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Permanente Stichprobeninventur wird wiederholt – Erhebung von Vergleichsdaten zur Erstaufnahme

Bad Wildungen(pm/nh). Die Permanente Stichprobeninventur (PSI) erfasst alle zehn Jahre die Waldstruktur des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Nach der Erstaufnahme in den beiden Winterhalbjahren 2007 bis 2009 geht die PSI derzeit in die zweite Runde. Die Daten, die aktuell an über 1.400 Punkten im Großschutzgebiet nach dem gleichen Verfahren erfasst werden, liefern wichtige Vergleichswerte zur Ersterhebung für die wissenschaftliche Forschung. Mithilfe dieses Langzeit-Monitorings mit Aufnahmen im Turnus von zehn Jahren kann beurteilt werden, wie sich die Waldstruktur im Nationalpark Kellerwald-Edersee unter Prozessschutzbedingungen verändert und wie sich der Nationalpark vom ehemals bewirtschafteten Wald zum Naturwald entwickelt. Zum zweiten Mal findet die Permanente Stichprobeninventur – kurz PSI – im Nationalpark Kellerwald-Edersee statt: Zehn Jahre nach der Erstaufnahme wird die Waldstruktur im Großschutzgebiet erneut aufgenommen. Die Arbeiten dazu haben bereits im November 2017 begonnen und werden innerhalb zweier Winterhalbjahre verrichtet. „Die zweite PSI wird uns wichtige Vergleichsdaten zur Erstaufnahme für die wissenschaftliche Forschung liefern“, sagt Nationalparkleiter Manfred Bauer. Nach Abschluss der Datenauswertung werde sich zeigen, wie sich der Nationalpark unter Prozessschutzbedingungen nach dem Motto „Natur Natur sein lassen“ innerhalb der vergangenen zehn Jahre verändert hat. Das Monitoring solle die Entwicklung vom ehemals bewirtschafteten Wald zum Naturwald dokumentieren.

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Damit das reibungslos gelingt und die Daten immer an denselben Stellen ermittelt werden, wurde über den Nationalpark vor der Erstaufnahme ein Raster gelegt. An den virtuellen Schnittstellen dieses 200 x 200 Meter Gitternetzes, ergeben sich insgesamt rund 1.400 Punkte innerhalb des 5.738 Hektar großen Gebietes, an denen die Daten für die PSI erfasst werden. Jeder Punkt ist der Mittelpunkt eines 500 Quadratmeter großen Probekreises, in dem eine Vollaufnahme der Waldstruktur durchgeführt wird. Die PSI-Punkte wurden vor der Erstaufnahme mit Lasergerät und Global Positioning System (GPS) eingemessen und vor Ort mit verzinkten, rund 30 Zentimeter langen Erdnägeln im Boden markiert. Diese können mithilfe eines Metalldetektors bei jeder weiteren PSI-Datenaufnahme im Zehn-Jahres-Intervall ausfindig gemacht werden. Mit der aktuellen Inventarisierung des Waldes wurde die Firma Center-Forst-GmbH beauftragt. Unter Leitung des Geschäftsführers Fritz Richter nehmen zwei Zweier-Teams die PSI-Daten an den zahlreichen Punkten auf und speisen diese über einen wetterfesten Tablet-PC in den Datenpool des Systems ein. Dazu wurden sie erst kürzlich vom Nationalparkamt mit neuer Hardware und Software ausgestattet. Haben sie einen PSI-Punkt ausfindig gemacht, bildet dieser den Mittelpunkt des 500 Quadratmeter großen Probekreises. Auf dieser Untersuchungsfläche nehmen die beiden Teams alle stehenden Bäume – lebend oder tot – und die liegenden Bäume sowie die Verjüngung auf. Weitere wichtige Aufnahmeparameter sind: Die botanische Art, der Durchmesser, die Höhe und Höhenklasse, Habitatstrukturen, Schichten sowie der Zersetzungsgrad. Ganz wesentlich ist dabei die Ermittlung des Holzvorrates, sowohl bei lebendem als auch bei totem Holz. Dazu wird bei jedem stehenden Baum ab einem Umfang von 7 Zentimetern der Durchmesser in 1,3 Meter Höhe (Brustdurchmesser) und für jede Baumart die Höhe bestimmt. Liegende Bäume werden erst ab 20 Zentimeter Durchmesser aufgenommen. Aufgrund dessen kann der Holzvorrat berechnet werden. Der lebende und der Totholzvorrat sind wichtige Weiser für die Naturwaldentwicklung. Neben diesen Parametern werden über Längen- und Winkelmessungen auch die Lagedaten der Gehölze aufgenommen. So kann beurteilt werden: Wo genau befindet sich auf der Fläche welcher Baum. Auch die Habitatstrukturen an den Bäumen werden detailliert dokumentiert: „Von der Spechthöhle bis zum Blitzschaden, von Mulmtaschen bis zu Pilzen und Stammhöhlen – alles wird aufgenommen. Denn Spalten und Risse in Baumstämmen, ob im Totholz oder im lebenden Bestand, bilden wichtige Lebensraumnischen für verschiedene Arten und tragen somit zur Biodiversität im Nationalpark bei“, erklärt Bernd Schock, Betreuer des PSI-Projekts im Nationalparkamt. Die Aufnahme dieser Sonderstrukturen gebe Aufschluss darüber, wie sich die Lebensgemeinschaften im Ökosystem über die Jahrzehnte verändern und reifen.

