Eder Dampfradio

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Gewünscht-Gehört heute Abend 20 Uhr Stream 1 Musikwunsch an studio@eder-dampfradio.de oder 064552593597 oder Webradio
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Bad Wildungen(nh). Die Bürgermeisterkandidatin Christine Hedrich besucht die CDU-Frauen Union am Montag, 27.11.2017 um 19 Uhr im Hotel Quellenhof in Bad Wildungen und stellt ihr Programm für die Bürgermeisterwahl vor. Alle Interessierten, auch männlich, sind herzlich eingeladen.

Korbach(nh). Zahlreiche Amtskollegen heißt das Korbacher Hessentagspaar an diesem Samstag in Korbach willkommen: Lisa-Marie Fritzsche und Lukas Goos erwarten etwa 20 Vorgängerpaare in der Hessentagsstadt 2018. Unter den Gästen werden sich auch Kerstin und Matthias Schäfer, das Paar zum Korbacher Hessentag im Jahr 1997, befinden. Ausrichter der Veranstaltung an diesem Wochenende ist der Verein der Hessentagspaare, der sich das Motto "In Freundschaft und Heimatverbundenheit" auf die Fahnen geschrieben hat. Geplant sind ein Empfang durch Bürgermeister Klaus Friedrich im Korbacher Rathaus am Samstagvormittag, die jährliche Vereinssitzung und eine Stadtführung. Bei dem Rundgang tragen alle Paare ihre jeweiligen Trachten oder Kostüme. Daher eignet sich dieser Anlass vor allem für interessierte Hobbyfotografen: Wann ergibt sich schon einmal die Gelegenheit, gleich 20 Hessentagspaare in vollem Ornat vor die Kamera zu bekommen? Die Stadtführung beginnt um 14 Uhr am Rathaus - bei schlechtem Wetter weicht die Gruppe ins Wolfgang-Bonhage-Museum aus.

Battenberg(nh). Wenn Die Toten Ärzte aus ihrer grellbunten Partygruft steigen, erwartet Konzertbesucher ein Powerpaket der Toten Hosen und Ärzte Songs aus 20 Jahren Rockgeschichte. Das Blitzgewittergemisch aus Show und No 1 Hits des Dauerbrenner- Doppelpacks konnte in den zurückliegenden 12 Jahren weit mehr als 1 Millionen Zuschauer in ihre wundervolle Welt der „DIE Toten Ärzte“ entführen. In den Anfangsjahren gingen der Chefarzt und sein OP-Team als Anheizer für Bands wie Peter Maffay, In Extremo oder Nina Hagen und so weiter in die Spur. Inzwischen heißt es „Party pur mit „Die Toten Ärzte“ auf nationalen und internationalen Parketts wie beispielsweise: Wallsbüll Open Air (Deutschland), Alive Festival (Belgien), School’s Out Festivals (Österreich), Monsters of Cover (International), Brandenburger Tor, Sachsenring (Deutschland) und bei einer Unzahl von Hallen- und Clubkonzerten.  „Eine Abgehshow und die saugeilen Songs der Hosen und Ärzte sollen im Vordergrund stehen“, so der Chefarzt von DTÄ. Eine kleine Anekdote: Als bei einem Konzert der Expo 2000 ein „Junge“ der Ordnungsbehörde sein Dezibel-Messgerät hochriss, musste festgestellt werden, dass das Publikum lauter feierte als die Band..
 
