12. Nationalparkfest – Aus dem Dorf in die Wildnis

Vöhl-Schmittlotheim(nh). Das diesjährige Nationalparkfest wurde am vergangenen Sonntag, den 22. Mai, in Vöhl-Schmittlotheim gefeiert. Es war ein Fest für jedermann: Alt und Jung, Einheimischen und Urlaubsgästen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Unter dem Motto „Aus dem Dorf in die Wildnis“ wurde bereits zum zweiten Mal in einem der Nationalpark-Anrainerorte gefeiert.

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Zum Tag der biologische Vielfalt: NABU fordert sofortiges Verbot von Glyphosat in Gärten

Wetzlar(nh/od). Zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai fordert der NABU Hessen, den Einsatz des gefährlichen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat im Siedlungsbereich sofort zu verbieten. „In unseren Gärten und Grünanlagen ist das Risiko von Fehlanwendungen besonders groß. Gifte wie Glyphosat haben in Dörfern und Städten nichts zu suchen“, erklärt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen. Gärten und Grünanlagen sind mittlerweile wichtige Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen geworden, die in den industrialisierten Agrarsteppen kein Zuhause mehr finden. Mit der Einrichtung von „wilden Ecken“ im Garten kann jeder Naturfreund zum Erhalt…

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Vorbereitung auf zurückkehrende Wölfe: NABU schult Helfer für Herdenschutz

Wetzlar/Kassel(nh).  Mit dem Projekt „Schnelle Eingreiftruppe Herdenschutz“ hat der NABU begonnen, ehrenamtliche Helfer zum Thema Wolf und Herdenschutz auszubilden. Die geschulten NABU-Aktiven und Schafhalter wollen, wenn ein Schäfer um Hilfe bittet, u.a. Herdenschutzzäune aufstellen. Nutztierhaltung, insbesondere von Schafen, dient häufig dem Erhalt wertvoller Lebensräume. Dies ist dem Naturschutz ein wichtiges Anliegen. Der NABU Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, z. B. Schäfer zu unterstützen und ihre Tiere – soweit irgend möglich – gegen mögliche künftige Wolfsübergriffe zu schützen.

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HessenForst widerspricht NABU: das Vorkommen des seltenen Grünen Besenmoos ist gesichert

Die vom NABU behaupteten Schäden am Grünen Besenmoos entbehren jeglicher Grundlage Kassel(nh/od). Das Grüne Besenmoos (Dicranum viride) ist eine stark gefährdete Art in Hessen. Es kommt vor allem in alten Buchenwäldern vor und wird durch die FFH-Richtlinie streng geschützt. HessenForst richtet die Waldpflege und Holzernte streng nach den Bedürfnissen des Mooses aus, um die vorhandenen Vorkommen zu fördern. Im Forstamt Wettenberg haben die Förster mit einem anerkannten Moosexperten vor Beginn der Holzernte potenziell betroffene Buchenbestände begutachtet, um die erforderlichen Maßnahmen naturschutzfachlich optimal durchzuführen.

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Waldabenteuer mit Biwaknacht

Ferienfreizeit „Querwaldein“ der Jugendburg Hessenstein Burg Hessenstein/Vöhl. Vom 18. bis 22. Juli bietet die Jugendburg Hessenstein eine Naturerlebnisfreizeit für zwanzig Kinder von 10 bis 13 Jahren an. Unter dem Motto „Querwaldein“ erkunden die Kinder und Jugendlichen den Wald mit allen Sinnen. Bei ihrer Spurensuche erfahren sie, welche  Tiere im Wald leben und wie man sie beobachten kann. Auch weitere Survival-Aktivitäten wie Orientieren mit GPS, Karte und Kompass, Feuermachen, Kochen am Lagerfeuer und Biwakbau stehen auf dem Programm.

