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Wiesbaden(pm/nh). Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag hat heute einen Gesetzentwurf zur Änderung des Hessischen Schulgesetzes eingebracht. Der schulpolitische Sprecher, Wolfgang Greilich, erklärte hierzu: „Wir wollen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche unabhängig von sozialer, kultureller oder ethnischer Herkunft und religiösem Hintergrund bestmögliche Bildungschancen erhält. Deshalb haben wir sicherzustellen, dass der Unterricht und das Schulleben optimal gestaltet werden. Direkte Kommunikation und Interaktion sind hierfür grundlegende Voraussetzungen, die stets gewährleistet sein müssen. Aus diesem Grund möchten wir rechtlich Klarheit schaffen und nach dem Vorbild Niedersachsens etwa die Vollverschleierung in der Schule untersagen.“ Greilich weiter: „Wir haben uns bewusst entschieden, uns ganz eng an die sorgfältig erarbeitete und verfassungsrechtlich abgesicherte Formulierung der Schulgesetzänderung aus Niedersachsen anzulehnen, die von allen im Niedersächsischen Landtag vertretenen Fraktionen mitgetragen und einstimmig verabschiedet wurde. Die dortige Diskussion hat gezeigt, dass mit dieser gesetzlichen Regelung Integration nicht erschwert wird, sondern dass vielmehr ein wichtiges Hemmnis abgebaut wird. Durch die Mitwirkungspflicht der Schülerinnen und Schüler wird zudem deutlich, dass alle an der Schule Beteiligten dazu beitragen, Bildungschancen zu erhöhen und sie auch zu nutzen. Wir wollen sicherstellen, dass die Kommunikation auf allen Ebenen des Schullebens gewährleistet ist und damit die Anforderungen des Bildungs- und Erziehungsauftrags erfüllt werden können. Mit dem Gesetzentwurf wird eine Regelung gefunden, die die bei vielen Lehrkräften und Schulleitungen herrschende Unsicherheit aufgreift, schon bevor es in einem Einzelfall plötzlich zum Entscheidungsbedarf kommt. Wir hoffen, dass es auch im Hessischen Landtag die Möglichkeit eines Konsenses gibt. Wir hoffen auf eine breite Zustimmung für unseren Gesetzentwurf nach einer sachorientierten Debatte. Unser Ziel ist es, möglichst die Zustimmung des ganzen Hauses zu erhalten.“

NGG: Ernährungsbranche ist Wirtschaftsfaktor - Kritik am Einzelhandel

Kassel/Waldeck-Frankenberg(pm/nh). 63 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Landkreis Waldeck-Frankenberg pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 1.500 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – gut 9,5 Kilo pro Kopf. Beim Käse waren es 3.860 Tonnen – 24,5 Kilo pro Einwohner. Und beim Bier wurden 164.000 Hektoliter im Jahr getrunken (104 Liter pro Kopf). Schokolade, Käse, Bier – nur drei Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Lebensmittelindustrie und -handwerk haben, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Rund 1.760 Arbeitsplätze hängen im Kreis Waldeck-Frankenberg laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. „Die Branche ist aber nicht nur regional ein Schwergewicht. Nimmt man den Umsatz, ist sie der drittgrößte Industriezweig in Deutschland – ein Großteil der Produktion geht in den Export – und schafft es damit auf die internationalen Teller“, sagt Andreas Kampmann von der NGG Nord-Mittelhessen. So seien Hersteller aus der Region auch regelmäßig auf der Grünen Woche – der weltgrößten Agrar- und Verbrauchermesse – in Berlin präsent. Neue Food-Trends wie gluten- oder laktosefreies Essen seien eine Herausforderung auch für die heimische Ernährungswirtschaft, so Kampmann. Die sei gut aufgestellt und belege bei Produktions- und Hygienestandards weltweit einen Spitzenplatz. „Kaum irgendwo ist die Lebensmittelsicherheit höher als bei uns“, sagt der NGG-Geschäftsführer. Eine Voraussetzung für gutes Essen und Trinken sei jedoch, dass dieses fair produziert werde – angefangen vom Anbau der Zutaten bis hin zu den Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung. Dazu hat die NGG eine lebensmittelpolitische Initiative gestartet. Andreas Kampmann: „Gute Ernährung und gute Arbeit gehören zusammen. Hygiene unter Zeitdruck – das kann zum Beispiel nicht gut gehen.“ Dies bedeute auch, dass Unternehmen Tarifverträge einhielten und sich an der Berufsausbildung beteiligten, betont der Gewerkschafter. Mit Sorge sieht die NGG den Trend zur Verramschung: „Gerade bei Getränken, Fleisch und Süßwaren erleben wir regelrechte Rabatt-Schlachten in den Supermärkten. Damit werden Lebensmittel oft weit unter Wert verkauft“, kritisiert Kampmann. Weniger als 70 Cent für eine Tafel Marken-Schokolade sei in einer fairen und umweltgerechten Produktion nicht machbar. Solche Preise erhöhten den Druck auf die Beschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen. An die Verbraucher appelliert die NGG daher, nicht nur auf den günstigsten Preis zu achten. „Gute Lebensmittel sollten den Menschen beim Einkauf etwas wert sein. Gleichzeitig können sie damit die heimische Wirtschaft stärken – und beim Essen neben dem Genuss auch noch ein gutes Gewissen haben.“

