Willingen. Grünes Licht für die neue Sommerrodelbahn in Willingen: Kürzlich überreichte der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese gemeinsam mit dem Fachdienstleiter Bauen, Bernd
Berghöfer, die Baugenehmigung für die neue Sommerrodelbahn vom Typ „Alpine Coaster“ an Christoph Leyhe, Herbert und Christian Rummel der Gebrüder Rummel GmbH & Co. KG.
Allwettertaugliches Angebot
Mit dem neuen Alpine Coster schaffen die Geschäftsführer ein weiteres Angebot in der Gemeinde Willingen, welches wetterunabhängig das ganze Jahr über von den Besuchenden genutzt werden kann. Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese lobte bei der Übergabe der Genehmigung das unternehmerische Engagement: „Die klimatischen Veränderungen erfordern von den Unternehmern auch eine andere Denkweise. Es ist wichtig, sich auf Angebote auszulegen, die wetterunabhängig sind und damit eine ganzjährige Betriebszeit ermöglichen. Wir als Kreisverwaltung verstehen uns dabei als Partner, die diesen Prozess konstruktiv und gemeinschaftlich mit den Unternehmen gehen und dann eben auch feierlich die Baugenehmigung in kürzester Zeit übergeben können.“
Erweitertes Angebot
Insbesondere das magnetinduktive Bremssystem macht den Einsatz der neuen Bahn bei allen Wetterlagen möglich. Auch Auffahrunfälle werden durch das Abstandsüberwachungssystem der neuen Anlage ausgeschlossen. Der neue Alpine Coaster soll neben der bereits existierenden Sommerrodelbahn am Ritzhagen gebaut werden. Damit ergänzt er das bereits bestehende Angebot für Familien in der Tourismusgemeinde.
Nach sechs Monaten Genehmigung erteilt
Im Februar, berichtet Herbert Rummel, seien sie das erste Mal an den Fachdienst Bauen mit ihrem Vorhaben herangetreten. Die Baugenehmigung wurde somit innerhalb von sechs Monaten erteilt. Dies läge insbesondere an der Form des Genehmigungsprozesses. „Bei unserem Baugenehmigungsmanagement besprechen wir bereits im Vorfeld der Antragsstellung im Detail, welche Informationen von den Antragsstellenden vorliegen müssen. Es werden unter anderem naturschutzrechtliche Bedingung erörtert, damit das Vorhaben an die rechtlichen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden kann. So ersparen wir den Antragsstellern das Nacharbeiten bei den Unterlagen und der Prozess wird erheblich beschleunigt“, erklärt Bernd Berghöfer, Fachdienstleiter des Fachdienstes Bauen. Bereits in dieser Woche sollen die ersten Baumaßnahmen für die neue Rodelbahn beginnen. Voraussichtlich ab Weihnachten dürfen sich Rodelbegeisterte auf die neue Bahn freuen.

