Bad Wildungen(pm). Von Mitte Juni an bis voraussichtlich Mitte Juli lässt die EWF einen Teil des Gasnetzes von einem externen Dienstleister auf mögliche Lecks überprüfen. Die Firma Dräger und Howarde ist in Bad Wildungen, Altwildungen und Reitzenhagen mit einer Sonde unterwegs. Diese registriert molekülgenau, ob Methan in der Luft liegt. Die mehrere Tage dauernde Prüfung ist erforderlich, damit die EWF genau informiert ist und schnell reagieren kann, wenn irgendwo Methan durch ultrafeine Risse ausströmen sollte. Jeder Meter wird genau dokumentiert.
Die Arbeit der Gasspürer dient vor allem dazu, dass die Kundinnen und Kunden sehr zuverlässig mit Energie beliefert werden. Sie können sich darauf verlassen, dass die Netze der EWF den
technischen Anforderungen voll entsprechen und diese kontinuierlich überwacht werden. Die Arbeit ist aber auch ein Beitrag für die Nachhaltigkeit. Durch die regelmäßige Überprüfung
kann die EWF sehr schnell reagieren und kleinste Methanemissionen vermeiden. Wenn an einer Stelle die Sonde eine Methankonzentration misst, ist diese so gering, dass keine Gefahr besteht. Trotzdem handelt die EWF in diesem Fall und veranlasst eine Reparatur des Leitungsabschnitts. Die Arbeit eines Gasspürers ist jedoch stark vom Wetter abhängig. „Unsere Dienstleister sind bei Regen oder durchnässtem Boden nicht unterwegs, der Boden muss trocken sein,“ erklärt Dennis Bangert, Techniker im Gasnetzbetrieb.
Maßnahmen bei Geruch von faulen Eiern
Wenn in der Nähe einer Gasleitung oder einer Anlage ein deutlicher Geruch nach faulen Eiern oder Schwefel auffällt, dann kann es sein, dass Methan in höherer Konzentration in der Luft liegt. Dann muss sofort gehandelt werden. Denn Gasversorger mischen dem Methan einen Duftstoff bei, der deutlich anzeigt, wenn Gas irgendwo ausströmt. Dann heißt es: Fenster auf, Gashahn zu, keine Flammen oder Funken, andere Personen warnen, Gebäude verlassen und den Entstörungsdienst der EWF rufen. Netzbetreiber wie die EWF sind verpflichtet ihre Versorgungsnetze
regelmäßig zu kontrollieren und zu warten. Der Mitarbeiter der beauftragten Firma Dräger & Howarde hat einen EWF-Ausweis mit dabei und er kann sich damit gegenüber Anwohnern
ausweisen. Da er nur die erdverlegten Gasleitungen überprüft, ist in der Regel ein Zutritt in das Gebäude nicht notwendig. Grundsätzlich ist immer erkennbar, ob Mitarbeiter der EWF oder
Unternehmen im Auftrag der EWF vor Ort unterwegs sind. Im Zweifel wenden sich Kunden bitte direkt an die Zentrale der EWF unter der allgemeinen Rufnummer (05631) 955-0.

