Gießen(pm). Jetzt geht’s los: Zum 42. Mal treten ab kommenden Donnerstag, 7. August, um 9 Uhr rund 150 engagierte Radlerinnen und Radler drei Tage in die Pedale. Auf der insgesamt fast 250 Kilometer langen Strecke sammelt die Tour der Hoffnung wieder Spenden für die Behandlung und Betreuung krebskranker Kinder und deren Familien sowie für die Forschung an Krebs und Leukämie. Die Tour- Familie, die seit nun 42 Jahren besteht, vereint Menschen aus allen Bereichen, um gemeinsam Gutes zu tun, egal ob Ärztin, Handwerker, Managerin, Politiker oder Sportlerin. Der Auftakt am 7. August führt in den traditionell grünen Trikots und gelben Helmen wieder durch Mittelhessen. An den folgenden zwei Tagen geht es weiter durch Südhessen mit einem Abstecher nach Rheinland-Pfalz. „Kommen Sie vorbei, feiern Sie mit uns und genießen Sie mit uns die Stimmung in der Tour-Familie“, freut sich Schirmherrin Petra Behle, Biathlon-Weltmeisterin und Olympiasiegerin, darauf, möglichst viele interessierte Menschen bei den Stopps begrüßen zu können. Die Spenden kommen zu hundert Prozent bei den Begünstigten an. Sämtliche Kosten der Tour der Hoffnung, von der Organisation bis zur Umsetzung, werden von Sponsoren getragen. Im Vorjahr verbuchten die ehrenamtlich Engagierten eine Gesamtsumme in Höhe von 1,32 Millionen Euro auf dem Spendenkonto. Davon profitierten 25 Kinderkliniken, Forschungslabore, Elternvereine und Rehaeinrichtungen aus ganz Deutschland. Die hatten zuvor Anträge gestellt, über die ein unabhängiges Medizinisches Kuratorium entschieden hatte.
1. Etappe: Durch Mittelhessen (Donnerstag, 7. August)
Die Benefiz-Radtour beginnt am 7. August traditionell mit dem ersten Radtag durch Mittelhessen mit Start in Gießen bei der Stadtwerke Gießen AG. Der Auftakt beginnt mit großem „Hallo!“ und Wiedersehensfreude für die aus ganz Deutschland angereiste Tour-Familie. Die erste Etappe ist 74 km lang und führt zunächst zur Cursor AG im Gewerbegebiet West Gießen, weiter zu den Unternehmen Schunk (Heuchelheim), Delta Bike (Wettenberg), Weimer (Ruttershausen) und Seidel (Fronhausen). Weiter geht es zu McDonalds (Reiskirchen), zur Licher Privatbrauerei (Lich) und zurück nach Gießen zu der Claus R. Menges GmbH. Wie überall während der Tour der Hoffnung gilt: bei jedem Stopp sind Interessierte herzlich willkommen – und natürlich wird jeder Spendenscheck gefeiert, egal welche Summe darauf steht. Das Ziel der ersten Etappe führt das Fahrerfeld zu den Wurzeln der Tour der Hoffnung: Prof. Fritz Lampert leitete die Station Peiper in der Kinderklinik am heutigen Universitätsklinikum Gießen-Marburg. Damals hatte er die außergewöhnliche Idee, Aufmerksamkeit und Spendengelder für seine jungen krebskranken Patienten zu gewinnen, indem er eine Radtour nach Hamburg zum Stern-Magazin organisierte und auch selbst mitradelte. Der Rest ist Geschichte. Genau an diesem Ort wird der erste Tag der 42. Tour der Hoffnung enden. Nach dem Tour-Eröffnungsabend im „Hofgut Schmitte“ in Biebertal zieht der Tross dann gemeinsam ins Maritim Hotel in Frankfurt um.
2. Etappe: Von Frankfurt über Mittelhessen in die Wetterau (Freitag, 8. August)
Am Freitag, 8. August, startet der zweite Radtag direkt am Maritim Hotel Frankfurt und legt einen ersten Stopp bei dem Unternehmen Formaxx (Eschborn) ein. Weiter geht es zu dem Versicherungs- und Finanzdienstleister Alte Leipziger (Oberursel) und zu Fahrrad Denfeld (Bad Homburg). Die Stadt Friedberg mit der dortigen Filiale der Volksbank Mittelhessen wird den Tour-Radlern einen freundlichen Empfang bereiten, danach führt die Route kurz zurück ins Mittelhessische zu Faber & Schnepp (Langgöns), um bei der Stadt Butzbach nach rund 85 km den zweiten Tag zu beenden.
