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Von Andreas Salzmann

1. Die Europäische Union ist keine Demokratie,denn die politische Willensbildung geht nicht vom Volke aus.Sie geht von oben aus,wie in der Monarchie.
- 85% der Gesetze machen nie gewählte Brüsseler Kommisare.
- Das Europäische Parlament ist kein Parlament,denn es gibt kein EU-Volk,das dieses Parlament vertreten könnte.
- Es gibt keine Europäische Staatsbürgerschaft und kein EU-Wahlrecht: Malta und Luxemburg haben 5 Sitze ; danach müsste die Bundesrepublik Deutschland 100 Sitze haben.
- Es gibt keine EU-Verfassung: die sogenannte Lissabon-Verfassung wurde in Plebisziten von Franzosen und Niederländern abgelehnt (2005 und 2006).Danach gab das EU-Establishment die Verfassungsfrage auf !
- Es gibt einen Europäischen Staatsanwalt,aber keinen Staat dazu.
Die EU ist kein Staat, und nur Staaten können Gesetze machen.Die Völker Europas haben auch nie beschlossen,das sie eine EU und eine EURO-Währung haben wollen.Das Europäische Parlament kann keine Regierung tragen,es hat keine Opposition und kennt keine Gewaltenteilung. - Das alles steht im "Lissabon-Urteil" des Bundesverfassungsgerichtes vom 30.6.2009.
Alle 5 Jahre darf der Bürger dieses rechtlose Parlament wählen.Weitere Wahlmöglichkeiten für Europa hat er nicht. DAS ist das ENDE DER DEMOKRATIE,denn immer mehr Rechte gehen von den Staaten auf die EU über.Bürger werden so Untertanen und bemerken das nicht.
Das EU-Konstrukt ist eine Erfindung der USA.Es ist ein Instrument der sogenannten Globalisierung (Weltherrschaft).

2. Grundsätzlich soll die EU Vorbehalte gegen Russland haben.Washington wünscht "Kalten Krieg" bis Feindschaft zu Russland und China,denn deren Kooperation würde sofort die US-Herrschaft über Europa und die Welt zunichte machen.Die EU wurde von General und Präsident Eisenhower (Sieger des zweiten Weltkrieges) entworfen,zusammen mit den Brüdern Dulles (US Außenminister und CIA-Direktor), John Foster Dulles und Alan Dulles.Die EU dient dem US-Establishment.

Bad Wildungen(Günter Radtke/nh). Einsatzkräfte zu Spezialisten für die Technische Hilfeleistung und Verkehrsunfall wurden im Feuerwehrhaus Bad Wildungen ausgebildet.  Unter Leitung von Daniel Lichtblau und von Thorsten Queißer wurden 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren des Landkreises Waldeck-Frankenberg in den Themen Mechanik, ziehen von Lasten, in Gerätekunde und in der Thematik „Sichern und Stabilisieren“ zum Beispiel eines PKW sowie der patientenorientierten Rettung ausgebildet. Diese Zusatzausbildung vermittelt den Teilnehmern theoretisch und praktisch das Wissen und die Fähigkeiten, um bei einem Feuerwehreinsatz Verkehrsunfall technische Hilfeleistung eine patientenorientierte Rettung sach- und fachgerecht durchführen zu können. Zu jedem fachspezifischem Thema wurden zunächst die theoretischen Grundlagen vermittelt, die anschließend praktisch geübt und vertieft wurden. In mehreren Übungseinsätzen konnten die Teilnehmer in unterschiedliche Szenarien ihr erworbenes Wissen anwenden und vertiefen. Die schriftliche und praktische Prüfung am Ende des Lehrgangs wurde von Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick abgenommen. Er zeigte erfreut darüber das alle Teilnehmer bestanden haben und den Feuerwehren in den Heimat Gemeinden ihr Wissen anbringen können.