Mit dem zweiten PSI-Durchgang zur Dauerbeobachtung der Waldstrukturentwicklung erfüllt die Nationalparkverwaltung eine wesentliche Forschungsaufgabe, deren Ergebnisse nicht nur dem Nationalpark selbst nützen – wie beispielsweise als Grundlage für die Fledermausforschung –, sondern auch Erkenntnisse für den Naturschutz und die forstliche Praxis außerhalb des Nationalparks liefern können. Das Konzept für die PSI wurde von Dr. Peter Meyer und seinen Kolleginnen und Kollegen von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen entwickelt und wird seit mehr als 10 Jahren in den Ländern Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt angewandt. Mittlerweile haben sich auch andere Schutzgebietsverwaltungen dazu entschieden – darunter auch andere Nationalparke. Somit etabliert sich das Verfahren zur Strukturerfassung gerade in den deutschen Naturwäldern.

Fakten

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Nachhaltig in die Nationalpark-Region reisen – Mit der Gästekarte „MeineCard“ kostenlos mobil vor Ort

Bad Wildungen/Vöhl-Herzhausen(pm/nh). Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist neues „Fahrtziel Natur“. Damit reiht sich das Großschutzgebiet im grünen Norden Hessens mit 22 weiteren Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten, die bereits in den vergangenen Jahren aufgenommen wurden, in die Kooperation des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD) und der Deutschen Bahn ein. Geeint macht sich die Kooperation Fahrtziel Natur stark für umweltfreundliches Reisen mit der Bahn in die Naturschutzgebiete und eine nachhaltige Mobilität vor Ort mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). „Fahrtziel Natur 2018“ – Über diesen Titel freut sich der Nationalpark Kellerwald-Edersee als neu aufgenommenes Mitglied der Kooperation aus BUND, NABU, VCD, der Deutschen Bahn sowie 22 weiteren Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten. Gemeinsam setzen sich die Mitglieder der Kooperation für einen umweltgerechten Tourismus ein. Die Hessische Umweltministerin Priska Hinz zeigt sich sehr zufrieden über Hessens erstes Fahrtziel Natur: „Es freut mich sehr, dass unser Nationalpark mit seinen bedeutenden Buchenwäldern nun Mitglied in der Kooperation Fahrtziel Natur ist. Die umweltfreundliche Erreichbarkeit mit ÖPNV leistet nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern ermöglicht es hoffentlich auch vielen umweltbewussten Menschen über unsere Landesgrenzen hinaus diese wunderbare Region in Nordhessen zu entdecken.“

Ob mit IC oder ICE zum Bahnhof in Kassel-Wilhelmshöhe oder nach Marburg und von dort weiter mit dem Nahverkehr nach Bad Wildungen und Korbach oder zum Nationalpark-Bahnhof in Vöhl-Herzhausen: Viele umweltfreundliche Wege führen auf der Schiene in die Nationalpark-Region. Und auch vor Ort ist kein Auto erforderlich: Mit der Gästekarte „MeineCard“ ist die Fahrt mit Bussen, Bahnen und Anruf-Sammel-Taxis (AST) kostenlos. Bei allen teilnehmenden Betrieben erhalten Urlaubsgäste die „MeineCard“, die für die gesamte Aufenthaltsdauer inklusive An- und Abreisetag gültig ist. „Mit der ‚MeineCard‘ sind unsere Gäste vor Ort und in ganz Nordhessen kostenlos mobil, erreichen unsere 14 Nationalpark-Eingänge, von denen insgesamt 19 Rundwanderrouten starten, und können über 120 Freizeitangebote kostenfrei nutzen – darunter die multimediale Erlebnisausstellung des NationalparkZentrums Kellerwald, den WildtierPark Edersee und den Baumkronenweg Edersee“, sagt Jutta Seuring, Projektleiterin Fahrtziel Natur im Nationalparkamt Kellerwald-Edersee.