Von der Presse im Sinne des Ärzte Slogans als „die kurioseste Tribute Band der Welt“ bezeichnet, sehen sich DTÄ eher als eine Riesentüte Spaß, die mit Gassenhauern wie: Alex, Claudia hat `nen Schäferhund, Wünsch dir was, Deine Schuld, Schrei nach Liebe, Unrockbar, Bommerlunder, Bayern, Zu spät, Opelgang etc. etc. und natürlich den neuen Dauerbrennern wie „Junge“, „Lasse Redn“ oder „Strom“ aufgemacht wird. Schon die erste Produktion „Eine für Alle“ (VÖ 2008), die von PEER Music International ermöglicht wurde fand reges Interesse bei den Fans. Besonders „St. Pauli – Die Hymne“, ein Song, der gemeinsam mit den Spielern eingesungen wurde, geht ab ohne Ende. Seit der Veröffentlichung wird der Song in jeder Halbzeit des FC St. Pauli gespielt. Die 2. Produktion „Ganz schön bunt“ steht sein Nov 2012 in allen Downloadforen.  Besorgt jetzt schon die Karten für „Die Toten Ärzte“ LIVE in der Burgberghalle Battenberg am Samstag, den 14.April 2018 und lasst Euch überzeugen. Die Party startet um 20 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 18 EUR und 23 EUR an der Abendkasse. Ideal auch als Geschenk unter den weihnachtsbaum. Info's unter www.culturclub-battenberg.de 
 
Have fun!!
www.dietotenaerzte.de 

Battenberg(nh). Mitteilungen des Magistrats für die Stadtverordnetensitzung am 16. November 2017

Bauherrschaft für den Abriss des alten „Bunkers“ und Neubau eines neuen Abstellraumes beim Grillplatz am Wildgehege in Dodenau

Der Magistrat hat in seiner Sitzung am 5. Oktober 2017 beschlossen, die Bauherrschaft für den Abriss des alten Bunkers und den Neubau eines Abstellraums an gleicher Stelle zu  übernehmen.  Die Umsetzung des Projekts sowie die vollständige Finanzierung erfolgt durch den Verkehrs-  und Verschönerungsverein Dodenau.

Weitere Verwendung der 5 Wohncontainer

Ebenfalls am 5. Oktober hat der Magistrat die Verwaltung mit der Veräußerung der ursprünglich für die Unterbringung von Flüchtlingen angeschafften 5 Wohncontainer beauftragt.

Auftragsvergaben

Der Magistrat hat am 17. Oktober 2017 nach erfolgter Ausschreibung folgende Aufträge erteilt: Eine Tiefbaufirma aus Münchhausen hat den Auftrag zur Durchführung der Fahrbahnsanierung zwischen Hof Geisenberg und Hof Burghelle (2. Bauabschnitt) zum Angebotspreis von 50.636,88 € brutto erhalten. Die gleiche Baufirma erhielt den Auftrag zur Durchführung folgender weiterer Tiefbauarbeiten: Oberflächenentwässerung „Am Bahnhof“ zum Preis von 21.264,11 € brutto Beseitigung „Kiesauflandung Eder“ Dodenau zum Preis von 11.370,45 € brutto und die Pumpendruckleitung „Kröge“ zum Preis von 12.944,23 € brutto

Personalangelegenheiten

Der Magistrat hat in seiner Sitzung am 7. November 2017 über die Besetzung des Ausbildungsplatzes in der Stadtverwaltung entschieden. Isabelle Töws aus Frankenberg beginnt am 1. August 2018 eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadtverwaltung.

Gewährung eines Zuschusses an die Jagdgenossenschaft Laisa für eine Wirtschaftswegebaumaßnahme;

Die Jagdgenossenschaft Laisa hat in diesem Jahr einen Wirtschaftsweg im Bereich des Wahllettergrundes instand setzen lassen. Auf Antrag hat der Magistrat für diese Wegebaumaßnahme am 7. November einen Zuschuss in Höhe von 2.443,35 € gewährt. Dies sind 20% der entstandenen Gesamtkosten.

