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Waldeck-Frankenberg(r) Das Land Hessen unterstützt Sportvereine im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit erheblichen Mitteln, teilten die heimischen Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Armin Schwarz mit. Bei diesem Vorhaben der Landesregierung werden vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport insgesamt 6,7 Millionen Euro an hessische Sportvereine und Gemeinden verteilt. Auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg profitieren viele Sportvereine von diesen Zuwendungen. Folgende Vereine erhalten eine Sportförderung:

Ski-Internat Willingen 40.000 Euro
TSV 1920 Odershausen 50.000 Euro für Sportheim
TSC 1979 Korbach 50.000 Euro Sanierung Tennishalle
Turn- und Sportverein Landau 07 22.500 Euro Toilettenanlage
Reitverein Ellersgrund-Gemünden 17.000 Euro Sanierung Außenreitplatz
Golf-Club Bad Wildungen12.000 Euro Beregnungsanlage
Flugsportvereinigung Bad Wildungen 5.000 Euro
Ski-Club Bromskirchen 1986 3.000 Euro Brandschutzmaßnahmen
Upländer Reit- und Fahrverein 1964 Willingen 3.000 Euro Sanierung Außenreitplatz
SV 1964 Immighausen 2.000 Euro Anschaffung Aufsitzrasenmäher
Schützenverein 1958 Heringhausen 300 Euro Vereinsarbeit
Reiterverein Bad Wildungen 300 Euro Nationales Springturnier/Dressurturnier
Reit- und Fahrverein St. Kilian 250 Euro Vereinsarbeit
TC „Blau-Weiß“ Frankenberg/Eder 250 Euro Vater-Sohn-Turnier

 

Bad Wildungen(pm). Die Stadtverwaltung, der Bauhof und alle weiteren städtischen Betriebe schließen aufgrund einer Personalversammlung am Montag, den 17.12.2018 bereits um 14:30 Uhr.

 

Kassel(pm). Der NVV zieht eine durchweg positive Bilanz zu seinem im Mai gestartet Pedelec-Projekt, bei dem Jahreskartenkunden gegen eine Gebühr von nur 159 Euro zusätzlich eine Pedelec mieten konnten. Die vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften (infas) vorgelegte Evaluierung belegt als wichtigste Erkenntnis, dass die Nutzerinnen und Nutzer für die unterschiedlichsten Nutzungszwecke (Arbeit, Einkaufen, Freizeit, Sport) auf das Auto verzichtet haben und stattdessen auf das Rad umgestiegen sind. Der Anteil sank dabei von 50 auf ca. 35 Prozent, die täglich ein Auto als Fahrer oder Mitfahrer nutzten. Das selbst gesetzte Ziel, umweltfreundliche Alltagsmobilität mit einem innovativen Leihsystem für E-Bikes zu fördern, ist in den Augen des NVV so erreicht worden.

 

Dabei hat sich gezeigt, dass je häufiger das Pedelec genutzt wird, desto mehr Wege unterschiedlichster Art damit gemacht werden. Sie sind durch den Komfort eines E-Bikes weniger anstrengend und daher wurde in den letzten Monaten deutlich häufiger mit dem Rad gefahren. Die Projektteilnehmer waren durchschnittlich 700 Kilometer mit dem Rad unterwegs, wobei die Spannbreite zwischen 10.000 und ca. 100 Kilometer in dem knapp halben Jahr lag. Darüber hinaus hat sich das Mobilitätsverhalten auch in Bezug auf die Kombination von Verkehrsmitteln bei den Teilnehmern deutlich geändert. Drei Viertel verknüpften fast täglich das Fahrradfahren mit dem ÖPNV. Vor Erhalt des Pedelec war es nur ein Viertel. NVV-Prokurist Steffen Müller sieht sich darin bestätigt, auf die Kombination von öffentlichem Nahverkehr und Fahrrad zu setzen: „Wir müssen für die Menschen Gelegenheiten schaffen, neues Mobilitätsverhalten auszuprobieren. Je niedriger die Schwelle bei der Umsetzung, desto größer der Erfolg. Das lässt sich bei unserem BikeXtra-Projekt klar ablesen! Deswegen wird es diese Möglichkeit ab nächstes Jahr bis auf das Kasseler Stadtgebiet in ganz Nordhessen geben. Den Startschuss dafür geben wir heute!“ Zukünftig können sich alle, die eine Jahreskarte im Abo haben oder eine bestellen und außerhalb der Stadt Kassel wohnen, für eines der 100 Pedelecs bewerben. Die Fahrräder werden von Februar bis Dezember 2019 zur Verfügung gestellt. Die ausgewählten Kunden bezahlen für den ganzen Zeitraum nur eine einmalige Leihgebühr von 169 Euro. Eine Jury entscheidet über die Bewerbungen. Nach Unterzeichnung des Mietvertrages und Zahlung einer geringen Kaution (50 Euro) übergibt der NVV das Elektrofahrrad zur freien Verfügung, persönliche Einweisung durch einen Experten inklusive. Strategie des NVV ist es, immer mehr Fahrgäste mit den umweltfreundlichen Verkehrsmitteln des ÖPNV zu befördern und weitere umweltfreundliche Mobilitätsformen wie das Fahrradfahren damit zu verzahnen. Dabei geht es um die Wegeketten von Haustür zu Haustür, die den ÖPNV schon beinhalten und in der Regel an Haltestellen/Bahnhöfen enden oder beginnen. Mit dem Praxisprojekt „BikeXtra“ verknüpft der NVV den Radverkehr sinnvoll mit dem ÖPNV.