In der Region ist die Freude über die Aufnahme in die Kooperation Fahrtziel Natur groß: „Wir sind stolz, mit unserem Nationalpark Kellerwald-Edersee, dessen Buchenwälder UNESCO-Weltnaturerbe sind, nun ein Fahrtziel Natur zu sein“, betont der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg Dr. Reinhard Kubat. „Durch diese Kooperation können auch künftig zahlreiche Besucherinnen und Besucher in unseren schönen Landkreis reisen – und zwar nachhaltig und umweltfreundlich.“ Bürgermeister Matthias Stappert aus Vöhl, der stellvertretend für alle Naturpark-Kommunen spricht, ergänzt: „Ich bin sehr froh, dass unser Bestreben, Fahrtziel Natur zu werden, nun mit Erfolg gekrönt ist. Die Aufnahme in die Kooperation verleiht dem naturnahen und sanften Tourismus in unserer Region eine besondere Strahlkraft und unsere Region gewinnt dadurch deutlich an touristischem Profil.“ Claus Günther von der Edersee Touristik kann Stappert nur beipflichten: „Fahrtziel Natur ist ein weiterer Meilenstein in der zukunftsorientierten Ausrichtung der Erlebnisregion Edersee – in Richtung eines nachhaltigen Tourismus.“ In Verbindung mit der Gästekarte „MeineCard“ stelle das in der Region ein Alleinstellungsmerkmal dar, das für sich spreche.

Als regionale Partner unterstützen der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) und die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) den Nationalpark Kellerwald-Edersee hinsichtlich der Bereitstellung der nachhaltigen Mobilität vor Ort. Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten des ÖPNV wurden auf die Anfangszeiten der verschiedenen Nationalparkveranstaltungen ausgerichtet. Für NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch ist das Prädikat „Fahrtziel Natur“ ein weiterer Baustein auf dem Weg, Reisen und öffentlichen Nahverkehr in der Region sinnvoll zu vernetzen: „Der NVV unterstützt die Aktivitäten im Nationalpark und den Ferienregionen in Waldeck-Frankenberg, um den Urlaubsgästen die Möglichkeit zu geben, umweltfreundlich mit öffentlichem Nahverkehr unterwegs zu sein.“

„Nach der Reaktivierung der Bahnstrecke Korbach-Frankenberg im Jahr 2015 gibt es ab 25. März eine neue durchgehende Busverbindung entlang des Edersees, die Bad Wildungen und Korbach täglich und über das gesamte Jahr zwischen 8 und 20 Uhr verbindet und an beiden Endpunkten mit dem Bahnfahrplan verzahnt ist. Die Linie bedient zwischen Staumauer und Nieder-Werbe das komplette Ederseeufer (Ederseerandstraße). All das zeigt, wie wichtig es ist, dass durch sinnvolle Kooperationen der Partner viel im öffentlichen Nahverkehr bewegt werden kann. So profitieren alle: Gäste, Umwelt und die Region“, so Rausch weiter. EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ergänzt: „Weitere Bus- und Anruf-Sammel-Taxi-Verbindungen erweitern das ÖPNV-Angebot im Nationalpark und bieten ausgehend vom Nationalparkbahnhof in Herzhausen vielfache Möglichkeiten, das neue Fahrtziel Natur nachhaltig zu erkunden.“

Fahrplanauskünfte können sowohl über die Reiseauskunft der Deutschen Bahn unter https://reiseauskunft.bahn.de/ als auch über die Fahrplanauskunft des NVV unter https://www.nvv.de/fahrplan-netz/fahrplanauskunft/ abgerufen werden – beide Portale sind ebenfalls mobil als App verfügbar. Weitere Informationen zum Nationalpark Kellerwald-Edersee und attraktive Reiseangebote in alle 23 Fahrtziel Natur-Gebiete bietet die neue Jahresbroschüre 2018, die in allen Reisezentren der Deutschen Bahn ausliegt. Detaillierte Informationen zu naturverträglichen Reiseangeboten, Ameropa-Reisen inklusive Bahnreise mit 100 Prozent Ökostrom, attraktive Kurzfilme der Fahrtziel Natur-Gebiete sowie Tipps und vieles mehr gibt es auch unter www.fahrtziel-natur.de 

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Vortrag & Forum: Nationalpark Sächsische Schweiz – Rangertour in das Weltnaturerbe

Bad Wildungen(pm/nh). Unter dem Titel „Nationalpark Sächsische Schweiz – Wild und schön“ hält Hanspeter Mayr, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit in der sächsischen Nationalparkverwaltung, am Donnerstag, 15. Februar, ab 19 Uhr 30  im Nationalparkamt in Bad Wildungen einen spannenden Vortrag über den einzigen Felsen-Nationalpark in Deutschland außerhalb der Alpen und lädt dazu alle Interessierten herzlich ein. Wer das Weltnaturerbe vor der eigenen Haustür erkunden möchte, sollte sich die Wildnisexkursion am Sonntag, 18. Februar, mit Nationalpark-Ranger Tom Kull unbedingt vormerken.

