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Nolte: Ermisch hege auf Facebook Mordfantasien gegen Beatrix von Storch und Trump

Korbach(pm). Wie kürzlich bekannt wurde, verbreitete der SPD-Kreistagsabgeordnete und ehemalige Bürgermeister von Hatzfeld, Uwe Ermisch, auf Facebook Mordaufrufe gegen Beatrix von Storch und Trump. So schrieb er am 2.06.2017 unter einem Artikel über Trump, dass man diesen entweder "demokratisch oder ballistisch" entfernen müsse. Unter einem anderen Post über Beatrix von Storch schlug er vor, "das Problem mit diesem Storch" tierschutzrechtlich zu regeln. Man könne wie bei Kormoranen den "sogenannten Verbrämungsabschuss" (gemeint ist wohl "Vergrämungsabschuss") anwenden. Jan Nolte (AfD) dazu: "Sowohl bei Beatrix von Storch, als auch bei Trump handelt es sich um demokratisch gewählte Personen. Die Mordaufrufe von Uwe Ermisch sind an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten. Wenn mein eigener Facebook-Kommentar zu Björn Höcke Anlass zu einer Aktuellen Stunde im Kreistag gewesen ist, müssen diese Mordfantasien im selben Rahmen aufgearbeitet werden." Jan Nolte ist Mitglied des Kreistags Waldeck-Frankenberg und seit 2017 Mitglied des Bundestags für die AfD-Fraktion.

Auf Anfrage von EDR erklärte Uwe Ermisch zu den Vorwürfen:" Donald Trump kann man auf Grund seiner vielen Fehltritte des Amtes entheben (Impeachment) oder mit einer Rakate auf den Mond schiessen, also ballistisch entfernen." Ermisch weiter:" Der Kommentar zu von Storch ist polemisch, wie viele Post der AfD auf Twitter und Facebook, das gebe ich zu. Gemeint ist der Vergrämungsabschuß aber im übertragenen Sinne, nämlich die politsche Vergrämung. Im Gegensatz zu Frau von Storch, die erst auf Flüchtlinge an der Grenze schiessen lassen will und dann angeblich von der Maus abgerutscht ist, war mir bewusst was ich schreibe. Abschließend sagte Uwe Ermisch gegenüber EDR: " Ich habe Herrn Nolte im Kreistag hart, aber sachlich auf einem Tagesordungspunkt geanwortet. Ich bin erstaunt, das Nolte, statt die politiche Auseinandersetzung zu suchen, seine Mitarbeiter im Bundestag dazu benutzt um, wie schon es 1933 üblich war, Personen zu diffamieren, weil politisch die Argumente fehlen."

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Reinigungskräfte sollen sich Extra-Lohn „nicht wegputzen lassen“

Waldeck-Frankenberg/Kassel(pm). Die rund 510 Gebäudereiniger im Landkreis Waldeck-Frankenberg wollen Weihnachten nicht länger leer ausgehen: Was es für die Schaffnerin bei der Bahn, für den Bankangestellten und Dachdecker gibt, sollen jetzt auch Reinigungskräfte und Fensterputzer bekommen – Weihnachtsgeld nämlich. Das fordert die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Nordhessen.

 

„Wer sein Geld mit Saubermachen verdient, legt in der Regel nichts auf die hohe Kante. Der Lohn geht für die Miete, für Lebensmittel und für den Alltag drauf. Ich kenne keine Gebäudereinigerin, die einen halben Monatslohn als Weihnachtsgeld nicht fürs Leben gebrauchen kann“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Klaus Michalak. Auch die rund 260 Minijobber unter den Beschäftigten der Reinigungsbranche im Kreis Waldeck-Frankenberg sollen, wenn es nach dem Willen der IG BAU Nordhessen geht, vom Weihnachtsgeld profitieren: Sie würden einen halben Minijob-Lohn – also bis zu 225 Euro – extra zu Weihnachten im Portemonnaie haben.

