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Barrierefrei zum Hagenstein – Lagerfeuerabend am Zentrum

Bad Wildungen(pm/nh). Im Nationalpark Kellerwald-Edersee die werdende Wildnis hautnah erleben: Ob während einer kürzeren oder längeren geführten Wanderung in das Reich der urigen Buchen und zu seinem UNESCO-Weltnaturerbe oder auf einer barrierefreien Tour zum Hagenstein – der Loreley des Edertals. Im Veranstaltungskalender des Nationalparks Kellerwald-Edersee findet sich für Jung und Alt das passende Angebot, die Schätze des Nationalparks zu erkunden. Entspannt ausklingen lässt sich ein Tagesausflug dann noch beim Lagerfeuerabend am NationalparkZentrum in Vöhl-Herzhausen.

Bäume können sich nicht begegnen – aber Menschen

Asel-Süd. Begegnungen mit dem Urwald im UNESCO-Weltnaturerbegebiet: Nationalparkführerin Rita Wilhelmi nimmt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihrer Wanderung am Donnerstag, 10. Mai, mit auf eine interessante Entdeckungsreise in das Reich der urigen Buchen. Treffpunkt zur kostenfreien, dreieinhalbstündigen Führung ist um 13:45 Uhr der Nationalpark-Eingang Asel-Süd. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Vöhl-Asel, Süd aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich, sodass sich auch Kurzentschlossene der Wanderung anschließen können. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Erfrischungsgetränke für unterwegs. Die philosophische und circa sieben Kilometer lange Wanderung durch Hessens einzigen Nationalpark steht unter dem Motto „Bäume können sich nicht begegnen – aber Menschen”. Rita Wilhelmi wird gemeinsam mit den Wanderern den Wahrheitsgehalt dieses afrikanischen Sprichwortes überprüfen. Können sich Bäume wirklich nicht begegnen? Sind sie durch verwandtschaftliche Bande miteinander verbunden oder stehen sie in Konkurrenz zueinander? Gemeinsam wird erörtert, was einen Urwald ausmacht und wann ein Wald „ordentlich“ ist. Ist vielleicht der „wilder werdende Wald“ einer der ordentlichsten, weil er sich natürlich und vom Menschen unbeeinflusst entwickeln kann? Nationalparkführerin Rita Wilhelmi begibt sich mit den Teilnehmern von Asel-Süd über den Bärenbach zu den Urwaldrelikten der Wooghölle. In dieser UNESCO-Weltnaturerbefläche zeigen sich den Wanderern Waldbilder von beeindruckender Ursprünglichkeit. Mächtige Ahornbäume und mehrstämmige Linden in den Schluchten wechseln sich mit bizarren Buchengestalten auf Felsvorsprüngen ab. Anschließend geht es wieder hinab ins Banfetal und auf dem Seeuferweg zurück zum Ausgangspunkt. Immer wieder schimmert das Wasser des Edersees durch das leuchtende Buchengrün.

Lagerfeuerabend

Vöhl-Herzhausen. Am Freitag, 11. Mai, lädt das Team des NationalparkZentrums Kellerwald von 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr herzlich zu einem gemütlichen Lagerfeuerabend auf das WildnisErlebnisgelände am NationalparkZentrum (Weg zur Wildnis 1) in Vöhl-Herzhausen ein. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zum abwechslungsreichen Rahmenprogramm gehört unter anderem das Grillen von Stockbrot am offenen Feuer. Der Lagerfeuerabend lässt sich hervorragend zu einem schönen Halbtagsprogramm erweitern. Als erstes können sich Besucher in der Erlebnisausstellung des NationalparkZentrums Kellerwald inklusive einer besonderen Filmvorführung im 4-D-SinneKino spielerisch auf die werdende Wildnis und das UNESCO-Weltnaturerbe im nahgelegenen Schutzgebiet einstimmen. Danach können sie auf eigene Faust auf der gut beschilderten Ringelsberg- oder Hagenstein-Route tief in das Reich der urigen Buchen eintauchen und die faszinierende Wildnis hautnah erleben, um abschließend den Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklingen zu lassen. Der Lagerfeuerabend ist wetterabhängig. Interessierte können sich beim Team des NationalparkZentrums Kellerwald gerne am Veranstaltungstag ab 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 05635 992781 erkundigen, ob der Lagerfeuerabend stattfindet.

Technik, Wildnis, Edersee

Edertal-Hemfurth. Ganz im Zeichen von „Technik, Wildnis, Edersee“ steht die Wanderung mit Jutta Seuring, Leiterin der Abteilung Kommunikation, Bildung und Naturerleben im Nationalparkamt, am Samstag, 12. Mai, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Treffpunkt zur siebenstündigen Führung ist um 10:00 Uhr bei der Uniper Kraftwerk GmbH, Kraftwerkstraße 10, in Edertal-Hemfurth. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Hemfurth Peterskopfbahn aus. Die Tour beginnt mit der Standseilbahn-Fahrt hinauf zum Hochspeicherbecken auf dem Peterskopf. Nach einer wunderbaren Aussicht taucht die Wandergruppe ein in das Buchenmeer des Nationalparks und wandert auf dem Urwaldsteig hinab zum Edersee nach Bringhausen. Es geht durch das Weltnaturerbe, vorbei am Sauermilchplatz und Förstergrab, um den Daudenberg, zum Christianseck und schließlich zum Schiffsanleger. Von dort geht es mit dem Schiff zurück nach Hemfurth. Für die Strecke von rund 12 Kilometern sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine mittlere Kondition, wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Rucksackverpflegung mitbringen. Die Tour ist nicht für Kinderwagen geeignet. Es können maximal 20 Personen teilnehmen. Eine Anmeldung ist bis spätestens Donnerstag, 10. Mai, erforderlich: telefonisch unter 05621-752490 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Es fallen lediglich die Kosten für das Ticket der Standseilbahn sowie die Schifffahrt an.

Wanderung ins Weltnaturerbe

Vöhl-Harbshausen. Eine Wanderung in die Schatzkammer des Nationalparks findet am Sonntag, 13. Mai, mit Achim Frede, Leiter der Abteilung Naturschutz, Forschung und Planung im Nationalparkamt, statt. Treffpunkt zur vierstündigen, kostenfreien Führung ist um 9:30 Uhr der Nationalpark-Eingang Himmelsbreite in Vöhl-Harbshausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Nationalpark-Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Harbshausen aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme kostenfrei. Auf einer Teilstrecke des Urwaldsteiges führt Achim Frede von der Hardt oberhalb von Harbshausen durch die romantische Hundsbachschlucht zu den Hängen des Ringelsberg bei Asel-Süd. Das markante Wechselspiel von Bergen und Schluchten, reizvolle Ausblicke auf den Edersee oder das Buchenmeer, vielfältige Waldbilder und Naturerscheinungen am Wegesrand zeigen die Besonderheit des Nationalparks. Im Mittelpunkt stehen wird das UNESCO-Weltnaturerbe. Buchenwälder erscheinen Einwohner Deutschlands und besonders Bewohnern des waldreichen Hessens als etwas ganz Alltägliches, dem ist aber nicht so. Vor rund sechs Jahren wurden fünf Buchenwaldgebiete in Deutschland als UNESCO-Weltnaturerbe geadelt – darunter auch Teilbereiche des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Die bisherige Weltnaturerbe-Stätte „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“ mit 15 Teilgebieten in der Ukraine, Slowakei und Deutschland wurde im Juli 2017 in Krakau durch die Entscheidung des UNESCO-Welterbekomitees um 63 Teilgebiete in zehn Ländern erweitert. Diese Gebiete befinden sich in Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Rumänien, Slowenien, Spanien und der Ukraine. Somit ist das erweiterte UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“ mit 78 Stätten das größte serielle, transnationale Weltnaturerbe. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, Erfrischungsgetränke und Rucksackverpflegung für kleine Pausen unterwegs.