Wiesbaden(pm/nh). Die Piratenpartei Hessen hat die hessischen Landtagsfraktionen von CDU und B90/Die Grünen bei DigitalCourage e.V. zum Big Brother Award 2018 angemeldet. Dr. Michael Weber, Politischer Geschäftsführer des PIRATEN, erklärt die Nominierung damit, dass "Schwarz-Grün" selbst für die Verhältnisse der hessischen CDU weit am angeblichen Ziel vorbei schießt: "Aufgabe des Staates ist es, Menschen vor Sicherheitslücken in Software zu schützen und nicht, diese nach Lust und Laune zu missbrauchen. Dies wurde auch vom Bundesverfassungsgericht unmissverständlich klargestellt, als es 2008 nach einer Klage gegen das Nordrhein-Westfälische Verfassungsschutzgesetz das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrechts abgeleitet hat."  Die von der schwarz-grünen Koalition entgegen des Votums der grünen Parteibasis geplante Reform des Verfassungsschutzgesetzes zum "Hessentrojaner" bedroht unsere Grundrechte (vgl. unten angefügten Informationsanhang mit Gesetzestext, Infowebseite zum Thema "Hessentrojaner" und gemeinsame Protesterklärung von >15 Organisationen zu diesem Vorhaben) massiv. Der Gesetzesentwurf fordert unter dem Deckmäntelchen eines angeblich erhöhten Sicherheitsbedarfs u.a. den Einsatz eines Staatstrojaners und ermöglicht eine präventive Bespitzelung von Projekten und Personen mit dem vorgeblichen Ziel, Islamismus, Rechtsradikalismus und andere Gefahren für die Demokratie abzuwehren. Dazu setzt er weiterhin auf den Einsatz von V-Leuten und löst das Versprechen, die parlamentarische Kontrolle des Landesamts für Verfassungsschutz zu stärken, nicht ein. Wir bestehen auf der Wahrung unserer Grundrechte und sehen diesen Gesetzesentwurf als eine Bedrohung der freiheitlich demoratischen Grundordnung an. Der schwerwiegende Eingriff in die digitale Privatsphäre eines Menschen beim Einsatz eines Staatstrojaners stellt eine Verletzung von Grundrechten dar. In diese Rechte darf jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen eingegriffen werden, etwa eine vorausgegangene bekanntgewordene Straffälligkeit des Betreffenden oder ein dringender Tatverdacht und ein dazu passender richterlicher Beschluss. Ein Anfangsverdacht ist hier nicht ausreichend. Wenn Dritte Zugriff auf persönliche Daten erhalten, kann deren Missbrauch für die Betroffenen erhebliche Probleme sozialer, beruflicher und damit existenzgefährdender Natur verursachen. Es kann nicht sichergestellt werden, dass die heimlich aufgespielte Software nicht nur spioniert, sondern auch andere Software und Dateien nachladen kann. Die Auswertung eines beschlagnahmten Datenträgers kann daher keine gerichtsfesten Beweise mehr liefern. Ein Trojaner nutzt Sicherheitslücken in der Software aus, die sich die Behörden erst mal beschaffen müssen. Die Sicherheitslücken werden also weiter bestehen, statt geschlossen zu werden und stehen daher auch anderen Nutzern, z.B. kriminellen Erpressern, zur Verfügung.