 

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Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft hat deshalb jetzt in ganz Hessen zusammen mit den Reinigungskräften Weihnachtsgeld-Aktionen in Gebäudereinigungsunternehmen gestartet. „Der Countdown läuft – das Weihnachtsgeld ist in greifbarer Nähe. Wichtig ist, dass die Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer ihren Chefs im Landkreis Waldeck-Frankenberg jetzt deutlich machen, dass sie sich den Extra-Lohn im Dezember nicht wegputzen lassen“, so Michalak. Anfang November wolle die IG BAU mit den Arbeitgebern über das Weihnachtsgeld verhandeln.

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Freitag, 02 November 2018 09:00

Rechtsstaat wahren und Mobbing verurteilen

Politik aus grüner Hand – was so unter einem Ministerpräsidenten geschieht

 

Korbach(pm). Die FDP Waldeck-Frankenberg befasste sich auf ihrer Vorstandssitzung am Mittwoch auch mit der Rücknahme des Bauantrags zum Bau einer Hähnchenmastanlage in Waldeck. Die FDP Waldeck-Frankenberg bedauert die Entscheidung der Familie Schwalenstöcker, den Antrag zum Bau einer Hähnchenmastanlage zurückzuziehen, kann aber die persönlichen Gründe die dazu führten, mit empfinden. Vor allem die Infragestellung eines rechtsstaatlichen Antragsverfahrens durch die BI „Pro Waldeck“ und die politische Erpressung durch die Kreistagsfraktion der Grünen sehen die Liberalen als katastrophales Zeichen politischer Unkultur.

 

„Man kann über unterschiedliche Haltungen zur konventionellen Landwirtschaft diskutieren und man darf gegen bestehende Gesetze aktiv werden. Was jedoch nicht geht, ist Unternehmer zu mobben, die sich rechtsstaatlich vollkommen korrekt verhalten haben. Die Familie Schwalenstöcker sah in dem Ausbau eine Möglichkeit den Fortbestand ihres Betriebes zu sichern“, so Vorstandsmitglied Jochen Rube, der auch Abgeordneter im Kreistag ist. Äußerst fatal ist das Signal, das von dem gesamten Vorgang ausgeht. Es entsteht der Eindruck, das nicht mehr Gerichte und die zuständigen Behörden (in diesem Falle dem Regierungspräsidium als Entscheider im Genehmigungsverfahren) entscheiden, sondern sogenannten „Aktivisten und Gutmenschen“ bestimmen was Recht und Ordnung ist. „Wenn Landwirte, die ohnehin schon von Tierrechtsaktivisten bedroht und öffentlich attackiert werden, nicht mehr das Gefühl haben, der Staat schütze ihre rechtmäßig geplanten Vorhaben, nimmt das gesellschaftliche Klima einen gefährlichen Weg, dem wir uns entgegenstellen“, kommentiert Kreistagsfraktionsvorsitzender Arno Wiegand. „Unternehmer müssen sich auf staatliches Handeln verlassen können, dazu gehört auch die Gültigkeit langfristiger Pachtverträge.“

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Wenn es um Kritik an der Landwirtschaft gehe, ist den Grünen offensichtlich jeder Unterstützer recht. So muss in diesem Zusammenhang auch die Allianz der AfD gesehen werden. Auch von der CDU ist bisher keine Kritik am Vorhaben der Grünen gekommen, dem Landwirt in Waldeck mit dem Entzug des Pachtvertrags mit dem Domanium zu drohen. „Es ist nicht Aufgabe des Kreistages Dinge zu bewerten, die nach der Rechtslage vom Regierungspräsidenten zu entscheiden sind. Mit dem Antrag der Grünen wird der Rechtsstaat hintergangen, in dem politische Mehrheiten benutzt werden, um ideologische Vorlieben durchzudrücken“, so Waldecks Ortsvorsitzender Martin Merhof, der auch Mitglied des Kreisvorstandes ist. „Grundsätzlich schadet solches Handeln auch Domanium und Landkreis, da dadurch Zweifel an ihrer Verlässlichkeit als Partner in Wald- und Forstwirtschaft massiv entstehen. 

