Grüne Waldeck informieren sich über zukunftsweisende Projekte am Edersee

Waldeck. Im Vorfeld der Kommunalwahl am 15. März 2026 haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen Waldeck über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsprojekte am Edersee informiert. Bei einem Vor-Ort-Termin standen insbesondere Investitionen in den Tourismus, die Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung des Standorts im Mittelpunkt.
Ein wichtiger Programmpunkt war das neue Projekt der Edersee-Schifffahrt. Diese reagiert auf die schwankenden Wasserstände des Edersees mit einer innovativen Lösung: Geplant ist die Anschaffung eines elektrisch betriebenen Fahrwagens, der Gäste bei niedrigem Wasserstand barrierefrei und komfortabel zu den Fahrgastschiffen transportiert. Das Projekt wird im Rahmen des LEADER-Programms durch EU- und Landesmittel unterstützt. „Für diese Fördermöglichkeiten haben wir Grünen uns maßgeblich eingesetzt“, erklärte der Vorsitzende des Grünen-Ortsverbandes Waldeck, Jürgen Schanner.

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Auch das Strandhaus Edersee stand auf dem Besuchsprogramm. Der neue Pächter, Jonas Behle, stellte der Delegation seine Investitionen in Gastronomie, Küche und Bürobereiche vor. Zudem berichtete er von einer strategischen Neuausrichtung des Angebots, bei der künftig verstärkt Hochzeiten und Veranstaltungen im Fokus stehen. In den Räumen des Strandhauses sind nun neben Hochzeitsfeiern auch standesamtliche Trauungen möglich. Eine Herausforderung für den Betrieb bleibe weiterhin die Gewinnung von qualifiziertem Personal. Positiv bewertet wurde außerdem, dass die Betreuung der Badegäste vor Ort sowie die Nutzung von Umkleidekabinen weiterhin sichergestellt sind. Darüber hinaus wurden weitere geplante Investitionen diskutiert. Dazu zählt unter anderem der Bau von mehreren kleinen Ferienhäusern. Voraussetzung hierfür sind jedoch Änderungen im Bebauungsplan sowie im Flächennutzungsplan. „Wir unterstützen diese Entwicklung und werden die notwendigen planungsrechtlichen Schritte konstruktiv begleiten“, betonte Jürgen Schanner. Ein weiteres zentrales Thema war die Verbesserung der Badesituation am Standort. Hierzu liegt inzwischen eine von der Stadt beauftragte Machbarkeitsstudie vor. „Wir müssen uns touristisch weiterentwickeln, um sowohl für Gäste als auch für Einheimische attraktiv zu bleiben. Wir sind sehr gespannt auf die erarbeiteten Vorschläge. In diesem Bereich besteht seit längerem Handlungsbedarf“, so Schanner abschließend.

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