Für ein Gesetzesvorhaben, das sowohl den Datenschutz missachtet und Grundrechte mit Füßen tritt, als auch die Nachvollziehbarkeit von Eingriffen erschwert, in dem die Systeme zunächst leichter angreifbar gehalten und Angriffe schlechter verfolgbar gestaltet werden, wollen wir die Fraktion der Grünen sowie die CDU-Fraktion für den Big Brother Award 2018 nominieren. Es braucht keine Ausweitung der Befugnisse des hessischen Verfassungsschutzes, die die Freiheitsrechte gefährden, sondern eine weitreichende und effektive Parlamentarische Kontrolle, die die Wahrung unserer Grundrechte sicherstellen kann.

Als Nominierende und auch als Bürger sehen wir uns dazu verpflichtet, die Landtagsfraktionen an die geschilderten Zusammenhänge zu erinnern und unsere Mitbürger zu bitten, von ihrem Informations- und Wahlrecht Gebrauch zu machen, um dem Gesetzesvorhaben entschieden entgegen zu treten. Für den maßgeblich von der CDU getragenen Gesetzesentwurf und dem Vorhaben der Grünen, ein Votum der eigenen Basis sowie den Wählerwillen derart zu missachten, haben sich die beiden Fraktionen um den Big Brother Award 2018 redlich verdient gemacht.

Weitere Hintergrundinformationen zum Gesetzesentwurf

https://www.hessentrojaner.de 

Landesregierung muss prekären Verhältnissen entgegenwirken

Wiesbaden(pm/nh). Dr. Daniela Sommer, stellvertretende Vorsitzende und stellvertretende hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, verweist auf die gestiegene Aufgabenkomplexität Beschäftigter im administrativen Bereich an Hochschulen: „Die mehr als 12.000 nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hessen, darunter das Verwaltungspersonal, Bibliothekspersonal, Technisches Personal und die Auszubildenden, die insbesondere im Sekretariatsbereich klassisch für die Terminkoordination, Raum- oder Schreibverwaltung verantwortlich sind, sehen sich vermehrt spezialisierten Aufgaben gegenüber. Die Anforderungen z.B. in der Drittmittel- und Personalsachbearbeitung, dem Controlling und IT-Bereich - aufgrund der Internationalisierung der Hochschulen zunehmend auch in Fremdsprachen - steigen kontinuierlich. Die Vielfalt der Aufgaben nimmt zu.“ Die Landesregierung sei in der Verantwortung, die Hochschulen gemäß der gestiegenen Aufgabenkomplexität adäquat auszustatten und dürfe sich nicht - wie bei vielen hochschulpolitischen Themen - alleine auf die Hochschulautonomie berufen. „Denn die Hochschulen können lediglich die Mittel eigenständig verwalten, die ihnen das Land Hessen zukommen lässt“, formuliert Sommer zugespitzt. Auch die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie einer Forschungsgruppe um Andrä Wolter von der Humboldt-Universität zu Berlin und Ulf Banscherus von der Technischen Universität Berlin bestätigt die Aufgabenentwicklung in Richtung eines komplexen Hochschulmanagements. Sie nennt Stichworte wie die Verwaltungsmodernisierung verbunden mit neuen Steuerungsmethoden und einem neuen Rechnungswesen, veränderte Finanzierungsmechanismen der Forschung verbunden mit einer verstärkten Drittmittelakquise, die Modularisierung des Studiums durch Bachelor- und Masterstudiengänge und ihre Akkreditierung oder das Qualitätsmanagement. Laut der Studie führe vor allem die Verwaltung der Studierenden und ihren Prüfungsleistungen sowie die der wissenschaftlichen Mitarbeitenden mit befristeten Arbeitsverträgen zu einer Arbeitsverdichtung. Entscheidungsspielräume seien zwar erweitert, die Dokumentations- und Berichtspflichten hätten sich jedoch verstärkt. „Die Zahl der nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist nicht im gleichen Maße wie die Zahl anderer Statusgruppen an Hochschulen gestiegen. Insbesondere die Sekretariate stehen vor der Herausforderung, als Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Funktionsbereichen der Wissenschaft und Verwaltung zu fungieren. Die Landesregierung gibt im Rahmen zwar an, dass in den letzten Jahren zunehmend höhere Eingruppierungen vorgenommen wurden, aber auch diese Entwicklung fand nicht im gleichen Maße mit der gestiegenen Verantwortung und Belastung statt. Aufstiegschancen müssen aktiv gefördert werden. Verstärkt werden jedoch eher die Zahl der Teilzeitstellen, meist von Frauen besetzt, und die Kombination mehrerer Beschäftigungsverhältnisse sowie die Zahl der Befristungen. Die Landesregierung muss den prekären Verhältnissen entgegenwirken, ihrer Verpflichtung gegenüber den Hochschulen nachkommen und ihre Entwicklung zu modernen Organisationen bestmöglich unterstützten“, fordert Sommer entschieden.
Hinweis
Die Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage der SPD-Fraktion betreffend der Situation der nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten an hessischen Hochschulen (Drucksache 19/5244) ist zu finden unter http://starweb.hessen.de/cache/DRS/19/4/05244.pdf