 Hintergrundinformation zum BikeXtra-Projekt des NVV

 Wer wohnt schon direkt an der Haltestelle? Die meisten müssen noch ein Stück laufen oder fahren, bis sie wirklich zu Hause sind. Deshalb setzt der NVV sein zukunftsweisendes Pilotprojekt in ganz Nordhessen fort: Mit komfortablen Pedelecs (E-Bikes), die die Kunden bequem zuhause haben und am Bahnhof abstellen können. Unterstützen will der NVV damit gezielt die umweltfreundliche Alternative zum Auto. Die Pedelecs können für die Wege von zuhause bis zu den Bahn-Bus- oder RegioTram-Haltestellen genutzt werden, aber auch für Aktivitäten in der Freizeit oder für alltägliche Besorgungen wie Einkaufen. Die Fahrräder werden von Februar bis Dezember 2019 zur Verfügung gestellt. Die ausgewählten Kunden bezahlen für den ganzen Zeitraum nur eine einmalige Leihgebühr von 169 Euro. Bewerben kann man sich online unter www.nvv.de/BikeXtra  oder auch mit einem Coupon der Flyer zur Kampagne, die an vielen Orten ausliegen. Die Fahrradsaison innerhalb des Projektes geht 2019 schon im Februar los und endet im Dezember 2019. Ausgabe- und Abgabeort ist der Südflügel des Hauptbahnhofs in Kassel. Eine mobile Wartung vor Ort ist sichergestellt. Die Nutzer können das Pedelec nach Ablauf der Mietzeit zu einem besonders günstigen Vorzugspreis käuflich erwerben oder einfach zurückgeben.

 Technische Angaben zum BikeXtra:

Pedelec HNF-NICOLAI UD1

Höchstgeschwindigkeit 25 km/h (führerscheinfrei)

Bosch Lithium-Ionen-Akku mit 500 Wh

Stufenlose Nuvinci-Schaltung

langlebiger Carbonriemen

Bordcomputer Intuvia Active

RockShox Federelemente

Supernova Lichtanlage

Wingee Schutzblech-Gepäckträger

Diebstahlgesichert

in zwei Größen erhältlich

(Wert: rund 3000 Euro)

 Teilnahmebedingungen:

Es können sich nur Personen bewerben, die ein während der Mietdauer gültiges NVV-Jahresabo haben oder zum Bewerbungszeitpunkt abschließen. Besitzer eines Schülerticket Hessen oder Semestertickets können nicht teilnehmen. Das Pedelec kann nur einmal pro Person gemietet werden. Mitarbeiter des NVV und deren Angehörige dürfen sich nicht bewerben. Die Pedelec-Nutzer nehmen während der Mietzeit an drei Befragungen des NVV zum Mobilitätsverhalten teil. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2019. Infos zu allen Fragen rund um das Projekt und das Fahrrad geben das Team von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter www.nvv.de/bikeXtra  oder unter 0800-939-0800 (gebührenfrei).