 

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Korbach/frankenberg(pm). Die Personalräte der Kreisverwaltung haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Waldeck-Frankenberg für Donnerstag, 1. November zur jährlichen Personalversammlung eingeladen. Aus diesem Grund bleiben das Kreishaus in Korbach und die Verwaltungsstelle in Frankenberg an diesem Donnerstag ab 12 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Dies betrifft auch die Außenstellen Am Kniep und Auf Lülingskreuz in Korbach sowie das Gesundheitsamt und das Veterinäramt im Frankenberger Osterweg. Nicht von der Schließung betroffen sind die Zulassungsstellen in Bad Arolsen, Bad Wildungen und Battenberg. Landrat Dr. Reinhard Kubat bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. „Wir wollen allen Bediensteten die Teilnahme an den Personalversammlungen ermöglichen, deshalb haben wir uns in Abstimmung mit den Personalräten zu der halbtägigen Schließung entschlossen“. Personen, die einen Besuch im Kreishaus, in der Verwaltungsstelle oder in einer der Außenstellen planen, sollten den Donnerstagvormittag oder einen anderen Werktag wählen, an denen das Serviceangebot der Kreisverwaltung uneingeschränkt zur Verfügung steht.

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7.600 Arbeitsunfälle auf hessischen Baustellen insgesamt

Waldeck-Frankenberg(pm). Gefahr im Verzug – und keiner schaut hin: Behörden kontrollieren im Landkreis Waldeck-Frankenberg nur selten, ob Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). In Hessen standen 166.000 Betrieben zuletzt lediglich 234 Arbeitsinspekteure bei der Gewerbeaufsicht gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. „Firmen müssen praktisch nur alle paar Jahre mit einer Kontrolle rechnen – wenn überhaupt. Allein im Kreis Waldeck-Frankenberg haben wir fast 4.200 Betriebe“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Klaus Michalak.

 

Angesichts dieser Zahlen überrasche es kaum, wenn es mancher mit der Arbeitssicherheit nicht so genau nehme, so der Gewerkschafter. Doch gerade auf dem Bau könne das fatale Folgen haben. Nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung kam es auf hessischen Baustellen im vergangenen Jahr zu 7.589 Arbeitsunfällen – fünf von ihnen endeten tödlich. Mit dem aktuellen Bau-Boom könnte das Unfallrisiko sogar steigen, warnt die IG BAU Nordhessen. „Volle Auftragsbücher und das Arbeiten unter Zeitdruck führen allzu oft dazu, dass auf Schutzmaßnahmen verzichtet wird“, so Michalak. Immer wieder beobachte er, wie Bauarbeiter ungesichert auf Gerüsten balancierten. Der fehlende Sicherheitsabstand zu Baggern und Kränen erhöhe die Unfallgefahr ebenfalls drastisch. „Dabei ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, für den Schutz seiner Beschäftigten zu sorgen. Tut er das nicht, macht er sich strafbar“, betont Michalak. Allerdings hielten sich viele Baufirmen nur dann an das Gesetz, wenn sie mit Konsequenzen rechnen müssten. Und die Zahl staatlicher Kontrollen geht nach Angaben der Bundesregierung seit Jahren zurück. So besuchten die Gewerbeaufsichten der Bundesländer im Jahr 2006 rund 370.000 Betriebe. Zehn Jahre später waren es nur noch knapp über 200.000. Die IG BAU fordert, das Personal der Aufsichtsbehörden massiv aufzustocken. Nur so könne man wieder auf ein vernünftiges Kontroll-Level kommen. „Schließlich müssen die Beschäftigten in den Betrieben und auf den Baustellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg das Gefühl haben, dass der Arbeitsschutz auch wirklich unter die Lupe genommen wird“, sagt Michalak. Die Berufsgenossenschaften, die ebenfalls die Arbeitssicherheit kontrollieren, könnten das staatliche Defizit nur zum Teil kompensieren, so Michalak weiter. Immerhin habe die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) in den letzten Jahren deutlich mehr Stellen für den Arbeitsschutz geschaffen. Und bei der BG Bau können sich Beschäftigte selbst melden, wenn es brenzlig wird – unter der Notruf-Hotline 0800 / 80 20 100. Die Anrufer bleiben hierbei anonym. Und Unternehmer, die beim Arbeitsschutz auf Risiko setzen, müssen mit einer raschen Visite der Arbeitsinspekteure rechnen.

