Landkreis investierte in 2013 mehr als 6,5 Millionen Euro in Kreisstraßen

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat das längste Kreisstraßen-Netz in ganz Hessen Foto: LK Waldeck-Frankenberg/nh

 

Korbach. (nh/od). Die Kreisstraßen in Waldeck-Frankenberg sind mit einer Gesamtlänge von 483 Kilometern die längsten Kreisstraßen in ganz Hessen. Um das landesweit größte Straßennetz instand zu halten und auszubauen, hat der Landkreis im vergangenen Jahr mehr als 6,5 Millionen Euro investiert – und verbessert so stetig die Infrastruktur im Kreis.

Für die Erneuerung der Straßenbeläge sind laut Erstem Kreisbeigeordneten Jens Deutschendorf in 2013 rund 2,2 Millionen Euro aufgewendet worden – und dies, obwohl diese Maßnahmen nicht zusätzlich von Land oder Bund gefördert wurden. Der Kreis trägt die Kosten dafür in vollem Umfang. So wurden unter anderem die Ortsdurchfahrten in Birkenbringhausen, Ehringen, Helmscheid und Rengershausen instandgesetzt. „Darüber hinaus haben wir Gelder in die Verbesserung der Kreisstraßen zwischen Immighausen und Fürstenberg sowie in Teilstrecken an den Orten Bad Wildungen, Albertshausen und Frankenberg investiert“, so Jens Deutschendorf weiter.

Rund zwei Millionen Euro aus Kreismitteln flossen im vergangenen Jahr auch in förderfähige Um- und Ausbaumaßnahmen des Straßennetzes. „Wir haben Mitte letzten Jahres endlich die Verbindungsstrecke zwischen Lengefeld und Lelbach für den Verkehr freigeben können, ebenso die Strecke zwischen Berndorf und Helmscheid“, so Deutschendorf. „Dies sind für die Bürgerinnen und Bürger wichtige Verbindungen, die nun auch wieder in vollem Umfang genutzt werden können.“ An den Kosten für den Geh- und Radweg an der Strecke zwischen Lengfeld und Lelbach beteiligte sich die Stadt Korbach; beide Maßnahmen wurden darüber hinaus vom Land Hessen bezuschusst. Weitere rund 2,3 Millionen Euro flossen in 2013 in die laufende Unterhaltung und Instandsetzung des Kreisstraßennetzes.

Neben der Pflege der Straßen hält der Kreis auch die insgesamt knapp 100 Brücken in Waldeck-Frankenberg instand. Zur Erhaltung der Bauwerke inklusive Stützmauern und Diensttreppen werden jährlich bis zu 400.000 Euro eingesetzt. „Im vergangenen Jahr wurde die Werbebrücke bei Höringhausen für über 250.000 Euro saniert. „Auch künftig planen wir in diesem Bereich weitere Maßnahmen wie beispielsweise die Sanierung der Nuhnebrücke bei Rengershausen“, kündigt der erste Kreisbeigeordnete an.
„Um bestmögliche und vor allem verkehrssichere Straßen in Waldeck-Frankenberg gewährleisten zu können, werden die Kreisstraßen regelmäßig geprüft“, so Jens Deutschendorf. „Sanierungsbedürftige Strecken werden erfasst, um schnellstmöglich eine Reparatur einleiten zu können und Schadstellen zu beseitigen.“ Auch für das Jahr 2014 seien bereits zahlreiche Um- und Ausbaumaßnahmen geplant.

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