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Scheitern der Tarifverhandlungen - Miese Stimmung auf dem Bau

Waldeck-Frankenberg/Kassel(pm/nh). Bauarbeiter aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg lassen Dampf ab in Berlin: Auf den heimischen Baustellen herrscht „dicke Luft“, so die Bau-Gewerkschaft. Die Stimmung unter den rund 1.600 Bauarbeitern im Landkreis Waldeck-Frankenberg sei „denkbar mies“: „Vom Maurer bis zum Kranführer – alle sind stinksauer. Die Arbeitgeber haben die Tarifverhandlungen zum Scheitern geführt. Das bringt den Bau zum Brodeln“, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende Klaus Michalak. Aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg werde sich deshalb am kommenden Montag, 7. Mai eine Bauarbeiter-Delegation auf den Weg nach Berlin machen, um beim zentralen Bau-Protest in der Hauptstadt „ordentlich Frust abzulassen“.

Und das direkt da, wo sich die Schlichtungsrunde trifft: „Drinnen wird Ex-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement als Schlichter versuchen, die Arbeitgeber zu einem fairen Angebot zu bewegen. Draußen wird die Bau-Delegation aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg laut und deutlich sagen, was sie will. Da ist mächtig Druck auf dem Kessel. Und den Druck lassen die Bauarbeiter in Berlin ab“, so Klaus Michalak. Für den Bezirksvorsitzenden ist es ohnehin ein „starkes Stück“, dass es so weit gekommen ist: „In anderen Branchen drum herum gibt es Tarifabschlüsse. Nur im Baugewerbe blockieren die Arbeitgeber. Und das, obwohl der Bau boomt und die Auftragsbücher voll sind.“ Zudem sei die Lohnforderung der IG BAU vergleichbar mit der anderer Branchen: 6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. „Dass ein Monatslohn als Weihnachtsgeld für alle Bauarbeiter mit in den Tarifvertrag gehört, will den Arbeitgebern partout nicht in den Kopf. Aber daran arbeiten wir …“, so Klaus Michalak. Er setzt auf die Schlichtung am Montag und auf den Protest der heimischen Bauarbeiter. Immerhin gehe es auch darum, den Bau für den Nachwuchs attraktiv zu machen: In Zukunft will die IG BAU erreichen, dass Azubis die vollen Ausbildungskosten ersetzt bekommen. „Dazu gehören dann auch die Kosten für die Fahrt zur Berufsschule“, fordert Klaus Michalak. Darüber hinaus komme es künftig darauf an, dass Bauarbeiter den Weg zur Baustelle bezahlt bekommen. „Wenn ein Bauunternehmen Aufträge für eine Baustelle annimmt, die eine Stunde mit dem Auto vom Betrieb entfernt ist, dann ist das o.k. Aber der Chef darf dann nicht erwarten, dass seine Bauarbeiter den Wecker morgens eine Stunde früher stellen, ohne dass sie davon etwas haben“, macht der IG BAU-Bezirksvorsitzende deutlich.

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Korbach(pm/nh). Mit ihrem Song „Lieblingsmensch“ auf dem Debütalbum „Nador“ gelang Sängerin Namika 2015 der Durchbruch. Die Single stand wochenlang an der Spitze der Charts, das Album wurde mit Gold ausgezeichnet. Nun ist die 27-Jährige mit deutsch-marokkanischen Wurzeln auf dem Hessentag in Korbach zu Gast – im Vorprogramm von Adel Tawil beim hr3-Festival.

