Höchste militärischen Ehren für das EloKa-Bataillon 932

Fahnenbänder für Auslandseinsätze zur Bataillonsfahne überreicht

Frankenberg(od). Bei einem feierlichen Appell auf dem Frankenberger Obermarkt wurde die Fahnenbänder der Öffentlichkeit präsentiert. 203 Soldatinnen und Soldaten nahmen Paradeaufstellung und die Ehrenformation marschierte mit dem Heereskorps Kassel, Leitung Oberstleutnant Tobias Terhardt, ein. Die Fahnenbänder waren zwar schon am 30. Uni in Daun/Eifel für Auslandseinsätze und anerkannte Missionen verliehen worden, aber die Frankenberg Soldatinnen und Soldaten gehören zur Stadt Frankenberg, deshalb war es dem Bataillon ein besonders Anliegen diese hohe militärische Ehre auch der Frankenberger Bevölkerung in einem feierlichen Appell zu präsentieren. Zahlreiche Ehrengäste aus der Bundeswehr sowie Politiker, ehemalige Soldaten und Personen des öffentlichen Lebens nahmen an der Zeremonie teil.

Nach dem Abschreiten der Paradefront durch den Kommandeur der EloKa-Truppe, Oberst Elmar Henschel, Bataillonskommandeur Oberstleutnant Daniel Renkl und Bürgermeister Rüdiger Heß, begrüßte Renkl die Gäste und überraschte Bürgermeister Rüdiger Heß mit der Ehrennadel des des EloKa-Bataillons 932 in Anerkennung und Würdigung der besonderen Verdienste von Heß. Dann ließ Oberstleutnant Renkl die Einsätze des Bataillons Revue passieren: Der EloKa-Verband mit mehr als 300.000 Einsatztagen seit 1997 zu den „vermutlich einsatzerfahrensten Verbänden der Bundeswehr“ gehöre. Insbesondere erinnerte der Kommandeur an Einsätze auf dem Balkan, an das Eingreifen in Niger und vor allem an den nahezu 20 Jahre andauernden Einsatz in Afghanistan – mit dem schwärzesten Tag für das Frankenberger Bataillon, mit dem Bus-Anschlag am 7. Juni 2003. Auch der Kommandeur der EloKa-Truppe, Oberst Elamt Henschen, in Frankenberg kein Bekannter, denn Henschen war Kommandeur von 2011 bis 2013 in der Burgwaldkaserne betonte die enormen Leistungen des Bataillons. Der stellvertretende Regierungspräsident Dr. Alexander Wachter überbrachte die Grüße der Hessischen Landesregierung und des Regierungspräsidenten Mark Weinmeister. Mit Erbsensuppe, warmen und kalten Getränken sowie einem Platzkonzert des Heeresmusikkorps wurde dann auf dem Obermarkt noch lange gefeiert.