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Fritzlar(pm). Vertreter der Freien Demokraten aus den Kreistagen des Schwalm-Eder-Kreises und des Kreises Waldeck-Frankenberg haben sich in Fritzlar mit Burkhard Schuldt getroffen, der seit Februar 2018 Leiter des staatlichen Schulamtes ist. Hintergrund des Treffens war das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über die aktuelle Lage an den Schulen im Einzugsbereich. Das staatliche Schulamt ist als untere Schulaufsichtsbehörde in beiden Landkreisen für die Vergleichbarkeit der Abschlüsse und die Durchlässigkeit der Bildungsgänge zuständig. Amtsleiter Burkhard Schuldt gab zunächst einen Überblick, wie die aktuelle Lage an den Schulen in beiden Kreisen ist: „Auch zum Schuljahresbeginn 2018 ist es dem Staatlichen Schulamt in Fritzlar in enger Zusammenarbeit mit den Schulleitungen wieder gelungen, die Grundunterrichtsversorgung und die 104% bzw. 105%- Unterrichtsversorgung in allen Schulformen zu gewährleisten. Trotzdem bleibt auch in unserem Bereich weiterhin ein sehr hoher Bedarf besonders an Grundschul- und Förderschullehrkräften. Leider sind die Bewerberzahlen rückläufig. Über verschiedene Qualifizierungsprogramme versuchen wir neue Lehrer zu gewinnen“, so Schuldt. Hier sei das staatliche Schulamt auf einem guten Weg.

Für die FDP-Landtagsabgeordnete und FDP-Fraktionsvorsitzende im Schwalm-Eder-Kreis Wiebke Knell ist die Personalfrage von großer Bedeutung: „Neben der ausreichenden Versorgung mit Lehrern brauchen wir dringend genügend Schulsozialarbeiter, die vor Ort in den Schulen unterstützend tätig sind. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Schulen ihrem Aufgabenspektrum gerecht werden.“ Froh sei sie, dass das Konzept der selbstständigen Schule, welches 2011 durch die FDP umgesetzt wurde, mittlerweile gut angenommen werde. Dem stimmte auch Jochen Rube, Lehrer und Kreistagsmitglied in Waldeck-Frankenberg zu. „Erfreulich ist es, dass es mittlerweile weniger Zeitverträge gibt und Lehrer nicht immer in den Ferien entlassen werden. Dennoch gibt es hier noch Verbesserungsbedarf. Wir dürfen als Land die meist jungen Lehrerinnen und Lehrer in den Ferien nicht im Regen stehen lassen, denn sonst wandern sie in andere Bundesländer ab.“ Arno Wiegand, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Kreistag Waldeck-Frankenberg griff das Thema Berufsschule auf: „Als Handwerker bin ich wie meine Berufskollegen auf hochwertige Bildung an den Berufsschulen angewiesen. Die Politik muss dafür Sorge tragen, dass auch im ländlichen Raum die Möglichkeit für eine vielfältige Berufsausbildung bestehen bleibt. Leider lässt die Landesregierung hier wirkliche Initiativen vermissen.“ Abschließend ergänzte Knell noch: „Ich halte es für unabdingbar, dass wir die Schulen von überflüssiger Bürokratie befreien und sie digital auf die Höhe der Zeit bringen. Es ist für unsere Schüler wichtig, dass sie die beste Bildung bekommen und dazu gehört nun zwangsläufig auch eine schnelle Internetverbindung, um moderne Lehr- und Lernformen anzubieten, die unsere Jüngsten fit für die Zukunft machen.“

