16 Auszubildende beenden Pflegeausbildung am Bildungszentrum des Stadtkrankenhaus Korbach

Korbach(pm). 16 junge Frauen und Männer können sich nach drei Jahren Pflegeausbildung jetzt auf die Schulter klopfen: sie haben am Bildungszentrum des Stadtkrankenhaus Korbach alles gelernt, was zur Patientenpflege im stationären und ambulanten Klinikalltag sowie in weiteren Fachgebieten dazugehört. Neben Auszubildenden aus dem Bereich Krankenhaus waren auch Teilnehmer aus dem Bereich Altenpflege dabei. In der sog. generalistischen Pflegausbildung wurden die Ausbildungsberufe Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt und neu strukturiert. „Während der dreijährigen Ausbildung lernen unsere Schüler somit Patienten jeden Alters zu pflegen – vom Säugling bis zum alten Menschen. Somit stehen ihnen heute auch alle Möglichkeiten offen, den späteren Berufsweg in der Pflege individuell zu gestalten“, erläutert Matthias Funke, Leiter des Bildungszentrums. In seiner Begrüßungsrede verglich er die Pflege mit dem Bild eines Mosaiks: „Ein Mosaik besteht aus vielen kleinen, gänzlich unterschiedlichen Steinen, die zusammen ein größeres, harmonisches Ganzes formen. Jeder dieser Steine ist wichtig. Denn fehlt auch nur ein kleiner Teil, bleibt das Bild unvollständig. Genauso ist es mit Ihrer Ausbildung. Die vielen Facetten der Pflege, die Sie in den letzten Jahren erlernt haben, sind wie diese kleinen Mosaiksteine und hatten ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Neben dem reinen Wissenserwerb in den unzähligen theoretischen und fachpraktischen Stunden haben Sie auch soziale Kompetenzen und Fähigkeiten aufgebaut. Manche dieser Mosaiksteine waren bunt und aufregend, andere vielleicht eher grau und herausfordernd. Aber alle Mosaiksteine zusammen haben Sie zu dem gemacht, was Sie heute sind: gut ausgebildete, einfühlsame und verantwortungsbewusste Pflegekräfte.“ Aus Sicht der Schüler sprachen Lina Katherine Henkel und Michelle Eisenberg zu der Feiergesellschaft und reflektierten die drei Ausbildungsjahre aus ihrer Sicht. Pflegedirektor Andreas Nerowski überreichte Gutscheine für den Skywalk in Willingen und verglich den Weg durch die Ausbildung mit der Passage der Hängebrücke: „Vor allem am Anfang, aber auch zwischendurch, kann es sehr wackelig sein. Daran gewöhnt man sich jedoch. Wichtig ist es, das Erreichen der anderen Seite bzw. des Examens nie aus den Augen zu verlieren.“, so der Pflegedirektor. Die Pflegeausbildung könne man auch als Brücke im Leben wahrnehmen, z. B. als Brücke zwischen dem „Kind sein“ und dem „Erwachsenwerden“. Darüber hinaus beglückwünschte er die frisch gebackenen Pflegekräfte und gab zu verstehen, dass er sich sehr über die hohe Zahl der Übernahmen nach der Ausbildung freue. Die Glückwünsche des Betriebsrates überbrachte Mario Seibel und wünschte den frisch Examinierten einen guten Start ins Berufsleben. Geschäftsführer Sassan Pur freute sich, dass der überwiegende Anteil der neuen Pflegefachkräfte ihre berufliche Laufbahn im Stadtkrankenhaus fortführen: „11 Examinierte beginnen ihren Berufsstart jetzt bei uns im Stadtkrankenhaus, einige bleiben bei ihren Trägern in der Altenhilfe und den einen oder anderen zieht es in eine ganz andere Region. Sie haben einen wunderschönen Beruf erlernt: denn was gibt es schöneres als Menschen zu helfen?“, wandte sich der Klinikchef an die neuen Pflegefachkräfte. Das jedes Jahr so viele Examinierte am Stadtkrankenhaus bleiben sei sicherlich auch ein Erfolg der Praxisanleiter in der Klinik. Denn während im Bildungszentrum der theoretische Part zu anatomischen und pflegerischen Grundlagen sowie relevante Rechtsgebiete vermittelt werden, erfolgt der praktische Unterricht auf den Stationen des Stadtkrankenhauses bei weiteren Kooperationspartnern. Für ein bestmögliches Zusammenspiel von Theorie- und Praxisunterricht arbeiten die Lehrkräfte und Praxisanleiter im Stadtkrankenhaus eng zusammen.
Bestanden haben das Examen für das Stadtkrankenhaus Korbach:

Katrin Abdo, Nele-Sophie Andres, Inge Buchholz, Maria Buchholz, Michelle Eisenberg, Lina Katherine Henkel, Jennifer Hildebrandt, Maria Morasch, Abigail Amadiwaa Piepke, Maike Pühlbauer, Noelle Strys .

Für folgende Partner im Ausbildungsverbund: Gita Amani (Gesundbrunnen), Jan Heiner Hast (Haus am Nordwall), Marina Koschewich (Gesundbrunnen), Rina Luchs (ALBE), Lea Marie Selch (Gesundbrunnen).

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