Mit Rolli und Kinderwagen zum Hagenstein

Vöhl-Herzhausen. Am Sonntag, 13. Mai, lädt Nationalparkführer Hermann Sonderhüsken zu einer besonderen Exkursion auf Rollen in den Nationalpark ein. Der aktive Rollstuhlfahrer wird während der zweistündigen, kostenfreien Tour, die ausdrücklich für aktive Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen geeignet ist, die Geschichte des Hagensteins thematisieren. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr das NationalparkZentrum Kellerwald, Weg zur Wildnis 1, in Vöhl-Herzhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 11. Mai, 12:00 Uhr telefonisch unter 05621-75249-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke. Der Nationalpark-Eingang Himmelsbreite oberhalb des NationalparkZentrums wurde auch für Rollstuhlfahrer eingerichtet. Ausgehend von dort führt ein rollitauglicher Weg zum rund 1,2 Kilomerter entfernten Aussichtspunkt am Hagenstein, der sogenannten Loreley des Edertals. Eine naturnah gestaltete Aussichtsrampe ermöglicht auch Rollifahrern und Familien mit Kinderwagen den grandiosen Blick ins Edertal. Zurück im NationalparkZentrum Kellerwald ist eine Einkehr im hauseigenen Restaurant und Nationalpark-Partner GastRaum oder ein Einkauf im NationalparkShop möglich. In der multimedialen Erlebnisausstellung des NationalparkZentrums Kellerwald gibt es weitere Schätze des Nationalparks spielerisch zu entdecken.

Veröffentlicht in Natur und Umwelt

Fünf Themenwanderungen in die werdende Wildnis – Vortrag über Harzer Luchspopulation – SchauSchlau

Bad Wildungen(pm/nh). In der ersten Maiwoche bietet der Nationalpark Kellerwald-Edersee fünf abwechslungsreiche Themenwanderungen in das Reich der urigen Buchen an: Eine geführte Wanderung in niederländischer Sprache zur Quernst am Mittwoch, 2. Mai, eine Führung zur Kraft der Wild- und Heilpflanzen am Donnerstag, 3. Mai, eine Vogelstimmenwanderung sowie eine Führung zum Thema „Mythos Baum“ am Samstag, 5. Mai, und die Rangerwanderung „Buchonia deckt den Tisch“ am Sonntag, 6. Mai. Darüber hinaus gibt es am Mittwoch, 2. Mai, einen Vortrag von Ole Anders über die Wiederansiedlung und Ausbreitung der Harzer Luchspopulation im NationalparkZentrum sowie am Samstag, 5. Mai, die Führung „SchauSchlau“ durch die Erlebnisausstellung des NationalparkZentrums.

Geführte Wanderung in niederländischer Sprache zur Quernst/(Quernst – Met het hele gezin de wildernis in wording beleven)

Frankenau. Nationalpark-Führerin Rita Wilhelmi lädt am Mittwoch, 2. Mai, um 13:30 Uhr zu einer dreistündigen Entdeckungsreise in den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Die Wanderung in das Reich der urigen Buchen, bei der der wilder werdende Wald nach den Stürmen der vergangenen Jahre im Fokus stehen wird, startet am Nationalpark-Eingang KellerwaldUhr bei Frankenau. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der AST-Haltestelle Frankenau KellerwaldUhr aus. Die Exkursion wird in niederländischer Sprache insbesondere für die Gäste aus dem Nachbarland angeboten. Es ist jedoch jeder Interessierte herzlich eingeladen, sich der Führung anzuschließen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenfrei. Wanderer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke. Auf dem Weg zur Quernst-Kapelle erleben die Teilnehmer der niederländischen Tour die Faszination der werdenden Wildnis. Naturerlebnisspiele für Groß und Klein laden zum Mitmachen ein. Es wird gefühlt und gelauscht, geraten und erörtert. Ein ganz kurzer Abstecher führt die Wandergruppe auch zum Weltnaturerbe, wo Rita Wilhelmi den Unterschied der alten Buchenwälder zu dem jungen Wald, der nach den Stürmen gewachsen ist, verdeutlicht.

Vortrag & Forum: Vom Wald in die Agrarlandschaft – Wiederansiedlung und Ausbreitung der Harzer Luchspopulation

Vöhl-Herzhausen. Ole Anders, Koordinator des Luchsprojektes im Nationalpark Harz, referiert am Mittwoch, 2. Mai, über die Wiederansiedlung und Ausbreitung der Harzer Luchspopulation. Die Veranstaltung der Reihe „Vortrag & Forum“ wird von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im NationalparkZentrum Kellerwald in Vöhl-Herzhausen stattfinden. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen, NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Zentrum. In einem spannenden Bildervortrag berichtet Ole Anders über die aktuellen Entwicklungen und die weiteren Vorhaben hinsichtlich der Wiederansiedlung und Verbreitung des Luchses im Harz und gibt dabei interessante Einblicke in ein spannendes Projekt. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei und es ist keine Anmeldung erforderlich, sodass Interessierte auch spontan kommen können.

Kraft der Wild- und Heilpflanzen

Vöhl-Schmittlotheim. Während der vierstündigen Führung am Donnerstag, 3. Mai, mit Nationalpark-Führerin Iris Kamm lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kräuter und deren Kräfte kennen. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Elsebach in Schmittlotheim. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Vöhl-Schmittlotheim, Elsebach aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme kostenfrei. Mitzubringen sind wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk sowie Rucksackverpflegung. Die abwechslungsreiche Tour führt die Teilnehmer über die Elsebach-Route. Die Wanderer erleben nicht nur die Waldlandschaft des Nationalparks Kellerwald-Edersee, sondern auch offene Waldwiesen sowie freistehende Obst- und Kastanienbäume. Begleitet von allerhand Information über die heilende Kraft der Wild- und Heilpflanzen, wie die Pflanzen aussehen und woran sie zu erkennen sind, bietet diese Tour nicht nur eine schöne Wanderung in das Reich der urigen Buchen, sondern auch allerhand nützliches Wissen.

Vogelstimmenwanderung

Edertal-Bringhausen. Das lockt selbst Langschläfer aus den Federn: Am Samstag, 5. Mai, lädt Joachim Reinhardt frühmorgens um 6:30 Uhr zu einer zweieinhalstündigen Vogelstimmenwanderung in den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Der Nationalpark-Ranger begibt sich mit den Teilnehmern auf die Suche nach den Frühlingsboten aus der Vogelwelt. Am Morgen, bevor der Nationalpark so richtig erwacht, ist ihr Zwitschern, Trällern und Pfeifen besonders gut zu hören. Treffpunkt zur kostenfreien Führung ist der Nationalpark-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Bringhausen, Mitte aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Von dort aus geht es teilweise auf der Bloßenberg-Route und der angrenzenden Feldflur von Bringhausen durch reich strukturierte Waldlandschaften mit Halboffen- und Offenland – stets mit offenen Augen und vor allem lauschenden Ohren. Denn im Mittelpunkt der Exkursion steht das Kennenlernen der heimischen Vogelarten anhand ihrer Vogelstimmen. Als Vogel-Experte kennt Joachim Reinhardt zahlreiche Arten und kann den Teilnehmern nicht nur anhand des Aussehens, sondern auch am Gesang den entsprechenden Vogel benennen. Er unterstützt Anfänger und Fortgeschrittene bei der richtigen Zuordnung von Vogelstimmen mithilfe eines Bestimmungsbuchs und akustisch aufgenommener Gesänge. Faszinierend ist auch, wie Joachim Reinhardt mit einem sogenannten Ting-Stift, sehr leise Vogelgesänge hörbar macht. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, Erfrischungsgetränke und aufgrund der frühen Morgenstunden vor allem an warme Kleidung. Wer ein Fernglas hat, sollte es unbedingt mitbringen. Während der Wanderung können aufmerksame Beobachter zahlreiche Vogelarten entdecken – auch beim Nestbau.

