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„Arbeit mit jungen Medizinern hat großen Mehrwert“

Bereits seit 2006 bilden Sie in Ihrer Praxis junge Medizin-Studierende der Universität Marburg aus. Was schätzen Sie daran, akademische Lehrpraxis zu sein?

Ralf Wittwer: „Es entspricht meinem Selbstverständnis als Mediziner, Patienten, die Hilfe benötigen, nicht abzuweisen. Studierende, die von der Universität Marburg zu uns kommen, sind daher zum einen eine Verstärkung für unseren Praxisalltag. Zum anderen bereichern Sie unsere Tätigkeit, weil sie immer neue Impulse – auch aus Wissenschaft und Forschung – mitbringen und dazu anregen, sich immer wieder mit aktuellen Fragestellung auseinanderzusetzen. Darüber hinaus ist dies auch eine gute Möglichkeit, der eigenen Nachwuchsförderung. Die Studierenden, die bei uns hospitiert haben, tragen ihre positiven Erfahrungen weiter. So bauen wir uns ein gutes Netzwerk an jungen Mediziner-Kollegen und möglicherweise potenziellen Landärzten für Waldeck-Frankenberg auf. Denn ich bin nicht nur Arzt, sondern auch Unternehmer, der über den Tellerrand hinausschauen und den langfristigen Erfolg  im Auge haben muss. Dieser kann nur durch junge Kollegen gesichert werden.“

Welche Anforderungen werden an eine akademische Lehrpraxis gestellt?

Ralf Wittwer: „Voraussetzung für eine Zusammenarbeit mit der Universität Marburg sind die erforderliche apparative Ausstattung in der Praxis sowie die Niederlassung als Allgemeinmediziner – und natürlich die Bereitschaft und Motivation, die jungen Mediziner in den drei Praktikumswochen in  den Praxisalltag einzubinden. Einmal im Jahr findet eine Fortbildung statt. Mit der Universität Marburg wird dann ein Kooperationsvertrag geschlossen, der die Zusammenarbeit regelt. Für die Praxis entstehen keine Kosten.“

Wie läuft das Blockpraktikum der Medizin-Studierenden ab?

Ralf Wittwer: „Für die Studierenden ist das Blockpraktikum, welches aus 60 Stunden besteht, die sich auf zwei bis drei Wochen aufteilen können, Pflicht. Sie können sich über einen Pool an akademischen Lehrpraxen für das Blockpraktikum bewerben. Für die Praktikumszeit gibt es die Vorgabe, dass die Studierenden in den Praxisalltag mit eingebunden werden. Wie dies geschieht, steht der Praxis frei. In unserer Praxis stricken wir für die Studierenden eine Art Stundenplan – von der Arbeit in der Praxis über Hausbesuche bis hin zu Treffen der Qualitätszirkel oder beispielsweise des Herzsports. Neben dem medizinischen Alltag gebe ich den Studierenden einen Einblick in betriebswissenschaftliche Themen – auch um ihnen klarzumachen, dass sich eine Landarztpraxis wirtschaftlich lohnt und man davon sehr gut leben kann. Mir ist darüber hinaus wichtig, dass die Studierenden die vollumfängliche Bandbreite der Allgemeinmediziner-Tätigkeit kennenlernen – um ihnen zu zeigen, dass Medizin auf dem Land spannend und vielseitig ist. Intensiver Austausch und gute Gespräche sind mir dabei wichtig – gern auch bei einem gemeinsamen Familienabendessen, zu denen ich die Studierenden manchmal einlade.“

Welchen Mehrwert hat das Blockpraktikum für Sie persönlich?

Ralf Wittwer: „Die Arbeit mit jungen Menschen hat für mich persönlich einen sehr großen Mehrwert, denn auch ich als langjähriger Landarzt kann etwas von den jungen Kollegen lernen. Das macht großen Spaß. Zudem habe ich mir mit den Jahren ein tolles Netzwerk an jungen Mediziner-Kollegen aufgebaut. Studierenden, denen es in unserer Praxis gefallen hat, tragen ihre positiven Erfahrungen weiter. Das motiviert mich sehr. Langfristig ergibt sich aus den Kontakten, die ich weiterhin zu den jungen Kollegen pflege, möglicherweise auch eine Praxisnachfolge. Daher sehe ich dies auch als eine Art Zukunftssicherung. Das kann ich nur allen meinen Kollegen weiterempfehlen.“

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Waldeck-Frankenberg(nh). Landluft schnuppern: Um den medizinischen Nachwuchs in Waldeck-Frankenberg zu fördern, arbeitet der Landkreis Waldeck-Frankenberg künftig eng mit der Universität Marburg zusammen – und setzt sich dafür ein, dass ab Frühjahr 2018 junge Mediziner ihre Praktika bei Landärzten aus dem Kreis absolvieren können. Dafür werden noch interessierte Lehrpraxen gesucht.  Das so genannte Blockpraktikum ist eine Pflichtveranstaltung für Studierende im dritten klinischen Studienjahr. Neben der Theorie im Hörsaal müssen die angehenden Allgemeinmediziner ein mehrwöchiges Praktikum in einer Lehrpraxis absolvieren. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg unterstützt dies aktiv – auch, um potenzielle Landärzte für die Zukunft zu gewinnen. Schreibt sich ein Studierender für ein Praktikum in WaldeckFrankenberg ein, wird der Landkreis künftig die Kosten für Übernachtung und Reise übernehmen. Den Lehrpraxen entstehen dabei keine Kosten. Für das Projekt werden noch Allgemeinmediziner im Landkreis gesucht. Voraussetzung für eine entsprechende Zusammenarbeit mit der Universität Marburg sind lediglich eine entsprechende Ausrüstung, die Niederlassung als Allgemeinmediziner und eine Fortbildung. Ist dies erfüllt, können die jungen Mediziner künftig im Rahmen der Praktika für einige Wochen das Team der Landärzte verstärken. „Das ist nicht nur für die Studierenden, sondern insbesondere auch für die Ärzte eine große Bereicherung“, weiß der Allgemeinmediziner Ralf Wittwer aus Sachenhausen. Seit 2006 ist seine Praxis akademische Lehrpraxis der Universität Marburg. Daher wirbt er aktiv bei seinen Kollegen, an dem Projekt teilzunehmen: „Das tollen an dem Projekt ist, dass man im Rahmen des Blockpraktikums eng mit den jungen Medizinern zusammenarbeitet und am Ball bleibt“, betont er. „Außerdem ist dies auch eine gute Möglichkeit der Nachwuchsförderung. Die Studierenden, die bei uns hospitiert haben, tragen ihre guten Erfahrungen weiter. So bauen wir uns ein gutes Netzwerk an jungen Mediziner-Kollegen auf.“ Auch für den Ersten Kreisbeigeordneten und Gesundheitsdezernenten Karl-Friedrich Frese ist das Projekt eine wertvolle Möglichkeit, potenzielle Landärzte zu gewinnen: „Wenn die Studierenden bereits in ihrem Studium praktische Erfahrungen in Landarztpraxen gesammelt haben, ist es wahrscheinlicher, dass sie sich auch nach dem Abschluss für eine Tätigkeit als Landarzt entscheiden.“ Darum werbe er aktiv dafür, dass auch Allgemeinmediziner aus dem Landkreis das Projekt unterstützen – und sich als akademische Lehrpraxis registrieren lassen. „Den Praxen entsteht keine zusätzliche organisatorische Arbeit“, betont der Leiter des Fachdienstes Gesundheit Friedhelm Sarge. „Interessierte Landärzte können sich gern bei uns melden. Wir stellen dann gern den Kontakt zur Universität Marburg her und kümmern uns um alles Weitere sowie die Finanzierung.“ Darüber will der Fachdienst Gesundheit den jungen Medizinern während ihres Praktikums auch ein entsprechendes Freizeitprogramm anbieten. „Denn ob man sich eine Tätigkeit als Landarzt in Waldeck-Frankenberg vorstellen kann, darüber entscheidet nicht nur die Arbeit in der Praxis, sondern auch, ob man sich in der Region wohl fühlt“, betont die Mitarbeiterin des Projekts „Gesundheit schafft Zukunft“ beim Landkreis Katharina Wilke. Interessierte Praxen können sich gern bei Ihr unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel.: (05631) 954-489 melden.