Vortrag & Forum: Nationalpark Sächsische Schweiz – Wild und schön

Bad Wildungen. Über die wilde und schöne Natur des Nationalparks Sächsische Schweiz wird Hanspeter Mayr, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit in der sächsischen Nationalparkverwaltung, am Donnerstag, 15. Februar, ab 19 Uhr 30 referieren. Der kostenfreie Vortrag findet im Nationalparkamt (Laustraße 8) in Bad Wildungen statt. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Bad Wildungen, Breiter Hagen aus und folgen der Beschilderung zum Nationalparkamt. Das Elbsandsteingebirge, das im Mittelpunkt des Vortrags steht, erstreckt sich beidseits der Elbe auf rund 700 Quadratkilometern. Dieser einzigartige Naturraum besteht aus vier Schutzgebieten – jeweils zwei auf deutschem und tschechischem Boden. Deshalb wird das Gebiet auch als Sächsisch-Böhmische Nationalparkregion bezeichnet. Der Nationalpark Sächsische Schweiz, der nur rund 40 Kilometer südlich von Dresden liegt, ist Bestandteil dieses internationalen Verbundes. Seit 1990 ist er nicht nur der einzige Nationalpark Sachsens, sondern auch der einzige Felsen-Nationalpark in Deutschland außerhalb der Alpen. Skurrile Sandsteinnadeln, bizarre Felsriffe sowie urwüchsige Buchenwälder und gurgelnde Wildbäche begeistern als Meisterwerk der Natur jährlich zahlreiche Besucher. Hanspeter Mayr nimmt die Zuhörer seines Vortrags mit auf eine abwechslungsreiche Reise durch diese faszinierende Landschaft.

Wildnisexkursion mit dem Ranger

Vöhl-Schmittlotheim. Nationalpark-Ranger Tom Kull lädt am Sonntag, 18. Februar, zu einer Wildnisexkursion in das Weltnaturerbe des Nationalparks Kellerwald-Edersee ein. Die kostenfreie, geführte Wanderung beginnt um 10 Uhr. Treffpunkt ist der Nationalpark-Eingang Elsebach in Vöhl-Schmittlotheim. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Vöhl-Schmittlotheim, Elsebach aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Gemeinsam mit den Teilnehmern entdeckt Tom Kull während der vierstündigen Tour die Schatzkammer des Nationalparks. Auch im Winter gibt es im Reich der urigen Buchen Einiges zu entdecken. Mitzubringen sind Kondition, festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, eine Sitzunterlage sowie Proviant. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Somit ist eine Anmeldung bis spätestens Freitag, 16. Februar, 12 Uhr erforderlich: telefonisch unter 05621-75249-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Urige Buchen

 

Winterlicher Buchenwald: Das Reich der urigen Buchen lädt zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Denn im Nationalpark Kellerwald-Edersee gibt es immer Spannendes zu entdecken – auch im Winter. Foto: Nationalpark Kellerwald-Edersee/nh

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Schäden nach Sturmtief Friederike beseitigt – Wege zum Wochenende wieder gefahrlos begehbar

Edertal-Hemfurth(pm/nh). . Der WildtierPark Edersee wird seine Besucher ab Samstag, 10. Februar, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten willkommen heißen. Die Aufräumarbeiten nach Sturmtief Friederike laufen derzeit noch auf Hochtouren. Ab kommendem Wochenende sind die Wege im WildtierPark aber wieder gefahrlos begehbar. Ab Samstag, 10. Februar, ist der WildtierPark Edersee in Edertal-Hemfurt wieder geöffnet. Infolge des Sturmtiefs Friederike hatten zahlreiche umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste den Rundweg im Wildtierpark unpassierbar gemacht. Auch Gehege waren beschädigt worden und mussten in Stand gesetzt werden. Bis kommenden Samstag sind die Aufräumarbeiten aber abgeschlossen und das Team des Wildtierparks freut sich auf die Wiedereröffnung. Kleine und große Besucher sind dann wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten herzlich willkommen: Bis zum 28. Februar ist täglich von 11 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Vom 1. März bis zum 30. April können die heimischen und ehemals heimischen Wildtiere von 10 Uhr bis 18 Uhr besucht werden. Und vom 1. Mai bis zum 31. Oktober kann der WildtierPark sogar noch eine Stunde eher erkundet werden – von 9 Uhr bis 18 Uhr.