SchauSchlau

Vöhl-Herzhausen. Mit „SchauSchlau“ findet am Samstag, 5. Mai, von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr eine Führung durch die multimediale Erlebnisausstellung im NationalparkZentrum Kellerwald (Weg zur Wildnis 1, 34516 Vöhl-Herzhausen) statt. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen Nationalpark-Zentrum aus und folgen der Beschilderung zum Zentrum. Der Besuch des 4D-SinneKinos ist einer der Höhepunkte der Entdeckungsreise durch das NationalparkZentrum. Es ist keine Anmeldungen erforderlich. Für die Führung ist lediglich der Ausstellungseintritt zu entrichten. Die Erlebnisausstellung der Nationalparkeinrichtung ist für Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern frei zugänglich. Über die reguläre Erlebnisausstellung hinaus sind noch bis 30. Juni die beiden Sonderausstellungen „Wanted: der Luchs“ der Luchs-Initiative Baden-Württemberg e.V. und „Wilde Katzen auf Wanderschaft“ des Nationalparks Harz zu sehen. Die Ausstellung „Wanted: der Luchs“ stellt auf neun anschaulichen und bebilderten Tafeln unter anderem den Luchs, die größte Raubkatze Europas, anhand eines Steckbriefes und eines liegenden Präparates vor, beleuchtet seinen Lebensraum und sein Jagdverhalten. Darüber hinaus gibt es Informationen, was bei einer Luchssichtung zu tun ist und wie es um die Luchspopulation in Baden-Württemberg steht. Die Ausstellung „Wilde Katzen auf Wanderschaft“ kombiniert fünf Roll-ups mit zahlreichen Informationen zur Wildkatze mit einer Stellwand, einem Touchscreen-Computerterminal und einer Tischinstallation. Im Anschluss an die Betrachtung der Ausstellungen können sich die Besucher im hauseigenen Restaurant von dem zertifizierten Nationalpark-Partner GastRaum verwöhnen lassen oder im hochwertigen NationalparkShop stöbern. Kindern bietet das angrenzende WildnisErlebnisgelände viel Platz zum Austoben.

Mythos Baum

Vöhl-Herzhausen. Nationalpark-Führerin Ursula Schlaudraff lädt am Samstag, 5. Mai, zu einer dreieinhalbstündigen Tour durch den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Die Exkursion steht unter dem Motto „Mythos Baum“. Treffpunkt zur kostenfreien Führung ist um 13:00 Uhr das NationalparkZentrum Kellerwald, Weg zur Wildnis 1 in 34516 Vöhl-Herzhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Bäume spielen seit Jahrtausenden im Leben der Menschen eine besondere Rolle. Teilweise Gegenstand der Anbetung, ranken sich um diese Gewächse zahlreiche Legenden und Sagen. Bei dieser Wanderung können die Teilnehmer den Wald mit den eigenen Sinnen wahrnehmen: Wie schmecken und riechen Bäume? Wie rauschen ihre Blätter im Wind? Die zertifizierte Natur-und Landschaftsführerin Ursula Schlaudraff erläutert, wie frühere Generationen die verschiedenen Baumarten nutzten und welche Wirkungen sie ihnen zuschrieben. Vom NationalparkZentrum Kellerwald folgen die Wanderer dem Urwaldsteig Edersee. Auf dem Brückengrundsteig, einem Teilstück der Hagenstein-Route, erleben die Teilnehmer der Tour die werdende Wildnis im Nationalpark hautnah. Am Hagenstein bietet sich ihnen ein herrlicher Ausblick ins Edertal, bevor sie den Rückweg zum Ausgangspunkt antreten. Eine Anmeldung zur Wanderung ist nicht erforderlich, Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke. Wer nach der Tour noch mehr über das Buchengroßschutzgebiet erfahren möchte, kann im Anschluss an die Tour das nahegelegene NationalparkZentrum Kellerwald besuchen. Die multimediale Erlebnisausstellung mit einem 4D-SinneKino garantiert spannende Einblicke in die werdende Wildnis des Nationalparks und das hauseigene Restaurant GastRaum lädt zu einer Stärkung ein.

Rangerwanderung – Buchonia deckt den Tisch

Edertal-Gellershausen. Wie schmeckt eigentlich ein Buchen-Nationalpark? Das erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Rangerwanderung „Buchonia deckt den Tisch“ mit Nationalpark-Ranger Hermann Bieber am Sonntag, 6. Mai. Treffpunkt zur dreieinhalbstündigen, kostenfreien Tour ist um 13:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Heinrichshütte in Gellershausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Gellershausen, Försterei aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Vom Nationalpark-Eingang Heinrichshütte führt die Route auf der Kirmesstraße bis zur schönen Aussicht, mit wundervollem Blick auf das Wesetal. Von dort aus steigt die Wandergruppe durch die Wildnis der alten Buchenbestände auf zur höchsten Erhebung des Nationalpark, dem Traddelkopf. Über Platte und Hollerbach geht es zurück zum Ausgangspunkt. Je nach Witterung und Kondition kann die Strecke individuell verkürzt werden. Unterwegs gibt es wunderschöne Ein- und Ausblicke. Buchonia – so nannten schon die Römer das Land der späteren Hessen. Im Reich der urigen Buchen erfahren die Besucher alles Wissenswerte rund um die Rotbuche. Das frische Grün des Frühlings-Buchenwalds spricht dabei alle Sinne an. Und Hermann Bieber hält während einer Pause im Wald eine ganz besondere Überraschung bereit. Zu der Rangerwanderung ist keine Anmeldung erforderlich, sodass auch Kurzentschlossene spontan teilnehmen können. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Erfrischungsgetränke.

Veröffentlicht in Natur und Umwelt

Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Nachdem die Diskussion um die Ausweitung auf die Nordhänge immer wieder neu angestachelt wird, ohne richtig Fahrt zu gewinnen, stellt der Ortsvorsitzende der FDP Vöhl, Heinrich Heidel, noch einmal die Position seiner Partei dar. Die Intentionen, die gewiss schützenswerte Flora an den Nordhängen des Edersees unter dem Titel Nationales Naturmonument mit in den Nationalpark einzubeziehen, erscheinen nach seiner Ansicht nur auf den ersten Blick als Vorteil. Zwar haben die Freien Demokraten Verständnis für den Wunsch der Naturschützer die über Jahrhunderte gewachsenen einmaligen Knorreichen unter den gleichen Schutzstatus zu stellen wie den restlichen Nationalpark, der aufgrund des alten Buchenbestandes eingerichtet worden war. Das eigentliche Gebiet der Knorreichen unter den gleichen Schutzstatus zu stellen, widerspricht im Prinzip der Nationalparkverordnung vom 17. Dezember 2003, die die Außengrenzen festgelegt hatte und damit auch zur Akzeptanz in der Bevölkerung beitrug.