Geboren und aufgewachsen in Frankfurt, war Hip-Hop für Namika schon als Kind die wesentliche musikalische Inspirationsquelle. Als sie ungefähr neun Jahre alt war, begann sie zu rappen: „Das war eher spielerisch. Mein Cousin und ich waren gleich alt und verbrachten viel Zeit bei unseren Großeltern. Dort haben wir abwechselnd gebeatboxt und gerappt“, sagt die Sängerin. Viele Jahre später kann Namika rappen wie der Teufel und kennt alle Codes, bedient aber nur bedingt die in Deutschland üblichen Hip-Hop-Klischees von Straße und Milieu. Namikas neues Album „Que Walou“ ist nun die logische Fortsetzung ihres Debütalbums „Nador“ – und zugleich dessen konsequente Weiterentwicklung. Namika ist durch die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre künstlerisch gereift. „Que Walou“ ist eine Redenwendung aus Zentralmarokko und bedeutet „wie nichts“ oder „für nichts“. Genau so klingt das Album nun auch: Leicht, bouncy, scheinbar mühelos. Live gibt es die neuen Songs dieses Jahr erstmals auf den Festivals zu hören – und natürlich auf dem Hessentag in Korbach. Beim hr3-Festival steht Namika am Samstagabend, 26. Mai, in der Continental-Arena auf dem Hauerplatz auf der Bühne. Konzertbeginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Karten kosten 39 Euro. Festivaltickets für Sunrise Avenue (25. Mai), Adel Tawil (26. Mai) und Revolverheld (27. Mai) sind zum vergünstigten Gesamtpreis von 123 Euro erhältlich. Ticketverkauf: Im Hessentags-Shop der Stadt Korbach, im Bürgerbüro im Rathaus, an den bekannten VVK-Stellen, online (Einzeltickets / Festivaltickets) über Eventim (zzgl. Buchungsgebühr für Eventim) oder über die Tickethotline 01806/997702 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen).

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Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Mit über 20 zusätzlichen Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte unterstützt das Land Hessen künftig die Arbeit an den Schulen in Waldeck-Frankenberg. Zu den bereits aktiven Schulsozialarbeitern, die gemeinsam mit dem Landkreis seit 2015 eingestellt worden sind, kommen in diesem Jahr zusätzlich weitere 20 sozialpädagogische Fachkraftstellen vom Land Hessen hinzu. Damit profitieren alle Grundschulen und alle weiterführenden Schulen in der Sekundarstufe I ab dem kommenden Schuljahr von der Schulsozialarbeit. Hiermit erfüllt sich ein großer Wunsch der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulgemeinden, so die Landtagsabgeordneten Ravensburg und Schwarz, beide CDU, abschließend.

Hessenweit wurden insgesamt 700 Stellen zur Unterstützung der Lehrkräfte von erzieherischen Aufgaben geschaffen. Bereits seit dem 1. Februar 2018 stellt das Hessische Kultusministerium 400 Stellen für die Grundschulen zur Verfügung. In einer zweiten Tranche werden mit Beginn des neuen Schuljahres ab 1. August 2018 auch die weiterführenden Schulen in der Sekundarstufe I mit insgesamt 300 Stellen von dieser Maßnahme profitieren, kündigen die Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Armin Schwarz an. Diese Form der Unterstützung und Entlastung der Schulen ist bundesweit einmalig. „Wenngleich die Eltern schulpflichtiger Kinder auch in Zukunft in erster Linie die erzieherische Verantwortung haben, sind qualitativ hochwertige Angebote zur sozialpädagogischen Unterstützung der Lehrkräfte an den Schulen zunehmend wichtig, so Ravensburg und Schwarz. Insbesondere der Unterricht von Kindern mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen und besonderem Förderbedarf stellen die Lehrkräfte vielfach vor neue pädagogische und erzieherische Herausforderungen“, so Schwarz und Ravensburg. „Die Schulen können im Rahmen ihrer Zuweisungen je nach Bedarf Fachkräfte unterschiedlicher beruflicher Qualifikationen wie Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und andere pädagogische Fachkräfte einstellen, um diese bedarfsgerecht zur Unterstützung der Lehrkräfte einzusetzen. Zur Finanzierung der 700 Stellen wurden insgesamt 54 Millionen Euro in den laufenden Doppelhaushalt 2018/19 eingestellt.“