Lesen dazu auch das Interview mit Ralf Wittwer, Allgemeinmediziner aus Sachsenhausen

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Waldeck-Frankenberg(nh). Auszubildende sowie Fachkräfte zu finden, gestaltet sich für viele Branchen zunehmend schwieriger. Kooperationen mit Schulen, Werbung über Soziale Medien, individuelle Förderung, besondere Zusatzangebote – bei einer Podiumsdiskussion des Hessencampus Waldeck-Frankenberg haben Betriebe aus der Region über ihre Strategien zur Nachwuchsgewinnung berichtet. Viele Jugendliche streben nach dem Schulabschluss ein Studium an; für viele kommt eine Ausbildung nicht in Frage. Das spüren viele Unternehmen – auch in Waldeck-Frankenberg – deutlich und haben Not, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Daher haben sich Betriebe aus der Region mit innovativen Strategien auf den Weg gemacht, um Auszubildende zu gewinnen und zu halten – und im Rahmen der Podiumsdiskussion in der Vöhler Henkelhalle darüber berichtet. Mit dabei war die Göbel Hotelgruppe Willingen, die Firma Veltum aus Sachsenhausen, die Bäckerei Eckhardt aus Hatzfeld, das Unternehmen Weidemann aus Flechtdorf und das Waldeckische Diakonissenhaus. Gemeinsam diskutieren sie mit dem Publikum, welches aus Vertretern heimischer Firmen, Vertretern der Kreishandwerkerschaft sowie der Agentur für Arbeit, Lehrkräften einiger Schulen im Landkreis und interessierten Besuchern bestand, über Modelle der Nachwuchsgewinnung. Dabei spielten unter anderem die Sozialen Medien eine wichtige Rolle: „Unsere Auszubildenden posten auf Facebook und Instagram, was sie in ihrer Ausbildung bei uns machen und wir werben aktiv auf diesen Seiten für den Nachwuchs“, weiß Stefanie Göbel. „Zeitungsanzeigen erscheinen zu wenig an der Lebenswelt der Jugendlichen orientiert zu sein.“ Stefan Veltum betonte, dass eine enge und direkte Kooperation mit den Schulen wichtig sei. „Es ist etwas anderes, sich in Physik theoretisch mit etwas auseinanderzusetzen oder es im schulischen Physikunterricht praktisch zu erfahren – wir arbeiten an dieser Stelle daher eng mit einigen Schulen zusammen.“  Weiterhin sei der persönliche Austausch mit den Jugendlichen wichtig. „Wir haben in jedem Standort unserer Filialen Ausbilder, die im direkten Kontakt mit den Jugendlichen sind. Das ist wertvoll, um sie zu fördern und zu fordern und sie an das Unternehmen zu binden“, so Henrik Eckhardt. Das bestätigten auch das Diakonissenhaus und Nora Schürmann vom Unternehmen Weidemann: Mit Auszubildenden im Gespräch zu sein und Ansprechpartner zu sein, das richtige Maß an Verantwortung abschätzen und die Jugendlichen entsprechend ihrer Fähigkeiten einsetzen – das ist wichtig!“ Azubi-Cars, zusätzliche Benzinkostenvergütung, Teamtage mit anderen Auszubildenden oder Betriebsfahrten seien weitere Angebote, um die Jugendlichen für eine Ausbildung und Anstellung zu begeistern. Der Hessencampus beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dieser Thematik. Bereits im Februar dieses Jahres hat dazu ein Vortragsabend stattgefunden, bei dem der drohende Fachkräftemangel durch die unzureichende Nachwuchsgewinnung in vielen Berufsfeldern aufgegriffen wurde. Damals stellte die Referentin Wiebke Jessen von der SINUS-Akademie anhand einer IHK-Studie dar, welche Prioritäten die Jugendlichen von heute bei der Berufswahl setzen, was ihnen in Bezug auf den Übergang von der Schule in den Beruf wichtig ist und wie sie sich grundsätzlich über Berufe und Ausbildungsbetriebe informieren. „Mit der Veranstaltung wollten wir einen Impuls für einen gegenseitigen Austausch der Unternehmen im Landkreis setzen“, betont die Leitern des Fachdienstes Schulen beim Landkreis Waldeck-Frankenberg und die Geschäftsführerin des Hessencampus WaldeckFrankenberg Claudia Knublauch. „Denn Modelle zur Nachwuchsgewinnung, die in einer Branche funktionieren, können oft auf andere Bereiche übertragen werden.“

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Dr. Daniela Sommer (SPD): Enorme Lohngefälle zwischen ländlichen Gebieten und Städten - Frauen und Männer für gleiche Arbeit im Landkreis unterschiedlich bezahlt

