Bad Wildungen(pm). In einem gemeinsamen Projekt des Haupt- und Personalamtes, des Bürgerbüros und der Rezeption wurde das Fundbüro der Stadt Bad Wildungen grundlegend neu strukturiert. Bislang war das Bürgerbüro die zentrale Anlaufstelle, um Fund- und Verlustmeldungen aufzugeben oder Fundsachen ihren Besitzern zurückzugeben – ab dem 1. Januar 2025 kann dies zu den Öffnungszeiten des Rathauses an der Rezeption erledigt werden. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Mitarbeit der Auszubildenden der Stadtverwaltung, welche das Projekt von Anfang bis Ende begleitet und durch ihren Einsatz einen großen Teil zum Erfolg des Projektes beigetragen haben. Mit der Neustrukturierung des Fundbüros verspricht die Stadt Bad Wildungen ihren BürgerInnen und Gästen eine vereinfachte Abwicklung von Fundsachen sowie eine erweiterte Erreichbarkeit. Gleichzeitig sorgt es für eine wichtige Entlastung des Bürgerbüros, das sich aufgrund der Fülle an Terminen bisher nur mit den aktuellen Fundsachen beschäftigen konnte. Die letzte Versteigerung liegt in Bad Wildungen inzwischen 14 Jahre zurück. Klar, dass sich im Laufe dieser Zeit eine ganze Menge an Fundsachen in den städtischen Lagern ansammelte, die nur noch schwer zu überblicken war. Bei einem Rundgang durch den Ratskeller kam die Idee zu einer Ausstellung: Was, wenn wir alle Fundsachen sichten, sortieren und für eine Auktion mit Vorab-Verkauf anbieten?
In Abstimmung mit dem Haupt- und Personalamt, dem Bürgerbüro und der Rezeption wurde von den Städtischen Museen Bad Wildungen ein entsprechendes Ausstellungskonzept erarbeitet. Beim (Aus-) Sortieren der über 2.000 Fundstücke konnte das Museumsteam auf die Unterstützung der städtischen Auszubildenden zählen. Während ein Großteil an Fundstücken selbst gereinigt und gebrauchsfertig aufbereitet werden konnte, konnten für die fachmännische Überprüfung von Fahrrädern, Kameras und Uhren Unternehmen aus der Region gewonnen werden.
Das Ergebnis dieses vielseitigen Projektes ist vom 11. November bis zum 11. Dezember 2024 täglich von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr im 2. Obergeschoss der Wandelhalle zu sehen. Die neue Sonderausstellung der Städtischen Museen mit dem Titel „Fundsachen aus 14 Jahren – Wir räumen das Fundbüro“ gleicht dabei einem Shopping Center. Erlesene Stücke der Fundsachen-Auktion können in den Schaufenstern besichtigt werden, während zahlreiche Fundstücke aller Art darauf warten, zu günstigen Preisen direkt mitgenommen zu werden – von Kleidung über Rucksäcke und Taschen bis hin zu Schmuck, Uhren und Brillen werden Schnäppchenjäger sicher fündig. Highlight ist die Fundsachen-Auktion mit 150 erlesenen Stücken am Samstag, 14. Dezember, um 11.00 Uhr (Ausgabe der Bieternummern von 9.00 Uhr bis 10.45 Uhr). Sie findet im Quellensaal (EG) der Wandelhalle statt und wird von Auktionator Walter Ginhart (Kunst & Auktionshaus Ginhart) durchgeführt. Mitglieder der Bad Wildunger Theatergruppe Thespiskarren e.V. begleiten die Auktion und präsentieren besondere Fundstücke live im Saal. Die Erlöse kommen sozialen Zwecken zugute. Sie haben ein Kunstwerk, über das Sie mehr erfahren möchten? Dann heißt es schnell sein. Mit großem Wissen um Ursprung, Herstellungsweise und Qualität verschiedenster Objekte in 46-jähriger Erfahrung führt Walter Ginhart das renommierte Kunst & Auktionshaus Ginhart in Tegernsee. Im Sortiment finden sich seltene Stücke aus unterschiedlichen Jahrhunderten und Sparten, darunter Silber, Porzellan, Gemälde, Schmuck, Uhren sowie Möbel. Für Schlagzeilen sorgten etwa die kostbaren Gemälde von Roelant Savery oder Friedrich Nerly, die zu Höchstpreisen versteigert wurden. Schon zwei Tage vor der großen Fundsachen-Auktion reisen Walter Ginhart und sein Team nach Bad Wildungen, um Interessierten kostenlose Kunstschätzungen und Beratungen anzubieten.
ACHTUNG: Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich!
Weitere Informationen sind auf der Webseite www.bad-wildungen.de/museen vorhanden.
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