Das Rettungskonzept für den Nationalpark Kellerwald-Edersee befindet sich in der Praxisphase

 Bad Wildungen(pm). Unter der Federführung von Gerd Windhausen, technischer Leiter der Bergwacht in Bad Wildungen, und Achim Frede, Leiter der Abteilung Forschung und Planung, konnte das Projekt „Rettungskonzept für den Nationalpark Kellerwald-Edersee“ nach mehrjähriger enger Kooperation erfolgreich abgeschlossen werden. Seitdem befindet sich das für Schutzgebiete wohl einzigartige Konzept in der Praxisphase. Mit Hilfe dieses Systems können verunglückte Personen im Nationalpark besser gefunden und gerettet werden. Zuvor war das Vorhaben mit allen an einem eventuellen Rettungseinsatz Beteiligten und Mitarbeitern des Nationalparks abgestimmt und eine speziell für Rettungskräfte entwickelte Rettungskarte überreicht worden.

 

Das neuartige Rettungskonzept für den Nationalpark Kellerwald-Edersee konnte nach mehrjähriger enger Kooperation des Nationalparks mit der Bergwacht Bad Wildungen abgeschlossen werden. Seitdem befindet sich das Konzept in der Praxisphase und wird kontinuierlich aktualisiert, damit Rettungskräfte einen einheitlichen und aktuellen Informationsstand haben und im Ernstfall angemessen reagieren können. Ein wichtiger Meilenstein vor Abschluss des Projekts war das Treffen im Juni dieses Jahres. Dort trafen sich alle an einem eventuellen Rettungseinsatz Beteiligten, wie Feuerwehr, Polizei, Notdienste und Mitarbeiter des Nationalparks im Nationalparkamt in Bad Wildungen, um die wichtigsten Inhalte des Konzepts kennenzulernen. Gerd Windhausen stellte einen Erstentwurf des Rettungskonzeptes vor und das Nationalparkamt händigte allen Anwesenden eine speziell für die Rettungskräfte entwickelte Rettungskarte aus. Mit Hilfe dieser Karte kann in Zukunft verunglückten oder erkrankten Besuchern des Nationalparks effektiver und schneller geholfen werden.

 Wie alles begann

Harald Wieck, ehemaliger Revierleiter im Nationalpark und Gerd Windhausen hatten schon vor einigen Jahren das Fundament für das Rettungskonzept gelegt. Die werdende Wildnis und die dadurch erschwerte Befahrbarkeit mancher Wege im Schutzgebiet deuteten schon früh darauf hin, dass für das bewährte forstliche Rettungskonzept Anpassungsbedarf bestand. „Das was einmal als kleiner Gedanke vor 3 Jahren begann, ist zu einem großen Projekt geworden“, sagt Werner Fortmann-Valtink, der für die datentechnische Verarbeitung und Kartographie verantwortlich ist. Gemeinsam mit Oliver Obermann, der die Vermessung, Aufstellung und Instandhaltung der Rettungspunkte im Gelände übernommen hat, wurde das Konzept Schritt für Schritt erarbeitet.

 Warum ein Rettungskonzept?

Das Rettungskonzept wurde für die besonderen Verhältnisse des Nationalparks entwickelt, mit dem Ziel, lokalen Rettungskräften ein unterstützendes Instrument zur schnellen Auffindung von Hilfsbedürftigen in unzugänglichem, teils abgelegenem Gebiet zur Verfügung zu stellen. Besucher des Nationalparks können so schneller notfallmedizinisch versorgt und ggf. gerettet werden. Dabei steht an erster Stelle die Rettung des Menschen, unter Wahrung der Unversehrtheit von Natur, Flora und Fauna des Nationalparks.

Wie funktioniert das neue Rettungskonzept?

Mit dem neuen „Läufer-Rettungskonzept“ wurde ein ergänzendes System geschaffen, das sich an der schon bestehenden, hessenweit ausgebauten Rettungskette-Forst orientiert, die hauptsächlich für im Wald arbeitende Menschen gedacht war. Zusätzlich, zu den schon bestehenden Schildern, wurden neue Tafeln an den Wegen und Plätzen angebracht und Pfosten, sogenannte „Läufer“, entlang der Rundwanderwege platziert, die auf der Vorder- und Rückseite mit eindeutigen Rettungspunktnummern versehen sind. Die Abstände der Rettungspunkte sind dabei deutlich enger gesteckt als bei dem alten System. Die Nennung der Nummer bei einem Notruf ermöglicht den Rettungskräften eine genaue Standortbestimmung und gewährleistet eine effektive und schnelle Rettung, nötigenfalls auch mit einem Spezialgerät. „Ein solches Rettungskonzept für Wildnis-Gebiete dürfte in Schutzgebieten überregional wohl einzigartig sein“, kommentiert Achim Frede, Planungsleiter im Nationalpark.