Abschluss eines Ergänzungsvertrages zum Kindergarten Laisa

Die ev. Kirchengemeinde Laisa hat die Anpassung des bestehenden Kindergartenvertrages für die Kindertagesstätte in Laisa zum 1. Januar 2018 beantragt. Bei altersübergreifenden Gruppen wie in Laisa beteiligt sich die Kirche - eigentlich schon seit Jahren - nur noch mit 10 % an den Kosten. Beim Durchsehen der bestehenden Verträge ist dort nun aufgefallen, dass für die Kita Laisa noch ein „Altvertrag“ mit der 15 %-Beteiligung besteht. Der Magistrat hat in seiner Sitzung am 7. November dem Abschluss eines neuen Kindergartenvertrages für die Kindertagesstätte Laisa zugestimmt. Der städtische Anteil erhöht sich dadurch im Haushaltsjahr 2018 um rd. 17.000,- €.

Frankenberg(nh). Am Wochenende, den 25. und 26.11.2017 findet in der Ederberglandhalle der 32. Frankenberger Kunstmarkt statt. Der Kunstamarkt am Samstag von 13 Uhr bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Künstlerinnen und Künstler, Kunsthandwerker, Designer und gestaltende Hobbywerker aus der Region zeigen auf Einladung der Frankenberger Culturwerkstatt ihre neuesten Werke. Dazu gibt es ein musikalisches Rahmenprogramm. Der Kunstmarkttermin ist aus dem Frankenberger Veranstaltungskalender kaum wegzudenken. Das bunte Angebot zeigt das vielfältige Potential der Region und bietet eine gute Gelegenheit zu ersten Geschenkkäufen für Weihnachten. Man sieht den Anbietern und ihren Werken an, welche Freude sie am Gestalten, Experimentieren und Entdecken von Techniken und Materialien haben.

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Foto:Culturwerkstatt Frankenberg/nh

Grafik, Bilder, Fotos, Schmuck und Comics kann man in der Ederberglandhalle sehen. Fundstücke für die Wand gibt es vielerlei. Ob eine/n geschmolzenes Gold, gedrechseltes Holz, behauener Stein, geschmolzenes Glas, gefilzte Wolle oder applizierter Stoff interessiert, jeder kann ein Lieblingsstück finden und mit nach Hause nehmen. Raumteiler und Weihnachtskugeln sind neu im Angebot. Der Frankenberger Kunstmarkt ist eine alljährliche Gelegenheit mit Künstlern und Kunsthandwerkern ins Gespräch zu kommen und sich im Cafe Cultur auf der Bühne mit Freunden zu treffen. Dort im Café Cultur findet auch das Rahmenprogramm statt. Wie anders kann der Sonntagmorgen beim Kunstmarkt beginnen als mit einem Jazzfrühstück. „Roman Klöcker and friends“ machen sich aus Marburg auf den Weg um ganz entspannt und swingend um 11 Uhr zu einem Glas Sekt auf die Bühne zu laden. Jazzstandards, Bossa, Swing und mehr stehen auf dem Programm. Weitere Überraschungen sind am Samstag- und Sonntagnachmittag geplant. Da einige Kunstmarktteilnehmer auch musikalisch aktiv sind, werden spontane Musiksessions im Cafe Bühne stattfinden.

Ederberglandhalle, Teichweg 3, 35066 Frankenberg
Samstag, 25.11.2017, 13 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag, 26.11.2017, 10 Uhr bis 18 Uhr