Mittwoch, 8. Februar aud EDR: Hans-Jürgen Matznor, Naturführer und Kellerwald-Druide im EDR-Talk 20 Uhr stream 1

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Bad Wildungen/ Edertal-Hemfurth(pm/nh). Der WildtierPark Edersee bleibt dieses Wochenende, am 3. und 4. Februar, noch geschlossen. Die Sturmschäden werden jedoch voraussichtlich im laufe der kommenden Woche behoben werden, so dass große und kleine Gäste den WildtierPark Edersee ab Samstag, den 10. Februar wieder besuchen können. Sturmtief Friederike hatte auch im WildtierPark Edersee zu zahlreichen umgestürzten Bäumen und Astbrüchen geführt. Aus Sicherheitsgründen musste die Nationalparkeinrichtung kurzfristig geschlossen werden. Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich bis zum Wochenende am 10. und 11. Februar abgeschlossen sein, so dass der WildtierPark Edersee wieder geöffnet werden kann. Sollten die Sturmschäden früher beseitigt und der Rundweg im WildtierPark bereits wieder in der Woche begehbar sein, wird die Nationalparkverwaltung umgehend über die frühere Wiedereröffnung informieren.

Reguläre Öffnungszeiten des WildtierParks nach der voraussichtlichen Wiedereröffnung zum 10. Februar:

bis zum 28.02. 11 Uhr bis 16 Uhr

vom 01.03. bis 30.04. 10 Uhr bis 18 Uhr

vom 01.05. bis zum 31.10 9 Uhr bis 18 Uhr

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SchauSchlau – Rangerwanderung – Sonderausstellung

Vöhl-Herzhausen(pm/nh). Das NationalparkZentrum Kellerwald hat nach Abschluss der Wartungs- und Reparaturarbeiten ab Samstag, 3. Februar, wieder geöffnet und gleich drei spannende Veranstaltungen im Angebot: Die Führung „SchauSchlau“ durch die multimediale Erlebnisausstellung mit anschließender Rangerwanderung ins Weltnaturerbe sowie eine neue Sonderausstellung über den Luchs und die Wildkatze – die bis Ende Juni zu sehen sein wird.

SchauSchlau

Vöhl-Herzhausen. Mit „SchauSchlau“ findet am Samstag, 3. Februar, um 10:30 Uhr im NationalparkZentrum Kellerwald (Weg zur Wildnis 1, 34516 Vöhl-Herzhausen) eine Führung durch die multimediale Erlebnisausstellung statt. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen, Nationalpark-Zentrum aus und folgen der Beschilderung zum NationalparkZentrum. Der Besuch des 4D-SinneKinos ist einer der Höhepunkte der anderthalbstündigen Entdeckungsreise. Es ist keine Anmeldungen erforderlich. Für die Führung ist lediglich der Ausstellungseintritt zu entrichten. Die Erlebnisausstellung der Nationalparkeinrichtung ist für Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich. Im Anschluss können sich die Besucher im hauseigenen Restaurant von dem zertifizierten Nationalpark-Partner GastRaum verwöhnen lassen oder im hochwertigen NationalparkShop stöbern. Kindern bietet das WildnisErlebnisgelände viel Platz zum Austoben.

Rangerwanderung in den Nationalpark

Vöhl-Herzhausen. Unterwegs auf dem Urwaldsteig: Nationalpark-Ranger Uwe Schäfer entführt alle Interessierten am Samstag, 3. Februar, von 13:30 bis 16:30 Uhr in das Reich der urigen Buchen. Zu bieten hat er neben tollen Naturerfahrungen und schönen, winterlichen Eindrücken von der werdenden Wildnis, allerhand spannende Informationen zum Nationalpark und seinen Teilgebieten, die die UNESCO im Jahr 2011 zum Weltnaturerbe erklärt hat. Treffpunkt zur kostenfreien Wanderung ist das NationalparkZentrum Kellerwald (Weg zur Wildnis 1, 34516 Vöhl-Herzhausen). Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen, Nationalpark-Zentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Eine Anmeldung zu der Rangerwanderung ist nicht erforderlich. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, genügend Erfrischungsgetränke und gegebenenfalls Rucksackverpflegung für kleine Pausen zwischendurch. Zuvor kann die multimediale Erlebnisausstellung des NationalparkZentrums erkundet werden. Zum Verweilen und Betrachten lädt darüber hinaus die neue Sonderausstellung zu Luchs und Wildkatze ein.