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Samstag, 28 April 2018 11:54

Zehn Jahre Jugendburg Hessenstein

Jubiläumsfeier mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Vöhl-Ederbringhausen(Berthold Langenhorst/nh). Das zehnjährige Jubiläum der Jugendburg Hessenstein feierten die drei Gesellschafter NABU Hessen sowie Landkreis und Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg am 27. April mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. „In den letzten zehn Jahren hat sich die Jugendherberge prächtig entwickelt. Immer mehr Schulklassen, Gruppen und Familien kommen auf die Burg, um Natur, Handwerk und Mittelalter zu erleben“ zog Kreisbeigeordnete Hannelore Behle Bilanz. Der gemeinsame Kraftakt, die älteste Jugendherberge Hessens in 2008 fortzuführen, habe sich gelohnt. NABU-Landesgeschäftsführer Hartmut Mai erinnerte an die Anfänge der Zusammenarbeit: „Als wir im Herbst 2007 auf dem verlassenen Burghof standen, war uns sofort klar: Nur durch einen beherzten Einsatz können wir das historische Gemäuer wieder zu neuem Leben erwecken“. Mit der Eröffnung des Betriebes Anfang Mai 2008 wurde der Plan für eine Jugendburg dann quicklebendig. Die bei der Eröffnungsfeier gepflanzte Linde auf dem Burghof zeugt von diesem Neubeginn.

Kreishandwerksmeister Ulrich Mütze zeigte sich über die große Unterstützung der Jugendburg aus der Wirtschaft erfreut. „Ob Energie Waldeck-Frankenberg, Sparkasse Waldeck-Frankenberg oder Frankenberger Bank – die vielen Förderer sind uns eine große Hilfe dabei, jungen Menschen erlebnisreiche Tage auf der Jugendburg bieten zu können “. Die Sanierung der sanitären Einrichtungen durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) im Vorjahr stelle einen weiteren wichtigen Meilenschritt der Zukunftssicherung dar. Das Land Hessen, der Eigentümer der Burganlage, hatte im Winter 2016/2017 jedes Gästezimmer mit einer eigenen Nasszelle ausgestattet. Aber auch die Gesellschafter investierten tatkräftig in das alte Gemäuer und ließen die Anlage für rund 600.000 Euro barrierefrei umbauen. Unterstützt wurden sie hierbei von der Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg (AfbM). „Im nächsten Jahr steht dann noch die Renovierung der Burgstraße auf dem Plan. Die Auffahrt soll eine neue Asphaltdecke erhalten“, gab Hannelore Behle einen Ausblick auf die bauliche Zukunft. Sie dankte dem Bürgermeister der Gemeinde Vöhl, Matthias Stappert, für die regelmäßigen Straßenreparaturen der letzten Jahre. Unterstützung habe die Jugendburg zudem von den Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg, Dr. Daniela Sommer und Jürgen Frömmrich erhalten. Hartmut Mai hob die besondere Bedeutung der Jugendburg als Bildungseinrichtung hervor: „Uns ist es natürlich ganz wichtig, junge Menschen für den Schutz von Natur und Umwelt zu begeistern. Die Bildungsstätte bietet hier passgenaue Programme an“. In die Bildungsarbeit habe der NABU Hessen in den letzten zehn Jahren über 200.000 Euro investiert. So erfreue sich der gemeinsam mit der NAJU Frankenberg und HessenForst errichtete Fledermaus-Lehrpfad für Kinder im Wald an der Burg großer Beliebtheit. Auch das seit mehreren Jahren in Kooperation mit dem Nationalpark Kellerwald-Edersee durchgeführte Bildungsprojekt „Waldscout – Wildnisexpedition“ zeuge von der produktiven Zusammenarbeit der Jugendburg mit regionalen Partnern. Weitere Kooperationen bestünden mit dem Naturpark, dem Geopark GrenzWelten und der Imkerei Ziegler aus Schmittlotheim. Neben Natur, Handwerk und Mittelalter solle die Inklusion künftig einen weiteren Bildungsschwerpunkt bilden. „Auch mit dem Rolli lässt sich hier die wunderbare Natur erleben und erkunden“, so Mai.