Teilnehmer

Korbach(pm/nh). Der amerikanische Singer-Songwriter Lions Head spielt im Vorprogramm von Revolverheld auf dem Hessentag in Korbach. Beim hr3-Festival in der Continental-Arena präsentiert der sympathische Amerikaner am Sonntag, 27. Mai, die Songs aus seinem Album „LNZHD“. Lions Head, mit bürgerlichem Namen Ignacio „Iggy“ Uriarte, stammt aus New York. 2014 kam er aus den USA nach Deutschland und nahm an Songwriting Camps teil. Lions Head veröffentlichten 2015 die Single „Begging“ – und erreichten damit auf Anhieb Notierungen in diversen Airplay & Sales Charts. Der Schritt in Richtung Karriere war damit auf jeden Fall gemacht: Anfang 2016 trat Lions Head im Vorprogramm von Joris und Milky Chance sowie im Sommer des Jahres bei verschiedenen Musikfestivals auf. Im November erschien das Debütalbum „LNZHD“ bei Sony Music.

Das wunderschöne Liebeslied „When I Wake Up“ und die Hits „True Love“ und „See You“ sind unter anderem darauf zu hören – diese und weitere Stücke spielt Lions Head beim Hessentag in Korbach. Aktuell sitzt Lions Head in der Jury der Casting Show „X-Factor“ auf SKY. Dem Hessischen Rundfunk gelang es, den 31-Jährigen für den dritten Tag des hr3-Festivals zu gewinnen. Damit wird „Iggy“ am Sonntagabend, 27. Mai, den Besuchern des Revolverheld-Konzertes einen außergewöhnlichen Start in einen musikalischen Abend der Extraklasse bereiten. Ticketverkauf: Im Hessentags-Shop der Stadt Korbach, im Bürgerbüro im Rathaus, an den bekannten VVK-Stellen, online (Einzeltickets / Festivaltickets) über Eventim (zzgl. Buchungsgebühr für Eventim) oder über die Tickethotline 01806/997702 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen).

Waldeck-Frankenberg(pm/nh). CDU-Kreisvorsitzender Armin Schwarz: „Der Koalitionsvertrag, den wir nach der Kommunalwahl in 2016 mit der SPD abgeschlossen haben, wird konsequent abgearbeitet und ist unsere klare Arbeitsgrundlage.“ „Wir widersprechen deshalb der Opposition im Kreistag, wenn diese behauptet, wir würden lediglich deren Ideen umsetzen“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Timo Hartmann. Ein Blick in den Koalitionsvertrag belege klar und deutlich, woher Ideen und Schwerpunktthemen für die Arbeit der großen Koalition im Kreistag stammten. So heiße es z. B. im Vertrag unter der Rubrik Finanzen, Wirtschaft und Verkehr wie folgt: „Stärkung der Wirtschaftsförderung und Optimierung der Strukturen sowie Prüfung der Koordinationsmöglichkeiten mit den touristischen Organisationen im Landkreis.“ Timo Hartmann: „Aus dieser Aussage im Koalitionsvertrag entstand unser gemeinsamer Antrag mit der SPD, die Zusammenlegung der Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement GmbH mit der Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH zu prüfen und den Kreistag über das Ergebnis der Prüfung zu informieren.“ Der Kreiskoalition gehe es dabei in erster Linie um die Nutzung von Synergieeffekten. Der Antrag sei dann auch folgerichtig am 22.02.2018 in den Kreistag eingebracht und beschlossen worden. Die Aussage aus Reihen der Opposition im Kreistag, man greife deren Ideen auf, sei an diesem Beispiel klar widerlegt.

Das Festhalten an den Vereinbarungen, die zwischen CDU und SPD getroffen wurden, könne auch anhand anderer Initiativen der Koalition nachvollzogen werden. Der Opposition empfehle man einen Blick in den Koalitionsvertrag. Als besonders wichtiges Ziel der Kreiskoalition und weiteres Beispiel für die konsequente Umsetzung des Koalitionsvertrags sei die Konsolidierung der Kreisfinanzen zu nennen. Zitat aus dem Vertrag in der Rubrik Finanzen, Wirtschaft und Verkehr: „Entwicklung einer echten Haushaltskonsolidierung ohne Neuverschuldung und Verwendung freier Mittel für Investitionen.“ Armin Schwarz: „Diese Zielvorgabe haben wir mit der Aufstellung des Kreishaushalts für das Jahr 2018 klar erreicht.“ Auf Grundlage der soliden Haushaltsführung sei dann auch die Senkung der Kreisumlage zu Gunsten der Städte und Gemeinden des Landkreises möglich gewesen. Auch an dieser Stelle finde sich die Intension des Koalitionsvertrags wieder: „Gemeindefreundliche Politik und Entlastung der Kommunen in Waldeck-Frankenberg.“ „Unsere Arbeit für den Landkreis können wir auch dank der vertrauensvollen und hervorragenden Zusammenarbeit mit der hauptamtlichen Kreisspitze, Landrat Dr. Reinhard Kubat und Ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese, erfolgreich voranbringen“, so Timo Hartmann abschließend.

Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Die Zeit, in der Landwirte ihre Wiesen mähen, fällt oft mit der Geburt vieler Wildtiere zusammen. Nicht selten sterben auf diese Weise zahlreiche Jungtiere, die sich im Schutz der Gräser aufhalten. Um diese zu schützen, ruft der Landkreises Waldeck-Frankenberg zu entsprechenden Schutzmaßnahmen auf. Schätzungen zufolge kommen bei dem Gräserschnitt im Frühjahr jährlich allein bis zu 60.000 Rehkitze ums Leben. Insgesamt werden rund 500.000 Wildtiere dabei getötet oder verstümmelt. Dies geschieht insbesondere auf waldnahen Flächen, in denen beispielsweise Rehe ihre Kitze in der ersten Lebenswoche gut getarnt im hohen Gras allein zurücklassen. Nähert sich dem Jungtier ein Traktor, rennt dieses in der Regel nicht davon, sondern drückt sich aufgrund des angeborenen Schutzverhaltens reglos auf den Boden, was den Tieren schließlich zum Verhängnis wird. Darüber hinaus kann das durch die Kadaver verunreinigte Mähgut bei damit gefütterten Tieren zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen.

Um dies zu verhindern und die Jungtiere zu schützen, rät der Fachdienst Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen zu einigen Maßnahmen, die die Landwirte bei ihrer Arbeit beachten sollten. Neben dem Aufstellen von Wildscheuchen oder dem Anbringen von Flatterbändern auf den betreffenden Flächen, haben sich weitere Maßnahmen bewährt wie beispielsweise das Absuchen des Geländes, dass idealerweise am Vorabend der Mäharbeiten durch einen Jäger mit
Jagdhunden geschehen sollte. Weiterhin kann eine Umstellung der Mähgewohnheiten die Tiere schützen. Bei dem herkömmlichen Vorgehen, bei dem die Landwirte am Feldrand mit dem Mähen beginnen, werden die Tiere in die Mitte gedrängt und können nicht ausweichen. Beginnt man in der Mitte der Fläche, werden die Tiere nach außen in die Nachbarflächen getrieben. Dies hilft zwar nicht den ganz frisch geborenen Tieren; im Alter ab zwei bis drei Wochen ist eine Flucht jedoch bereits wahrscheinlich. Weiterhin rät das Veterinäramt, aufgespürte Jungtiere wie beispielsweise Rehkitze vorsichtig zu bergen. Vermieden werden sollte dabei der direkte Kontakt mit dem menschlichen Körper, da der Geruch die Ricke davon abhalten würde zum Kitz zurückzukommen. Mit einem Büschel Gras oder Blattwerk in der Hand lassen sich die Tiere von den Wiesen bringen ohne dass diese den Geruch des Menschen annehmen. In der Regel bleiben die Kitze ruhig und tun sich in unmittelbarer Umgebung jenes Ortes nieder, an dem sie abgelegt werden, sodass die Ricke ihr Jungtier problemlos wiederfinden kann. Ein neu gegründeter Verein im Landkreis Waldeck-Frankenberg hat sich ebenfalls dieser Thematik angenommen: die Kitzretter e.V. wollen mit ihren freiwilligen Helfern dafür sorgen, noch mehr Rehkitze zu retten. Landwirte, die sich von den Kitzrettern helfen lassen wollen, können sich über ein so genanntes „Kitzhandy“ unter der Telefonnummer 01520-7652601 bei dem Verein melden. Weitere Infos gibt es auch unter www.diekitzretter.de 

Hintergrundinformationen:
Gemäß Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder leiden zufügt. Ein Landwirt, der sich weder mit den Jägern abstimmt, noch eigene Maßnahmen gegen den Mähtod der Kitze ergreift, nimmt billigend in Kauf, dass er während des Mähvorganges im Gras abgelegte Kitze tötet. Das nennt der Jurist den "bedingten Vorsatz". Dieser sogenannte bedingte Vorsatz genügt für die Strafbarkeit nach dem Tierschutzgesetz aus.