Berlin/Korbach(pm/nh). Vom 23. bis 26. Januar präsentiert sich der Landkreis Waldeck-Frankenberg auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Landrat Dr. Kubat und Landwirtschaftsdezernent Friedrich Schäfer laden alle Besucher – insbesondere die aus Waldeck-Frankenberg – ein, die Präsentationsfläche des Landkreises auf der international wichtigsten Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau zu besuchen. Diese befindet sich in der Hessenhalle 22a auf dem Messegelände der Internationalen Grünen Woche. In diesem Rahmen wird der Fachdienst Landwirtschaft über Ernährungs-, Landwirtschaft und Gartenbau im Landkreis Waldeck-Frankenberg informieren – und hat dazu zahlreiche Aktionen geplant. So wird es unter anderem Talkrunden zu Themen wie „Landwirtschaft, Landtourismus und Landschaftspflege“ dem Hessentag 2018 oder Direktvermarktung sowie Kochevents mit regionalen Produkten aus dem Landkreis geben. Weiterhin werden unter anderem das Hessentagspaar 2018 der Stadt Korbach, die Alphornbläser Willingen und Direktvermarkter aus Waldeck-Frankenberg zu Gast sein.„Die Internationale Grüne Woche ist eine wunderbare Möglichkeit, die Vielfältigkeit des Landkreises Waldeck-Frankenberg insbesondere in Sachen Ernährungswirtschaft und Landwirtschaft zu zeigen“, betonen Dr. Reinhard Kubat und Friedrich Schäfer. „Darum möchten wir insbesondere die Besucher aus Waldeck-Frankenberg einladen, im Rahmen ihres Besuches auf der Grünen Woche am Landkreis-Stand vorbeizuschauen und sie zu einem kleinen Imbiss und Getränk einladen“, so Schäfer weiter.

Korbach(pm/nh). Im Rahmen des traditionellen Dreikönigssingen empfing Landrat Dr. Reinhard Kubat in diesem Jahr zum neunten Mal die Sternsinger des Dekanats Waldeck im Korbacher Kreishaus. Nach christlicher Sitte brachten die Kinder als Sinnbild für die Heiligen drei Könige die Botschaft der Menschwerdung Gottes in die Häuser. Bei der weltweit größten Hilfsaktion dieser Art setzen sich die Sternsinger für Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt ein. Ihren Segen „Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus“ nehmen die Menschen gern als Glücksbringer für das ganze Jahr an. Für ihre musikalische Segnung erhalten die Sternsinger eine finanzielle Spende, die für wohltätige Projekte auf der ganzen Welt genutzt wird. In diesem Jahr stand das Thema „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ im Fokus der Sternsingeraktion. Landrat Dr. Reinhard Kubat betonte in seiner Ansprache an die Mädchen und Jungen, wie wichtig ihr Engagement für andere Kinder und Jugendliche ist. „Ihr seid Teil von einer großartigen Aktion von Kindern für Kinder“, lobte er die Mädchen und Jungen für ihr Engagement. Neben der musikalischen Segnung hatten die Kinder aber auch die Möglichkeit, das Kreishaus und den Landrat persönlich kennenzulernen – und mit ihm ins Gespräch zu kommen unter anderem über das so wichtige Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion. Gemeinsam brachten die Jungen und Mädchen die Segensbitte an den Türen des Haupteingangs des Kreishauses sowie des Kreisausschuss-Sitzungszimmers an. Neben der finanziellen Spende des Landkreises Waldeck-Frankenberg erhielten die jungen Sternsinger auch eine süße Wegzehrung.

