Fraktionsvorsitzender Sommer: „Hier in Frankenberg wird das Geld gebraucht
Frankenberg(pm). Die SPD Frankenberg freut sich über den Vorstoß der Hessen SPD einen Großteil des Geldes aus dem 100-Milliarden-Sondervermögen an die Kommunen weitergeben zu wollen. „Das ist ein wichtiges Signal für uns Kommunen. Egal ob im Rathaus, Kindergarten oder im Kreiskrankenhaus, im Schwimmbad oder im Kulturbahnhof. Hier vor Ort wird so viel geleistet. Ich freue mich, dass das in Wiesbaden gesehen wird“, erklärt Dr. Hendrik Sommer, der Vorsitzende der SPD-Fraktion in Frankenberg. Die SPD Hessen fordert, dass wer die Hauptlast trägt, auch den Löwenanteil aus den Sondervermögen bekommen sollte. Der Großteil der hessischen 7,4 Milliarden Euro, 77% aus dem 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen des Bundes solle daher auch an die Kommunen im Land weitergeben werden. Der Ortsvereinsvorsitzende Hendrik Klinge sagt: „Wir wollen die Orte stärken, an denen Demokratie konkret wird – im Alltag, im Ehrenamt, im Rathaus, im Krankenhaus.“ Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Sommer begrüßt die Forderung aus Wiesbaden. „Als Kommunalpolitiker weiß ich: Politik wird vor Ort gemacht. Wir haben hier in Frankenberg in den letzten Jahren viel erreicht. Wir wollen das Geld nutzen, um in unsere soziale Infrastruktur zu investieren und beispielsweise neben den Investitionen in Kindergarten, Schwimmbad oder Kulturbahnhof endlich unseren gemeinsamen im Parlament beschlossenen Antrag zu der Finanzierung von Straßenausbaubeiträgen umzusetzen, um nicht nur die Kommune, sondern auch unsere Bürgerinnen und Bürger zu entlasten.“
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Erst kürzlich wurde mit Sommers Sommertour „DenkMal“ der alte Bahnhof in Begleitung von Stadtführerin Ruth Piro-Klein, Bauamtsleiter Sebastian Prause, Bürgermeisterin Eckes und 65 Interessierten besucht. Hendrik Sommer erinnert daran, dass das historische Bahnhofsgebäude seit 2013 im Besitz der Stadt ist. Der Frankenberger Bahnhof gehörte zu rund 1.200 Bahnhöfen, die damals aus einem Fonds herausgelöst worden sind. „Wir unterstützen sehr, dass der Bahnhof zu einem Ort der Begegnung werden und Platz für die Musikschule, Kunst und Kultur bieten soll.“ Das neue Kulturzentrum biete genügend Platz, liege verkehrsgünstig für eine Anfahrt mit Bus, Zug, Auto und Fahrrad. Bauamtsleiter Sebastian Prause beteuerte, dass die Schalterhalle im Erdgeschoss erhalten bleibe und zeigte den neugieren Gästen den Keller bzw. Bunker, der sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist. „Die SPD ist Hessens Kommunalpartei. Wir machen uns für unsere Bürgerinnen und Bürger, für unsere Städte und Gemeinden stark, denn unser Land ist nur so stark wie seine Kommunen. Wir stehen in einer Zeit großer Umbrüche. Wer Demokratie stark halten will, muss ihre Fundamente schützen. Und das sind unsere Kommunen. Dort schlägt das Herz unseres Zusammenlebens – und genau dort müssen die Mittel ankommen,“ sagt die Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer(SPD) abschließend, die sich gemeinsam mit allen Anwesenden freut, wenn der Kulturbahnhof weiterentwickelt und schließlich eröffnet wird.