Wiesbaden/Landkreis Waldeck-Frankenberg(nh). „Frauen und Männer werden für gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt. Der Lohnatlas zeigt teils große regionale Gefälle innerhalb Hessens bei der Entlohnung auf. Vor allem zwischen ländlichen Gebieten und Städten ist die Differenz teilweise enorm, was auch den Landkreis Waldeck-Frankenberg betrifft. Diese Unterschiede werden vor dem Hintergrund noch gravierender, dass lediglich die Vollzeit-Brutto-Monatsentgelte verglichen wurden. Insbesondere Frauen sind jedoch überwiegend in Teilzeitbeschäftigungen tätig“, kommentiert Sommer, die unter anderem auch die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) des Landkreises Waldeck-Frankenberg ist. Für Waldeck-Frankenberg zeigt sich, dass zwischen Männern und Frauen mit Berufsabschluss eine Lohnlücke von 23,5%, d.h. von 748€ vorliegt, zwischen Männern und Frauen mit akademischen Abschluss beträgt die Lücke sogar 32,2%, das sind 1.704€ weniger auf dem Konto der Frauen. Waldeck-Frankenberg liegt dabei insgesamt über der Lohnlücke von Hessen, die bei 14,1% liegt. Allerdings werden in der Datengrundlage nur sozialversicherungspflichtige Vollbeschäftigungen gerechnet. Das sind für Waldeck-Frankenberg 11.801 Frauen, die vollbeschäftigt arbeiten. „Ich gehe davon aus, dass die Lohnlücke noch weiter auseinanderklafft, wenn auch Teilzeit- sowie geringfügige Beschäftigungen hinzugenommen werden. In Waldeck-Frankenberg arbeiten derzeit 14.794 Frauen in Teilzeit und 5.838 in geringfügigen Beschäftigungen,“ so Sommer. „Da bis 2020 aber prognostiziert wird, dass gerade in den medizinischen Berufen, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Metall, Unternehmensorganisation sowie in der Dienstleistungsbranche 6.300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gesucht werden, hoffe ich, dass Frauen davon profitieren und sich die Lohnlücke schließt, da Frauen in den Unternehmen gesucht und gefragt sein werden.“ Oft sind es überwiegend Frauen, die beruflich zugunsten der Familie zurückstecken würden. „Die Einkommensstatistiken zeigen, dass das Gehaltsgefälle in dem Alter zunimmt, in dem Frauen Kinder bekommen. Sie reduzieren ihre Arbeitszeit oder steigen für eine Zeit ganz aus dem Beruf aus. Anschließend finden sie sich oft in Minijobs wieder oder haben Schwierigkeiten, eine ihrer Ausbildung entsprechende Vollzeitstelle zu finden. Auszeiten und Teilzeit wirken sich letztlich negativ auf Beförderungschancen aus“, so die SPD-Abgeordnete. Als gesundheits- und pflegepolitische Sprecherin weist Dr. Daniela Sommer zudem auf längere Erwerbsunterbrechungen für die Pflege von Angehörigen hin und fordert eine bessere rentenrechtliche Anerkennung von Pflegezeiten. Sommer setzt sich gemeinsam mit ihrer Fraktion ein, das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern abzubauen. „Deutschland zeigt eines der höchsten Lohngefälle in der EU auf, lediglich in Österreich und Estland ist der Unterschied größer“, so die Sozialpolitikerin. Auf Bundesebene führte die SPD mit dem Lohntransparenzgesetz konkrete Änderungen herbei, um die Situation für Frauen zu verbessern. Leider waren weitreichendere Änderungen mit dem Koalitionspartner CDU in der ablaufenden Legislatur nicht möglich. „Angesichts der zunehmenden Altersarmut müssen Frauen für ihre Arbeit besser bezahlt werden, da niedrige Löhne auch niedrige Renten bedeuten. Hier muss endlich nachgesteuert werden!“, fordert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Dr. Daniela Sommer abschließend.

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Dienstag, 24 Oktober 2017 08:27

Buchenmeer im bunten Herbstgewand

Indian Summer im Nationalpark – Planwagenfahrt und zwei geführte Wanderungen

Bad Wildungen(nh). Der Indian Summer hat auch im Nationalpark Einzug gehalten: Die Bäume im Reich der urigen Buchen zeigen sich im bunten Herbstgewand von ihrer schönsten Seite – in leuchtenden Nuancen von Gelb und Rot über Orange bis hin zu zahlreichen Brauntönen. Ein natürliches Farbspektakel, an dem man sich gar nicht sattsehen kann. Während einer Planwagenfahrt am Freitag, 27. Oktober, oder zwei geführten Wanderung am Samstag, 28. Oktober, sowie am Sonntag, 29. Oktober, lässt sich dieses Naturerlebnis im Nationalpark in vollen Zügen genießen.

Planwagenfahrt in den Nationalpark

Frankenau. Gezogen von starken Pferden, geht es am Freitag, 27. Oktober, von 14:00 bis 16:00 Uhr mit Nationalpark-Führerin Rita Wilhelmi im Planwagen auf eine schöne Rundtour durch den Nationalpark Kellerwald-Edersee. Für Groß und Klein ist eine Planwagenfahrt mit dem Nationalpark-Partner, der Fuhrhalterei Archehof Kellerwald, ein besonderes Erlebnis. Treffpunkt zur zweistündigen Planwagenfahrt ist der Nationalpark-Eingang KellerwaldUhr in Frankenau. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der AST-Haltestelle Frankenau KellerwaldUhr aus. Von dort fährt der Planwagen über das Kastaniendreieck zur Quernst-Kapelle. Im Ruhlauber, dessen alte Buchenwälder zum UNESCO-Weltnaturerbe im Nationalpark gehören, gibt es eine historische Wolfsgrube zu entdecken, bevor am Frankenauer Tor die Rückfahrt angetreten wird. Auf der Fahrt und an den Haltepunkten erzählt Rita Wilhelmi allerhand Wissenswertes über den Nationalpark und sein Weltnaturerbe. Eine Anmeldung zur Planwagenfahrt ist telefonisch unter 05621-75249-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis Mittwoch, 25. Oktober, erforderlich. Die Kosten für Erwachsene betragen 10 Euro, für Kinder, Jugendliche und Studenten 5 Euro. Kinder bis vier Jahre fahren kostenfrei mit.