Sonntag, 11Uhr: Jazzfrühstück mit „Roman Klöcker & friends“

Veranstalter: Culturwerkstatt Frankenberg e.V., www.culturwerkstatt.de 

Kassel(nh). Rund 150 Teilnehmer diskutierten am 9. November 2017 auf dem Symposium „Amoktäter – mad or bad?“ in Gießen über Risikobewertung und Prävention aus psychiatrischer, juristischer und polizeilicher Sicht. Mad or bad? Krank und oder kriminell? Es ging um Fragen wie: Was motiviert und treibt Amoktäter an? Gibt es Warnsignale? Wie dürfen, können oder müssen wir darauf reagieren? „Amoktaten sind nicht impulsiv, sondern geplant. Meistens sind es mit indirekten Andeutungen angekündigte hassmotivierte grandios inszenierte Racheakte für subjektiv erlebte Kränkungen sozial isolierter Einzeltäter.“ so Dr. Matthias Bender, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Weil-Lahn. Er hatte gemeinsam mit Dr. Rolf Speier, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Haina, zu der Veranstaltung eingeladen. Zu der von der Vitos Akademie organisierten Veranstaltung kamen Klinikdirektoren, Fachärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Pädagogen, Juristen und andere interessierte Fachbesucher. Ihnen wurden Forschungsergebnisse, Präventionsansätze und Interventionsstrategien aus psychiatrischer, juristischer und polizeilicher Sicht vorgestellt. Der Fokus der Vorträge lag dabei auf der Wahrnehmung von Warnsignalen und psychopathologischen Auffälligkeiten. Die Referenten gaben Orientierung zu Risikoeinschätzung, Prävention und Gefährdungslagenmanagement. Für die erfolgreiche Prävention von Amoktaten braucht es eine gute institutionsübergreifende Vernetzung, so das Fazit der Veranstaltung. Den meisten Amoktätern ist die Spirale aus erlebter Kränkung, daraus resultierender Wut und dem Wunsch nach Rache gemein. Zielgenaue Risikoprognosen können erstellt und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, ein Restrisiko bleibt aber immer, fasst Dr. Matthias Bender das Ergebnis des Symposiums zusammen.

Die Vorträge

Ursula Zimmer, stellvertretende Ärztliche Direktorin der Vitos forensisch-psychiatrischen Ambulanz Hessen, Haina erörterte das Phänomen Amok aus Sicht der forensischen Psychiatrie. Ein personenzentrierter Ansatz, Risikoprognoseinstrumente, die Arbeit im multiprofessionellen Team sowie die konkrete Festlegung eines Nachsorgesettings haben sich dort bewährt. Über Risikoeinschätzung und Bedrohungsmanagement bei Personen, von denen die Gefahr einer Amoktat ausgehen könnte, referierte Dr. Jens Hoffmann, Leiter des Instituts für Psychologie und Bedrohungsmanagement IPBm in Darmstadt. Er sprach sich dafür aus, dass sich Forschung und Praxis ergänzen. Die Unterscheidung zwischen psychotischen und nicht-psychotischen Tätern stand bei seinem Vortrag im Zentrum. Einblicke in die Polizeiarbeit gaben Dieter Rein, Leiter Abteilung Einsatz- und Ermittlungsunterstützung, Prävention des Hessischen Landeskriminalamts und Carsten Schenk, Leiter Psychologische Einsatz- und Ermittlungsunterstützung, Zentraler Polizeipsychologischer Dienst der hessischen Polizei, Polizeiakademie Hessen. Sie zeichneten den Weg von der Informationserhebung, über die Bewertung bis hin zur Maßnahmenergreifung und gaben konkrete Fallbeispiele. Sie betonten die Bedeutung einer institutionsübergreifenden Zusammenarbeit, unter anderem von Polizei, Justiz, Schulen, Jugendämtern und psychiatrischen Einrichtungen. Ein mit unterschiedlichen Institutionen vernetztes Bedrohungsmanagement-Team versucht potenzielle Amoktäter zu identifizieren, noch bevor es zur Tat kommt. Um die Unterscheidung von Tätergruppen ging es im Vortrag von Prof. Dr. Britta Bannenberg, Professorin für Kriminologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Dr. Petra Bauer, Dipl.-Psychologin und Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Sie befassen sich seit Jahren mit der interdisziplinären Erforschung von Amoktaten und Amokdrohungen in Deutschland und bauten ein Beratungsnetz zur Amokprävention auf. Ihr Vortrag beleuchtete die Risikokriterien für Amoktaten junger und erwachsener Täter. Ihre Forschungsergebnisse zeigen unter anderem, dass Amoktäter ihre Absichten im Vorfeld meist erkennen lassen. Für jugendliche Täter gilt dies ganz besonders.