Sonderausstellung: Wilde Katzen – Luchs und Wildkatze

Vöhl-Herzhausen. Im NationalparkZentrum Kellerwald treffen die beiden Ausstellungen „Wanted: der Luchs“ der Luchs-Initiative Baden-Württemberg e.V. und „Wilde Katzen auf Wanderschaft“ des Nationalparks Harz aufeinander. Die kombinierte Sonderausstellung wird ab Samstag, 3. Februar, bis einschließlich Samstag, 30. Juni, im NationalparkZentrum (Weg zur Wildnis 1, 34516 Vöhl-Herzhausen) zu sehen sein. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen, Nationalpark-Zentrum aus und folgen der Beschilderung zum Zentrum. Auf Anfrage bietet das Team des NationalparkZentrums für diese Sonderausstellung auch Schulklassen-Workshops an. Die Ausstellung „Wanted: der Luchs“ stellt auf neun anschaulichen und bebilderten Tafeln unter anderem den Luchs, die größte Raubkatze Europas, anhand eines Steckbriefes und eines liegenden Präparates vor, beleuchtet seinen Lebensraum und sein Jagdverhalten. Darüber hinaus gibt es Informationen, was bei einer Luchssichtung zu tun ist und wie es um die Luchspopulation in Baden-Württemberg steht. Die Ausstellung „Wilde Katzen auf Wanderschaft“ kombiniert fünf Roll-ups mit zahlreichen Informationen zur Wildkatze mit einer Stellwand, einem Touchscreen-Computerterminal und einer Tischinstallation. Die Wildkatze, von der auch 34 einzelne Individuen durch genetische Proben im Nationalpark Kellerwald-Edersee nachgewiesen wurden, ist kürzlich übrigens von der Deutschen Wildtier-Stiftung zum „Tier des Jahres 2018“ ernannt worden.

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Sturmschäden weitestgehend aufgearbeitet – Aber immer noch erhöhte Aufmerksamkeit geboten

Bad Wildungen(pm/nh). Nach Sturmtief Friederike kann im Nationalpark Kellerwald-Edersee wieder gewandert werden: Alle Haupt- und Rettungswege wurden von umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen befreit und sind nun wieder gefahrlos begehbar. Es kommt lediglich noch zu lokalen Sperrungen – was vor allem schmalere Wege, Pfade und Steige betrifft. Gerade an diesen Gefahrenstellen ist erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht geboten. Die Sturmschäden des Orkantiefs Friederike konnten im Nationalpark Kellerwald-Edersee inzwischen weitestgehend aufgearbeitet werden. Damit ist die grundsätzliche Sperrung für Besucher aufgehoben. Der Großteil der Wander-Routen ist wieder gefahrlos begehbar. Das betrifft vor allem jene Strecken, die auf den Haupt- und Rettungswegen verlaufen. Lokal kommt es aber noch zu Sperrungen, da noch nicht alle Wege von umgefallenen, entwurzelten Bäumen und abgebrochenen Ästen befreit werden konnten. Davon betroffen sind vor allem die schmaleren Wege, Pfade und Steige im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Aus diesem Grund ist immer noch erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht geboten. Besucher sollten sich gut umschauen, um mögliche Gefahrenquellen zu erkennen und richtig einzuschätzen. Die Wege, die durch rot-weißes Flatterband abgesperrt sind, dürfen weiterhin nicht betreten werden. Wer unsicher ist, ob ein lokal abgesperrter Bereich umgangen werden kann oder nicht, sollte besser umkehren, um kein Risiko einzugehen. Die Gefahr, die beispielsweise von herabstürzenden Ästen ausgeht, darf nicht unterschätzt werden. Im Laufe der nächsten Woche werden auch die Pfade kontrolliert und dort die Gefahren beseitigt. Sollten zu viele Bäume einen Pfad oder Weg versperren, kann es lokal auch zu Umlegungen von Wegabschnitten kommen.

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Bad Wildungen(pm/nh). Sturmtief Friederike hat auch im Nationalpark Kellerwald-Edersee Spuren hinterlassen: Zahlreiche Wege sind durch umgefallene Bäume und abgebrochene Äste versperrt. Aus Sicherheitsgründen wird der Nationalpark daher für Besucher kurzfristig gesperrt. Auch der hessische Nationalpark blieb nicht von den Folgen des Sturmtiefs Friederike verschont: Umgefallene Bäume und abgebrochene Äste versperren zahlreiche Wege, sodass diese derzeit nicht passierbar sind. Rot-weißes Flatterband sowie Hinweisschilder kennzeichnen die gesperrten Rad- und Wanderwege. Die Nationalpark-Verwaltung wird über die Freigabe der Wander-Routen informieren.

