Pandemie-Aktionshilfe: EWF hilft Menschen vor Ort

Landkreis Waldeck-Frankenberg, Bad Zwesten, Breuna, Fritzlar, Trendelburg(pm). Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) hat bis Ende März 2021 die gesamten Mittel der Pandemie-Aktionshilfe in Höhe von 50.000 Euro ausgeschöpft und damit den Menschen vor Ort geholfen. Das Gremium der Initiative mit Landrat Dr. Reinhard Kubat, Dekanin Eva Brinke-Kriebel und EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller hat über die Vergabe der Mittel entschieden und insgesamt 160 Antragstellern eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Ein Großteil der Mittel wurde an Solo-Selbstständige in den Bereichen Kultur, Dienstleistungen und Gastronomie gegeben. Auch viele kleine Vereine haben sich gemeldet und erhielten einen finanziellen Zuschuss aus den Mitteln der Pandemie-Aktionshilfe. Vor allem Musikvereine sind davon betroffen, dass sie in der gegenwärtigen Situation nicht auftreten dürfen und deutlich weniger Einnahmen haben, um das Vereinsleben für die Zeit nach Corona aufrecht zu erhalten.


Als Aufsichtsratsvorsitzender verwies Landrat Dr. Reinhard Kubat darauf, dass die EWF das Ziel der Initiative erreicht habe: „Für uns alle sind die Einschränkungen des gewohnten Lebens eine persönliche Herausforderung, die wir bewältigen müssen. Wir dürfen aber nicht diejenigen vergessen, die wegen der Pandemie größere finanzielle Not erfahren, weil sie nicht arbeiten dürfen oder weil dringend benötigte Einnahmen weggefallen sind. Die Corona-Hilfen des Staates sind wichtig. Aus der Nähe betrachtet gibt es aber immer Situationen, in denen das nicht reicht. Mit der Aktionshilfe wollten wir deshalb schnell und unbürokratisch vor Ort helfen und Zeit überbrücken, bis sich die Lage bessert. Wir können zuversichtlich sein, dass sich im Laufe des Jahres vieles zum Guten wendet. Die positiven Reaktionen der Antragsteller haben mir in jedem Fall gezeigt, dass die EWF die Initiative zur richtigen Zeit gestartet hat.“


Auch Dekanin Eva Brinke-Kriebel zeigte sich von der Aktion begeistert: „In dieser schwierigen Zeit war die finanzielle Hilfe durch die EWF für die Vereine, Betriebe und Einzelpersonen ein Lichtblick und ein ganz konkretes Zeichen von Solidarität. Dabei ist für die Menschen das Wahrgenommen werden in ihrer Notlage genauso wichtig wie die Unterstützung selbst.“ Sie dankte der Initiative auch dafür, dass die Kirchen mit einer größeren Spende in Höhe von 5.000 Euro aus dem Topf der Pandemie-Aktionshilfe bedacht wurden. Diese Mittel konnten direkt an Menschen in Notlagen vor Ort weitergegeben werden.


Stefan Schaller verwies als Geschäftsführer des Unternehmens darauf, dass die EWF wirtschaftlich erfolgreich handeln müsse. Das sei aber kein Widerspruch zum Engagement für die Region. „Wenn wir uns nicht lokal für etwas einsetzen, dann verlieren wir Vertrauen. Wir haben täglich direkt mit den Menschen zu tun und da genügt es nicht, einfach nur da zu sein. Wir müssen zeigen, dass wir uns für die Region engagieren und bei Fragen vor Ort praktische Lösungen finden. Deshalb bin ich froh darüber, dass wir als EWF mit der Pandemie-Aktionshilfe einen positiven Beitrag in dieser Zeit leisten konnten und möchte mich auch für das Engagement meiner Gremienkollegen sehr herzlich bedanken.“

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