Das Bundesamt für Naturschutz hat durch eine Mitarbeiterin erst kürzlich festgestellt, dass der bestehende Schutzstatus für die Steilhänge ausreichend ist. „Aber bei genauer Hinsicht wiegen die absehbaren Einschränkungen durch den höheren Schutzcharakter dieser Gebiete schwerer, als die kurzfristig erzielbaren Vorteile“, so Heinrich Heidel. Mehrere Wanderwege durchziehen derzeit dieses wunderschöne Gelände, die bei einem dann vorhandenen höheren Schutzgrad deutliche Beeinträchtigungen erfahren würden. Auch lässt es sich vermuten, dass, wenn das Großschutzgebiet Nationalpark über den See auf die Nordhänge springt, es für die dort vorhandenen Bootsstege und den Angel- und Kanuverkehr mittelfristig zu naturschutzrechtlichen Problemen kommen wird. Vielleicht muss dann sogar die Edersee-Schifffahrt ihre Fahrtrouten überdenken. „Bis jetzt sind diese Überlegungen immer neu geschürte Schattenspiele einzelner, aber bevor es im Landtagswahlkampf hoppladihopp doch umgesetzt wird, sollte man die Auswirkungen in dem sich etablierenden Naturtourismus in diesem Bereich intensiver betrachten“, so Heinrich Heidel abschließend.

Veröffentlicht in Lokalpolitik

Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Die GRÜNEN sehen sich durch die Aufnahme des Nationalparks Kellerwald-Edersee darin bestätigt, wie wichtig es ist, im Rahmen des „Sanften Tourismus“ auch Naturziele ohne PKW, umweltschonend zu erreichen. Mit der Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg wurde der Nationalpark Kellerwald-Edersee an den Schienenverkehr angeschlossen. „Nur so war es möglich, dass unser Nationalpark als erstes Schutzgebiet in Hessen das Prädikat „Fahrtziel Natur“ erhalten hat. Individuelle Ausflugsplanungen lassen sich nun komfortabel mit den neuen Zugverbindungen verknüpfen. Wir freuen uns, dass der Nationalpark in das Marketingkonzept der Deutschen Bahn aufgenommen wurde, zumal Waldeck-Frankenberg als eine der führenden Regionen für „Naturnahen Tourismus“ in Hessen gilt. Dies ist ein Prädikat mit Werbekraft, so wird der Nationalpark bundesweit bei der Bahn und in Nationalpark-Zentren vorgestellt“, betonen Daniel May und Caroline Tönges, Kreisvorsitzende von Bündnis 90 die GRÜNEN Waldeck-Frankenberg.

„Es hat sich gelohnt für die Reaktivierung der Bahnstrecke zu kämpfen. So können zum einen Pendler besser zur Arbeit gelangen, aber Bürger auch die Metropolen an Rhein-Main und Rhein-Ruhr zeitnah erreichen. Zum anderen können auch Touristen, ohne Auto, die Highlights unserer schönen Region bequem erkunden.“ Die steigenden Fahrgastzahlen untermauern die Bedeutung der Strecke, in deren Entwicklung Landesmittel für den Ausbau von Haltestellen z.B. in Vöhl-Herzhausen und Erneuerung der Bahnhöfe Frankenberg und Korbach geflossen sind. Zum „Hessentagsbahnhof“ erhält Korbach noch eine Triebwagenwerkstatt der Bahn, durch die neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Ökonomische und ökologische Potenziale konnten damit erfolgreich verbunden werden. „Wir setzen uns für den weiteren Ausbau der Bahnstrecke ein. Das jetzt erreichte ist ein guter Zwischenstand, weitere Schritte der Modernisierung müssen folgen. So wünschen wir uns noch schnellere Fahrtzeiten, höhengleiche Einstiege und durchgängig moderne Züge. Für die Reduzierung der Fahrtzeiten ist es insbesondere wichtig, dass die vielen Bahnübergänge entweder technisch gesichert oder dauerhaft geschlossen werden. Wichtig ist uns auch eine Verbindung im Stundentakt. Damit können wir das Verkehrsmittel Bahn für die Menschen im Landkreis weiter attraktiver gestalten. Besonders, aber nicht ausschließlich, junge, ältere und behinderte Personen profitieren von diesem Verkehrsmittel“, so May und Tönges abschließend.

Hintergrund: Der Nationalpark Kellerwald-Edersee wurde 2004 eingerichtet und ist seit 2011 Teil der UNESCO-Weltnaturerbestätte „Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“. Insgesamt nehmen die zwölf hessischen Naturparks 47 Prozent der Landesfläche ein, damit hat Hessen eine Spitzenposition unter den Bundesländern inne. Die Strecke Frankenberg-Korbach der Kurhessenbahn wurde 2015 wiedereröffnet. Für die Inbetriebnahme der Bahn, den Ausbau des Bahnhofs Frankenberg und die Schaffung von Parkplätzen und Bushaltestellen an den Haltepunkten hat die Landesregierung rund 25 Millionen Euro bereitgestellt.

Veröffentlicht in Lokalpolitik

Wanderung zum Tag des Baumes – Erlebnistag in der WildnisSchule – Frühlingshafte Rangertour

Bad Wildungen(pm/nh). In der kommenden Woche stehen im Veranstaltungskalender des Nationalparks Kellerwald-Edersee wieder drei spannende Angebote: Am Mittwoch, 25. April findet eine Wanderung zum Tag des Baumes statt. Am Samstag, 28. April dreht sich während des Erlebnistages in der WildnisSchule alles um den Fischotter. Und die Rangerwanderung am Sonntag, 29. April, steht mit Blättern und Blüten ganz im Zeichen des Frühlings.

Wanderung zum Tag des Baumes

Edertal-Bringhausen. „Landschaftsinterpretationen“: Unter diesem Motto steht die Wanderung zum Tag des Baumes am Mittwoch, 25. April, von 16:00 bis 18:00 Uhr. Wie sehe ich einen Baum an und was entdecke ich darin? – Dieser Frage wird Nationalpark-Führerin Ulrika Zeunert gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihrer kostenfreien Führung auf den Grund gehen. Treffpunkt ist um 16:00 Uhr der Nationalaprk-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Bringhausen, Mitte aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich, sodass auch Kurzentschlossene spontan an der Wanderung teilnehmen können. Gemeinsam mit Ulrika Zeunert tauchen sie ein in das Reich der urigen Buchen und betrachten auf dem Weg ins Banfetal zwei verschiedene Baumarten – sowohl ältere, stattliche Bäume als auch knorrige und krüppelige. Dabei sind die Teilnehmer der Wanderung dazu eingeladen, ihre eigene Sichtweise auf den Baum zu formulieren und zu beschreiben, was sie in den unterschiedlichen Baumgestalten erkennen. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Erfrischungsgetränke.

