Klinikum Waldeck-Frankenberg Standort Frankenberg stärkt die Gesundheit der Mitarbeitenden

Frankenberg(pm). Wer sich tagtäglich mit voller Hingabe um die Genesung anderer kümmert, verdient selbst die beste Unterstützung. Gerade in der Pflege ist der Körper das wichtigste Werkzeug – ein belastbarer Bewegungsapparat ist hier die Grundvoraussetzung, um den anspruchsvollen Arbeitsalltag gesund und beschwerdefrei zu meistern. Aber auch für die Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung, die viel Zeit am Schreibtisch verbringen, sind Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich oft eine lästige Begleiterscheinung. Um hier einen wertvollen Ausgleich zu schaffen und die Gesundheit des Teams aktiv zu fördern, sind am Standort Frankenberg im Februar zwei besondere Projekte gestartet. Ermöglicht wurde dies durch die
finanzielle Unterstützung des Fördervereins.
Fitness direkt vor der Tür: Die neue „Muckibude“
Der Weg zum Training war noch nie so kurz: Ab sofort können alle Mitarbeitenden des Klinikums gezieltes Gerätetraining ganz unkompliziert in ihren Alltag integrieren. In einem eigens dafür eingerichteten Raum der Physikalischen Therapie stehen Trainingsgeräte (darunter eine Beinpresse, ein Abduktionstrainer sowie ein Pull-Down- und ein Butterfly-Trainer) zur kostenlosen Nutzung bereit. Das Team der betrieblichen Gesundheitsförderung, die Mitarbeiter der Haustechnik und der Physikalischen Therapie haben mit viel Engagement und körperlichem Einsatz die schweren Fitness-Stationen besorgt und aufgestellt. Damit das Training nicht nur effektiv, sondern auch sicher ist, wurde das Equipment vorab technisch geprüft und zugelassen. Zudem erfolgt vor dem Training eine fachkundige Einweisung durch das Team der Physikalischen Therapie. Danach können die Geräte eigenständig, ohne Anfahrtsweg, vor oder nach dem Dienst genutzt
werden, um den gesamten Bewegungsapparat nachhaltig zu stärken.

Werbung

Björn Hesse, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und Mitglied des Projektteams Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), sieht darin einen wichtigen Meilenstein für das Miteinander: „Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten täglich enorm viel, um unsere Patientinnen und Patienten kompetent und empathisch zu betreuen. Mit dem neuen Trainingsraum wollen wir unsere Wertschätzung für sie sichtbar machen und ein Angebot schaffen, das ohne Hürden direkt vor Ort nutzbar ist. Ich hoffe sehr, dass unsere ‚Muckibude‘ ein lebendiger Ort wird, an dem wir gemeinsam etwas für unsere Vitalität tun.“

Werbung

Entspannung, die ankommt: Massagen für das Team
Neben dem Kraftsport setzt das Klinikum im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auch auf gezielte Regeneration. Aktuell werden wohltuende Massagen angeboten, die gegen einen geringen Eigenanteil der Mitarbeitenden von den Fachkräften der Physikalischen Therapie durchgeführt werden. Das Besondere an den Angeboten: Sie sind ein direktes Ergebnis der Solidarität aus der Region. Finanziert wird das Massage-Programm durch Spendengelder, die der Förderverein des Kreiskrankenhauses nach dem Brandereignis gesammelt hatte. Diese Gelder waren ausdrücklich dafür vorgesehen, den Mitarbeitenden etwas Gutes zu tun. „Die Mitarbeiterschaft des Krankenhauses hat in der Brandnacht des 31. Oktober 2024 Übermenschliches geleistet. Die angebotenen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung tragen nicht nur diesem besonderen Engagement Rechnung, sondern stellen auch eine nachhaltige Investition in das zukünftige Leistungsvermögen der Klinik dar“, fügt Dr. Harald Schmid, Vorsitzender des Fördervereins, hinzu. Dass dieses Zeichen der Anerkennung ins Schwarze trifft, zeigt die große Resonanz: Die ersten Massagetermine waren innerhalb kürzester Zeit restlos ausgebucht. Ein deutliches Signal dafür, wie wichtig solche Angebote für das Wohlbefinden im Klinikteam sind.

Werbung