 Können Besucher sich vorab informieren?

Menschen, die körperlich eingeschränkt oder krank sind und trotzdem auf das Wandern nicht verzichten wollen, wird mit dem erweiterten Rettungskonzept anhand der neuen „Läufer“ eine Orientierungshilfe geboten. Damit auch spontane Wanderer informiert sind, sollen die Infotafeln an den Wanderparkplätzen schrittweise mit einer kurzen Erklärung zum Rettungskonzept versehen werden. Zu beachten ist, dass im Schutzgebiet die Netzversorgung nicht durchgehend gegeben ist.

Abgabetag am Mittwoch, 19. Dezember, von 10 bis 19 Uhr im Gymnasium St. Michael in Paderborn

 Kreis Paderborn(krpb). Nur noch wenige Tage bis Weihnachten: Während die einen die letzten Geschenke kaufen, sorgen sich andere, wie sie das Fest mit all seinem Glanz überstehen sollen, weil schlicht kein Geld da ist. Rund 3000 Menschen brauchen die Tafel Paderborn, weil sie sich nicht einmal ein vernünftiges Mittagessen leisten können. Die Hälfte davon sind Kinder. Landrat Manfred Müller als Schirmherr der Tafel Paderborn und ihr Vorsitzender Uwe Hoffmann bitten deshalb die Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr, Päckchen zu packen für die Tafel. Die Idee hinter der alljährlichen Weihnachtspäckchenaktion: Alle, die es sich leisten können, packen ein Päckchen für jene, die es nicht so gut getroffen haben. Also einfach am kommenden Wochenende zum Beispiel eine Packung Kaffee, Reis oder Nudeln mehr einkaufen und spenden.

 

In die Lebensmittelpäckchen gehört alles, was schmeckt, haltbar ist und zu Weihnachten Freude macht. Dazu zählen Kaffee, Reis oder Nudeln. Auch Weihnachtsgebäck, Schokolade, Obstsäfte, Konserven oder eingeschweißte Fleischprodukte passen gut hinein. Hygieneartikel wie Zahnpasta oder Duschgel, das ein oder andere kleine Spielzeug, Gutscheine oder auch Weihnachtsdekoration wie Kerzen und Servietten sind ebenfalls genau richtig. Die möglichst festlich dekorierten Weihnachtspäckchen können am Mittwoch, 19. Dezember, von 10 bis 19 Uhr im Gymnasium St. Michael (Michaelstr. 17) in Paderborn abgegeben werden. Einen Tag später und damit vier Tage vor dem Fest werden sie von den Ehrenamtlichen der Paderborner Tafel sowie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Michael an Bedürftige verteilt. Weitere Infos unter www.tafel-paderborn.de 

Volkmarsen(pm). Am 22. November hat sich die Junge Union Volkmarsen zur jährlichen Jahreshauptversammlung getroffen. Sowohl Martin Schmand, Fraktionsvorsitzender der CDU im Volkmarser Stadtparlament, Thomas Viesehon, Vorsitzender der CDU Volkmarsen und Armin Schwarz MdL waren vor Ort um die positive Entwicklung der JU Volkmarsen zu betrachten. Landtagsabgeordneter Armin Schwarz bedankte sich für den erfolgreichen Wahlkampf und wünschte der JU ein weiterhin erfolgreiches Jahr 2018. Auch CDU Vorsitzender Thomas Viesehon äußerte seinen Dank für die Zusammenarbeit im letzten Jahr und rief dazu auf, auch in der Zukunft noch fester zusammen zu arbeiten.