Auf alten Pfaden

Vöhl-Schmittlotheim. Am Samstag, 28. Oktober, lädt Nationalpark-Führerin Ursula Schlaudraff unter dem Motto „Ein Wald im Wandel – vom Wirtschaftswald zur Wildnis“ zu einer dreistündigen Wanderung in den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Elsebach hinter der Schutz- und Grillhütte der gleichnamigen Freizeitanlage in Vöhl-Schmittlotheim. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Elsebach aus und folgen der Beschilderung durch die Nationalpark-Tore hindurch bis zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke. Im Wald, der sich von einem wirtschaftlich genutzten zur Wildnis wandelt, entwickeln sich ehemals breite Wege zu geheimnisvollen Pfaden und Steigen. Windwurfflächen lassen neue Lebensräume für Flora und Fauna entstehen. Gemeinsam mit Ursula Schlaudraff können Wanderer verschiedene Lebensräume im Reich der urigen Buchen erleben. Wie entstand dieses einzigartige Reich der urigen Buchen und was für eine Geschichte hat es? Spannende Fragen, die die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin gerne beantworten wird. Die Rundtour führt die Wanderer vorbei an Hutebuchen, Wacholderheide und der Elsebachquelle bis hin zum UNESCO-Weltnaturerbe am westlichen Rand des Hegeberges. Der Blick richtet sich auf die waldigen Hänge und Windwurfflächen mit ihren unterschiedlichen Entwicklungsstufen, die die faszinierende Dynamik der Natur erahnen lassen.

Mit dem Ranger in den Nationalpark

Edertal-Gellershausen. Nationalpark-Ranger Hermann Bieber lädt am Sonntag, 29. Oktober, zu einer farbenprächtigen Herbstwanderung in den Nationalpark ein. Treffpunkt zur kostenfreien Führung ist um 10:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Heinrichshütte in Edertal-Gellershausen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte beachten bitte das Ende der Sommerzeit und bringen festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke mit. Die dreistündige Tour steht ganz im Zeichen des Indian Summer, der auch im Kellerwald Einzug hält: Die Bäume im Reich der urigen Buchen tragen ihr farbenfrohes Herbstgewand – mit leuchtenden Blättern in Nuancen von Gelb und Rot über Orange bis hin zu zahlreichen Brauntönen. Warum werfen Laubbäume zum Ende des Jahres ihre Blätter ab und behalten ihre schmucke „Bekleidung“ nicht wie ihre nadelige Verwandtschaft? Wie entsteht das lebhafte Wechselspiel der scheinbar unendlichen Farbnuancen? Die Route führt einmal um den 626 Meter hohen Traddelkopf herum. Die Wanderer folgen teilweise einem gluckernden Bachlauf und kommen an artenreichen Waldrändern vorbei. Die Tour bietet wunderschöne Ein- und Ausblicke. Genauso abwechslungsreich wie die bunt leuchtende Herbstfärbung gestalten sich die landschaftlichen Eindrücke.

Veröffentlicht in Natur und Umwelt

Die diesjährige Mehrtagesreise führte die Frauen Union nach Hamburg

Waldeck-Frankenberg(nh). Vorsitzende Barbara Gaidzik hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, dass den Teilnehmern bei einer Stadtführung die Vielfalt der Hansestadt nahebrachte. Höhepunkt war der Besuch des Hamburger Rathauses am zweiten Reisetag. Hierzu war auch die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg nach Hamburg gekommen, denn sie hatte die Gespräche mit der Vorsitzenden der Frauen Union Hamburg Franziska Hoppermann und dem CDU Fraktionsvorsitzenden in der Hamburger Bürgerschaft Andre Trepoll vermittelt. Die Besuchergruppe hatte neben der Besichtigung des historischen Rathauses auch die Gelegenheit mit den Hamburger Politikern zu diskutieren. Sie konnte erfahren, dass das Parlament kein Vollzeitparlament ist, wie beispielsweise die Landtage in den Flächenbundesländern, sondern in Hamburg die Parlamentarier weiter in Teilzeit arbeiten, Ausnahme ist der Fraktionsvorsitzende. Themen in der Diskussionsrunde waren u.a. die wirtschaftlichen Standbeine Hamburgs, der Hafen, Unternehmen wie EADS , aber auch der Tourismus. Neben den zahlreichen Kongressen und Tagungen, darunter auch der G20 Gipfel, spielen die Musicals in Hamburg eine immer bedeutendere Rolle. Hinzu gekommen ist seit Anfang des Jahres die Elbphilharmonie. Das Gebäude, errichtet auf dem Sockel des historischen Kaispeichers A, ist prägend für die Speicherstadt und lockt tausende Besucher an. Konzertkarten zu bekommen erfordert einen langen Atem und dauert mindestens ein Jahr. So begnügte sich die Gruppe mit dem Besuch auf der Plaza und genoss einen Rundblick über den Hafen und auf das Musicaltheater „Der König der Löwen“, das die Gruppe abends zuvor besuchte. Natürlich gab es auch ein Essen im größten Fischrestaurant Hamburgs, dem Fischerhaus und zur Abrundung des Besuchs eine besondere Hafenrundfahrt. Alle waren sich einig. Beim nächsten Ausflug der Frauen Union Waldeck-Frankenberg sind wir wieder dabei.