Korbach(nh). Sprachliche Barrieren und kulturelle Unterschiede: Der Zuzug von neuen Kulturen bringt auch im medizinischen Bereich einige Herausforderungen mit sich, die im Arbeitsalltag bewältigt werden müssen. Daher lädt das Netzwerk für Toleranz des Landkreises interessierte Ärzte sowie Akteure aus Gesundheit, Medizin und Pflege zu einem Vortragsabend über interkulturelle Medizin und Kommunikation am 30. November ein. Im Rahmen eines Vortrags wird der praktizierende Allgemeinmediziner Dr. Rahim Schmidt, der ursprünglich aus dem Iran stammt, für soziokulturelle Unterschiede in den Beziehungen zwischen Akteuren aus dem medizinischen Bereich und Patienten sensibilisieren. So gehöre es beispielsweise im Iran zu einem medizinischen Beratungsgespräch, dass der Arzt sich zunächst nach dem Befinden der Familie des Patienten erkundigt, was dort als Zeichen einer wertschätzenden und fachlichen Kompetenz gilt. So wird der Mediziner, der auch ein Buch zu diesem Thema herausgebracht hat, in seinem Vortrag Möglichkeiten aufzeigen, wie man durch den Einbezug von Transkulturalität Patientengespräche besser strukturieren, Komplikationen verringern und Ressourcen schonen kann. Weiterhin wird er die Frage aufwerfen, wie kulturelle Vielfalt die Medizin beeinflusst und wie dies in die Ausbildung von Medizinern und medizinischen Fachkräften mit einfließen kann. Der Vortrag findet am 30. November um 18 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Korbacher Kreishauses statt. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Zur besseren Vorbereitung wird um eine Anmeldung an E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten. Das Netzwerk für Toleranz wird als Partnerschaft für Demokratie gefördert aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums.

NordhessischeSPD-Landtagsabgeordnete besuchen die Bürgergenossenschaft Schule Dalwigksthal - Offener Dorftreff mit einmaligem Charakter