Im Vorstand gab es nur zwei Veränderungen. Vorsitzender bleibt Timon Hundertmark und auch Kevin Scherf als sein Stellvertreter wurde wiedergewählt. Schatzmeisterin Daria Grundmann, Schriftführerin Saraphina Grundmann und Beisitzer Joshua Grundmann wurden ebenfalls im Amt bestätigt. Neu gewählte Beisitzer sind David Buse und Kevin Gardunka. Den ausgeschiedenen Mitgliedern danke Hundertmark für ihr Engagement. Die Junge Union Volkmarsen konnte auf eine gelungenes Jahr 2018 zurückblicken. „Bei einigen Veranstaltungen, politischer wie freizeitlicher Natur, konnten wir feststellen, dass das politische Interesse der Jugendlichen hier in und um Volkmarsen scheinbar nicht so gering ist wie von manchen gesagt wird. Damit dies auch so bleibt haben wir bereits für das kommende Jahr einiges in Planung“, so der JU-Chef Timon Hundertmark und sein Stellvertreter Kevin Scherf.

Betriebe brauchen Rechts- und Planungssicherheit bei der Integration von Flüchtlingen und Migranten.

Wiesbaden(pm). Der Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V. (FGL) fordert CDU und Grüne für die nächste Runde der Koalitionsverhandlungen in Hessen auf, die Kräfte bei der beruflichen Bildung zu bündeln. „In Zeiten des demografischen Wandels und angesichts der Herausforderungen durch die Digitalisierung müssen die begrenzten Ressourcen in der beruflichen Bildung gebündelt werden. Dabei sollte die Qualität der berufsschulischen Ausbildung Vorrang vor der Standortnähe zu den Ausbildungsbetrieben haben. Eine Zusammenlegung verschiedener Fachrichtungen und Ausbildungsjahrgänge im Unterricht um möglichst viele Berufszweige an allen Standorten zu halten ist kontraproduktiv“ sagt FGL-Präsident Jens Heger mit Verweis auf das FGL-Positionspapier. Die Landschaftsgärtner haben darin auch einen Katalog mit Qualitätskriterien für die Ausbildung an den Berufsschulen erarbeitet. „Wir fordern die Landesregierung auf, die Bedingungen, unter denen unsere Auszubildenden unterrichtet werden den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt anzupassen. Dazu zählen geförderte Übernachtungsangebote an den verbleibenden Berufsschulstandorten für Auszubildende, die weite Wege zurücklegen müssen und Lehrkräfte, die sich regelmäßig fortbilden.“

 

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, haben die Landschaftsgärtner in Hessen und Thüringen auch neue Zielgruppen in den Blick genommen. Neben Studienabbrechern finden auch immer mehr Geflüchtete und Migranten den Weg in den Garten- und Landschaftsbau. Jens Heger sieht hier mehr Potential: „Das hessische Förderprogramm Wirtschaft integriert hilft unseren Unternehmen bei der betrieblichen Integration, leider ist die finanzielle Ausstattung zu gering für den großen Bedarf. Wir können außerdem nicht nachvollziehen, warum gut integrierte Flüchtlinge, die Arbeit oder Ausbildung gefunden haben, abgeschoben werden. Hier braucht es mehr Rechts- und Planungssicherheit für unsere Unternehmen und eine einheitliche Handhabung der gesetzlichen Regelungen durch die Ausländerbehörden.“

Korbach(ots) Am Dienstag, 20. November 2018, gegen 6.00 Uhr, ist nach dem Brand eines Wohnhauses am Ortsrand von Volkmarsen-Lütersheim im Erdgeschoss der einzige Bewohner, ein 79-jähriger Mann, tot aufgefunden worden. An den folgenden Tagen untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach mit Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes Wiesbaden den Brandort. Bei den umfangreichen Untersuchungen stellten sie eindeutig fest, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. Weiterhin ergab die anschließende Obduktion, dass der 79-jährige Mann gewaltsam zu Tode kam. 