Veröffentlicht in Lokalpolitik

Korbach(nh). Unter dem Motto „Toleranter Filmherbst/-winter“ lädt das Netzwerk für Toleranz alle Menschen, vor allem auch Jugendliche, zu fünf verschiedenen Filmabenden an unterschiedlichen Orten im Landkreis Waldeck-Frankenberg ein. Die Veranstaltungsreihe erfolgt in Kooperation mit den Bähr-Filmtheaterbetrieben e. K. Die Filme erzählen Geschichten rund um die Themen Fremdheit und Vorurteile, Flucht und Ankommen in einer neuen Umgebung. Aspekte einer Gesellschaft in Vielfalt, aber auch das Leben im ländlichen Raum werden aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Im Anschluss an die Filmvorführungen besteht jeweils die Möglichkeit zum Gespräch. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Die Filmreihe beginnt am Dienstag, 24. Oktober 2017, im Studio Kino in Willingen. Um 18 Uhr wird dort der Film „Ein Dorf sieht schwarz“ gezeigt. In dem Film, der im Jahr 1975 spielt, bekommt der junge Arzt Seyolo Zantoko einen Job in der Nähe von Paris angeboten. Seine Familie ist begeistert, aus Kinshasa nach Paris zu ziehen. Doch Marly-Gomont ist ein Dorf, bei dem weder die Anwohner noch ihre Kühe jemals zuvor einen Schwarzen gesehen haben. Es handelt sich bei „Ein Dorf sieht schwarz“ um eine ebenso amüsante wie berührende Culture-Clash-Komödie, die mit dem Publikumspreis Stuttgart prämiert wurde. In der Wohlfühl-Geschichte trifft eine kongolesische Familie aus der Großstadt auf französische Dorfbewohner, deren Verständnis und Vertrauen erst gewonnen werden müssen. Der Film wird am 20. November 2017 um 20 Uhr erneut in Gemünden im Bürgerhaus gezeigt. Fortgesetzt wird der Tolerante Filmwinter am 30. Januar 2018 in Bad Wildungen-Reinhardshausen mit dem Film „Aus dem Nichts“; dieser Film wird zum Abschluss der Reihe noch einmal am 19. März 2018 in Lichtenfels-Dalwigksthal gezeigt. Zwischendurch gibt es am 16. Februar 2018 in Diemelstadt-Rhoden den Film „Die andere Seite der Hoffnung“. Das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg ist seit 2015 eine Partnerschaft für Demokratie und wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert. Es unterstützt Projekte, die sich mit den Themen Demokratiestärkung, Toleranz und Willkommenskultur beschäftigen. Weitere Informationen können über die Koordinatorin des Netzwerks für Toleranz Ursula Müller, Tel. 05631/ 954-889, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie über die Homepage www.toleranzwafkb.de abgerufen werden.

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Sonntag, 15 Oktober 2017 10:13

Wildtiere, Wälder, Weltnaturerbe

Zweite Herbstferienwoche mit schönen Veranstaltungen im Nationalpark und WildtierPark

Bad Wildungen(nh). Wilde Tiere, märchenhafte Wälder und das einzigartige Weltnaturerbe: Auch in der zweiten Herbstferienwoche lohnt ein Besuch im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Während einer Tour mit Ranger Joachim Reinhardt in den WildtierPark oder einer Wanderung in das herbstliche Reich der urigen Buchen gibt es vieles zu entdecken: Von Rehen und Hirschen über bunt leuchtendes Herbstlaub bis hin zu einer Formen- und Farbenvielfalt an Baumpilzen.

Lagerfeuerabend

Vöhl-Herzhausen. Der für Freitag, 13. Oktober, von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr angekündigte Lagerfeuerabend auf dem WildnisErlebnisgelände des NationalparkZentrums fällt leider aus. Wir bitten um Verständnis.

Mit dem Ranger im WildtierPark

Edertal-Hemfurth. Begleiteter Rundgang durch den WildtierPark Edersee: Dazu lädt Ranger Joachim Reinhardt am Dienstag, 17. Oktober, von 10:00 bis 13:00 Uhr ein. Treffpunkt zur dreistündigen Tour ist der Eingang des WildtierParks (Am Bericher Holz 1, 34549 Edertal-Hemfuhrt). Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Hemfurth, Wildpark aus. Während des Rundgangs erfahren große und kleine Tierfreunde interessante Fakten über die Lebensweise und Besonderheiten der verschiedenen Tiere. Was fressen Rehe am allerliebsten? Wie unterscheidet sich eine Wildkatze vom heimischen Kuschelkater? Und warum haben die kleinen Wildschweine alle am selben Tag Geburtstag? Auf all diese Fragen hat Joachim Reinhardt eine Antwort parat. Zu den absoluten Highlights wird der Nachwuchs der Wildtiere zählen – Rot-, Dam-, Muffel- und Steinwild streifen mit ihren Kleinen durchs Gehege. Auch Wisentkälber und Jungvögel in der Greifenstation können beobachtet werden. Als Vogel-Experte kennt sich Joachim Reinhardt besonders mit den heimischen Greifvogel- und Eulenarten aus und wird den Teilnehmern die Grundzüge der Falknerei verraten. Ein besonderes Erlebnis ist die Flugvorführung der Greifenwarte Edersee. Wer ein Fernglas hat, sollte es unbedingt mitbringen. Zudem denken die Teilnehmer bitte an festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung. Eine Anmeldung zu der Führung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei, es ist lediglich der Eintritt in den WildtierPark zu entrichten. Die Strecke ist sowohl für aktive Rollstuhlfahrer als auch für Familien mit Kinderwagen geeignet. Nach dem rund 2,5 Kilometer langen Spaziergang steht es den Besuchern selbstverständlich frei, noch länger im WildtierPark zu verweilen.

Quernst – Met het hele gezin de wildernis in wording beleven

Frankenau. Niederländische Führung zur Quernst: Mit Nationalpark-Führerin Rita Wilhelmi geht es am Dienstag, 17. Oktober, um 13:30 Uhr auf eine dreistündige Entdeckungsreisen in den Nationalpark Kellerwald-Edersee. Die Wanderung mit zahlreichen Aktionen und Spielen für die ganze Familie startet am Nationalpark-Eingang KellerwaldUhr und wird in niederländischer Sprache angeboten. Somit richtet sich die Veranstaltung insbesondere an niederländische Feriengäste. Es ist aber jeder Interessierte herzlich eingeladen, sich der Führung anzuschließen. Die Teilnahme ist kostenfrei und es ist keine Anmeldung erforderlich. Wanderer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung sowie an Erfrischungsgetränke. Die Exkursionen eignen sich aufgrund der Strecke nicht für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen, wohl aber für Kinder.

Familienwanderung in den Nationalpark

Edertal-Bringhausen. Mit der ganzen Familie zum Weltnaturerbe: Am Donnerstag, 19. Oktober, lädt Nationalpark-Ranger Uwe Liehr zu einer vierstündigen Familienwanderung in die Schatzkammern des einzigen Nationalparks Hessens ein. Treffpunkt zur kostenfreien Führung ist um 11:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Bringhausen aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Tour ist für große und kleine Familienmitglieder geeignet, jedoch nicht mit Kinderwagen befahrbar. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, Erfrischungsgetränke sowie Rucksackverpflegung. Buchenwälder erscheinen Einwohnern Deutschlands und besonders Bewohnern des waldreichen Hessens als etwas ganz Alltägliches. Doch ausgewählte Bereiche des Nationalparks Kellerwald-Edersee gehören zum transnationalen UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“ und wurden damit als Erbe der Menschheit geadelt. Was ist das Besondere an diesen Buchenwäldern, sodass die ganze Welt auf sie schaut? Welche Rolle spielte die Rotbuche in der Geschichte Mitteleuropas? Diese und zahlreiche weitere spannende Fragen beantwortet Uwe Liehr den Teilnehmern während der Wanderung.

