Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens Tönnies stehen unter Quarantäne

Allgemeinverfügung des Kreises Paderborn tritt am Samstag, 20. Juni in Kraft

Kreis Paderborn(krpb. Der Corona-Ausbruch im benachbarten Kreis Gütersloh macht an der Kreisgrenze nicht halt: Seit dem gestrigen Donnerstag, 18. Juni, sind fünf Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Kreis Paderborn dem Ausbruchsgeschehen bei der Firma Tönnies mit Sitz im 67 km entfernt liegenden Rheda-Wiedenbrück zuzuordnen. Da derzeit noch Tausende von Testergebnissen ausstehen, ordnet Landrat Manfred Müller vorsorglich für alle 54 Beschäftigten der Firma Tönnies, die ihren Wohnsitz im Kreis Paderborn haben, eine häusliche Quarantäne an. Die Quarantäne gilt für 14 Tage, unabhängig davon, ob die Mitarbeitenden des Unternehmens Symptome zeigen oder nicht. Den Angehörigen, die mit ihnen in häuslicher Wohngemeinschaft leben, wird dringend empfohlen, ebenfalls zu Hause zu bleiben. Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 20. Juni in Kraft.

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Seit dem gestrigen Donnerstag, 18. Juni, stehen fünf neue Fälle im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen bei der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh. Die Infizierten sind isoliert, die Kontaktpersonen stehen unter Quarantäne. In den nächsten Tagen werden nach Angaben des Kreises Gütersloh rund 5000 Beschäftigte des Unternehmens getestet. Da bis zum Vorliegen der Testergebnisse noch einige Tage ins Land ziehen, „möchten wir sicherstellen, dass die Infektionsketten hier vor Ort sich erst gar nicht bilden oder erfolgreich unterbrochen werden“, betont Landrat Manfred Müller. Der Landrat kündigt zudem an, am kommenden Montag, 22. Juni, im Rahmen der Kreistagssitzung im Berufskolleg in Schloß Neuhaus umfassend über das derzeitige Corona-Geschehen und die Maßnahmen des Kreises zu berichten.

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