FDP-Kreistagsfraktion trifft Freie Demokraten des Hochsauerlandkreises

Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion sind der Einladung von Michael Papenheim, Geschäftsführer der Firma Ewers in Medebach sowie stellvertretender Bürgermeister von Medebach, gefolgt. Im Rahmen des Ewers-Frühlingsfestes wurde ein neuer Outlet-Store eröffnet. 

Nach einer Betriebsbesichtigung, sowie einer Präsentation der Firmenhistorie trafen sich die Waldeck-Frankenberger Kreistagsabgeordneten mit FDP-Vertretern aus dem Hochsauerlandkreis zum konstruktiven Gedankenaustausch. Im neu erbauten Verwaltungsgebäude der Firma Ewers wurden kreisübergreifende Themen diskutiert. Thematisch ging es unter anderem um das Thema Mobilität im ländlichen Raum. „Das AST-Taxi ist bei uns in Waldeck-Frankenberg ein Erfolgsmodell, jedoch lässt seine Finanzierung weiter zu wünschen übrig“, konstatierte der Fraktionsvorsitzende Arno Wiegand. Daher sei zu prüfen, ob durch eine Ausweitung des AST-Verkehrs über die Kreisgrenze hinaus, Synergieeffekte zu erzielen seien. Weitere Diskussionspunkte waren die Themen Windkraft, bei deren Ausbau beide ländlich geprägten Landkreise gleichermaßen betroffen sind, sowie der Schülerverkehr zwischen den Landkreisen, bei dem es immer noch zu Problemen kommt. Die Politiker beider Kreise waren sich einig, dass der Gedankenaustausch zwischen den Kreisen in Zukunft weitergeführt und intensiviert werden muss.

Korbach(Günter Radtke/nh). 28 frisch ausgebildete Truppführer unterstützen die Einsatzkräfte der Feuerwehren in Waldeck-Frankenberg nach einer schriftlichen und praktischen Prüfung im Einsatzgeschehen. Die Teilnehmer wurden in folgenden Themen theoretisch und praktisch ausgebildet: Rechtsgrundlagen, Brennen und Löschen, ABC Gefahrstoffe, Brandsicherheitsdienst, technische Hilfe, Fahrzeugkunde, Verhalten bei Gefahren an der Einsatzstelle. Ein Truppführer ist nach der Ausbildung befähigt einen Trupp mit der aus mindestens 2 Einsatzkräften besteht alleine im Einsatz nach den zugewiesenen Aufgaben durch Gruppenführer auszuführen. Die Ausbildung dauert 35 Stunden, als Voraussetzung für diesen Lehrgang muss der Grundlehrgang bestanden sein. Die Ausbilder bei diesem Lehrgang waren Lehrgangsleiter Bernd Dittrich Korbach, Norbert Flörke Volkmarsen und Sven Lemke Bad Arolsen Die Prüfung wurde von Bernd Berghöfer, stellvertretener Kreisbrandinspektor abgenommen.

Teilnehmer

Wiesbaden/Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Dr. Daniela Sommer hatte eine Initiative mit ihren Kollegen Regine Günter Rudolph bezüglich des Unterrichtsausfalls im Bereich des Staatliche Schulamts für den Schwalm-Eder-Kreis und den Landkreis Waldeck-Frankenberg in Wiesbaden eingebracht. Die Beantwortung der Fragen verwundert die heimische Abgeordnete: „Im Regelfall, so die Aussage von Kultusminister Lorz, komme es in Hessen, so auch in Waldeck-Frankenberg nicht zum Ausfall von Unterricht. Das macht stutzig, vor allen Dingen diejenigen die es betrifft. Spricht man mit Schülern und mit Eltern zeichnet sich ein anderes Bild.“ Eine aktuelle Umfrage der Landesschülervertretung entlarvt die pauschale Antwort aus dem Ministerium, dass in Hessen „im Regelfall“ kein Unterricht ausfalle. Die Umfrage, die an alle Jahrgangstufen und alle Schulamtsbezirke gerichtet gewesen ist, rechnet die vorliegenden Ergebnisse hoch und geht von einem Stundenausfall pro Tag von 16480 Stunden in Hessens Schulen aus.