Baumpilze

Edertal-Bringhausen. Tolle Formen- und Farbenvielfalt: Pilzexperte Hans-Dieter Heun lädt am Sonntag, 22. Oktober, zu einer besonderen Wanderung ein. Die vierstündige Exkursion steht ganz im Zeichen der Baumpilze im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. Wanderer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk sowie an Rucksackverpflegung und Erfrischungsgetränke. Die heimlichen Herrscher der Totholzzersetzung haben Namen, die neugierig machen: Geweihförmige Holzkeule, Rötliche Kohlbeere, Zunderschwamm, Fichtenporling oder Buckel-Tramete. Hans-Dieter Heun wird sich mit den Wanderern auf die Suche nach diesen oftmals spektakulären und bizarren Schönheiten im Nationalpark begeben und gemeinsam mit den Teilnehmern diese geheimnisvollen Lebewesen entdecken. Im Gepäck hat der Pilzexperte viele Infos.

Mit dem Ranger in den Nationalpark

Vöhl-Herzhausen. Auf eine dreistündige Entdeckungstour macht sich Nationalpark-Ranger Hermann Bieber am Sonntag, 22. Oktober, mit den Teilnehmern seiner Wanderung. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr das NationalparkZentrum (Weg zur Wildnis 1) in Vöhl-Herzhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Die Wanderung steht ganz im Zeichen des Waldbodens, der die unverzichtbare Basis allen Lebens im Waldökosystem ist. Welche Rolle in der Entstehungsgeschichte des Waldbodens Grauwacke und Tonschiefer als die beiden Hauptgesteinsarten im Nationalpark spielen, wird Hermann Bieber den Teilnehmern erläutern. Neben den heimischen Gesteinsarten bringt er zudem weitere Steine, die die Boden- und Sedimentstruktur anderer Regionen prägen, mit. Alles kann nicht nur angeschaut, sondern auch angefasst werden. Schon beim Fühlen erkennt man die unterschiedliche Beschaffenheit der Gesteine, die den verschiedenen Bodenstrukturen charakteristische Eigenschaften verleihen. Darüber hinaus gibt Hermann Bieber eine Übersicht über die verschiedenen Stadien der Laubverrottung und beantwortet die Frage, wer überhaupt Laub und Totholz am Waldboden zersetzt. Zu der kostenfreien geführten Wanderung ist keine Anmeldung erforderlich. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Erfrischungsgetränke.

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Constantin Hartwig: Tuba * Fabian Neckermann: Tuba * Steffen Schmidt: Tuba

Bad Wildungen(nh). Jeder kennt das große, schwere, golden schimmernde Blasinstrument: Die Tuba ist in Orchester und Brass Band für die tiefen Töne zuständig und gibt dem Ganzen das Fundament. Dass die Tuba mehr kann und auch zu solistischen Höhenflügen in der Lage ist, wenn sie von Meistern bedient wird, wird aber am Mittwoch, dem 11. Oktober ab 19 Uhr 30  im Barocksaal des Altwildunger Schlosses Friedrichstein unter Beweis gestellt. Schließlich zählt die Tuba zu den Instrumenten mit dem größten Tonumfang. Der Klang ist warm, voller Obertöne und von großer Vielseitigkeit. Constantin Hartwig, Fabian Neckermann und Steffen Schmidt kennen sich seit vielen Jahren, von Meisterkursen, vom Zusammenspiel in erstklassigen Orchestern und vom Studium bei renommierten Professoren. Im Jahr 2016 wurden alle drei beim Deutschen Musikwettbewerb ausgezeichnet: Hartwig als Preisträger, die anderen beiden als Stipendiaten. Drei Musiker also, die zur musikalischen Elite dieses Instruments gehören. In Folge des Wettbewerbs entstand die Idee, als Trio zusammen zu arbeiten. Der etwas sperrig klingende Namen des Ensembles beziffert übrigens die Summe der Längen der Luftsäulen, die die drei Musiker zum Schwingen bringen: 21meter60. „Es gibt überhaupt nur eine Originalkomposition für diese Besetzung, von dem tschechischen Komponisten Václav Nelhýbel“, erzählt Constantin Hartwig, der ebenso wie sein Kollege Fabian Neckermann auch selber Bearbeitungen für die exotische Besetzung schreibt. Umso größer die Herausforderung, Material zu finden. Bei Kompositionen für drei Posaunen liegt es noch nahe, sie mit drei Tuben umzusetzen. - „Gute Musik ist aber unabhängig vom Instrument, das man spielt. Wir möchten Neuland betreten, aber auch mit Klischees aufräumen und dem Publikum einen ganz neuen Blick auf unser Instrument erschließen“, sagt Constantin Hartwig. Für ihr Programm haben sich die drei Musiker Stücke aus allen Epochen vorgenommen und bearbeitet. Um die Welt geht die Reise – und durch die Zeitalter. Und so darf man gespannt sein, wie Mozarts „Kleine Nachtmusik“, der Bach-Choral „Jesu bleibet meine Freude“, Madrigale aus der englischen Renaissance, der berühmte Kanon von Pachelbel oder Astor Piazzollas „Libertango“ in der ungewöhnlichen Besetzung erklingen, und wie all diese Stücke neue Klangfarben entwickeln. Die drei Tieftöner lassen Klassiker in ganz neuem Gewand erklingen: von alter Musik bis Debussy oder Gershwin. Und auch wenn die Musiker das Spiel ihrer Instrumente mit großer Ernsthaftigkeit betreiben, so wird das Ganze doch unterhaltsam, mit einer guten Portion Humor und einem Augenzwinkern präsentiert. Karten für das Konzert gibt es für 16,- Euro (ermäßigt 14,-) auf allen Plätzen bei den Kur- und Tourist-Informationen Bad Wildungen (Brunnenallee 1) und Reinhards-hausen (Hauptstraße 2) sowie –ggf. als Restkarten - an der Abendkasse.  Sie sind auch im Internet unter www.reservix.de  oder www.bad-wildungen.de  (bei „Kultur & Veranstaltungen“ / Tickets) erhältlich.