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„Azubi-Ebbe“ im Kreis Waldeck-Frankenberg: Bau sucht Nachwuchs und knausert beim Geld

Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Bau-Boom, aber „Azubi-Ebbe“: Die Bauunternehmen im Landkreis Waldeck-Frankenberg suchen Nachwuchs – und zwar händeringend, so die Bau-Gewerkschaft. 96 unbesetzte Ausbildungsplätze seien derzeit bei der Arbeitsagentur gemeldet. „Daran wird sich so schnell wohl auch nichts ändern. Die meisten Chefs im Kreis Waldeck-Frankenberg sollten sich darauf gefasst machen, dass es vorerst extrem schwer wird, Azubis zu finden“, sagt Klaus Michalak.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Nordhessen übt massive Kritik: „Bauarbeitgeber begreifen immer noch nicht, dass es höchste Zeit wird, die Jobs auf dem Bau deutlich attraktiver zu machen. Das fängt bei der Lohntüte an. Und das hört da auf, wo jungen Menschen die Perspektive von einer modernen Job-Zukunft auf der Baustelle gegeben werden muss.“ Im Moment prallten „der Kampf um die besten Köpfe auf eine ‚Betonkopf-Geiz-Mentalität‘ der Bauarbeitgeber“. Ausdruck dafür sei das jüngste Scheitern der Bau-Tarifverhandlungen, bei der die IG BAU ein Lohn-Plus von 6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert hat. Ebenso ein 13. Monatseinkommen für alle Bauarbeiter. „Für die Zukunft ist auch wichtig, dass Bauarbeiter die Anfahrt zur Baustelle bezahlt bekommen. Ebenso, dass die Arbeitgeber alle Ausbildungskosten übernehmen. Dazu gehört beispielsweise auch, dass der Ausbildungsbetrieb die Fahrten zur Berufsschule bezahlt. Der Bau muss den Azubis einfach mehr bieten“, fordert Klaus Michalak. „Wir haben einen Bau-Boom. Und die Betriebe im Landkreis Waldeck-Frankenberg haben volle Auftragsbücher. Viele wissen nicht, woher sie die Leute nehmen sollen, um die Arbeit zu erledigen. Trotzdem haben die Arbeitgeber nur ein beschämend dürftiges Angebot auf den Tisch gelegt“, sagt Michalak. Jetzt werde eine Schlichtung immer wahrscheinlicher. Schaffe Ex-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement es als Schlichter dabei nicht, die Bauarbeitgeber dazu zu bewegen, ein vernünftiges Angebot auf den Tisch zu legen, drohe der Bau-Streit zu eskalieren. Davon wäre dann auch der Kreis Waldeck-Frankenberg massiv betroffen: „Wir bereiten uns auf alles vor. Auch darauf, das Bauleben lahmzulegen. Vor allem setzen wir aber darauf, dass die Arbeitgeber eine Schlichtung als Chance begreifen“, sagt IG BAU-Bezirkschef Klaus Michalak.

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Wanderung zum Tag des Baumes – Erlebnistag in der WildnisSchule – Frühlingshafte Rangertour

Bad Wildungen(pm/nh). In der kommenden Woche stehen im Veranstaltungskalender des Nationalparks Kellerwald-Edersee wieder drei spannende Angebote: Am Mittwoch, 25. April findet eine Wanderung zum Tag des Baumes statt. Am Samstag, 28. April dreht sich während des Erlebnistages in der WildnisSchule alles um den Fischotter. Und die Rangerwanderung am Sonntag, 29. April, steht mit Blättern und Blüten ganz im Zeichen des Frühlings.

