Die Tour der Hoffnung für jedermann – Alleine oder als Gruppe radeln und Gutes tun

42. Tour der Hoffnung 2025

Biebertal(pm). Aus einer spontanen Idee hat sich eine bundesweite Bewegung entwickelt. Als vor fünf Jahren keine klassische Tour der Hoffnung möglich war, ist eine Pandemie-Aktion geboren worden, die sich danach fest etabliert hat. Die Aufgabe lautet: Lege in neun Tagen 333 km zurück und spende freiwillig zehn Cent für jeden gefahrenen Kilometer. Ob allein, im Team, Verein oder Firma organisiert. Die Socialrides haben seitdem 134.000 Euro an Spenden ermöglicht. Eingesetzt werden sie für die Behandlung und Betreuung krebskranker Kinder und deren Familien sowie für die Forschung an Krebs und Leukämie. Der 6. Socialride steht nun kurz bevor und wird vom 19. bis 27. Juli stattfinden. Zehn Tage später geht dann die 42. Tour der Hoffnung 2025 auf die Strecke, für drei Tage durch Mittel- und Südhessen bis nach Rheinland-Pfalz. Das Gute am Socialride: Anders als bei der traditionellen Tour der Hoffnung ist die Teilnehmerzahl nicht begrenzt. Hier gilt, je mehr, umso besser.

Socialride bricht seine eigenen Rekorde
Im Vorjahr brach der 5. Socialride noch seine eigenen Rekorde: 462 Radsportler legten 175.894 Kilometer zurück. Das ist vier Mal um die Erde – plus Miami hin und zurück. Finanziell konnten dadurch 50.000 Euro auf dem Spendenkonto der Tour der Hoffnung verbucht werden. Zum Abschluss fand eine Gruppenfahrt statt mit Ziel im mittelhessischen Frankenbach. Dort traten in einer umgebauten Scheune sogar einige Stars der Volksmusik und des Schlagers auf. Die Amigos waren als Topact dabei, dazu Daniela Alfinito und viele andere. Alles für den guten Zweck. „Macht mit, tut euch zusammen mit Freunden und Bekannten für die Tour der Hoffnung für jedermann, und seid ab 19. Juli neun Tage Teil des 6. Socialrides“, motiviert Wolfgang Rinn, zweiter Vorsitzender vom Tour der Hoffnung e. V. und Ideengeber sowie verantwortlich für die Socialride-Umsetzung. „Dass er sich zu einem derartigen Erfolgsprojekt entwickelt, haben wir uns in den kühnsten Träumen so nicht ausgemalt.“ Mit dem Socialride könne bundesweit eine Radcommunity angesprochen werden, die sich offensichtlich bereitwillig der guten Sache annehme und vom Tour-Virus infizieren lasse.

Abschlussveranstaltung am Samstag, 26. Juli, in der Möbelstadt Sommerlad
Der Socialride 2025 wird mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung seinen Ausklang finden. Für Samstag, 26. Juli, ist eine gemeinsame Abschlussfahrt geplant. Ziel wird die Möbelstadt Sommerlad sein, die ihr 95-jähriges Firmenbestehen mit einem Familienfest feiert. Nicht nur, dass dort eine Spende entgegengenommen werden kann, auch die Lokalmusikerin Ingi Fett von den „Drei Stimmen“ wird das Rahmenprogramm musikalisch abrunden.

Radfans aufgepasst: Attraktive Preise zu gewinnen
Und der langjährige Mobilitäts-Partner der Tour der Hoffnung, Škoda, legt mit einer besonderen Form der Unterstützung noch eine Schippe drauf: Den Teilnehmenden des diesjährigen Socialride winken gleich mehrere attraktive Gewinne. Als Hauptgewinn lädt Škoda zu einer exklusiven Mitfahrt in einem Begleitfahrzeug bei der Deutschlandtour der Radprofis während einer der vier Etappen ein, um den Nervenkitzel eines Radrennens live zu erleben. Als drei weitere Gewinne warten je zwei Startplätze für die 60 km- oder 100 km-Strecke inklusive VIP-Paket sowie der Übernachtung bei den Cyclassics in Hamburg am 17. August 2025.

So kann man mitmachen
Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält nach erfolgreicher Anmeldung einen Zugang zu einem persönlichen KM-Tagebuch, eine personalisierte Startnummer, und ab dem Startschuss permanent Infos rund um den Socialride. Und richtig wichtig: Inhaber der BDR-Breitensport-Lizenz können ihre Kilometerwertung in der GC Touren-App geltend machen. Alle Informationen hierzu sind im Zuge des Anmeldeverfahrens erhältlich. Weitere Informationen inkl. eine Anmeldungsplattform gibt es auf: www.tour-der-hoffnung.de/social-ride-2025.

Wissenswertes rund um die Tour der Hoffnung
Hauptziel der Tour der Hoffnung ist es seit 1983, möglichst viele Spenden für krebskranke Kinder zu erradeln, sei es für unmittelbare Hilfe oder die so wichtige Forschung. Als eine der größten, privat organisierten Benefiz-Radtouren der Bundesrepublik hat die Tour-Familie in über vier Jahrzehnten mehr als 40 Millionen Euro zusammengetragen, die zu 100 Prozent den betroffenen Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Sämtliche Kosten, von der Organisation bis zur Umsetzung, werden von Sponsoren getragen. Unterstützt wird der rein ehrenamtlich arbeitende Verein während der Tour von rund 40 Helferinnen und Helfern, die die Tour begleiten und für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Im Vorjahr verbuchten die ehrenamtlich Engagierten eine Gesamtsumme in Höhe von 1,32 Millionen Euro auf dem Spendenkonto. Davon profitierten 25 Kinderkliniken, Forschungslabore, Elternvereine und Rehaeinrichtungen aus ganz Deutschland. Die hatten zuvor Anträge gestellt, über die ein unabhängiges Medizinisches Kuratorium entschieden hatte. „Wir hoffen wieder auf ein hohes Spendenergebnis, um damit die begünstigten Institutionen mit den so wichtigen Bereichen Forschung, neue Behandlungskonzepte, pflegerische und psychosoziale Betreuung und klinische Versorgung aktiv unterstützen zu können“, berichtet Schirmherrin Petra Behle.