Hatzfeld (Eder)/pm. Im Ringen um den Erhalt einer personenbedienten Postfiliale in Hatzfeld (Eder) zeichnet sich möglicherweise eine Lösung ab. Kürzlich fand im Hatzfelder Rathaus ein Arbeitsgespräch zwischen Vertretern der Deutschen Post AG und der Stadtspitze statt. Ziel des Austauschs war es, gemeinsam tragfähige Alternativen zur reinen Automatenversorgung zu erarbeiten. Bürgermeister Dirk Junker beschreibt die Gesprächsatmosphäre als sehr offen und konstruktiv: „Wir haben der Post unsere Bedenken hinsichtlich der ausschließlichen Versorgung über eine Poststation noch einmal sachlich dargelegt. Es war deutlich spürbar, dass beide Seiten ein echtes Interesse daran haben, eine dauerhafte, kundenfreundliche und personenbediente Postdienstfiliale für unsere Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.“
Im Rahmen des Treffens wurden verschiedene, im Vorfeld von beiden Seiten vorbereitete Optionen detailliert analysiert. Als Ergebnis dieses lösungsorientierten Austauschs konnte eine vielversprechende Option identifiziert werden, die den Anforderungen der Stadt sowie den Rahmenbedingungen der Post gerecht werden könnte. Auch die Stadtverordnetenvorsteherin Gudrun Schöning begrüßt die neuen Entwicklungen: „Dass die Post den direkten Dialog mit uns gesucht und konstruktiv an Lösungen mitgearbeitet hat, ist ein positives Signal für Hatzfeld. Der starke Rückhalt aus der Bürgerschaft in den letzten Wochen hat sicherlich dazu beigetragen, dass wir nun gemeinsam nach vorne blicken können.“ Die favorisierte Option wird aktuell von allen beteiligten Akteuren intensiv auf ihre praktische und rechtliche Machbarkeit geprüft. Mit einem verbindlichen Ergebnis dieser Prüfungsphase wird in den kommenden Wochen gerechnet. Die Stadtverwaltung wird die Öffentlichkeit umgehend informieren, sobald eine finale Entscheidung getroffen wurde.