Wanderung zum Tag des Baumes

Edertal-Bringhausen. „Landschaftsinterpretationen“: Unter diesem Motto steht die Wanderung zum Tag des Baumes am Mittwoch, 25. April, von 16:00 bis 18:00 Uhr. Wie sehe ich einen Baum an und was entdecke ich darin? – Dieser Frage wird Nationalpark-Führerin Ulrika Zeunert gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihrer kostenfreien Führung auf den Grund gehen. Treffpunkt ist um 16:00 Uhr der Nationalaprk-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Bringhausen, Mitte aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich, sodass auch Kurzentschlossene spontan an der Wanderung teilnehmen können. Gemeinsam mit Ulrika Zeunert tauchen sie ein in das Reich der urigen Buchen und betrachten auf dem Weg ins Banfetal zwei verschiedene Baumarten – sowohl ältere, stattliche Bäume als auch knorrige und krüppelige. Dabei sind die Teilnehmer der Wanderung dazu eingeladen, ihre eigene Sichtweise auf den Baum zu formulieren und zu beschreiben, was sie in den unterschiedlichen Baumgestalten erkennen. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Erfrischungsgetränke.

Erlebnistag in der WildnisSchule: Lutra Lutra

Edertal-Hemfurth. Auf den Spuren des Fischotters: Am Samstag, 28. April, lädt Nationalpark-Ranger Sven Polchow von 10:00 bis 13:00 Uhr zu einem spannenden Erlebnistag zum Thema Fischotter in die WildnisSchule und den WildtierPark Edersee in Edertal-Hemfurth ein. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Eingang der WildnisSchule. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Wildpark in Edertal-Hemfurth aus. Die Teilnahme am Erlebnistag ist kostenfrei, es ist lediglich der Eintritt in den WildtierPark zu entrichten. Das Mindestalter beträgt sieben Jahre. Eine Anmeldung ist bis spätestens Donnerstag, 26. April, erforderlich: Entweder telefonisch unter 05621-75249-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Es wird zahlreiche spannende Informationen und Aktionen rund um die Marder-Art geben, die hervorragend an ein Leben am und im Wasser angepasst ist. Gemeinsam mit Ranger Sven Polchow begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Spuren dieses wendigen Schwimmers. In welchem Lebensraum kommt der Fischotter vor? Und wie sieht sein Speiseplan aus – frisst er ausschließlich Fische oder auch Frösche? Warum friert der Fischotter nicht, wenn er im eiskalten Wasser taucht? Spannende Fragen, die alle beantwortet werden. Mitzubringen sind wetterfeste Kleidung sowie Rucksackverpflegung und Erfrischungsgetränke für eine kleine Pause.

Rangerwanderung – Frühlingsgrün und Blütenfarben

Frebershausen. Wenn die Natur erwacht, grünt und blüht es so schön: Nun ist genau der richtige Zeitpunkt für eine Wanderung unter dem Motto „Frühlingsgrün und Blütenfarben“. Dazu lädt Nationalpark-Ranger Hermann Bieber am Sonntag, 29. April, ein. Treffpunkt zu der dreistündigen, kostenfreien Führung ist um 13:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Quernstgrund in Frebershausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Bad-Wildungen Frebershausen, Zur Quernst aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Anhand der Blätter und Blüten, die ihre Schönheit im Frühling entfalten, lassen sich verschiedene im Nationalpark heimische Arten erkennen und entdecken. Hermann Bieber schult die Augen der Teilnehmer und hat interessante Informationen zu den verschiedenen Frühlingsboten im Gepäck. Eine informative Wanderung, die Lust auf den Frühling macht. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Erfrischungsgetränke.

