Korbach(pm). Das Netzwerk für Toleranz wird auch im Jahr 2026 als Partnerschaft für Demokratie aktiv sein und im Rahmen des Bundesprogramms des Bundesministeriums für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Landesprogramms Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus gefördert. Damit setzt das Netzwerk in Trägerschaft des Vereins
gewaltfrei handeln e.V. seine engagierte Arbeit für Demokratie, Vielfalt und Extremismusprävention im Landkreis fort. Für das Jahr 2026 stehen insgesamt 48.655,60 Euro zur Verfügung, mit denen gemeinnützige Vereine Projekte in den Themenfeldern Demokratieförderung, Extremismusprävention und Vielfaltgestaltung umsetzen können. Förderanträge können digital zu drei Stichtagen eingereicht werden: 01.04., 01.06. und 01.10. Über die eingereichten Förderanträge entscheidet das Bündnis der Partnerschaft für Demokratie. Dieses setzt sich aus Vertretern von Vereinen, Landkreis Verwaltung, Kirche, Polizei und Feuerwehr zusammen. Detaillierte Informationen zur Antragstellung und zur Förderung erhalten Interessierte bei den Mitarbeiterinnen der Koordinierungs- und Fachstelle und auf der Homepage toleranzwafkb.de. Im Jahr 2026 gibt es zudem einige Neuerungen: Das federführende Amt wird nun von Theresia Schneider, Fachdienst Ländlicher Raum der Landkreisverwaltung besetzt, die die Verwaltungsaufgaben sowie die Antragstellung für den Landkreis übernimmt.
Ein Highlight ist die gemeinsam mit einer Lokalzeitung und der TU Darmstadt entwickelte Wahlhilfe für die Wahl der Kreistagsmitglieder, die allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht und eine informierte Wahlentscheidung bei der Kommunalwahl am 15.03. unterstützen soll. Darüber hinaus wird gemeinsam mit der DEXT-Fachstelle das Jugendbeteiligungsprojekt
„Jugend.Impuls“ in den Kommunen Bad Arolsen, Diemelstadt, Twistetal und Volkmarsen umgesetzt. Ergänzend bietet das Netzwerk Workshops zur Vermittlung demokratischer Werte für
Jugendliche an. Zudem können sich alle Bürgern bei extremistischen Vorfällen vertrauensvoll an das Netzwerk für Toleranz wenden. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit bleibt der Austausch und die Vernetzung: Jeden Monat findet ein offenes Vernetzungstreffen statt, zu dem alle Menschen eingeladen sind, die sich für Demokratie und Vielfalt im Landkreis engagieren möchten. Das Netzwerk für Toleranz freut sich auf zahlreiche Projektideen, neue Kooperationen und ein weiteres Jahr lebendiger Demokratiearbeit im Landkreis.

