Dalwigksthal(nh). „Die Bürgergenossenschaft Schule Dalwigksthal hat etwas Einmaliges geschaffen. Sie betreibt in Eigeninitiative einen offenen Dorftreff, der Begegnungen weit über die Dorfgrenzen hinweg ermöglicht. Vielen Dank an den Vorsitzenden Bernd Wecker, der uns im Namen der Genossenschaft einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und Arbeit des Dorf-treffs gegeben hat“, sagte Sommer, die ihre Kollegen eingeladen hatte. Mit Hilfe der Mitgliedsanteile der Genossenschaft und unterstützt durch Fördergeld der Europäischen Union (LEADER) wurde die Schule Dalwigksthal zu einem gastronomischen Betrieb mit Biergarten und eigener Küche umgebaut. Dr. Daniela Sommer, Abgeordnete aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, freute sich ihre Landtagskolle-ginnen und Landtagskollegen in Dalwigksthal begrüßen zu dürfen: „Die Schule Dalwigksthal ist ein ganz besonderes Projekt. Sie ist die erste und bisher einzige Dorfkneipe in Hessen, die von einer Bürgergenossenschaft betrieben wird. Und Dalwigksthal kann stolz darauf sein.“ Neben einem Getränkeangebot gibt es kleine Speisen. Sonntags werden den Gästen selbstgebackene Kuchen, frische Waffeln oder Eis angeboten. Zudem kann der Dorftreff für Familien- und Firmenfeiern oder für andere Veranstaltungen genutzt werden. Die Dorfkneipe wurde am 22. Juli 2012 gegründet und besteht aus über fünfzig Genossen (Mitgliedern der Genossenschaft) aus Dalwigksthal und der Umgebung. Der Vorsitzende Bernd Wecker erläuterte: „Ziel war, das Dorfgemeinschaftshaus in der alten Schule vor der Schließung zu bewahren und neu zu gestalten. Dalwigksthal ist somit der erste Ort in Hessen, der sein Dorfgemeinschaftshaus selbst betreibt und finanziert. Es ist unser Plädoyer für den ländlichen Raum.“ Wecker begleitete mit seinem Planungsbüro den Umbau der ehemaligen Schule und unterstützt ähnliche Projekte in der Umsetzung ihrer Ideen und Konzepte. „Das ist ein Modell, das Schule machen sollte.“ sind sich die nordhessischen Abgeordneten einig. So könne Leerstand vermieden werden und soziale Treffpunkte geschaffen werden.
Wichtig sei die Unterstützung solcher Projekte in der Fläche. Die Abgeordneten aus den ländlichen Räumen wissen, dass gerade die Förderung für Kleinprojekte wichtig ist. „In Bayern werden 1000€-Projekte genehmigt. Hessen fördert lediglich ab einer Summe von 10.000€. Die ist für viele örtliche Initiativen zu viel.“ so Wecker. Er wünscht sich bessere Förderung für Projekte im ländlichen Raum. Das Thema der Kürzung der Höchstfördersumme privater Dorfentwicklungsmaßnahmen, so die SPD-Abgeordneten in diesem Zusammenhang, lege die Motivation der CDU-Grün-geführten Landesregierung offen. Hintergrund sei einerseits die bereits seit längerem geltende Heraufsetzung der Mindestinvestition von 3.000 Euro auf 10.000 Euro. Andererseits sei die Kürzung der Höchstfördersumme für private Maßnahmen von 45.000 Euro auf 35.000 Euro aktuell: „Damit greift die Landesregierung erneut in die bewährte Förderung des Ländlichen Raumes ein und verschlechtert diese. Das wird negative Folgen für manches Projekt haben“, kritisiert der Sprecher für den Ländlichen Raum der SPD-Landtagsfraktion Torsten Warnecke. „Wir setzen uns für die bessere Förderung von regionalen Projekten zur Wertschöpfung, zur Schaffung von Daseinsvorsorge und für den Erhalt von Strukturen im ländlichen Raum ein. Wir brauchen eine gute Infrastruktur, Daseinsvorsorge, Wirtschaftsförderung sowie genügend Geld aus Land und Bund. Der ländliche Raum ist lebens- und liebenswert und darf vom Land nicht vernachlässigt werden.“, so die heimische Abgeordnete Dr. Daniela Sommer abschließend.

 

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Waldeck-Frankenberg(nh).Vorurteile gegenüber Fremden abbauen und ein klares Zeichen gegen Rassismus setzen, dass Netzwerk für Toleranz des Landkreises Waldeck-Frankenberg bringt in diesem Winter Filme auf die Leinwand, die Geschichten rund um Themen Fremdheit und Vorurteile, Flucht und Ankommen in einer neuen Umgebung erzählen. Der Auftakt der Kinoreihe fand im Oktober statt. Die nächste Vorführung gibt es am 20. November um 18 Uhr im Bürgerhaus Gemünden. Vorgeführt wird der Film „Ein Dorf sieht schwarz“, der die Situation eines afrikanischen Arztes beschreibt, der nach erfolgreich abgeschlossenem Studium gemeinsam mit seiner kongolesischen Familie aus der Großstadt in ein kleines französisches Dorf kommt und dort versucht, eine Landarztpraxis zu betreiben. Dabei haben beide Seiten anfangs mit Vorurteilen zu kämpfen. Die Kinobesucher erwartet eine ebenso amüsante wie berührende Culture-Clash-Komödie, die mit dem Publikumspreis Stuttgart prämiert wurde. Nachdem der Streifen bereits im Oktober in Willingen gezeigt wurde, setzt sich der tolerante Filmwinter auch nach der Vorführung am 20. November fort: am 30. Januar 2018 in Bad Wildungen-Reinhardshausen mit dem Film „Aus dem Nichts“; dieser Film wird zum Abschluss der Reihe noch einmal am 19. März 2018 in Lichtenfels-Dalwigksthal gezeigt. Zwischendurch gibt es am 16. Februar 2018 in Diemelstadt-Rhoden den Film „Die andere Seite der Hoffnung“. „Die Filme sollen dazu beitragen, Vorurteile gegenüber Fremden abzubauen und Rassismus zu entgegnen“, betonte der Bürgermeister der Gemeinde Willingen Thomas Trachte bei der ersten Veranstaltung. „Bei diesem Ziel unterstützt das Präventionsnetzwerk der Gemeinde Willingen das Netzwerk für Toleranz.“ Gezeigt werden die Filme des toleranten Filmwinters in Kooperation mit dem Filmstudio Friedrich Bähr. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist zu allen Filmvorführungen ist frei. Das Netzwerk für Toleranz wird als Partnerschaft für Demokratie gefördert aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums.

