EWF installiert PV-Module auf Parkhausdach

Optimale Flächennutzung für erneuerbare Energien

Korbach. Die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) schloss bis Ende Mai die Dachinstallationsarbeiten für eine neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkhaus Flechtdorfer Straße in Korbach ab. Die damit beauftragte Firma Elektro Brüne aus Waldeck-Sachsenhausen installierte insgesamt mehr als 700 Solarstrommodule auf dem Dach des Gebäudes. Die Anlage kann rechnerisch den jährlichen Bedarf von bis zu 80 Haushalten à vier Personen mit Strom aus erneuerbaren Energien decken. Das Modulfeld besteht aus zwei getrennt betriebenen Anlagen. Rund 20 Prozent der Photovoltaikfläche nutzt die Stadt Korbach als Betreiberin einer der beiden Anlagen für das eigene Gebäude. Ein Stromspeicher wird den Eigenstromanteil für die direkte Nutzung im Gebäude optimieren. Die übrige Dachfläche pachtet die EWF für die zweite Photovoltaik-Anlage. Damit erhöht sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien deutlich. Für beide ein Gewinn: Der Energieversorger EWF nutzt die zur Verfügung stehende Fläche optimal aus und die Hansestadt profitiert von den regelmäßigen Pachteinnahmen – auch bei weniger Sonnenschein.

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Partnerschaft für die Nutzung kommunaler Flächen
Das Projekt der Hansestadt mit der EWF als Partnerin startete vor etwa zwei Jahren. Die Stadt hatte sich dafür entschieden, einen Teil der Photovoltaik-Anlage selbst zu betreiben, um die Stromkosten für den Betrieb des Parkhauses zu senken. Der Stromspeicher bietet den Vorteil, dass überschüssiger Solarstrom in der Mittagszeit gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt – vorrangig in den Abend- und Nachtstunden – genutzt werden kann.

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Grünes Licht für die Projektumsetzung gab es erst nach der statischen Prüfung und Ertüchtigung der Dachkonstruktion. Im Anschluss an die Installation der Module folgen nun die weiteren Arbeiten im Inneren des Gebäudes, damit die Anlagen den erzeugten Strom ins Netz einspeisen oder für den Betrieb des Parkhauses zur Verfügung stellen können.

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