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Frankenau(pm/nh). Ob mit oder ohne Schnee ein tolles Erlebnis: Nationalpark-Führerin Ursula Schlaudraff lädt am Samstag, 27. Januar, von 13 Uhr bis 16 Uhr dazu ein, mit ihr entlang der Quernst auf Spurensuche im Winterwald zu gehen. Treffpunkt zur dreistündigen Tour ist am Nationalpark-Eingang KellerwaldUhr in Frankenau. Spuren, die es nur zu dieser Jahreszeit zu entdecken gibt: Danach hält Nationalpark-Führerin Ursula Schlaudraff gemeinsam mit den Teilnehmern ihrer kostenfreien Wanderung durch den Winterwald am Samstag, 27. Januar, Ausschau. Die dreistündige Tour entlang der Quernst beginnt um 13 Uhr. Treffpunkt ist der Nationalpark-Eingang KellerwaldUhr in Frankenau. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der AST-Haltestelle Frankenau KellerwaldUhr aus. Es ist keine Anmeldung erforderlich, sodass auch Kurzentschlossene teilnehmen können. Ob mit oder ohne Schnee – auf dieser geführten Wanderung gibt es Spannendes zu entdecken. Das Buchenmeer zeigt sich derzeit trist und kahl. Die Laubbäume und Sträucher scheinen in einen Winterschlaf verfallen zu sein. Doch ist das wirklich so? Welche Besonderheiten bietet der Winterwald zur kalten Jahreszeit? Die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin begibt sich mit den Teilnehmern auf eine interessante Spurensuche, die Groß und Klein gleichermaßen begeistert. Doch nicht nur Bäume erzählen Geschichten, wenn man Spuren im Wald gezielt zu deuten weiß – auch Tiere, die im Nationalpark unterwegs sind. Was können geübte Fährtenleser aus den zahlreichen Tierspuren lesen? Was verraten an- und abgeknabberte Fichtenzapfen? Und wie ist es um die Tischmanieren von Specht, Maus und Eichhörnchen bestellt? Ursula Schlaudraff wird all diese Rätsel gemeinsam mit den Teilnehmern lösen und hält für diese darüber hinaus zahlreiche Überraschungen bereit. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und je nach Belieben warme oder kalte Getränke für kleine Pausen unterwegs. Die Quernst-Kapelle bietet eine optimale Möglichkeit zum Einkehren und Innehalten oder aber zum Stärken und Aufwärmen während einer kurzen Rast.

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Mittwoch, 10 Januar 2018 08:56

Ein Jahr voller Naturerlebnisse

Naturpark und Nationalpark Kellerwald-Edersee präsentieren gemeinsamen Veranstaltungskalender 2018

Bad Wildungen(pm/nh). Ab sofort ist der gemeinsame Veranstaltungskalender 2018 von Naturpark und Nationalpark Kellerwald-Edersee kostenfrei erhältlich. Mit über 600 abwechslungsreichen Naturerlebnissen hat er Einiges im Angebot. Einheimische, Urlauber und Tagesgäste der Kellerwald-Region können sich auf ein Jahr voller kleiner und großer Abenteuer in der Natur freuen. Auf rund 120 Seiten stellen die beiden Schutzgebiete das vielseitige Programm vor und laden zum Entdecken, Erkunden und Erleben ein. Der Veranstaltungskalender 2018 ist da: Ab sofort gibt es ihn kostenfrei in der Geschäftsstelle des Naturparks und im Nationalparkamt Kellerwald-Edersee in Bad Wildungen (Laustraße 8). Auch in den Bildungseinrichtungen des Nationalparks liegt er aus: im NationalparkZentrum Kellerwald in Vöhl-Herzhausen, im BuchenHaus am WildtierPark in Edertal-Hemfurth und in der KellerwaldUhr in Frankenau. In Kürze wird er ebenso bei allen Kommunen und Touristikeinrichtungen in der Nationalpark-Region erhältlich sein. Zudem steht er bereits jetzt zum Download auf der Homepage von Nationalpark und Naturpark bereit. Die Bandbreite der zahlreichen Angebote ist auch in diesem Jahr wieder vielfältig – von Themenwanderungen über Erlebnistage bis hin zu Vorträgen und Ausstellungen. Bei den über 600 Veranstaltungen dürfte für Jeden etwas Ansprechendes dabei sein. „Kleine und große Naturliebhaber, Wanderer, Wissbegierige, Kunstfreunde, Entdecker und Abenteurer werden auf jeden Fall wieder auf ihre Kosten kommen“, sagt Manfred Bauer, Leiter des Nationalparkamts Kellerwald-Edersee. „Das vielfältige Veranstaltungsangebot trägt dazu bei, sich wohlzufühlen in unserer wunderschönen Natur- und Kulturlandschaft, die Besonderheiten zu erleben, sie zu genießen und Wert zu schätzen“, ergänzt Rainer Paulus, Geschäftsführer des Naturparks Kellerwald-Edersee. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee mit seinen Bildungseinrichtungen verspricht zu jeder Jahreszeit faszinierende Entdeckungstouren in das Reich der urigen Buchen und das UNESCO-Weltnaturerbe. Geleitet von fachkundigen Rangern oder NationalparkführerInnen, wird die Tour zu Fuß, gemütlich sitzend auf einem Planwagen oder mit der Fähre auf der Überfahrt zur weiteren Wanderetappe zum besonderen Erlebnis. Neben spannenden Begegnungen mit Wolf, Dachs, Waschbär und Co. im WildtierPark Edersee oder den Erlebnistagen mit abwechslungsreichen Mitmachaktionen in der WildnisSchule erwarten Einheimische und Gäste auch 2018 wieder vielseitige Naturerlebnisse – darunter auch etliche barrierefreie Angebote für Rollstuhlfahrende, Blinde und Sehbehinderte sowie Gehörlose. Die Reihe Vortrag & Forum wird fortgesetzt und im NationalparkZentrum Kellerwald werden zusätzlich zur multimedialen Ausstellung inklusive des 4-D-SinneKinos wieder regelmäßig künstlerische Sonderausstellungen mit dem Schwerpunkt Natur präsentiert.

