Auf den Spuren von Tillmans

Kleinern(Daniela Sommer). Die heimische Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer hatte für die diesjährige Sommertour unter dem Motto „KUNST – HAND – WERK“ eingeladen. An insgesamt sechs Tagen verteilten sich verschiedene Etappen zum Thema und geben ein Blick in die Kunst und die Welt von Kulturschaffenden in der Region.

Eine Etappe führte nach Kleinern. Nach Grußworten von Bürgermeister Gier und dem Ortsvorsteher Sascha Wittekind aus Kleinern verfolgten die Sommertour-Gäste auf dem Willi-Tillmans-Weg das Wirken und die Werke von Tillmans. Die Gruppe wanderte zu Tillmans Haus, das heute noch in Besitz seiner Enkel ist. Willi Tilmans wurde schon mit 16 Jahren (1911) in die Düsseldorfer Kunstakademie aufgenommen. Nach Durchlaufen der Fachgebiete „Gipsklasse“ und „Antikensaal“, stieg er in die Landschaftsklasse unter Professor Eugen Dücker auf. Willi Tillmans übernahm Wesentliches von diesem Lehrer und fand später durch direkten und intensiven Kontakt zur Natur seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Schon vor dem Ersten Weltkrieg war Tillmans mehrfach Gast im Wesetal und lernte so die Landschaft kennen und lieben, die schließlich seine Heimat wurde. 1919 baute er sich ein Atelier in Kleinern. Die zahlreichen Werke von Tillmans – Ölbilder, Aquarelle, Graphiken – zeigen vorwiegend Motive aus dem Waldecker Land. Zu seinem hohen Bekanntheitsgrad trugen auch die Zeichnungen im Kalendarium und zu Geschichten im Waldeckischen Landeskalender bei.
Kleinern hat viel zu bieten: Neben dem Tillmans-Pfad gibt es viele Freizeitaktivitäten wie beispielsweise den Dorferkundungspfad, Wander- und Walkingstrecken sowie die Freizeitanlage Spicke: http://www.kleinern.de/freizeitaktivitaeten.html

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„Kleinern hat sich eindrucksvoll gezeigt, Kleinern ist aktiv und dort wird den Gästen sowie Einheimischen vielerlei geboten. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Jahr zu Gast in Kleinern auf Tillmanns Spuren waren. Kleinern zeigt eindrücklich wie stark kleine Orte sind, dass der Zusammenhalt groß ist und gemeinsam viel bewirkt werden kann! Kleine Orte sind lebens- und liebenswert, sind bunt und vielfältig – auch das strahlt für mich das Motto „KUNST-HAND-WERK“ aus. Kunstfreiheit ist für freiheitlich-demokratische Gesellschaften essenziell. Ich bin sehr gespannt auf die anstehenden Termine, die unterschiedliche Künstler und Kreative mit ihren Produkten zeigen! Zur Sommertour sind alle Interessierten herzlich eingeladen!“ sagt Sommer.

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