Erlebnistag in der WildnisSchule: Lutra Lutra

Edertal-Hemfurth. Auf den Spuren des Fischotters: Am Samstag, 28. April, lädt Nationalpark-Ranger Sven Polchow von 10:00 bis 13:00 Uhr zu einem spannenden Erlebnistag zum Thema Fischotter in die WildnisSchule und den WildtierPark Edersee in Edertal-Hemfurth ein. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Eingang der WildnisSchule. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Wildpark in Edertal-Hemfurth aus. Die Teilnahme am Erlebnistag ist kostenfrei, es ist lediglich der Eintritt in den WildtierPark zu entrichten. Das Mindestalter beträgt sieben Jahre. Eine Anmeldung ist bis spätestens Donnerstag, 26. April, erforderlich: Entweder telefonisch unter 05621-75249-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Es wird zahlreiche spannende Informationen und Aktionen rund um die Marder-Art geben, die hervorragend an ein Leben am und im Wasser angepasst ist. Gemeinsam mit Ranger Sven Polchow begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Spuren dieses wendigen Schwimmers. In welchem Lebensraum kommt der Fischotter vor? Und wie sieht sein Speiseplan aus – frisst er ausschließlich Fische oder auch Frösche? Warum friert der Fischotter nicht, wenn er im eiskalten Wasser taucht? Spannende Fragen, die alle beantwortet werden. Mitzubringen sind wetterfeste Kleidung sowie Rucksackverpflegung und Erfrischungsgetränke für eine kleine Pause.

Rangerwanderung – Frühlingsgrün und Blütenfarben

Frebershausen. Wenn die Natur erwacht, grünt und blüht es so schön: Nun ist genau der richtige Zeitpunkt für eine Wanderung unter dem Motto „Frühlingsgrün und Blütenfarben“. Dazu lädt Nationalpark-Ranger Hermann Bieber am Sonntag, 29. April, ein. Treffpunkt zu der dreistündigen, kostenfreien Führung ist um 13:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Quernstgrund in Frebershausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Bad-Wildungen Frebershausen, Zur Quernst aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Anhand der Blätter und Blüten, die ihre Schönheit im Frühling entfalten, lassen sich verschiedene im Nationalpark heimische Arten erkennen und entdecken. Hermann Bieber schult die Augen der Teilnehmer und hat interessante Informationen zu den verschiedenen Frühlingsboten im Gepäck. Eine informative Wanderung, die Lust auf den Frühling macht. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Erfrischungsgetränke.

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Zwei Führungen für Sehbehinderte und Blinde – Historische Tour zum UNESCO-Weltnaturerbe

Bad Wildungen(pm/nh). . Am Sonntag, 22. April, bietet der Nationalpark Kellerwald-Edersee drei interessante Führungen an, die alle Sinne ansprechen: Am Vormittag heißt es von 10 Uhr bis 11 Uhr 30 während einer Führung für Sehbehinderte und Blinde durch die Erlebnisausstellung des NationalparkZentrums durch Hören, Riechen und Fühlen Naturschätze erfahren. Diese Erfahrungen können am Nachmittag von 13 Uhr 15 bis 15 Uhr 45 während einer Führung im Nationalpark vertieft werden. Ein historischer Bogen von wilden Rittersleut zum heutigen Weltnaturerbe wird auf einer Wanderung von 14 Uhr bis 17 Uhr geschlagen.

Sinnesführung für Sehbehinderte und Blinde

Vöhl-Herzhausen. Durch Hören, Riechen und Fühlen Naturschätze erfahren: Nationalpark-Rangerin Stefanie Schaub lädt am Sonntag, 22. April, zu einer Sinnenführung für Sehbehinderte und Blinde ins NationalparkZentrum Kellerwald, Weg zur Wildnis 1, in Vöhl-Herzhausen ein. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Die erlebnisreiche Führung durch die Ausstellung des NationalparkZentrums findet von 10:00 bis 11:30 Uhr statt. Auch wenn sich das Angebot speziell an Sehbehinderte und Blinde sowie deren Begleitpersonen richtet, sind auch andere Teilnehmer herzlich willkommen und können an der Führung teilnehmen. Es sind lediglich die Kosten für den Ausstellungseintritt zu entrichten. Eine Anmeldung ist erforderlich: Telefonisch unter 05635 992781 – bis spätestens Freitag, 20. April.

Nationalpark riechen, fühlen, schmecken

Vöhl-Harbshausen. Nationalpark riechen, fühlen, schmecken: Die besondere Führung am Sonntag, 22. April, mit Nationalpark-Ranger Markus Daume findet von 13:15 bis 15:45 Uhr statt. Treffpunkt ist der Nationalpark-Eingang Himmelsbreite in Vöhl-Harshausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Harbshausen aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Die Führung richtet sich insbesondere an Blinde und Sehbehinderte sowie deren Begleitpersonen, aber auch andere Teilnehmer sind herzlich willkommen und können sich der Tour anschließen. Für die kostenfreie Führung ist bis spätestens Freitag, 20. April, eine Anmeldung erforderlich: Telefonisch unter 05635 992781. Gemeinsam mit Ranger Markus Daume erkunden die Teilnehmer das Reich der urigen Buchen und erfahren allerhand über die Natur im Nationalpark. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und Erfrischungsgetränke für kleine Pausen zwischendurch.

Verborgene Schätze im Nationalpark

Edertal-Bringhausen. Wanderung mit herrlichen Ausblicken und historischen Einblicken: Am Sonntag, 22. April, lädt Nationalpark-Führerin Iris Dorn-Fehr zu einer besonderen Entdeckungsreise durch den Nationalpark ein. Die dreistündige Tour steht ganz im Zeichen verborgener Schätze. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Kirchweg bei Edertal-Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen in Bringhausen an der Haltestelle Mitte aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme kostenfrei. Die Wanderung führt über die Jungfernburg, den Wieselohgraben hinab zum Edersee, durch das Banfetal und über das Christianseck zurück zum Ausgangspunkt. Auf der Wanderung nimmt die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin die Wanderer mit auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit. Sie berichtet nicht nur von wilden Rittersleut im Kellerwald, sondern begibt sich mit den Teilnehmern auch auf die Suche nach dem vergangenen Leben auf der Jungfernburg. Können aufmerksame Wanderer tatsächlich alte Köhlerplatten entdecken? Welche Spuren erzählen von einer ehemaligen Siedlung? Wo stand in vergangenen Zeiten eine Mühle im heutigen Nationalpark? Nach einem weiten Bogenschlag zurück in die Gegenwart verrät Iris Dorn-Fehr, was das Besondere an den deutschen Buchenwäldern ist, sodass die ganze Welt auf sie schaut. Wanderer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk sowie Erfrischungsgetränke.

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Vom Tischler zum Forstwirt: Seit 1999 tätig im WildtierPark und Stammmitarbeiter des Nationalparks

Bad Wildungen/Edertal-Hemfurth(pm/nh). Gerhard Fränkel feiert dieses Jahr sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Der 63-Jährige hat nach seiner Ausbildung zum Tischler eine weitere Ausbildung zum Forstwirt im Forstamt Edertal abgeschlossen. Seit 1999 arbeitet Fränkel nach erfolgreich bestandener Fortbildung zum Natur- und Landschaftspfleger im WildtierPark Edersee und gehört seit 2004, dem Gründungsjahr des Nationalparks, zur Stammbelegschaft des hiesigen Großschutzgebiets. Tischler, Forstwirt, Natur- und Landschaftspfleger: Diese Qualifikationen stehen in Gerhard Fränkels Werdegang. Trotz einer Umorientierung am Anfang seiner beruflichen Laufbahn, ist der 63-Jährige der Arbeit mit Bäumen und seiner Verbundenheit zur Natur treu geblieben: Anfangs hat er als Tischler mit dem Naturmaterial Holz gearbeitet, dann lernte er als Forstwirt, wie ein Wald bewirtschaftet wird, und seit 1999 ist er im WildtierPark Edersee unter anderem für die Instandhaltung der Gehege und die Fütterung sowie Pflege der Wildtiere verantwortlich.