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Korbach(pm/nh). Der amerikanische Singer-Songwriter Lions Head spielt im Vorprogramm von Revolverheld auf dem Hessentag in Korbach. Beim hr3-Festival in der Continental-Arena präsentiert der sympathische Amerikaner am Sonntag, 27. Mai, die Songs aus seinem Album „LNZHD“. Lions Head, mit bürgerlichem Namen Ignacio „Iggy“ Uriarte, stammt aus New York. 2014 kam er aus den USA nach Deutschland und nahm an Songwriting Camps teil. Lions Head veröffentlichten 2015 die Single „Begging“ – und erreichten damit auf Anhieb Notierungen in diversen Airplay & Sales Charts. Der Schritt in Richtung Karriere war damit auf jeden Fall gemacht: Anfang 2016 trat Lions Head im Vorprogramm von Joris und Milky Chance sowie im Sommer des Jahres bei verschiedenen Musikfestivals auf. Im November erschien das Debütalbum „LNZHD“ bei Sony Music.

Das wunderschöne Liebeslied „When I Wake Up“ und die Hits „True Love“ und „See You“ sind unter anderem darauf zu hören – diese und weitere Stücke spielt Lions Head beim Hessentag in Korbach. Aktuell sitzt Lions Head in der Jury der Casting Show „X-Factor“ auf SKY. Dem Hessischen Rundfunk gelang es, den 31-Jährigen für den dritten Tag des hr3-Festivals zu gewinnen. Damit wird „Iggy“ am Sonntagabend, 27. Mai, den Besuchern des Revolverheld-Konzertes einen außergewöhnlichen Start in einen musikalischen Abend der Extraklasse bereiten. Ticketverkauf: Im Hessentags-Shop der Stadt Korbach, im Bürgerbüro im Rathaus, an den bekannten VVK-Stellen, online (Einzeltickets / Festivaltickets) über Eventim (zzgl. Buchungsgebühr für Eventim) oder über die Tickethotline 01806/997702 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen).

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Waldeck-Frankenberg(pm/nh). CDU-Kreisvorsitzender Armin Schwarz: „Der Koalitionsvertrag, den wir nach der Kommunalwahl in 2016 mit der SPD abgeschlossen haben, wird konsequent abgearbeitet und ist unsere klare Arbeitsgrundlage.“ „Wir widersprechen deshalb der Opposition im Kreistag, wenn diese behauptet, wir würden lediglich deren Ideen umsetzen“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Timo Hartmann. Ein Blick in den Koalitionsvertrag belege klar und deutlich, woher Ideen und Schwerpunktthemen für die Arbeit der großen Koalition im Kreistag stammten. So heiße es z. B. im Vertrag unter der Rubrik Finanzen, Wirtschaft und Verkehr wie folgt: „Stärkung der Wirtschaftsförderung und Optimierung der Strukturen sowie Prüfung der Koordinationsmöglichkeiten mit den touristischen Organisationen im Landkreis.“ Timo Hartmann: „Aus dieser Aussage im Koalitionsvertrag entstand unser gemeinsamer Antrag mit der SPD, die Zusammenlegung der Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement GmbH mit der Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH zu prüfen und den Kreistag über das Ergebnis der Prüfung zu informieren.“ Der Kreiskoalition gehe es dabei in erster Linie um die Nutzung von Synergieeffekten. Der Antrag sei dann auch folgerichtig am 22.02.2018 in den Kreistag eingebracht und beschlossen worden. Die Aussage aus Reihen der Opposition im Kreistag, man greife deren Ideen auf, sei an diesem Beispiel klar widerlegt.