Frankenberg(rr/nh). Der Verein zur Förderung des Kreiskrankenhauses Frankenberg hat die Kreisklinik zum Jahresbeginn mit einer Spende in Höhe von 65.000 Euro bedacht. Vorsitzender Dr. Harald Schmid und Kassierer Günther Seip überreichten den symbolischen Spendenscheck an Geschäftsführer Gerhard Hallenberger.
Die aktuelle Spende wird für drei Maßnahmen im Kreiskrankenhaus verwendet:
• Die Anschaffung von speziellen Untersuchungsliegen für die Endoskopie
• Den Erwerb eines Kapnometers – eines Gerätes zur unblutigen Messung der CO2-Spannung im Blut durch die Haut, also ohne Stich
• Und für Ausstattung für das neue Schulzentrum für Pflegeberufe (Whiteboards, Beamer und insbesondere Übungsgeräte für die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger. Im Rahmen des akademischen Lehrbetriebs sollen die Geräte auch von den Medizinstudierenden genutzt werden.
Hallenberger dankte Schmid und seinen Mitstreitern aus dem Förderverein für die kontinuierliche Unterstützung des Kreiskrankenhauses. Seit 2007 hat der Verein insgesamt exakt 700.000 Euro bei heimischen Unternehmern, Kaufleuten und Bürgern eingeworben und dem Kreiskrankenhaus zur Verfügung gestellt. Das Geld wurde für eine Vielzahl an Projekten verwendet. Dazu zählen unter anderem die Anschaffung eines Kernspintomographen, die Sanierung der kardiologischen Überwachungsstation, die Einrichtung eines Herzkatheterlabors oder der Neubau der Endoskopie.

Kontakt zum Förderverein: Postfach 1280, 35066 Frankenberg, Telefon 06451 – 55 – 305 (montags bis freitags von 8  Uhr bis 13 Uhr; Frau Traute); Spendenkonto: Sparkasse Waldeck-Frankenberg, IBAN: DE59 52350005 053491, BIC: ELADEF1KOR.

Waldeck-Frankenberg(pm/r). Auch für die Arbeitnehmerinnen und –nehmer in Waldeck-Frankenberg bringt das am 1. Januar in Kraft getretene novellierte hessische Bildungsurlaubsgesetz viele Verbesserungen. So können Kleinst- und Kleinunternehmen künftig einen Lohnkostenzuschuss von 50 Prozent vom Land erhalten, wenn sie ihre Mitarbeiter für die Teilnahme an Veranstaltungen der politischen Bildung oder beruflichen Weiterbildung freistellen.
Das Gesetz trägt zudem den neuen Anforderungen an das lebenslange Lernen und der steigenden Notwendigkeit für Arbeitnehmer sich weiter zu bilden Rechnung. Die rasante Veränderung der Arbeitswelt, die zunehmende Digitalisierung und der gesellschaftlichen Wandel erfordert neue Lern- und Lehrformate auch in digitaler Form. So ermöglicht die Gesetzesnovelle jetzt auch, dass Weiterbildungsveranstaltungen künftig bereits ab 3 Tagen anerkannt werden, um beispielsweise Eltern mit Kindern die Möglichkeit zur Weiterbildung zu geben. Wichtig ist auch die Verbesserung bei Bildungsurlaubsveranstaltungen, die der Schulung für das Ehrenamt dienen. So können die hessischen Arbeitgeber sowohl für die Auszubildenden wie auch für alle übrigen Beschäftigten jetzt eine 100prozentie Lohnkostenerstattung in diesem Bereich beantragen. Das neue Gesetz fördert explizit die Verwendung von innovativen Lernformen und ermöglicht Weiterbildungsveranstaltungen bereits ab drei Tagen. Außerdem wird das Ehrenamt gestärkt, so ist es erstmals auch Auszubildenden möglich, an Bildungsveranstaltungen zu Schulungen für das Ehrenamt teilzunehmen. Hessische Arbeitgeber können eine 100prozentige Lohnkostenerstattung für Auszubildende wie auch für alle übrigen Beschäftigten beantragen, so Ravensburg.

Korbach(pm/od). Bereits zum zehnten Mal veranstaltet der Arbeitgeberverband Hessenmetall seinen Nachwuchswettbewerb „ Meine Zukunft - der beste Nachwuchs für die beste Branche. Für Trainees, Dual-Studierende und Auszubildende. Mit den Awards werden Nachwuchspreis vergeben, die Innovationsfähigkeit und Kreativität belohnen. Zudem soll der Wettbewerb den Nachwuchskräften in Hessens größter Industrie , der Metall- und Elektrobranche, Mut machen, ihre Ideen überzeugend zu präsentieren. Der Wettbewerb ist in drei verschiedenen Kategorien eingeteilt: Administration und Personalmanagement, einzelne Produkte und Dienstleistungen und Produktionsablauf und Logistik.

