CDU Frankenberg diskutiert mit Frese über die geplante Krankenhausfusion

Frankenberg(pm). Bei der Mitgliederversammlung der CDU Frankenberg standen neben den Wahlen der Delegierten für den Kreisparteitag und Wahlkreisdelegiertenversammlung vor allem der Bericht des ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese im Mittelpunkt. Frese informierte die anwesenden Mitglieder über den aktuellen Planungs- und Verhandlungsstand zur Fusion des Kreiskrankenhauses Frankenberg mit dem Stadtkrankenhaus Korbach. Dabei erläuterte er die Gründe für die notwendige Fusion. Das Kreiskrankenhaus Frankenberg sei seit Jahren defizitär. Auch das Krankenhaus in Korbach schreibe rote Zahlen, was den Landkreis nun zum Handeln motiviert. Als Lösung wird eine Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser zu einem Kreisklinikum Waldeck-Frankenberg angestrebt. „Beide Standorte bleiben bestehen“, versicherte Frese und betonte, dass durch schlankere Strukturen effizienter gewirtschaftet werden könne.
Frese konnte etwaige Bedenken der Anwesenden ausräumen und erklärte: „Wir verbessern die medizinische Versorgung der Patienten im gesamten Kreis.“ Als Beispiel führte er den geplanten Ausbau der Notfallversorgung in Frankenberg an.

„Die jeweiligen Stärken beider Krankenhäuser sollen der gesamten Bevölkerung im Kreis zugutekommen“, schloss Frese seinen Bericht. Auch der Fraktionsvorsitzende, Jannik Schwebel-Schmitt, zeigte sich erfreut über die Ausführungen des Ersten Kreisbeigeordneten: „Wir nehmen die kommunalpolitischen Herausforderungen im Zusammenhang mit der geplanten Fusion wahr und erkennen die Anstrengungen des Landkreises angesichts der finanziellen Erfordernisse an. Es ist gut, dass wir gemeinsam an Lösungen arbeiten und dass es nicht zu einem Leistungsabbau, sondern zu einem Leistungserhalt beziehungsweise einer Optimierung der angebotenen Leistungen kommen soll.“ Der stellvertretende Vorsitzende der CDU Frankenberg, Tom Luca Rampe, betonte, dass aus Sicht der CDU die Sicherstellung einer notwendigen Gesundheitsversorgung vor Ort von größter Bedeutung sei. „Wir bekennen uns klar zum Standort Frankenberg und den damit verbundenen Arbeitsplätzen,“ erklärte Rampe weiter. Der Vorsitzende der CDU Frankenberg, Thomas Müller, sprach Karl-Friedrich Frese seinen Dank für den ausführlichen Bericht aus und betonte: „Dieser Rahmen war ideal, um die Anliegen und Fragen unserer Mitglieder umfassend zu beantworten.“

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