Sommer zur Vorsitzende des Kuratoriums der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung gewählt

Landkreis Waldeck-Frankenberg(pm). In der konstituierenden Sitzung am 11. November 2024 wurde Dr. Daniela Sommer(SPD), die Vizepräsidentin des Hessischen Landtages, zur Vorsitzenden des Kuratoriums der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung gewählt. Daniela Sommer sagt: „Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen und freue mich auf das konstruktive Miteinander in dem Gremium für diese wichtige und wertvolle Institution. Politische Bildung ist wichtig, da sie einen wesentlichen Beitrag zu einer funktionierenden Demokratie, einer informierten Bürgerschaft und einer aktiven Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen leistet. Es geht im Rahmen der Demokratieförderung um die Stärkung der kritischen Denkfähigkeit, es geht um Erhöhung der politischen Teilhabe, um das Übernehmen von Verantwortung und Engagement sowie das Erlernen von Konfliktlösungen, indem Verständnis für unterschiedliche Meinungen und Kulturen entwickelt wird. Dies kann dazu beitragen, gesellschaftliche Spannungen abzubauen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Politische Bildung sensibilisiert darüber hinaus für die Bedeutung der Menschenrechte und die Prinzipien des Rechtsstaats. Sie trägt dazu bei, dass Bürger die Werte ihrer Gesellschaft besser verstehen und sich für deren Schutz einsetzen. Zusammengefasst ist politische Bildung ein unverzichtbares Instrument für das Verständnis der eigenen gesellschaftlichen Verantwortung, die aktive Teilnahme an demokratischen Prozessen und die Förderung eines respektvollen, aufgeklärten Dialogs in der Gesellschaft. Daher freue ich mich sehr auf diese verantwortungsvolle Aufgabe gemeinsam mit meinem Stellvertreter Sascha Meier, allen Mitgliedern des Kuratoriums und Beschäftigten der HLZ.“


Sommer erläutert: „Die Landeszentrale für politische Bildung soll als zentrale Bildungs- und Koordinierungsstelle mit umfassender fachlicher Expertise erhalten und weiterentwickelt werden. Sie fungiert dabei als Dienstleister, fachliche Plattform und Impulsgeber für alle Akteure der außerschulischen Bildung im Land, insbesondere im ländlichen Raum und für die Kommunen. Ihr grundlegender Auftrag ist die freiheitliche demokratische Grundordnung, das demokratische Bewusstsein und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.“ Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei der Erweiterung digitaler und regionaler Angebote sowie der Entwicklung neuer Formate, um den gesellschaftlichen Wandel, veränderte Informations- und Vermittlungsstrukturen, verschiedene Zielgruppen, Veranstaltungsformate und die Vermittlung von Medienkompetenz zu berücksichtigen.

Was ist die HLZ – Hintergrund Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung wurde 1954 gegründet. Sie ist ein fester Bestandteil des politischen Lebens und der politischen Kultur in Hessen. Sie ist parteiisch für Freiheit und Demokratie, nicht parteipolitisch! Das heißt die HLZ ist in ihrer Arbeit frei und politisch unabhängig. Ein Kuratorium, dessen Vorsitzende ich nun sein darf, aus neun Landtagsabgeordneten aller Parteien gewährleistet diese überparteiliche Arbeit. Als einzige hessische Bildungseinrichtung führt sie politische Bildungsarbeit im öffentlichen Auftrag durch. In der Satzung heißt es: Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung „leistet politische – nicht parteigebundene – Bildungsarbeit im Lande Hessen. Sie hat insbesondere die Aufgabe, die Entwicklung des freiheitlich-demokratischen Bewusstseins durch öffentliche Bildungsarbeit fördern.“ Das Kuratorium wacht über die überparteiliche Haltung der HLZ und gibt Anregungen und Vorschläge für die Bildungsarbeit im analogen wie digitalen Bereich. Hier findet man alles Wissenswerte zur HLZ: https://hlz.hessen.de/hlz/ueber-uns/.

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