Veröffentlicht in Lifestyle

Bad Wildungen(nh). Der Nationalpark Kellerwald-Edersee bietet in der ersten Herbstferienwoche ein buntes Programm an Veranstaltungen: Vom Kinderferienprogramm, über spannende Begegnungen mit Greifvögeln und Eulen bis hin zu tollen Touren in das Reich der urigen Buchen – zu Fuß, per Rad oder mit dem Planwagen. Es lohnt sich, die Natur vor der Haustür zu erkunden. Schöne Ferienerlebnisse sind garantiert.

Sichtbare und verborgene Kraft im Urwald – Sinne (wieder-)entdecken

Edertal-Bringhausen. Eine dreistündige Sinnes-Wanderung in den Nationalpark Kellerwald-Edersee findet am Montag, 9. Oktober, mit Nationalpark-Führerin Ulrika Zeunert statt. Die kostenfreie Tour steht unter dem Motto „Sichtbare und verborgene Kraft im Urwald”. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Bringhausen, Mitte aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk sowie Erfrischungsgetränke. Die Strecke verläuft teilweise über Stock und Stein, eine mittlere Kondition der Wanderer für die kurzen An- und Abstiege ist hilfreich. Die Teilnehmer tauchen mit Nationalpark-Führerin Ulrika Zeunert in das Reich der urigen Buchen ein. In der werdenden Wildnis des Nationalparks Kellerwald-Edersee werden sie gemeinsam mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin verschiedene Sinne (wieder-)entdecken, ihre Empfindungen schärfen und nach sichtbaren und unsichtbaren Kraftquellen forschen. Ulrika Zeunert spürt gemeinsam mit den Teilnehmern die Geheimnisse des Urwalds auf. Sie stellt Ihnen nicht nur urige Buchen, vom Blitz getroffene Eichen oder vermodernde Erlen vor, sondern darüber hinaus eine Vielzahl ganz besonderer Baumgestalten. Im Nationalpark Kellerwald-Edersee gibt es Hunderte von reinsten Quellen, sprudelnden Bächen und kleineren Wasserläufen. Der kilometerlange Edersee grenzt im Norden an das Großschutzgebiet. So liegt es nahe, dass Ulrika Zeunert auf der Bloßenberg-Route neben Bäumen auch dem Wasser die entsprechende Aufmerksamkeit widmet. Sie wird mit den Teilnehmern auch Quellaustritte auf- und Wasserläufen nachspüren. Gelegenheit dazu wird es während der ganzen Tour geben.

Mit dem Ranger im WildtierPark

Edertal-Hemfurth. Begleiteter Rundgang durch den WildtierPark Edersee: Dazu lädt Ranger Joachim Reinhardt am Dienstag, 10. Oktober, ab 10:00 Uhr ein. Treffpunkt zur dreistündigen Tour ist der Eingang des WildtierParks (Am Bericher Holz 1, 34549 Edertal-Hemfuhrt). Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Hemfurth, Wildpark aus. Während des Rundgangs erfahren große und kleine Tierfreunde interessante Fakten über die Lebensweise und Besonderheiten der verschiedenen Tiere. Was fressen Rehe am allerliebsten? Wie unterscheidet sich eine Wildkatze vom heimischen Kuschelkater? Und warum haben die kleinen Wildschweine alle am selben Tag Geburtstag? Auf all diese Fragen hat Joachim Reinhardt eine Antwort parat. Zu den absoluten Highlights wird der Nachwuchs der Wildtiere zählen – Rot-, Dam-, Muffel- und Steinwild streifen mit ihren Kleinen durchs Gehege. Auch Wisentkälber und Jungvögel in der Greifenstation können beobachtet werden. Als Vogel-Experte kennt sich Joachim Reinhardt besonders mit den heimischen Greifvogel- und Eulenarten aus und wird den Teilnehmern die Grundzüge der Falknerei verraten. Ein besonderes Erlebnis ist die Flugvorführung der Greifenwarte Edersee, währenddessen Joachim Reinhardt die Flugleistungen der Greifvögel erläutern wird. Wer ein Fernglas hat, sollte es unbedingt mitbringen. Zudem denken die Teilnehmer bitte an festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung. Eine Anmeldung zu der Führung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei, es ist lediglich der Eintritt in den WildtierPark zu entrichten. Die Strecke ist sowohl für aktive Rollstuhlfahrer als auch für Familien mit Kinderwagen geeignet. Nach dem rund 2,5 Kilometer langen Spaziergang steht es den Besuchern selbstverständlich frei, noch länger im WildtierPark zu verweilen.

Kinderferienprogramm

Vöhl-Herzhausen. Während des Kinderferienprogramms am Dienstag, 10. Oktober, geht es von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf eine spannende Spurensuche der Nationalparktiere. Gestartet wird am NationalparkZentrum Kellerwald in Vöhl-Herzhausen. Dort erkunden die Kinder die Ausstellung und stimmen sich ein auf die Tiere und ihre Lebensräume im Nationalpark. Im Anschluss gehen die Kinder dann selbst raus in die Natur und können die werdende Wildnis im Nationalpark hautnah erleben. Dabei konzentrieren sie sich auf ihre Sinne: Halten die Augen offen und achten auf Spuren der heimischen Tiere, spitzen die Ohren und hören, ob sich etwas im Wald regt, und atmen tief ein, um zu riechen, wie rein und frisch die kühle Waldluft ist. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Rucksackverpflegung. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 05635-992781 erforderlich. Die Kosten pro Kind betragen 5,20 Euro.

Greifvögel und Eulen

Edertal-Hemfurth. Kleine und große Vogelkundler aufgepasst: Am Mittwoch, 11. Oktober, lädt Nationalpark-Ranger Joachim Reinhardt zu einer spannenden Begegnung mit Greifvögeln und Eulen in den WildtierPark Edersee ein. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Eingang zum BuchenHaus (Am Bericher Holz 1, 34549 Edertal-Hemfurth). Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Hemfurth, Wildpark aus. Um Anmeldung wird bis Montag, 9. Oktober, telefonisch unter 05621-75249-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Uhr gebeten. Das Mindestalter der Teilnehmer beträgt zehn Jahre. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, es ist lediglich der Eintritt in den WildtierPark zu entrichten. Mitzubringen sind festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke. Wer möchte, kann auch ein Fernglas oder Bestimmungsbuch mitbringen. Die Strecke ist nicht für Rollstuhlfahrer geeignet. Gemeinsam mit Ranger Joachim Reinhardt werden die Teilnehmer die heimischen Greifvögel und Eulen kennenlernen. Im WerkRaum der WildnisSchule werden sie Gewölle untersuchen, bevor sie die faszinierenden Tiere während Flugvorführung der Greifenwarte Edersee in Aktion erleben. Vor der spektakulären Kulisse von Edersee, Sperrmauer und Schloss Waldeck schnellen Falken und Milane in den Himmel und streifen mit ihren Schwingen scheinbar die Besucherköpfe – ein unvergessliches Erlebnis. Nach der Veranstaltung steht es den Teilnehmern selbstverständlich frei, noch länger im WildtierPark zu verweilen.