Unter Federführung des zuständigen Kommissariats 10 der Kriminalpolizei Korbach richtete man eine Mordkommission mit dem Namen "MK Gertenberg" ein, der auch Ermittler des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel angehören. Im Rahmen der intensiv geführten Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 38-jährigen Mann aus Fulda, der am vergangenen Samstag in Fulda festgenommen werden konnte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel erließ das Amtsgericht Kassel gegen ihn einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes. Der 38-Jährige sitzt seitdem in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Durch die weiteren polizeilichen Maßnahmen konnte am Sonntag ein zweiter Mann ermittelt werden, der in dem Verdacht steht, Gegenstände aus dem Eigentum des Opfers von dem 38-Jährigen unrechtmäßig erlangt zu haben. Dabei handelt es sich um einen 48-Jährigen aus Göttingen, der sich am Sonntagnachmittag zunächst seiner bevorstehenden Festnahme in Göttingen durch Flucht entzog. Er fuhr mit seinem dunkelblauen VW der Oberklasse von Göttingen über die A 38 in Richtung Osten. Im Rahmen der Nacheile verfolgten ihn Polizeibeamte einer Spezialeinheit des Polizeipräsidiums Nordhessen. Beim Verlassen der A 38 an der Anschlussstelle Leinefelde-Worbis verlor der Flüchtige die Kontrolle über seinen Pkw und überschlug sich. Der 48-Jährige konnte leicht verletzt festgenommen und musste zunächst in einem Krankenhaus behandelt werden. Auch er befindet sich zwischenzeitlich wegen des dringenden Verdachts der Hehlerei in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt. Bei der "MK Gertenberg" werden derzeit noch umfangreiche Ermittlungen zur Aufklärung des Tötungsdeliktes geführt.

Die Polizei hat daher weiterhin folgende Fragen an die Bevölkerung:

Wer hat in der Nacht von Montag auf Dienstag (19./20. November
2018) im Umfeld des Wohnhauses verdächtige Personen oder Fahrzeuge
gesehen?

Wer hat andere verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

Wer kann Angaben zum Aufenthalt des 79-jährigen Bewohners von
Sonntag, 18. November, bis Dienstag, 20. November 2018, machen?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach, Tel.
05631-971-0, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

 Förderung nach Nahmobilität Richtlinie

Wiesbaden/Hatzfeld(pm). Mit 34.500 Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Hatzfeld (Eder) bei der Planung einer Radwegeanbindung an den Radfernweg 8. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag in Wiesbaden mit. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 46.000 Euro. Bei der Planung geht es um einen 750 Meter langen Rad- und Gehweg, der den Hatzfelder Stadtteil Holzhausen an den Hessischen Radfernweg 8 anbinden soll. Mit dem neuen Radweg will die nordhessische Stadt die touristische Infrastruktur verbessert werden. Die Zuwendung erfolgt nach der neuen Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, die seit August 2017 gilt. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen, Konzepte und sogar Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.

FIS-Entscheidung nach Ausfall in Titisee-Neustadt

Willingen(ds). Der Internationale Skiverband (FIS) hat dem Ski-Club Willingen im Rahmen des Weltcup-Skispringens vom 15. bis 17. Februar 2019 einen zusätzlichen Team-Weltcup zugeteilt. Dieser Team-Weltcup hatte in Titisee-Neustadt im Schwarzwald aufgrund anhaltend schlechter Witterungsbedingungen ebenso abgesagt werden müssen wie der im Schwarzwald geplante Einzel-Weltcup. Stattdessen soll es in Oberstdorf Anfang Februar ein zusätzliches Einzel-Skifliegen geben. Weltcup OK-Chef und Ski-Club- Präsident Jürgen Hensel hatte mit FIS-Sportdirektor Dr. Walter Hofer und Rudi Tusch vom Deutschen Skiverband (DSV) telefoniert und dieser Lösung zugestimmt. „Wir freuen uns, dass wir zum Weltcup-Auftakt am Freitag mit dem zusätzlichen Team-Weltcup eine weitere sportliche Aufwertung unserer Veranstaltung an der Mühlenkopfschanze erfahren“, sagte Hensel. „Auch die Qualifikation wird am Freitag wie geplant stattfinden und ein Wertungsdurchgang von Willingen Five sein, wo jeder Sprung vom Start bis zum Finale zählt.“ Am Weltcup-Freitag, 15. Februar 2019 wird es also gleich drei Wertungsdurchgänge auf der größten Großschanze der Welt geben, zwei Durchgänge im Team-Weltcup und den Qualifikationsdurchgang. Der genaue Zeitplan wird noch abgestimmt. Am Samstag, 16. Februar und am Sonntag, 17. Februar schließen sich die jeweiligen Einzel-Weltcups ins Willingen an. Der Ski-Club Willingen wird einmal mehr ein großes Rahmenprogramm rund um die drei Weltcuptage im waldeckischen Upland anbieten, Höhepunkte sind ein Live-Musik-Act am Freitag mit Eröffnungsfeier und großem Feuerwerk am Himmel der Mühlenkopfschanze sowie eine Live-Band an allen Tagen im großen Festzelt.

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