Kritisiert wird diese Hochrechnung vom Ministerium, da sie nicht repräsentativ sei. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Daniela Sommer sagt diesbezüglich: „Das Ministerium könnte Daten zum Unterrichtsausfall erheben, hat aber derzeit wohl kein Interesse daran. Die Stichproben der Landesschülervertretung und auch die Berichte von Schülern und Eltern vor Ort berichten von teilweise erheblichen Unterrichtsausfällen. Schulleitungen, Lehrer und Schüler klagen seit Langem darüber. Allerdings wird dies von der Landesregierung und den regierungstragenden Fraktionen immer wieder bestritten.“ Dies hänge mit dem tatsächlichen Lehrermangel in Hessen zusammen, postuliert Dr. Sommer. Diesen gebe es nicht, hieß es erst kürzlich in einem Pressegespräch der heimischen Kollegen der Regierungsfraktionen. Sommer fragt sich, warum es dann Anstrengungen der Landesregierung gebe, Pensionäre zu rekrutieren und Stellen mit fachfremden oder nicht voll ausgebildete Lehrkräfte zu besetzen: „Fast 6.000 Personen, die im hessischen Schuldienst eingestellt sind und an den Schulen unterrichten, verfügen weder über ein Lehramt, noch eine Lehrbefähigung.“ „Wir hoffen, dass die Landesregierung den Lehrermangel nicht mehr bestreitet, sondern endlich Schulen die Unterstützung zukommen lässt, die sie benötigen. Statt ständig neue Verordnungen mit neuen und anderen Aufgabenstellungen zu delegieren, sollte die Landesregierung Verantwortung übernehmen und eine solide, am Wohl der Schülerinnen und Schüler orientierte Bildungspolitik umsetzen.“ so Sommer. Die SPD-Fraktion werde die Belastungssituation der Lehrkräfte sowie den Lehrermangel weiter aufgreifen. Um mehr Lehrkräfte zu gewinnen, müssten Aus- und Weiterbildung gestärkt, gute Arbeitsbedingungen geschaffen, das Lehramtsstudium attraktiver gestaltet und Hierarchien abgebaut werden. Alle Lehrämter müssten gleich bezahlt und Aufstiegsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Landesregierung müsse die Verantwortung für ihr Versagen übernehmen statt mit dem Finger auf andere zu zeigen. Dies wäre nach Ansicht der SPD-Politikerin zumindest ein Anfang, um die schwelenden Problemen anzugehen.

Fürstenberg(pm/nh). Am Donnerstag, dem 26. April findet von 19 Uhr bis 21 Uhr in der Igelstadt-Halle in Lichtenfels-Fürstenberg eine Informationsveranstaltung zum geplanten Windkraftprojekt Mühlenberg in den Gemarkungen Vöhl-Buchenberg und Lichtenfels-Fürstenberg statt.  Bürgerinnen und Bürger haben nach einer einführenden Vorstellung des Projekts die Gelegenheit, sich sowohl beim Projektentwickler Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH (VEW) als auch bei anderen Akteuren über das Projekt zu informieren. Die Klima und Energieeffizienz Agentur KEEA aus Kassel ist als lokaler Partner der Landesenergieagentur Hessen mit der Durchführung der Veranstaltung beauftragt.

