Landkreis Waldeck-Frankenberg/Frankenberg(pm). Im Rahmen ihrer Gesundheitstour besuchte Dr. Daniela Sommer, die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Vizepräsidentin des Hessischen Landtages mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Tobias Eckert von der SPD Hessen sowie mit Vertretern der SPD Frankenberg und Iris Ruhwedel, die für die SPD Kreistagsfraktion im Psychiatriebeirat sitzt, die Vitos psychiatrische Ambulanz in Frankenberg. Herr Prof. Dr. Metzger begrüßte die Gäste herzlich und stellte sein Team vor. Er bietet dort mit seinem Team ambulante Diagnostik und Behandlung, aber auch betreuende Nachsorge an, damit Patienten in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können bzw. wieder dort ankommen. Hier werden also psychisch kranke Menschen dabei unterstützt, ein möglichst selbstständiges und normales Leben zu führen. Patienten mit psychischen Problemen jeglicher Art erhalten individuelle, speziell ihren Problemen entsprechende Hilfe und Unterstützung, z.B. bei Depressionen und manisch-depressiven Störungen, Angststörungen, Erkrankungen aus dem Formenkreis der Schizophrenie, bei Zwangserkrankungen, akuten seelischen Krisen, Persönlichkeitsstörungen, alterspsychiatrischen Erkrankungen, Verhaltensstörungen bei geistigen Behinderungen sowie bei Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS).
Dr. Daniela Sommer sagte: „Danke für die Einblicke und Danke für das Angebot, dass eine gute Hilfe bei psychischen Belastungen und Erkrankungen bietet,“ Sommer verwies zudem auf den von ihr mitverhandelten Koalitionsvertrag, in dem es dazu heißt: Bestehende Strukturen, sowohl stationär als auch ambulant, müssen ausgebaut und erweitert werden. Das betrifft ebenfalls Vor- und Nachsorgestrukturen, auch für Kinder und Jugendliche. Bestehende Angebote müssen besser vernetzt werden. Eine schnelle und gesicherte Überleitung vom stationären in den ambulanten Bereich psychischer Erkrankungen ist für den nachhaltigen Behandlungserfolg wichtig. Hierbei sind neben den Nachsorgestrukturen auch entsprechende Wohnformen zu berücksichtigen. „Gerade die Vor- und Nachsorgestrukturen sind wichtig, damit schnelle Hilfe da ist und Krisen gemeinsam bewältigt werden können. Daher ist das Angebot in Frankenberg ein großer Mehrwert für alle Akteure und vor allem für Betroffene.“ Hendrik Klinge, der Ortvereinsvorsitzende der SPD Frankenberg, ergänzte: „Das Angebot ergänzt das Spektrum der Gesundheitsversorgung in Frankenberg. Wir sind froh, dass Vitos den Standort in Frankenberg für die Ambulanz gewählt hat. Sie ist ein Gewinn für Frankenberg und die Umgebung sowie für Bürgerinnen und Bürger.“