Familienwanderung in den Nationalpark

Edertal-Bringhausen. Mit der ganzen Familie zum Weltnaturerbe: Am Donnerstag, 12. Oktober, lädt Nationalpark-Ranger Uwe Liehr zu einer vierstündigen Familienwanderung in die Schatzkammern des einzigen Nationalparks Hessens ein. Treffpunkt zur kostenfreien Führung ist um 11:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Bringhausen aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Tour ist für große und kleine Familienmitglieder geeignet, jedoch nicht mit Kinderwagen befahrbar. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, Erfrischungsgetränke sowie Rucksackverpflegung. Buchenwälder erscheinen Einwohnern Deutschlands und besonders Bewohnern des waldreichen Hessens als etwas ganz Alltägliches. Doch ausgewählte Bereiche des Nationalparks Kellerwald-Edersee gehören zum transnationalen UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“ und wurden damit als Erbe der Menschheit geadelt. Was ist das Besondere an diesen Buchenwäldern, sodass die ganze Welt auf sie schaut? Welche Rolle spielte die Rotbuche in der Geschichte Mitteleuropas? Diese und zahlreiche weitere spannende Fragen beantwortet Uwe Liehr den Teilnehmern während der Wanderung.

Familienradtour in den Nationalpark

Asel-Süd. Die Natur auf dem Rad erleben: Am Donnerstag, 12. Oktober, lädt Nationalpark-Ranger Alexander Backhaus zu einer dreistündigen Fahrradtour in das Reich der urigen Buchen ein. Treffpunkt ist um 15:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Asel-Süd. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Vöhl-Asel, Süd aus. Die Strecke, die mit dem Rad zurückgelegt wird, weist leichte Steigungen auf, ist aber für Kinder ab acht Jahren geeignet. Für alle Teilnehmer gilt Helmpflicht. Mitzubringen sind neben dem eigenen Rad auch Rucksackverpflegung sowie Erfrischungsgetränke. Es ist keine Anmeldung erforderlich, sodass auch Kurzentschlossene an der Radtour teilnehmen können. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Planwagenfahrt in den Nationalpark

Frankenau. Gezogen von starken Pferden, geht es am Freitag, 13. Oktober, von 14:00 bis 16:00 Uhr im Planwagen auf eine schöne Rundtour durch den Nationalpark Kellerwald-Edersee. Für Groß und Klein ist eine Planwagenfahrt mit dem Nationalpark-Partner, der Fuhrhalterei Archehof Kellerwald, ein besonderes Erlebnis. Treffpunkt für die zweistündige Planwagenfahrt ist der Nationalpark-Eingang KellerwaldUhr in Frankenau. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der AST-Haltestelle Frankenau KellerwaldUhr aus. Von dort fährt der Planwagen über das Kastaniendreieck zur Quernst-Kapelle. Im Ruhlauber, dessen alte Buchenwälder zum UNESCO-Weltnaturerbe im Nationalpark gehören, gibt es eine historische Wolfsgrube zu entdecken, bevor am Frankenauer Tor die Rückfahrt angetreten wird. Zur Planwagenfahrt wird um Anmeldung unter 05621-75249-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis Mittwoch, 11. Oktober, gebeten. Die Kosten für Erwachsene betragen 10 Euro, für Kinder, Jugendliche und Studenten 5 Euro. Kinder bis vier Jahre fahren kostenfrei mit.

Lagerfeuerabend

Vöhl-Herzhausen. Es knistert und knackt: Am Lagerfeuer mit seinen lodernden Flammen herrscht immer ganz besondere Stimmung. Das Team des NationalparkZentrums Kellerwald lädt am Freitag, 13. Oktober, von 18:00 bis 20:30 Uhr zu einem solch stimmungsvollen Lagerfeuerabend auf das WildnisErlebnisgelände (Weg zur Wildnis 1, 34516 Vöhl-Herzhausen) ein. Bei Stockbrot und mit spannenden Geschichten über den Nationalpark kann die ganze Familie am Lagerfeuer entspannen und einen schönen Abend verbringen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung. Eine Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Mythos Baum

Vöhl-Herzhausen. Nationalpark-Führer Andreas Schöneweiß lädt am Samstag, 14. Oktober, zu einer dreistündigen Tour durch den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Die Exkursion steht unter dem Motto „Mythos Baum“. Treffpunkt zur kostenfreien Führung ist um 14:00 Uhr das NationalparkZentrum Kellerwald, Weg zur Wildnis 1 in 34516 Vöhl-Herzhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt. Bäume spielen seit Jahrtausenden im Leben der Menschen eine besondere Rolle. Teilweise Gegenstand der Anbetung, ranken sich um diese Gewächse zahlreiche Legenden und Sagen. Bei dieser Wanderung können die Teilnehmer den Wald mit den eigenen Sinnen wahrnehmen: Wie schmecken und riechen Bäume? Wie rauschen ihre Blätter im Wind? Der zertifizierte Natur-und Landschaftsführer Andreas Schöneweiß erläutert, wie frühere Generationen die verschiedenen Baumarten nutzten und welche Wirkungen sie ihnen zuschrieben. Vom NationalparkZentrum Kellerwald folgen die Wanderer dem Urwaldsteig Edersee. Auf dem Brückengrundsteig, einem Teilstück der Hagenstein-Route, erleben die Teilnehmer der Tour die werdende Wildnis im Nationalpark hautnah. Am Hagenstein bietet sich ihnen ein herrlicher Ausblick ins Edertal, bevor sie den Rückweg zum Ausgangspunkt antreten. Eine Anmeldung zur Wanderung ist nicht erforderlich, Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke. Wer nach der Tour noch mehr über das Buchengroßschutzgebiet erfahren möchte, kann im Anschluss an die Tour das nahegelegene NationalparkZentrum Kellerwald besuchen. Die multimediale Erlebnisausstellung mit einem 4D-SinneKino garantiert spannende Einblicke in die werdende Wildnis des Nationalparks und das hauseigene Restaurant GastRaum lädt zu einer Stärkung ein.

Veröffentlicht in Natur und Umwelt
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