Der Beginn seiner Lehre zum Forstwirt Ende der 1970er-Jahre jährt sich in diesem Jahr zum vierzigsten Mal. Zu seinem Dienstjubiläum gratulierten Gerhard Fränkel Nationalparkleiter Manfred Bauer, Tobias Rönitz, Leiter der Abteilung Wildtiermanagement und kommissarischer Leiter des WildtierParks, sowie seine Kollegen des WildtierParks Edersee. „Ich möchte unserem Jubilar Gerhard Fränkel herzliche Glückwünsche zu seinem 40-jährigen Dienstjubiläum aussprechen und mich bei ihm für seine langjährige Arbeit sowie seinen vorbildlichen Einsatz bedanken“, sagte Manfred Bauer bei der Urkundenübergabe. Für seine verbleibende Dienstzeit im WildtierPark wünschte Manfred Bauer Gerhard Fränkel weiterhin alles Gute. Rückblickend hatte Gerhard Fränkel erst andere berufliche Pläne: Nachdem er von 1974 bis 1975 seinen Grundwehrdienst verrichtet hat, hat er sich mit seiner ersten Ausbildung für das Tischlerhandwerk entschieden. Nach Abschluss dieser Ausbildung schloss der damals 25-jährige Fränkel noch eine weitere Lehre an – zum Forstwirt im Forstamt Edertal. Bis November 1982 absolvierte er den Einführungslehrgang zum Forstwirt. Im Jahr 1984 folgten der Hauptlehrgang sowie der Vorbereitungslehrgang mit anschließender Prüfung zum Forstwirt. Diese Abschlussprüfung hat Gerhard Fränkel am 27. September im Alter von 29 Jahren erfolgreich bestanden. Auch die Fortbildungsprüfung zum Natur- und Landschaftspfleger absolvierte er im Jahr 1998 mit Bravour. Nachdem Fränkel für ein gutes Jahr in der Forstbetriebswerkstatt gearbeitet hatte, hat er Anfang November 1999 seine Tätigkeit im WildtierPark Edersee aufgenommen. Seither arbeitet er dort und wurde nach der Gründung des Nationalparks zum 1. April 2004 vom Forstamt Edertal zum Nationalpark versetzt.

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Erlebnisabend in der WildnisSchule – Vogelstimmenwanderung – 50 plus-Exkursion

Bad Wildungen(pm/nh). Der Nationalpark Kellerwald-Edersee lädt zu drei abwechslungsreichen Veranstaltungen ein. Alle kleinen Tierliebhaber sollten sich Freitag, 13. April, vormerken: Dann haben sie die Chance mit Nationalpark-Ranger Sven Polchow während eines Erlebnisabends der WildnisSchule den dämmerungsaktiven Tieren auf die Spur zu gehen. Am Samstag, 14. April heißt es „Der frühe Vögel fängt den Wurm“, denn die besondere Vogelstimmenwanderung mit Nationalapark-Ranger Joachim Reinhardt beginnt bereits um 6:00 Uhr in der Früh. Am Sonntag, 15. April, lädt Nationalpark-Ranger Uwe Schäfer zu einer 50 plus-Exkursion für Wanderer in den besten Jahren ein und wird über Stock und Stein sowie verwunschene Pfade führen.

Nachts in unserem Wald

Edertal-Hemfurth. Nationalpark-Ranger Sven Polchow lädt am Freitag, 13. April, Kinder ab zehn Jahren zu abwechslungsreichen Mitmachaktionen in die WildnisSchule und den WildtierPark Edersee ein. Die Kinder lernen während des Erlebnisabends, der bis um 20:30 Uhr stattfindet, spielerisch die Nacht sowie verschiedene dämmerungsaktive Tiere des Waldes kennen. Im Mittelpunkt werden der Uhu, der Waschbär und die Fledermaus stehen. So werden die Teilnehmer beispielsweise erfahren, wie der Waschbär zu seinem Namen kam. Und auch zum Uhu und der Fledermaus gibt es spannende Informationen. Treffpunkt ist um 17:30 Uhr der Eingang der WildnisSchule, Am Bericher Holz 1, in Edertal-Hemfurth. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Hemfurth, Wildpark aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Die Teilnahme an der dreistündigen Veranstaltung ist kostenfrei, es ist lediglich der Eintritt in den WildtierPark zu entrichten. Eine Anmeldung ist bis spätestens Mittwoch, 11. April, telefonisch unter 05621-75249-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich. Mitzubringen sind wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, Rucksackverpflegung sowie Erfrischungsgetränke.

Vogelstimmenwanderung

Edertal-Bringhausen. Das lockt selbst Langschläfer aus den Federn: Am Samstag, 14. April, lädt Joachim Reinhardt frühmorgens um 6:00 Uhr zu einer dreistündigen Vogelstimmenwanderung in den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Der Nationalpark-Ranger begibt sich mit den Teilnehmern auf die Suche nach den ersten Frühlingsboten aus der Vogelwelt. Am Morgen, bevor der Nationalpark wieder so richtig erwacht, ist ihr Zwitschern, Trällern und Pfeifen besonders gut zu hören. Treffpunkt zur kostenfreien Führung ist der Nationalpark-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Bringhausen, Mitte aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Von dort aus geht es teilweise auf der Bloßenberg-Route und der angrenzenden Feldflur von Bringhausen durch reich strukturierte Waldlandschaften mit Halboffen- und Offenland – stets mit offenen Augen und vor allem lauschenden Ohren. Denn im Mittelpunkt der Exkursion steht das Kennenlernen der heimischen Vogelarten anhand ihrer Vogelstimmen. Als Vogel-Experte kennt Joachim Reinhardt zahlreiche Arten und kann den Teilnehmern nicht nur anhand des Aussehens, sondern auch am Gesang den entsprechenden Vogel benennen. Er unterstützt Anfänger und Fortgeschrittene bei der richtigen Zuordnung von Vogelstimmen mithilfe eines Bestimmungsbuchs und akustisch aufgenommener Gesänge. Faszinierend ist auch, wie Joachim Reinhardt mit einem sogenannten Ting-Stift, sehr leise Vogelgesänge hörbar macht. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, Erfrischungsgetränke und aufgrund der frühen Morgenstunden vor allem an warme Kleidung. Wer ein Fernglas hat, sollte es unbedingt mitbringen. Während der Wanderung können aufmerksame Beobachter zahlreiche Vogelarten entdecken – auch beim Nestbau.

50 plus – Exkursion für Wanderer in den „besten“ Jahren

Vöhl-Herzhausen. Über Stock und Stein sowie verwunschene Pfade: Zu einer abwechslungsreichen Wanderung für Teilnehmer in den „besten“ Jahren lädt Nationalpark-Ranger Uwe Schäfer am Sonntag, 15. April, von 13:30 bis 17:00 Uhr ein. Treffpunkt zur dreieinhalbstündigen 50 plus-Tour ist das NationalparkZentrum Kellerwald, Weg zur Wildnis 1, in Vöhl-Herzhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen, NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Zusammen mit Uwe Schäfer erkunden die Teilnehmer die Berge und Täler, tauchen ein in das Reich der urigen Buchen und lassen sich von der Natur bereichern. Eine Anmeldung zur kostenfreien Wanderung „50 plus“ ist bis Freitag, 13. April, 12 Uhr, telefonisch unter 05621-75349-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk sowie Erfrischungsgetränke.