Download Veranstaltungskalender 2018 

Das regelmäßige Veranstaltungsangebot des Nationalparks und seiner Informations- und Bildungseinrichtungen wurde ausgeweitet. So wird beispielsweise immer samstags von 14:00 bis 16:00 Uhr die beliebte und stark nachgefragte Planwagenfahrt in den Nationalpark angeboten. Und während der hessischen Schulferien findet jeden Donnerstag eine Familienwanderung mit dem Ranger zum Weltnaturerbe statt – von 11:00 bis 15:00 Uhr ab dem Nationalpark-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Alle Anfangszeiten der Führungen wurden mit den Fahrplänen des ÖPNVs abgeglichen, sodass auch eine An- und Abreise mit Bus, AST-Taxi und Bahn bequem möglich ist. Für Urlauber mit der MeineCardPlus, der Gästekarte der GrimmHeimat NordHessen, sind die Fahrten, genau wie der Eintritt in das NationalparkZentrum Kellerwald oder den WildtierPark Edersee, sogar kostenfrei. Wer gern an seine Grenzen geht, für den werden die Wandertage, Extremwanderungen, das 24-Stunden-Wanderabenteuer oder die Single Wanderwoche genau das Richtige sein. Die Herausforderungen können je nach Kondition ausgewählt werden – von 157 Kilometern in 48 Stunden als extremste Etappe, über einen Wandermarathon über 40 Kilometer in 24 Stunden bis hin zu kürzeren Tagesreichweiten. Die genauen Termine können der Rubrik „Extremwanderungen, Wandertage und Wandermarathon“ auf den einführenden Seiten des Veranstaltungskalenders entnommen werden. Auch der Naturpark Kellerwald-Edersee bietet unter dem Motto „Lassen Sie sich verführen - Natur- und Kulturlandschaft erleben, verstehen und genießen“ wieder eine große Anzahl an Naturerlebnisveranstaltungen an. Hierzu gehören Führungen auf dem Arche-Erlebnispfad, einer kleinbäuerlichen Kulturlandschaft mit vielen alten Haustierrassen, mit Besuch der interaktiven Ausstellung in der "Kultur-Arche" in Frankenau. Des Weiteren werden Wanderungen auf dem GeoPfad Schönau angeboten um zu erfahren, dass ein Teil von Westafrika im Kellerwald liegt. Ebenfalls im Programm sind geführte kulturhistorische Exkursionen zu Siedlungsresten aus dem Frühmittelalter am Beispiel der Büraburg bei Fritzlar, auf den Spuren der Kelten auf den Wüstegarten und am Edersee oder rund um das Kloster Haina auf den Spuren der Mönche. Führungen und Exkursionen zu naturkundlichen, geologischen und geschichtlichen Themen finden im gesamten Naturpark - vom Edersee bis zum Gilserberger Hochland und vom Orketal bis nach Fritzlar statt. Jahrhunderte alte Geschichte(n) - von den NaturparkführerInnen erlebbar gemacht. Weitere Informationen zu Veranstaltungen und den beiden Schutzgebieten gibt es für den Nationalpark Kellerwald-Edersee auf der Webseite www.nationalpark-kellerwald-edersee.de  oder telefonisch unter 05621 – 75249-0 und für den Naturpark auf der Webseite www.naturpark-kellerwald-edersee  oder telefonisch unter 05621-96946-0.

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