Das Festhalten an den Vereinbarungen, die zwischen CDU und SPD getroffen wurden, könne auch anhand anderer Initiativen der Koalition nachvollzogen werden. Der Opposition empfehle man einen Blick in den Koalitionsvertrag. Als besonders wichtiges Ziel der Kreiskoalition und weiteres Beispiel für die konsequente Umsetzung des Koalitionsvertrags sei die Konsolidierung der Kreisfinanzen zu nennen. Zitat aus dem Vertrag in der Rubrik Finanzen, Wirtschaft und Verkehr: „Entwicklung einer echten Haushaltskonsolidierung ohne Neuverschuldung und Verwendung freier Mittel für Investitionen.“ Armin Schwarz: „Diese Zielvorgabe haben wir mit der Aufstellung des Kreishaushalts für das Jahr 2018 klar erreicht.“ Auf Grundlage der soliden Haushaltsführung sei dann auch die Senkung der Kreisumlage zu Gunsten der Städte und Gemeinden des Landkreises möglich gewesen. Auch an dieser Stelle finde sich die Intension des Koalitionsvertrags wieder: „Gemeindefreundliche Politik und Entlastung der Kommunen in Waldeck-Frankenberg.“ „Unsere Arbeit für den Landkreis können wir auch dank der vertrauensvollen und hervorragenden Zusammenarbeit mit der hauptamtlichen Kreisspitze, Landrat Dr. Reinhard Kubat und Ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese, erfolgreich voranbringen“, so Timo Hartmann abschließend.

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FDP-Kreistagsfraktion trifft Freie Demokraten des Hochsauerlandkreises

Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion sind der Einladung von Michael Papenheim, Geschäftsführer der Firma Ewers in Medebach sowie stellvertretender Bürgermeister von Medebach, gefolgt. Im Rahmen des Ewers-Frühlingsfestes wurde ein neuer Outlet-Store eröffnet. 

Nach einer Betriebsbesichtigung, sowie einer Präsentation der Firmenhistorie trafen sich die Waldeck-Frankenberger Kreistagsabgeordneten mit FDP-Vertretern aus dem Hochsauerlandkreis zum konstruktiven Gedankenaustausch. Im neu erbauten Verwaltungsgebäude der Firma Ewers wurden kreisübergreifende Themen diskutiert. Thematisch ging es unter anderem um das Thema Mobilität im ländlichen Raum. „Das AST-Taxi ist bei uns in Waldeck-Frankenberg ein Erfolgsmodell, jedoch lässt seine Finanzierung weiter zu wünschen übrig“, konstatierte der Fraktionsvorsitzende Arno Wiegand. Daher sei zu prüfen, ob durch eine Ausweitung des AST-Verkehrs über die Kreisgrenze hinaus, Synergieeffekte zu erzielen seien. Weitere Diskussionspunkte waren die Themen Windkraft, bei deren Ausbau beide ländlich geprägten Landkreise gleichermaßen betroffen sind, sowie der Schülerverkehr zwischen den Landkreisen, bei dem es immer noch zu Problemen kommt. Die Politiker beider Kreise waren sich einig, dass der Gedankenaustausch zwischen den Kreisen in Zukunft weitergeführt und intensiviert werden muss.

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Mittwoch, 18 April 2018 09:50

Sprechfunk-Lehrgang erfolgreich absolviert

Waldeck-Frankenberg(Günter Radtke/nh). Den Feuerwehren im Landkreis stehen 17 neu ausgebildete Sprechfunker zur Verfügung. Die Ausbildung dauerte 28 Stunden und wurde Abends und am Samstag durchgeführt.
Der Lehrgang ist erforderlich, um im Einsatz eine fachlich korrekte Kommunikation durchführen zu können. Die Teilnehmer wurden in die Handhabung der Funkgeräte, die Einteilung der unterschiedlichen Geräte und das richtige Vorgehen im Einsatz geschult.

Die Ausbildung beinhaltet rechtliche Grundlagen, Gerätekunde, der richtige Umgang mit den Sprechfunkgeräten. Ein großer Anteil der Ausbildung war der praktische Teil. In diesem hieß es funken üben, funken üben und nochmal üben. Im Einsatz muss jeder Funkspruch „sitzen“. Nach erfolgreicher Teilnahme an dem Lehrgang müssen die Sprechfunker an den einzelnen Standorten regelmäßig an Übungen teilnehmen. Die Prüfung wurde von den Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick abgenommen.

Teilnehmerliste

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