Wiesbaden/Rüdesheim(nh). Der Einsatz von Elektroautos eignet sich besonders für Kommunen und Unternehmen: Flexibel nutzbare Fahrzeugflotten und ein regional begrenzter Aktionsradius ermöglichen kosten-, ressourcen- und umweltschonendes Wirtschaften. „Elektrofahrzeuge sind gerade im betrieblichen Einsatz längst alltagstauglich. Sie bedeuten mehr Fahrkomfort, weniger Lärm und weniger Luftschadstoffe. Und sie eröffnen ganz neue Möglichkeiten für eine effiziente und kostengünstige betriebliche Mobilität“, sagt der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Davon können auch kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe oder Einzelhändler profitieren.“Ein neuer Leitfaden und ein Kongress am 7. Dezember bieten interessierten Unternehmen Hilfestellung bei der Umstellung auf Elektromobilität. In dem Leitfaden „Einführung von Elektromobilität in Unternehmen“, den die Geschäftsstelle Elektromobilität erstellt hat, werden neben den technischen Grundlagen auch die Aspekte Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz beleuchtet. Außerdem informiert der Leitfaden über neue Ansätze im Flottenmanagement, unternehmensübergreifende Mobilitätsansätze, die geeignete Ladeinfrastruktur oder neue Geschäftsmodelle für Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. „Zahlreiche hessische Kommunen haben bereits von den vielfältigen Informations- und Schulungsangeboten der Landesinitiative „Strom bewegt“ Gebrauch gemacht, nun sollen auch die Unternehmen in den Fokus der Initiative rücken“, betont Folke Mühlhölzer, Vorsitzender der Geschäftsführung der HA Hessen Agentur GmbH. Die Chancen, die der Umstieg auf Elektromobilität Kommunen und Unternehmen eröffnet, thematisiert auch der Kongress „Elektromobilität im gewerblichen Umwelt“ am 7. Dezember in Langen. Ziel ist es, einzelbetriebliche und unternehmensübergreifende Möglichkeiten der Mobilitätsgestaltung anhand praktischer Beispiele aufzuzeigen und gemeinsame Initiativen zwischen Kommune und Gewerbe auf lokaler und regionaler Ebene anzuregen. Der Kongress wird von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir eröffnet. Die Keynote hält der Präsident des Bundesverbandes Elektromobilität (BEM) e.V., Kurt Sigl. In einer begleitenden Ausstellung präsentieren Anbieter von elektrischen Nutzfahrzeugen und von Ladeinfrastruktur sowie mehrere Energieversorger und weitere Dienstleister ihre Angebote. Die Geschäftsstelle Elektromobilität ist Teil der Abteilung LandesEnergieAgentur bei der HA Hessen Agentur GmbH. Der Leitfaden und der Kongress werden von der Geschäftsstelle im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung umgesetzt. Sowohl der Leitfaden als auch das Kongressprogramm sind unter www.strom-bewegt.de  abrufbar. Anmeldung zum Kongress bis zum 30. November unter: www.strom-bewegt.de 

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