 

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Einsatzstellen KellerwaldUhr, WildtierPark und Zentrum sind auf der Info- und Kontaktbörse in Wetzlar präsent

Bad Wildungen/Wetzlar(pm/nh). Nach der Schule ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) eine gute Alternative, wenn Absolventinnen und Absolventen sich über ihren Berufswunsch noch nicht im Klaren sind. Ein FÖJ kann auch im Nationalpark Kellerwald-Edersee absolviert werden – in der KellerwaldUhr, im WildtierPark Edersee oder im NationalparkZentrum Kellerwald. Alle an einem FÖJ Interessierten können sich am Samstag, 7. April, von 10:00 bis 13:00 Uhr auf der Info- und Kontaktbörse der Naturschutz-Akademie Hessen (Friedenstraße 26) in Wetzlar informieren. Dort präsentieren sich auch die drei diesjährigen FÖJ-ler des Nationalparks Kellerwald-Edersee, Ann-Katrin Geb, Nicola Bennhold und David Kalhöfer, in Begleitung von Nationalpark-Ranger Tom Kull und Tatiana Habich, Mitarbeiterin des NationalparkZentrums, und geben gerne Auskunft.

Viele junge Leute fühlen sich überfordert mit der Entscheidung, wie es nach der Schule weitergehen soll. Erst einmal etwas Praktisches machen oder eine Denkpause bei der Berufsfindung einlegen: Das wollen die meisten von ihnen. Ein Freiwilligendienst wie das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) kann eine sinnvolle Alternative zum direkten Beginn von Studium oder Ausbildung sein. Die Chance sich darüber zu informieren und mit derzeitigen FÖJ-lern auszutauschen, gibt es am Samstag, 7. April, in Wetzlar: Die Naturschutz-Akademie Hessen lädt alle am FÖJ Interessierten von 10 Uhr bis 13 Uhr in ihr Seminargebäude in der Wetzlarer Friedenstraße 26 ein. Dort stehen Einsatzstellen und FÖJ-ler aus ganz Hessen für Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung ist der Auftakt zum Platzvergabeverfahren für das FÖJ 2018/2019. „Themen rund um Ernährung, Artenschutz und Nachhaltigkeit sind so aktuell wie lange nicht mehr“, freut sich Jan Berthold vom FÖJ-Team der Naturschutz-Akademie Hessen. Horst Knublauch, Einsatzleiter der FJÖ-ler im Nationalpark Kellerwald-Edersee, ergänzt: „Junge Menschen interessieren sich auch für die werdende Wildnis des Nationalparks und damit verbunden für den Erhalt seltener Lebensräume und der heimischen Artenvielfalt.“ Da liegt das FÖJ offensichtlich genau im Trend: Die Zahl der Bewerbungen für einen Platz im FÖJ sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wer bislang nur eine vage Vorstellung von Inhalt und Ablauf eines FÖJ hat, sollte die Info- und Kontaktbörse der Naturschutz-Akademie Hessen in Wetzlar nutzen. Die ganzheitlichen Informationen über das gesamte FÖJ-Angebot sowie der unverbindliche Austausch vor Ort kann als Orientierungshilfe dienen, welche Einsatzstelle für ein FÖJ besonders gut zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passen könnte. Jan Berthold erläutert: „Am ehesten bringt man das FÖJ wohl mit Landwirtschaft in Verbindung. Wer mag, kann aber auch für ein Umweltamt Bürger beraten, Fließgewässer wissenschaftlich erkunden oder naturinteressierte Kinder und Erwachsene auf Führungen begleiten. Diese Vielfalt können alle Interessierten bei unserer Veranstaltung kennen lernen, denn fast alle unsere Einsatzstellen werden vertreten sein.“ In den Einsatzstellen des Nationalparks betreuen die FÖJ-ler im Rahmen der außerschulischen Bildungsarbeit interessierte Gäste aller Altersgruppen. In der neu gebauten KellerwaldUhr liegt der Schwerpunkt auf der Information über die Ausstellung zur Kulturgeschichte des Kellerwaldes und auf Führungen im direkt angrenzenden Schutzgebiet – vor allem mit Kindergärten und Schulklassen. Gleiches gilt für das NationalparkZentrum Kellerwald, dessen multimediale Erlebnisausstellung und Bildungsarbeit unter dem Motto „Raum für Wildnis und Menschen“ steht. Im WildtierPark unterstützen die Freiwilligen hauptsächlich die Tierpfleger bei der Versorgung und Pflege der dort lebenden Wildtierarten. Das Freiwillige Ökologische Jahr ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das auf der gleichen gesetzlichen Grundlage beruht wie das Freiwillige Soziale Jahr. Es ermöglicht jungen Menschen, sich ein Jahr lang für Umwelt und Naturschutz zu engagieren und gleichzeitig selbst zu profitieren: Indem sie erste Berufserfahrung sammeln, ihre sozialen Kompetenzen erweitern, sich ausprobieren und selbstständiger werden können. Darüber hinaus wird das FÖJ als praktischer Teil für die Fachhochschulreife anerkannt. Bewerben kann sich jeder, der die Schulpflicht erfüllt hat und bis zum 31. August 2019 noch keine 27 Jahre alt ist. Weitere Informationen zum FÖJ und zur Bewerbung gibt es unter www.foej-hessen.de 

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Themenwanderungen zu Wildkatze, Hügelgräbern und Co. – Vortrag zu Kadavern– Lagerfeuerabend

Bad Wildungen(pm/nh).. In der zweiten Woche der Osterferien hat der Nationalpark Kellerwald-Edersee wieder viele, spannende Veranstaltungen im Programm: Ob im Reich der urigen Buchen auf den Spuren der Wildkatze zu wandern, alte Hügelgräber in der werdenden Wildnis zu entdecken oder einem Vortrag im NationalparkZentrum Kellerwald über den Nutzen von großen Kadavern in Wildnisgebieten zu lauschen – bei diesem vielseitigen Angebot dürfte für Jeden das Passende dabei sein.

Wilde Katzen im wilden Wald

Vöhl-Herzhausen. Nationalpark-Führerin Rita Wilhelmi lädt am Dienstag, 3. April, Groß und Klein zu einer dreieinhalbstündigen Expedition auf den Spuren der Wildkatze ein. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr das NationalparkZentrum Kellerwald, Weg zur Wildnis 1 in Vöhl-Herzhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Warum fühlt sich die Wildkatze in der werdenden Wildnis so wohl? – das ist nur eine von vielen Fragen, die Rita Wilhelmi auf der Spurensuche im Nationalpark beantworten wird. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme kostenfrei. Mitzubringen sind wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk sowie Rucksackverpflegung.

Vortrag & Forum: Wozu braucht es große Kadaver in Wildnisgebieten?

Vöhl-Herzhausen. Wozu braucht es große Kadaver in Wildnisgebieten? – Dieser Frage wird Dr. Rene Krawczynski, Tierökonom bei der Energiequelle GmbH, am Mittwoch, 4. April, in seinem Vortrag auf den Grund gehen. Die Veranstaltung der Reihe „Vortrag & Forum“ findet von 19:30 bis 21:00 Uhr im NationalparkZentrum Kellerwald in Vöhl Herzhausen statt. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen, NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Zentrum. Es ist glücklicherweise seit Jahren bekannt, dass Totholz essentieller Lebensraum an Land und im Wasser ist. Tote Bäume sind nicht die Verbreiter von Krankheiten oder „Schädlingen“, für die man sie früher hielt. Wie sieht es aber mit der Biomasse toter großer Tiere aus? Spätestens mit der Ausbreitung von Wölfen und Luchsen fallen vermehrt Kadaver an. Neben diesen Rissen gibt es vermehrt auch Unfallwild. Der Vortrag berichtet aus dem seit 2008 laufenden Necros-Projekt an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und zeigt mit teils einmaligen Videoaufnahmen, dass in Mitteleuropa nicht nur Füchse und Krähen Kadaver nutzen, sondern noch weitere 95 Wirbeltierarten und unzählige Insektenarten. Der Vortrag ist kostenfrei und es ist keine Anmeldung erforderlich, sodass auch Kurzentschlossene teilnehmen können.

