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Mittwoch, 08 August 2018 18:12

Die „Albensteinseite Frankenau - Ein Beweidungsprojekt des Landschaftspflegeverbands

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Sie informierten sich über das Projekt Albsteinseite bei Frankenau: Vertretern aus Naturschutz, Landwirtschaft und Politik Sie informierten sich über das Projekt Albsteinseite bei Frankenau: Vertretern aus Naturschutz, Landwirtschaft und Politik Alle Fotos: EDR

Frankenau(pm). Der Landschaftspflegeverband wurde vor einem Jahr auf Initiative des Landkreises Waldeck-Frankenberg gegründet – und hat sich zum Ziel gesetzt, Kulturlandschaften in Waldeck-Frankenberg zu erhalten; mithilfe gezielter Naturschutzmaßnahmen. Er besteht paritätisch aus Vertretern aus Naturschutz, Landwirtschaft und Politik. Eine dieser Maßnahmen ist ein Beweidungsprojekt an der „Albensteinseite in Frankenau“, ein Flurstück im Südkreis Waldeck-Frankenbergs. Dort gibt es ein spezielles Weideprojekt mit Hinterwälder Rindern, einer alten und gefährdeten Haustierrasse. Durch die Beweidung dieses Flurstücks haben sie eine besondere Bedeutung für den Erhalt dieser wertvollen Kulturlandschaft. Die kleinste mitteleuropäische Rinderrasse pflegt rund um Frankenau 20 Hektar botanisch wertvolle Wiesen. Der Landschaftspflegeverband unterstützt und fördert dieses Projekt, da dies dazu beiträgt, Lebensräume für Tierarten zu schaffen und zu erhalten, den Erhalt der Hinterwälder Rinder zu stärken und attraktive Landschaftsteile im Landkreis zu pflegen und zu erhalten. Maßnahme: Entbuschung und Optimierung des Weidemanagements an der Albensteinseite bei Frankenau

Ziel:
- Entbuschung ehemaliger Magerrasen und Magerböschungen auf alten Ackerterrassenstandorten
- Wiederaufnahme der Beweidung sowie Zaunbau zur effektiven Weidesteuerung inklusive
Einbezug von weiterer Flächen
Maßnahmenumsetzung:
- motormanuelle Entnahme von Einzelbäumen (Laubholz, z.T. Nadelholz)
- Heckenrückschnitt mit Motorsäge, Abtransport/Verbrennung von Schnittgut
- Entfernung von Stockausschlägen mit Motorsense

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- Zaunbau mit Unterstützung durch Frontlader
Profiteure:
- „Zielart“: u.a. Neuntöter (benötigt zwar Bäume als Ansitzwarte, Gebüsch zur Brut,
aber auch offene Magerrasen und Böschungen, bei denen er auf Nahrungsjagd gehen
kann). Weitere Ziel-Arten sind div. Habichtskräuter, Heidenelke, Zittergras,
Teufelsabbiss, Teufelskralle, vers. Vogelarten (Grasmücken, Turmfalke, etc.)
- „Zielart“: Landwirtschaft bzw. Rinderbeweidung mit Hinterwälder Rind, als Angebot
zur optimierten Weideführung
- „Zielart“: kommunale Belange zur Schaffung attraktiver Landschaftsbestandteile
für Einheimische und Touristen, Wertschöpfung durch Maßnahmenumsetzung unter
Beteiligung regionaler Partner, Darstellung der tierische Landschaftspfleger (robuste
Rinderrassen)
- Erfüllung des Planungszieles Naturschutzgroßprojekt
Weitere folgende Maßnahmen:
- Nachentbuschung, Entfernung von Stockausschlägen
Umsetzungszeitraum: ab Winter 2017-2018
Ansprechpartner:
Landschaftspflegeverband Waldeck-Frankenberg e.V
Carsten Müller (Geschäftsführer)
Auf Lülingskreuz 60, 34497 Korbach,
Tel. 05631 954-444
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Vorstand gem. § 26 BGB: Matthias Stappert (Vorsitzender), Wolfgang Lehmann (Stv. Vorsitzender),
Martin Vollbracht (Stv. Vorsitzender)
Sitz des Vereins: Korbach

Informationen zum Hinterwälder Rind gibt es bei

Herbert Ruhweder

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