Einblicke in moderne Sicherheitsinfrastruktur
Frankenberg(pm). Im Rahmen eines Unternehmertreffens besichtigten die Mitglieder des Arbeitskreises der Wirtschaft für Kommunalfragen Frankenberg/Eder (AFK) den kürzlich
fertiggestellten Feuerwehrstützpunkt in Frankenberg. Die Veranstaltung bot nicht nur einen umfassenden Einblick in die hochmoderne Einrichtung, sondern verdeutlichte auch die zentrale Rolle desEhrenamts und der Sicherheitsinfrastruktur für die regionale Wirtschaft.
Begrüßung und Würdigung
Klaus Cronau, Vorsitzender des AFK Frankenberg, eröffnete die Veranstaltung mit anerkennenden Worten: „Das Engagement im Ehrenamt ist ein starkes Signal für unseren Standort. Ich danke den über 60 Gästen, die heute hier sind, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Ein besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für ihren herzlichen Empfang und die exzellente Versorgung.“
Investition in die Zukunft
Die Bedeutung des neuen Feuerstützpunkt-Projekts wurde von Barbara Eckes, Bürgermeisterin der Stadt Frankenberg, nachdrücklich hervorgehoben. Sie bezeichnete es als das derzeit wichtigste Infrastrukturvorhaben der Stadt und unterstrich dessen wesentliche Rolle für die Sicherheit und den Katastrophenschutz. Eckes betonte zudem, dass dieses Projekt eine erhebliche Investition darstelle, die nicht nur für die Stadt selbst, sondern für die gesamte Region von großer Bedeutung sei.

Auch Karl Friedrich Frese, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Waldeck-Frankenberg, betonte die Wichtigkeit der Maßnahme, die zeigt, wie wichtig die Stärkung zentraler Infrastruktur
in Frankenberg innerhalb des Landkreises gewichtet ist. Die neue Feuerwache und die Modernisierung der Kreisverwaltung in Frankenberg setzen hier wichtige Zeichen für den Standort.
Wirtschaftsförderung und Vernetzung
Bei der Veranstaltung nutzte Dimitrij Schmalz von der Wirtschaftsförderung des Landkreises die Gelegenheit, sich vorzustellen und seine Rolle zu erläutern. Er begrüßte die Möglichkeit, neue
Kontakte zu knüpfen und die Anwesenden kennenzulernen. Als neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung beschrieb Schmalz die intensive Arbeit seiner Abteilung, die darauf abzielt, den Wirtschaftsstandort Waldeck-Frankenberg zu stärken. Dies geschehe in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen, Wirtschaftsverbänden und ortsansässigen Unternehmen. Besonders hob Schmalz die Leistungen des AFK Frankenberg hervor und würdigte dessen Initiativen zur Weiterentwicklung des Standorts. Seine Worte unterstrichen die Bedeutung der Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Eindrucksvolle Führung
Unter der Leitung von Wehrführer David Tschirner und den Stadtbrandinspektoren Martin Trost, Stefan Stroß und Andreas Vesper erkundeten die Gäste die neue Feuerwache. Besonders
beeindruckend waren die ausgestellten Fahrzeuge und der Blick über die Stadt von der Drehleiter aus. Das funktional gestaltete Gebäude, das in enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligen
Feuerwehr konzipiert wurde, ersetzt die in die Jahre gekommene Feuerwache, Baujahr 1974, die den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. Mit Baukosten von 14,3 Millionen
Euro stellt die neue Wache eine bedeutende Investition in die Sicherheit, den Bevölkerungsschutz und die Region dar. Die Einrichtung erfüllt zentrale Funktionen für die umliegenden Wehren und dient als Schulungseinrichtung für verschiedene Fachthemen. Das alte Gebäude wird künftig durch andere Nutzer weiter verwendet und entsprechend modernisiert.
Networking und Austausch
Im Anschluss an die Führung sorgten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für das leibliche Wohl der AFK-Gäste und deren Partnerinnen und Partner mit Gegrilltem und Getränken. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, die Fahrzeuge und Technik aus nächster Nähe zu betrachten und sich über aktuelle Themen auszutauschen. Die Veranstaltung verdeutlichte die Bedeutung moderner Sicherheitsinfrastruktur für den Wirtschaftsstandort und bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Einblicke sowie zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung mit der lokalen Politik, der Wirtschaftsförderung und hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Wirtschaft.
Hintergrund
Der Arbeitskreis der Wirtschaft für Kommunalfragen Frankenberg/Eder (AFK) wurde 1974 gegründet und hat aktuell 110 Mitglieder aus Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistung und
freien Berufen. Zweck des Arbeitskreises ist die Vertretung und Durchsetzung lokaler und regionaler Belange der Wirtschaft. Er versteht sich als Sprachrohr für eine zukunftsorientierte
Standort- und Strukturpolitik und ist die größte Vereinigung der freiwillig organisierten Wirtschaft in der Region. Seinen Mitgliedern bietet der Arbeitskreis eine offene Plattform für Information und politische Willensbildung. Dabei agiert er unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Interessierte Unternehmen können über network@afk-frankenberg.de Kontakt aufnehmen und Teil des Netzwerkes werden.
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