Familienwanderung

Edertal-Bringhausen. Mit der ganzen Familie zum Weltnaturerbe: Am Donnerstag, 5. April, lädt Nationalpark-Ranger Uwe Liehr zu einer vierstündigen Familienwanderung in die Schatzkammer des einzigen Nationalparks Hessens ein. Treffpunkt zur kostenfreien Führung ist um 11:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Bringhausen aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Tour ist für große und kleine Familienmitglieder geeignet, jedoch nicht mit einem Kinderwagen befahrbar. Buchenwälder erscheinen Einwohnern Deutschlands und besonders Bewohnern des waldreichen Hessens als etwas ganz Alltägliches. Doch ausgewählte Bereiche des Nationalparks Kellerwald-Edersee gehören zum transnationalen UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“ und wurden damit als Erbe der Menschheit geadelt. Was ist das Besondere an diesen Buchenwäldern, sodass die ganze Welt auf sie schaut? Welche Rolle spielte die Rotbuche in der Geschichte Mitteleuropas? Diese und zahlreiche weitere spannende Fragen beantwortet Uwe Liehr während der Wanderung. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, Erfrischungsgetränke sowie Rucksackverpflegung.


Lagerfeuerabend

Vöhl-Herzhausen. Am Freitag, 6. April, lädt das Team des NationalparkZentrums Kellerwald von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr herzlich zu einem gemütlichen Lagerfeuerabend auf das WildnisErlebnisgelände am NationalparkZentzrum (Weg zur Wildnis 1) in Vöhl-Herzhausen ein. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Große und kleine Gäste können sich auf einen Abend ganz im Zeichen von Wildkatze und Luchs freuen, denen sich derzeit auch die Sonderausstellung im NationalparkZentrum widmet. Zum abwechslungsreichen Rahmenprogramm gehört unter anderem das Grillen von Stockbrot am offenen Feuer. Der Lagerfeuerabend lässt sich hervorragend zu einem abwechslungsreichen Halbtagsprogramm erweitern. Als erstes können sich Besucher in der Erlebnisausstellung des NationalparkZentrums Kellerwald inklusive einer besonderen Filmvorführung im 4-D- SinneKino spielerisch auf die werdende Wildnis und das UNESCO-Weltnaturerbe im nahgelegenen Schutzgebiet einstimmen. Danach können sie auf eigene Faust auf der gut beschilderten Ringelsberg- oder Hagenstein-Route tief in das Reich der urigen Buchen eintauchen und die faszinierende Wildnis hautnah erleben, um abschließend den Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklingen zu lassen. Der Lagerfeuerabend ist wetterabhängig. Interessierte können sich beim Team des NationalparkZentrums Kellerwald gerne am Veranstaltungstag ab 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 05635 992781 erkundigen, ob der Lagerfeuerabend stattfindet.

SchauSchlau

Vöhl-Herzhausen. Mit „SchauSchlau“ findet am Samstag, 7. April, von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr eine Führung durch die multimediale Erlebnisausstellung im NationalparkZentrum Kellerwald (Weg zur Wildnis 1, 34516 Vöhl-Herzhausen) statt. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen Nationalpark-Zentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Der Besuch des 4D-SinneKinos ist einer der Höhepunkte der Entdeckungsreise durch das NationalparkZentrum. Es ist keine Anmeldungen erforderlich. Für die Führung ist lediglich der Ausstellungseintritt zu entrichten. Die Erlebnisausstellung der Nationalparkeinrichtung ist für Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern frei zugänglich. Über die reguläre Erlebnisausstellung hinaus sind noch bis 30. Juni die beiden Sonderausstellungen „Wanted: der Luchs“ der Luchs-Initiative Baden-Württemberg e.V. und „Wilde Katzen auf Wanderschaft“ des Nationalparks Harz zu sehen. Die Ausstellung „Wanted: der Luchs“ stellt auf neun anschaulichen und bebilderten Tafeln unter anderem den Luchs, die größte Raubkatze Europas, anhand eines Steckbriefes und eines liegenden Präparates vor, beleuchtet seinen Lebensraum und sein Jagdverhalten. Darüber hinaus gibt es Informationen, was bei einer Luchssichtung zu tun ist und wie es um die Luchspopulation in Baden-Württemberg steht. Die Ausstellung „Wilde Katzen auf Wanderschaft“ kombiniert fünf Roll-ups mit zahlreichen Informationen zur Wildkatze mit einer Stellwand, einem Touchscreen-Computerterminal und einer Tischinstallation. Im Anschluss an die Betrachtung der Ausstellungen können sich die Besucher im hauseigenen Restaurant von dem zertifizierten Nationalpark-Partner GastRaum verwöhnen lassen oder im hochwertigen NationalparkShop stöbern. Kindern bietet das angrenzende WildnisErlebnisgelände viel Platz zum Austoben.


Hügelgräber im Nationalpark – eine Spurensuche

Vöhl-Herzhausen. Historische Relikte: Nationalpark-Führer Hans Jürgen Matznohr nimmt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seiner kulturhistorischen Wanderung am Samstag, 7. April, mit auf eine Spurensuche nach Hügelgräbern im Nationalpark. Treffpunkt zur kostenfreien, vierstündigen Führung ist um 13:30 Uhr am NationalparkZentrum (Weg zur Wildnis 1) in Vöhl-Herzhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Die Tour führt vom NationalparkZentrum über den Hagenstein und den Brückengrundsteig zurück zum Ausgangspunkt. Auf dem Weg wird Nationalpark-Führer Hans Jürgen Matznohr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seiner Wanderung zu einem prähistorischen Hügelgrab führen, das aus der Übergangszeit von der Bronze- zur Eisenzeit stammt. Es ist ein Stück Geschichte im Nationalpark und lädt dazu ein in der werdenden Wildnis in die längst vergangene Zeit zurückzublicken und aus dieser Interessantes zu erfahren. Die Wanderung eignet sich auch für Kurzentschlossene, da keine Anmeldung erforderlich ist. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, Erfrischungsgetränke und Rucksackverpflegung für kleine Pausen zwischendurch.


Rabenstein, ein bewegter Berg

Edertal-Affoldern. Erlebnisse eines Berges: Am Samstag, 8. April, lädt Nationalpark-Führerin Iris Dorn-Fehr zu einer besonderen Entdeckungsreise in Hessens einzigen Nationalpark ein. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Rabenstein in Affoldern. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Affolderner See in Edertal-Affoldern aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Die zweistündige Wanderung steht ganz im Zeichen des Rabensteins, einem der über fünfzig Berge im Reich der urigen Buchen. Er hat so manches erlebt. Iris Dorn-Fehr weiß allerhand Spannendes über seine bewegte Geschichte zu berichten. Eine Anmeldung zu der kostenfreien Führung ist nicht erforderlich, sodass auch Kurzentschlossene spontan mitwandern können. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke. Die Tour ist auch für aktive Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen geeignet.

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