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Waldeck-Frankenberg(pm). Um die Selbsthilfearbeit in der Region zu stärken, bietet die Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises für Gruppen in Waldeck-Frankenberg ein Austauschtreffen am 16. Oktober so-wie eine Fortbildung, die sich auch für Ehrenamtliche aus anderen Vereinen eignet – am 26. Oktober an. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Bei dem Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen, welches am 16. Oktober von 16.30 bis 18.30 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum Spritzenhaus Bad Wildungen stattfindet, soll es hauptsächlich um den Austausch zwischen den unterschiedlichen Selbsthilfegruppen im Landkreis gehen – und wie die Selbsthilfekontaktstelle die Gruppen bei ihrer Arbeit best-möglich unterstützen kann. „Ziel der Selbsthilfegruppen ist es, sich über Problemstellun-gen auszutauschen und die Probleme mit vereinten Kräften zu meistern“, weiß Kristin Schmidt-Momberg von der Selbsthilfekontaktstelle. "Das Gesamttreffen soll den Gruppen helfen, diese Hilfe zur Selbsthilfe noch besser zu organisieren“, ergänzt Heike Eschler, ebenfalls Mitarbeiterin der Selbsthilfekontaktstelle. Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung zum Treffen bis zum 8. Oktober gebeten (Tel.: 05631 – 954 888, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Um die inhaltliche Arbeit der Selbsthilfegruppen wird es bei der Fortbildungsveranstaltung „Hilfreich kommunizieren in Gruppen – Konflikte konstruktiv nutzen“ am 26. Oktober von 10 bis 16 Uhr im Korbacher Bürgerhaus gehen. Im Seminar werden den Teilnehmern theo-retische und praktische Übungen zur Förderung kommunikativer Kompetenzen vermittelt. Sie lernen unter anderem die Differenzierung von Interessen und Bedürfnissen, aktives Zu-hören sowie Perspektivwechsel. Deeskalation und die Lösung von Konflikten wird ein wei-teres Thema sein. „Dazu möchten wir jedoch nicht nur die Mitglieder der Selbsthilfegrup-pen einladen, sondern gern auch Ehrenamtliche aus anderen Bürgerhilfevereinen“, beto-nen Heike Eschler und Kristin Schmidt-Momberg. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Teil-nehmerzahl ist begrenzt. Daher wird auch hier um eine verbindliche Anmeldung bis zum 8. Oktober gebeten (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Selbsthilfe ist zu einem wichtigen Pfeiler im deutschen Gesundheitssystem geworden

und aus der Gesundheitslandschaft mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Sie ergänzt auf wirksame Weise die professionelle Arbeit von Ärzten und Therapeuten und wird entspre-chend von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert. Chronisch kranke Menschen und Menschen in besonders belastenden Lebenssituationen finden in Selbsthilfegruppen Rat und Unterstützung, teilen ihre Sorgen, finden gemeinsam Lösungen und helfen dabei sich selbst und anderen. Die Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises setzt es sich zum Ziel, durch Aufklärungsarbeit den Selbsthilfegedanken weiter zu verbreiten und so ein selbsthil-fefreundliches Klima im Landkreis zu schaffen.

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Waldeck-Frankenberg(pm). Der Kreisverband des Union-Nachwuchses veranstaltete in Willingen ein kommunalpolitisches Seminar für seine Mitglieder. Ziel des Workshops war die Erarbeitung konkreter politischer Forderungen in den einzelnen Stadtverbänden. „Damit wir auch weiterhin der stärkste und aktivste politische Jugendverband in unserem Landkreis bleiben, muss die inhaltliche Arbeit vor Ort gestärkt werden. Die Junge Union muss Impulse vor Ort setzen und mit frischen Ideen überzeugen und Diskussionen anregen“, so Kreisvorsitzender Jannik Schwebel-Schmitt.

So wurde beispielsweise innerhalb des Stadtverbandes Frankenberg über die Sicherheit rund um den Bahnhof debattiert. Die Mitglieder der Jungen Union Korbach wiederrum entwarfen Ideen für die Neugestaltung des Stadtparkes. Die Nachwuchspolitiker beschäftigten sich auch mit der Frage, wie die eigene inhaltliche Arbeit im Wandel der Medienlandschaft besser sichtbar werde. „In Zeiten, in denen politisches Engagement der Jugend in organisierten Strukturen immer geringer ausfällt, ist es nicht nur wichtig, Veranstaltungen durchzuführen, sondern sich auch gut zu präsentieren“, so Schwebel-Schmitt weiter. Am Nachmittag starten dann die Jungpolitiker in den geselligen Teil ihres Tages mit dem mittlerweile traditionellen Kennenlerntag. Sie besuchten das Schieferbergwerk Grube Christine und ließen den Tag bei kühlen Getränken ausklingen. „Gerade in Zeiten von Wahlkampf – wir stehen kurz vor der Landtagswahl am 28.10. – nehmen wir ein erhöhtes Interesse an unseren Aktivitäten wahr. Wir freuen uns über jeden, der sich für uns interessiert und mitwirkt“, so Schwebel-Schmitt abschließend und ruft interessierte Jugendliche zur Kontaktaufnahme auf:" Du interessierst dich für Politik? Du willst aktiv mitwirken beziehungsweise dich erst einmal informieren? Wir freuen uns auf deine Nachricht unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "

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Mittwoch, 19 September 2018 18:41

Hochbegabung bei Kindern: Infoabend für Eltern

Korbach(pm). Es gibt eine Reihe von Merkmalen, die darauf hindeuten können, dass bei einem Kind eine Hochbegabung vorliegt. Was dies für Merkmale sind und wie Eltern am besten mit einem hochbegabten Kind umgehen sollten, dazu veranstaltet der Hessencampus Waldeck-Fran-kenberg am 20. September um 19.30 Uhr einen Infoabend in der Frankenberger Ederberg-landhalle. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Ziel der Veranstaltung wird nicht nur sein, vorzustellen, was eine Hochbegabung ist und wie sich diese feststellen lässt, sondern auch, wie man hochbegabte Kinder entsprechend fördern kann. Darüber hinaus wird es auch darum gehen, welche Rolle eine Hochbegabung insbesondere im schulischen Kontext spielt. Über das Thema referieren wird Kristina Georges, Konrektorin an der Mathias-Bauer-Schule in Bad Wildungen, dem Zentralen Beratungs- und Förderzentrum des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es on-line unter www.hessencampus-waldeck-frankenberg.de oder unter Tel.: 05631 – 954 883.

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Korbach(od). Wälder, Seen, Kultur, Sport, Freizeitangebote und Unternehmen von Weltruf: in Waldeck-Frankenberg lässt es sich leben. Dokumentiert wird das gute Leben in waldeck-Frankenberg nun in dem neu erschienenen Bildband " Gut Leben". Das Buch über den Landkreis Waldeck-Frankenberg ist ab sofort im Buchhandel für 19,80 erhältlich. Angesprechen soll das Buch hauptsächliche junge Familien, Rückkehrer, Fachkräfte und Studierende, aber auch Einwohner erfahren viel Neues über den flächenmässig größtes Kreis Hessens. " Wir haben hier im Kreis sehr viel zu bieten", sagte Landrat Dr. Reinhard Kubat bei der Vorstellung des Bandes, " das Buch soll Menschen neugierig auf unseren Kreis machen." "Mit dem aktuellen Bildband ist man vollkommen neue Wege gegangen und setzt sich von vorherigen, aber auch anderen Kreisbüchern in Deutschland ab," betonte Olaf Burblys von der Kommunikation & Wirtschaft GmbH, Oldenburg, Herausgeber des Werkes.

 

Dr. Hartmut Wecker, Fachdienstleiter Öffentlichkeitsarbeit beim Landkreis erklärte die Unterschiede des neuen Kreisbuches zu den Vorgänger Publikationen: „ Waren die bisherigen Bücher waren vor allem darauf ausgelegt, zu zeigen, welche Aufgaben der Landkreis und die Kommualpolitik hat, wird nun der Schwerpunkt darauf gelegt,Einwohner aus dem Kreis erzählen zu lassen, warum der Landkreis für sie so lebenswert ist.“

Ann-Katrin Heimbuchner, Pressereferentin beim Landkreis hat zusammen mit Hartmut Wecker und in enger Abstimmung mit dem Verlag Kommunikation & Wirtschaft das neue Kreisbuch realisiert. Heimbuchner:" Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden einen ansprechenden Bildband statt des sonst üblichen Almanachs zu erstellen." Viele persönliche Geschichten von prominenten Sportlern und Künstlern aus dem Kreis, Freizeitangebote, Kultur und vieles mehr wurden auf den 140 Seiten zusammen getragen. Besonders ansprechend sind die hochwertigen Fotografien zu den Geschichtenin in den neun Kategorien, die sämtliche Bereiche des guten Lebens in Waldeck-Frankenberg abdecken.

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