3. Etappe: Von Weiterstadt bis Oggersheim (Samstag, 9. August)
Der dritte Radtag startet im Gewerbepark in Weiterstadt und führt zu den Unternehmen Entega in Darmstadt und später dann in Bensheim zu Edeka Jakobi und dem Skoda-Autohaus Ebert. Bei den Stopps in der Gemeinde Bürstadt und der Stadt Lampertheim hoffen die Tour-Radler auf viele Besucherinnen und Besucher. Am Nachmittag endet die 42. Tour der Hoffnung dann bei der Firma ROMA KG in Ludwigshafen-Oggersheim.
Rund um die Tour der Hoffnung
Hauptziel der Tour ist es, möglichst viele Spenden für krebskranke Kinder zu erradeln, sei es für unmittelbare Hilfe oder die so wichtige Forschung. Es gibt aber auch noch ein weiteres wichtiges Thema: als Vorbild zu wirken und möglichst viele Menschen, Gemeinden, Firmen und Vereine, die uns empfangen, für das Thema der Tour der Hoffnung zu sensibilisieren und bestenfalls zu gewinnen. „Mit der Tour der Hoffnung verfolgen wir das Ziel, möglichst viele Spenden zu sammeln. Aber es gelingt uns auch zu zeigen, dass Großes möglich ist, wenn eine Gemeinschaft zusammenhält“, sagt Schirmherrin Petra Behle. Wir freuen uns alle, dass unsere musikalischen Botschafter der Tour, Jessica Kessler und Dominik Reichert, erneut für gute Stimmung während der Stopps sorgen werden. „Wie in jedem Jahr steckt in der Vorbereitung der Tour extrem viel Arbeit, die nur im Team bewältigt werden kann“, merkt der 1. Vorsitzende des Vereins, Dr. Mathias Rinn, an. Als eine der größten, privat organisierten Benefiz-Radtouren der Bundesrepublik hat die Tour-Familie in über vier Jahrzehnten mehr als 40 Millionen Euro zusammengetragen, die zu 100 Prozent den betroffenen Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Sämtliche Kosten, von der Organisation bis zur Umsetzung, werden von Sponsoren getragen. Unterstützt wird der rein ehrenamtlich arbeitende Verein während der Tour von rund 40 Helferinnen und Helfern, die die Tour begleiten und für einen reibungslosen Ablauf sorgen. „Wir hoffen wieder auf ein hohes Spendenergebnis, um damit die begünstigten Institutionen mit den so wichtigen Bereichen Forschung, neue Behandlungskonzepte, pflegerische und psychosoziale Betreuung und klinische Versorgung aktiv unterstützen zu können“, berichtet Schirmherrin Petra Behle.
Prominente Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
Bundesweit bekannte Botschafterinnen und Botschafter sind wichtig für die Tour der Hoffnung, denn sie sorgen mit ihrer Prominenz dafür, dass sich der Gedanke hinter der Tour der Hoffnung immer weiterverbreitet. Auch diesmal sind bekannte Teilnehmerinnen und -nehmer dabei, an einem der Tage bis zur kompletten Tour. Zugesagt haben unter anderem: Kathrin Boron (Ruderin, mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin), Johann von Bülow (Schauspieler), Dennis Fetzer (Rennfahrer), Sven Fischer (Biathlet, mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister), Marina Kielmann (Eiskunstläuferin, mehrfache Medaillengewinnerin bei Europameisterschaften), Stephan Leyhe (Skispringer-Weltcupsieger, Olympische Silbermedaille 2018), Dr. Markus Merk (Fußballschiedsrichter), Nicole Reinhardt (Kanutin, Olympiasiegerin 2008, mehrfache Europsa- und Weltmeisterin), Prof. Klaus Steinbach (Schwimmer, EM-Silbermedaille 1974, Olympische Silbermedaille 1972 und Bronzemedaille 1976, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees 2002-2006), Britta Unsleber (Fußballerin, zweifache Deutsche Meisterin, fünffache DFB-Pokalsiegerin) und Nicole Wingenfeld (Ruderin, Weltmeisterin). Auch regionale Förderer werden anwesend sein wie Staatssekretär Martin Rößler, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (Regierungspräsidium Gießen) oder Frank-Tilo Becher (Oberbürgermeister der Stadt Gießen). Weitere bekannte Namen folgen noch bis zum Start. Schirmherrin der Tour ist Petra Behle, Olympiasiegerin und neunfache Weltmeisterin im Biathlon. Der Kapitän des Fahrerfeldes ist der mehrfache Querfeldein-Weltmeister Klaus Peter Thaler aus Gevelsberg.Mehr Infos unter www.tour-der-hoffnung.de.