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NABU zeigt Hessen-Forst wegen Umweltschaden an

Holzeinschlag im Laubacher Wald zerstört geschützte Lebensräume Wetzlar(nh). Der NABU Hessen hat beim Regierungspräsidium Gießen eine Umweltschadens-Anzeige wegen einer erheblichen Beeinträchtigung des Europäischen Schutzgebiets „Laubacher Wald“ durch Forstarbeiten gestellt. „Durch die kürzlich erfolgten Einschläge wurden ehemals sehr naturnahe, alte, geschlossene, moosreiche Hallen-Buchenwälder so stark aufgelichtet, dass die Lebensbedingungen von geschützten Arten zerstört wurden“, erklärt Mark Harthun, Naturschutzreferent des NABU Hessen. Für die Holzeinschläge im Wald am Diethersberg etwa zwei Kilometer östlich des Hungener Ortsteils Villingen sei es nun nötig, den Schaden wiedergutzumachen und Waldgebiete an anderer Stelle aus der Nutzung…

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NABU begrüßt ersten Rheingau-Biber

Biber kehrt nach mehreren hundert Jahren an Mittelrhein zurück Wetzlar/Eltville(nh). Im Rhein nahe Eltville wurde letzte Woche ein Biber fotografiert. Damit konnte der Nachweis des ersten Bibers im Rheingau-Taunus-Kreis seit mehreren hundert Jahren erbracht werden. „Wir begrüßen die fortschreitende Ausbreitung des Bibers in Hessen. Der geschickte Landschaftsgestalter zeigt uns, wie natürliche Flüsse und Bäche aussehen müssen“, so Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen.

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Aktionstag „Willkommen Wolf!“

NABU, NAJU und Naturschutzakademie Hessen werben für Wölfe Wetzlar(nh/od). Zum Tag des Wolfes am 30. April 2016 veranstalten der NABU und die Naturschutzakademie Hessen einen Aktionstag für Groß und Klein in Wetzlar. Auf dem Programm stehen Mitmachaktionen für Familien sowie Vorträge, Theater und Film. Die Besucher können sich über den faszinierenden Beutegreifer informieren und mehr über sein Leben sowie seine Rückkehr nach Deutschland erfahren. Die Teilnahme am Aktionstag, der von 10 Uhr bis 17 Uhr auf dem Gelände der Naturschutzakademie in der Friedenstraße 30 stattfindet, ist kostenfrei.

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NABU:Land muss Streuobst besser vermarkten

Streuobstexperten aus ganz Deutschland zu Gast in Geisenheim Wetzlar/Geisenheim(nh). Eine professionellere Vermarktung von Streuobstprodukten fordern Experten des NABU-Bundesverbandes bei einem Treffen in Geisenheim. Am kommenden Wochenende führt der NABU-Bundesfachausschuss (BFA) Streuobst im hessischen Geisenheim seine 75. Tagung durch. „Streuobstwiesen sind die Lebensräume mit der höchsten biologischen Vielfalt in Deutschland, unsere „Hotspots der Biodiversität“. Über 5.000 Tier- und Pflanzenarten sowie rund 3.000 Obstsorten sind allein in Deutschland nachgewiesen“, so Beate Kitzmann und Dr. Markus Rösler, Sprecher des NABU-BFA Streuobst. Vor diesem Hintergrund besäßen Maßnahmen für den Schutz und die naturverträgliche, möglichst…

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NationalparkZentrum Kellerwald ist nun barrierefrei und mehrsprachig

Neues 3D-Modell gibt Blinden und internationalen Gästen Einblicke in das UNESCO Weltnaturerbe Vöhl-Herzhausen(nh). „Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern des NationalparkZentrums Kellerwald ermöglichen, sich über das Weltnaturerbe Buchenwälder zu informieren. Hierzu zählen auch Menschen mit Behinderung und Gäste aus dem Ausland. Für diese Zielgruppe wurde nun ein einzigartiges 3D-Audio-Modell entwickelt“, erklärte Hessens Umweltministerin Priska Hinz heute im NationalparkZentrum in Vöhl. Hier wurde das 3D-Modell dem Nationalparkbeirat und der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit Hilfe von tastbaren Elementen, Sprachinformationen, speziellen Funkkopfhörern und Erläuterungen in Blindenschrift können sich Menschen mit Einschränkungen über die sogenannten…

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