Erfolgreiche Auszubildende der horizont group Korbach

Sie waren schon dreimal erfolgreich und haben die Preise des Arbeitgeberverbandes Hessenmetall abgeräumt: die Auszubildenden der horizont group Korbach. Nun möchten sie auch das vierte mal dem Beitrag „ Forscherwerkstatt“ auf dem Treppchen stehen. Das Projektteam , Sabrina Heil, Kürbra Gölcük, Colin Chotzko und Nils Grosche haben sich Gedanken gemacht, wie man Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung bei horizont interessieren kann. Heraus gekommen ist dabei ein Projekt mit dem Namen „Forscherwerkstatt“. Das Konzept, Schülerinnen und Schüler durch praxisorientiert Workshops an technische Berufe heranzuführen ist auch aus Sicht vom Ausbildungsleiter der horizont group Guido Kersting, sehr innovativ und erfolgversprechend: Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig in den Betrieb eingeladen und im Rahmen der Forscherwerkstatt von den Auszubildenden betreut. An praktischen Versuchen werden zum Beispiel die Gesetze der Physik nachgewiesen, die weitreichende Entwicklung der Digitalisierung und aktuelle technische Trends erforscht. Es soll aber auch die bereichsübergreifenden Tätigkeiten in einem modernen und innovativen Unternehmen vermittelt werden: die Bereiche Technik und Multimedia einem breiten Publikum näher zu bringen und horizont und die Produktpalette interessant zu präsentieren sowie über Social Media Kanäle die eigenen Mitarbeiter und Kunden aktuell zu informieren. Am 8.März ist das Finale mit Preisverleihung und das Projektteam von horizont ist zuversichtlich einen innovativen Beitrag mit Modellcharakter zum Wettbewerb beigesteuert zu haben.

 

 

Fotos:© orizont Groub

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Korbach(pm/nh). Bücher wälzen oder den Hammer schwingen? Wissenschaftlich forschen oder praktisch ausprobieren? Kurzum: Studium oder Ausbildung? Diese Frage stellen sich viele Abiturienten, zumal beide Optionen ihre Vor- und Nachteile haben. Bei der Entscheidung für den individuell richtigen Weg hilft der nächste abi>> Chat am 24. Januar von 16 Uhr bis 17 Uhr 30. Für einige Berufe ist der Gang an die Hochschule unverzichtbar. Wer beispielsweise Arzt, Anwalt oder Lehrer werden will, muss ein entsprechendes Studium absolvieren. In vielen anderen Bereichen ist ein akademischer Abschluss vielleicht kein Muss, verringert jedoch das Risiko, später arbeitslos zu werden. Und: Ein Hochschulstudium erweitert meist auch den persönlichen Horizont. Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, verdient direkt nach der Schule sein eigenes Geld. Außerdem kann erlerntes Wissen unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden – das motiviert. Hinzu kommen zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten im Anschluss an die Lehrzeit. Mit dem Meister in der Tasche steht am Ende vielleicht sogar der eigene Betrieb. Hierfür sind jedoch Durchhaltevermögen und Investitionsfreude gefragt. 
Viele Abiturienten wollen beides – und wählen ein duales Studium. Hier wechseln sich Phasen an der Hochschule mit Einsatzzeiten im Unternehmen ab. Semesterferien sind passé, Durchhängen gilt nicht! Am Ende der durchaus anspruchsvollen Kombination stehen meist zwei Abschlüsse und ausgezeichnete Karrierechancen. Doch welcher Weg eignet sich für die persönlichen beruflichen Ziele am besten? Was muss man für ein Studium, was für eine Ausbildung mitbringen? Welche Vor- und Nachteile haben die unterschiedlichen Ausbildungswege? Und wie steht es jeweils um die Arbeitsmarktchancen? Fragen wie diese beantwortet der nächste abi>> Chat „Studium oder Ausbildung?“ am 24. Januar. Von 16 bis 17.30 Uhr nehmen sich Nadine Senze-Ahlbrink von der IHK Düsseldorf, Andrea Kick von der TU München sowie Björn Albrecht von der Westfälischen Hochschule Zeit für die Fragen der Chat-Teilnehmer. Mit von der Partie sind außerdem Frank Meffert von der Agentur für Arbeit Eisenach sowie die abi>> Redaktion. Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch vorab an die abi>> Redaktion richten (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

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