Größte Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahmen seit Bestehen der Bundespolizei

Frankfurt Maintal Rodgau Wiesbaden Bad Arolsen Kassel Wetzlar Gießen Wetzlar Speyer Bad Kreuznach Saarbrücken(ots) .  Am 18. April 2018 haben 1.527 Beamte der Bundespolizei im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main ab den frühen Morgenstunden zeitgleich in 12 Bundesländern 62 Bordelle bzw. Wohnungen durchsucht und dabei 7 Haftbefehle vollstreckt. Damit waren das die personell größten Exekutivmaßnahmen seit Bestehen der Bundespolizei. Bei den Maßnahmen konnten umfangreiche Beweismittel sowie Bargeld in Höhe von 248.390 EUR sichergestellt werden. Auch die GSG 9 war mit Kräften im Einsatz, da ein milieutypischer Besitz von Schusswaffen nicht ausgeschlossen werden konnte. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen wurden 81 illegal aufhältige Personen angetroffen und an die zuständigen Landespolizeidienststellen übergeben. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern, der gewerbs- und bandenmäßigen Zwangsprostitution, der Zuhälterei und des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt richtet sich gegen insgesamt 54 Beschuldigte im Alter zwischen 26 und 66 Jahren. Zum Kern der Gruppierung, die nach vorläufiger Bewertung der Organisierten Kriminalität (OK) zuzurechnen sein dürfte, zählen 17 Beschuldigte. Die Gruppierung soll thailändische Frauen und Transsexuelle mit erschlichenen Schengen-Visa ins Bundesgebiet eingeschleust haben. Der Reisezweck soll dabei von vorneherein in der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit durch Ausübung der Prostitution und Überschreitung der Gültigkeitsdauer des erteilten Visums bestanden haben. In Deutschland sollen die eingeschleusten thailändischen Staatsangehörigen im Rotationsprinzip nahezu im gesamten Bundesgebiet in Bordellen eingesetzt worden sein. Sie mussten den Erkenntnissen zufolge nahezu 100% ihres Arbeitslohns an den jeweiligen Betreiber des Massagestudios abführen, um so den Schleuserlohn abzuarbeiten. Dieser soll regelmäßig zwischen 16.000 und 36.000 EUR betragen haben. Der Ertrag der verfolgten Gruppierung dürfte im siebenstelligen Bereich liegen. Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Bexbach mit Sitz in Frankfurt am Main führt das entsprechende Ermittlungsverfahren im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main seit Februar 2017. Gegenstand des Ermittlungskomplexes sind der Verdacht der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern gemäß § 97 Abs. 2 AufenthG, des Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung gemäß § 232 a StGB, der Ausbeutung von Prostituierten gemäß § 180a StGB, der Zuhälterei gemäß § 181a StGB, des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt gemäß § 266a StGB sowie der Steuerhinterziehung nach § 370 AO.

Der Bundesminister des Innern, Horst Seehofer, erklärt hierzu: "Der Bundespolizei ist ein harter und in seinem Ausmaß beispielloser Schlag gegen ein bundesweit verzweigtes Netzwerk der Organisierten Kriminalität gelungen. Viele hunderte Frauen und Männer waren der menschenverachtenden grenzenlosen Profitgier von Schleusern über Jahre und Landesgrenzen hinweg ausgeliefert. Diesem skrupellosen Vorgehen und der sexuellen Ausbeutung in einem abscheulichen Ausmaß konnte heute ein Ende gesetzt werden. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz." O-Ton des Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann: "Es geht den Kriminellen nicht um humanitäre Fluchthilfe, sondern um persönliche Bereicherung in Form menschenverachtender Ausbeutung. Erneut zeigt sich: Organisierte Schleusungskriminalität ist häufig erst der Anfang für weitere Verbrechen." Die Bundespolizeidirektion Koblenz ist räumlich für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zuständig. In diesem Zuständigkeitsbereich durchsuchte die Bundespolizei insgesamt 15 Bordelle, Wohnungen und Geschäftsräume in Bad Kreuznach, Speyer, Bad Arolsen, Eschborn, Kassel, Wetzlar, Maintal, Rodgau, Gießen, Wiesbaden und Saarbrücken. Hierbei nahmen die Ermittler 10 unerlaubt aufhältige Personen fest. Ferner stellten die Durchsuchungskräfte eine Schreckschusswaffe mit verbotener Pyromunition, zwei gefälschte rumänische Reisepässe sowie umfangreiches Beweismaterial sicher. Außerdem pfändeten sie Vermögenswerte und Bargeld in Höhe von 23.000 Euro, die vermutlich aus kriminellen Handlungen stammten.

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