So verändert Künstliche Intelligenz das Lernen: Fachkräfte aus Waldeck-Frankenberg besuchen die didacta

Köln/Waldeck-Frankenberg. Wie lernen junge Menschen in Zukunft – und welche Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz (KI)? Mit diesen Fragen besuchten Sozialpädagogen, Lehrkräfte und Psychologen des Berufsförderungswerks des Handwerks (BFH) gGmbH der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg die didacta in Köln – die größte Bildungsmesse Europas. Vor Ort wurde schnell deutlich: Digitale Technologien verändern das Lernen bereits heute spürbar. Ein Beispiel: Moderne Lernprogramme können erkennen, wo Schülerinnen und Schüler oder Auszubildender Schwierigkeiten haben – zum Beispiel in Mathematik oder Fachtheorie. Die Software stellt dann automatisch passende Aufgaben zusammen und gibt direkt Rückmeldung. Währenddessen kann sich die Lehrkraft gezielt um einzelne Lernende kümmern, Dinge erklären und individuell unterstützen. Ein weiteres Beispiel: Künstliche Intelligenz kann Texte zusammenfassen, Inhalte erklären oder Fragen beantworten – in Sekunden. Im Unterricht geht es deshalb immer weniger nur darum, Wissen auswendig zu lernen. Viel wichtiger wird es, Informationen zu verstehen, zu hinterfragen und richtig einzuordnen.

„Wir sehen, dass sich Lernen gerade grundlegend verändert“, sagt Maria Djambazov, Operative Leitung der BFH gGmbH. „Auszubildende können sich heute mit Unterstützung von KI Inhalte jederzeit erklären lassen. Unsere Aufgabe als Lehrkräfte wird es deshalb sein, die Lernenden dabei zu begleiten, die richtigen Fragen zu stellen, Ergebnisse zu prüfen und Zusammenhänge zu verstehen. Genau darauf müssen wir uns vorbereiten.“

Das Berufsförderungswerk des Handwerks (BFH) gGmbH ist seit vielen Jahren als Bildungsdienstleister in der Region Waldeck-Frankenberg tätig. Es unterstützt junge Menschen und Erwachsene auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf und arbeitet dabei eng mit Betrieben zusammen. Die Eindrücke von der didacta zeigen: Bildung befindet sich im Wandel. Das BFH möchte diese Entwicklungen aktiv aufgreifen, um Lernen noch besser an die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt anzupassen. Kontakt: Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, Telefon: 05631 9535100, E-Mail: info@khkb.de.