Landkreis Waldeck-Frankenberg/Bad Zwesten/Breuna/Fritzlar/Trendelburg(pm). Bestmögliche Energie für die Region – verlässlich, fair und nachhaltig: Dieses Ziel verfolgt die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) rund um die Uhr. Diese Werte gelten auch für das starke Miteinander im Unternehmen. Die alljährlichen Dienstjubiläen in der Belegschaft des Unternehmens beweisen das. Deshalb ehrt die EWF in diesem Jahr zehn Mitarbeitende, die entweder seit 40 Jahren oder seit 25 Jahren im Unternehmen tätig sind. Dienstjubiläen sind sehr persönliche Meilenstein für jeden Einzelnen. Es ist ein guter Zeitpunkt, um auf die persönlichen Leistungen zurückzublicken und auf die gemeinsamen Erfolge der EWF als stetig wachsendem
Energiedienstleister für die Region. „Verlässlichkeit ist ein Wert, der gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist“, sagt Geschäftsführer Frank Benz. „Wer über Jahrzehnte hinweg seine Erfahrung, sein Können und seine Energie einbringt, leistet einen unschätzbaren Beitrag für das Unternehmen und damit für die Menschen in unserer Region. Wir können nur deshalb
unseren Kundinnen und Kunden nachhaltig, fair und verlässlich Energie aus einer Hand liefern, weil viele im Unternehmen sich dafür einsetzen. Vielen Dank!“
Rückblick auf 40 Jahre Wandel
In vier Jahrzehnten hat sich die Arbeit rasant verändert. Das gilt vor allem für die Arbeit in der Energiebranche, bei der unzählige Prozesse von der Erzeugung bis zur Steckdose perfekt ineinandergreifen müssen, damit elektrische Geräte das Leben erleichtern. Das weiß unter anderem Jürgen Gernandt, der heute als Leiter des Netzbetriebs für dieses perfekte Zusammenspiel verantwortlich ist, sehr genau. „Wir haben heute viel mehr Informationen und Daten über unsere Netze. Als ich mit der Ausbildung bei den Stadtwerken vor 40 Jahren begann, hatte unsere Arbeit viel mehr mit der Technik vor Ort zu tun. Heute passiert immer mehr direkt am Bildschirm. Dank der Digitalisierung können wir unser Netz genauer, schneller und besser steuern. Das erhöht auch unsere Zuverlässigkeit gegenüber den Kunden,“ betont er.

Nach der Ausbildung zum Elektroinstallateur und seiner Meisterprüfung entwickelte er sich weiter und absolvierte ein Diplomstudium für Elektrotechnik und Energiesysteme. „Ich habe bei der EWF mein Unternehmen gefunden. Hier konnte ich mich mit meiner Leidenschaft für Energietechnik intensiv beschäftigen.“ Genauso geht es Dieter Prießnitz, der in Bad Wildungen für den Baubezirk Süd zuständig ist. Er kümmert sich darum, dass die Baumaßnahmen vor Ort erfolgreich umgesetzt werden können. „Kein Tag ist wie der andere. Bei einem Bauprojekt müssen wir uns mit vielen anderen Beteiligten abstimmen. Aber immer zählt das Ergebnis, dass wir einen Beitrag für die Energieversorgung leisten.“ Sein Interesse an Energie hat auch viel mit seiner Familie zu tun. Schon sein Großvater und sein Vater waren bei der damaligen VEW Waldeck beschäftigt. „Ich wusste, dass das Unternehmen ein sehr guter lokaler Arbeitgeber ist, deshalb war es die richtige Entscheidung, vor 40 Jahren hier anzufangen.“
Auch bei Jürgen Theile und bei Thomas Klingelhöfer stand die Ausbildung ganz am Anfang. Thomas Klingelhöfer absolvierte in den 80er Jahren eine Ausbildung zum Elektroinstallateur bei der VEW Waldeck und machte später die Meisterprüfung zum Elektriker. Jürgen Theile startete mit der Ausbildung zum Industriekaufmann damals bei den Stadtwerken Korbach und im Anschluss folgte die Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter. In den zurückliegenden Jahrzehnten war er die gesamte Zeit als Personalsachbearbeiter tätig und begleitete zudem einige Auszubildenden, die sich bei der EWF ihre berufliche Zukunft aufbauten. Beide Jubilare erlebten, wie sich die Arbeitswelt im Büro stark wandelte. Thomas Klingelhöfer erinnert sich daran, wie er an einem der ersten Bildschirmarbeitsplätze arbeiten durfte: „Die einzelnen Hausanschlüsse und die Prozesse waren vorher bei der VEW auf Karteikarten eingetragen und wurden ab den 80er Jahren bei uns digital verarbeitet. Damals war das eine Sensation im Büro.“
Jürgen Knierim, der ebenfalls sein 40-jähriges Jubiläum feiert, begann bei den damaligen Stadtwerken Korbach nicht mit einer Ausbildung. Er kam nach Abschluss seines Studiums zum Unternehmen. Besonders die Zeit der Liberalisierung und die Vergrößerung des Versorgungsgebietes der EWF waren wichtige Entwicklungen in den zurückliegenden Jahrzehnten, erläutert er: „Aufgaben wurden immer komplexer, rechtliche, organisatorische und vertriebliche Vorgaben immer umfangreicher. Die Digitalisierung nimmt immer weiter Fahrt auf, Erneuerbare Energien
werden immer stärker ausgebaut und Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle. Es gab immer Veränderungen und Herausforderungen wie in jedem Unternehmen. Aber das war das Besondere, deshalb blicke ich gerne auf die zurückliegende Zeit.“





