Rund 9,6 Millionen Euro aus Hessischem Investitionsfonds

Infrastruktur in Waldeck-Frankenberg profitiert

Wiesbaden(pm). Zur Förderung kommunaler Investitionen hat das Land Hessen einen Investitionsfonds zugunsten der Gemeinden und Gemeindeverbände gebildet. Wie eine Aufstellung der projektbezogenen Darlehen des Hessischen Finanzministeriums nun aufzeigte, profitieren auch zahlreiche Projekte aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Insgesamt profitiert die Infrastruktur von Darlehen in Höhe von rund 9,6 Millionen Euro für Schulen, Friedhöfe oder Straßen. Die Stadt Volkmarsen erhält rund 500.000 Euro für ein Gestaltungskonzeption für Friedhöfe, die Stadt Korbach für die Neuerrichtung des Bauhofs rund eine Million Euro. Mit mehr als 8 Millionen Euro erhält der Landkreis einen Großteil der Mittel. Diese Fließen zum einen in Kreisstraßen – 1,2 Million Euro in den Ausbau der K76 und 800.000 Euro in die Erneuerung der K29. Zum anderen profitieren drei Schulen. Investiert wird in den Neubau der Berliner Schule in Korbach (5.250.000 €), die Schaffung barrierefreier Zugänge in der Regenbogenschule in Frankenberg (400.000 €) sowie den Neubau der Grundschule in Goddelsheim (500.000 €).

„Durch die Darlehen aus dem Investitionsfonds können wichtige Projekte umgesetzt werden“, erklärt der Landtagsabgeordnete Jürgen Frömmrich (Bündnis 90/Die Grünen). „Sie geben den Kommunen und Kreisen finanzielle Planungssicherheit und stehen zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Besonders freut mich, dass ein Großteil der Mittel in die Bildung fließt. Das ist eine sichere Investition in unsere Zukunft.“