umwelt und Landwirtschaft der SPD-Kreistagsfraktion den Kreislandwirt Martin Vollbracht in Diemelsee-Giebringhausen. Ziel war ein erstes Kennenlernen und ein Austausch über Themen, die man zusammen anpacken könnte. Im Ergebnis konnten in einem vertrauensbildenden Gespräch einige gemeinsame Ansatzpunkte festgehalten werden. Einer der gemeinsamen Nenner war u.a. die weitere Förderung des auf Betreiben der SPD-Kreistagsfraktion gegründeten Landschaftspflegeverbandes, dessen stellvertretender Vorsitzender Herr Vollbracht ist. Martin Vollbracht hebt die kooperative Zusammenarbeit des Landschaftspflegeverbandes hervor, der im Gegensatz zum „Dirigismus aus Berlin und Brüssel“ steht. „Ob durch die Beweidung oder im Anlegen von Blühstreifen, die Landwirte in Waldeck-Frankenberg tragen bereits einen Teil zur Landschaftspflege bei,“ so Vollbracht weiter.

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Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling zeigte sich erfreut darüber, dass dieses Treffen trotz aller aktuell schwierigen Rahmenbedingungen in einer kleinen Runde stattfinden konnte. Er betonte, wie wichtig es der SPD-Kreistagsfraktion ist, vor Ort als fairer Ansprechpartner für einen offenen Austausch zu stehen.
Beiden Seiten ist es bewusst, dass vieles in den Bereichen Umwelt und Landwirtschaft auf EU- und Bundesebene reguliert wird. Dennoch sind vor allem kleinere Betriebe, wie der von Familie Vollbracht, wichtig für die Infrastruktur und die Versorgung in der Region. „Wir wollen uns unabhängig von dem Wahlkampf mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen“, so Dr. Harald Schaaf, der Agrarexperte der Fraktion.

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„Das Tierwohl muss im Vordergrund stehen und nicht der Wunsch des Konsumenten, möglichst billig an Milch zu kommen“, findet Cord Wilke, SPD-Kandidat aus Heringhausen für den Kreistag und für die Gemeindevertretung Diemelsee, „ein Betrieb wie der von Familie Vollbracht muss nicht nur eine Familie ernähren, sondern auch die Sozial- und Betriebsstandards erfüllen. Ebenfalls ist es notwendig, dass Betriebe finanziell dazu in eine Lage versetzt werden, diese anspruchsvolle Aufgabe zu erfüllen. Andernfalls brechen Betriebe in der Größenordnung wie der von Familie Vollbracht weg.“
Dieter Schaake aus Edertal ergänzt, dass ein Umdenken der Bevölkerung und das bewusste Auseinandersetzen mit dem Thema „Preis-Werte Ernährung“ wichtige Bausteine hierfür sind. Ein Schritt zu diesem Ziel ist der gemeinsame Antrag mit der CDU im Kreistag zum Thema „Jugend meets Landwirtschaft“.
Das Team aus dem Arbeitskreis freut sich auf weitere Austauschrunden, um einzelne ladwirtschaftliche Themen noch weiter vertiefen zu können und um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

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